Daniel Beuthner - Der magische Met

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Krötenzwerg – so nannten ihn seine Mitschüler, weil Jens ein kleiner und zurückhaltender Junge war. Aber keiner von ihnen hatte den Mut, den düsteren Wald am Dorfrand zu betreten, nur Jens traute sich das. Und was er dort erlebte, reicht für viele Erzählabende.
Hinter den dunklen Bäumen verbergen sich geheime Ländereien, Fabelwesen treiben ihr Unwesen, sogar die Götter bekriegen einander. Und es gibt nur einen, der diese Welt in Ordnung und zum Frieden bringen kann. Ungeahnte Kräfte entwickelt Jens, neue Freunde gewinnt er und sogar das eigene Familienleben krempelt er völlig um. Aber wird es ihm tatsächlich gelingen, das Wundergetränk, den MET, aus Helheim zu entführen?
Dieses Buch handelt von den verborgenen Schätzen, die sich hinter den Äußerlichkeiten seiner Protagonisten verbergen. Es zeigt, wohin die Sehnsucht nach Unbekanntem und die Überwindung der Angst, der Mut aufzubrechen und Neues zu versuchen, führen können. Es ist ein Gleichnis für die inneren Werte, aber auch zugleich ein Beispiel für die Großartigkeit und den Mut der menschlichen Forschernatur.
Die Reise führt in eine Traumwelt, in der nicht nur der Starke gewinnt, sondern der, der seinen Verstand, sein Herz und seinen Willen für Gerechtigkeit, Frieden und ein menschliches Miteinander einsetzt.
Spannend zu lesen, mit zahllosen überraschenden Wendungen versehen, ist es nicht nur für Jugendliche empfehlenswert.

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Tatsächlich ließen die dunklen Gewitterwolken und das dichte Grün kaum mehr Licht hindurch. Der Regen wurde heftiger und auch die Bäume konnten jetzt den Großteil nicht mehr zurückhalten. Monika steckte ihre langen blonden Haare hinten in den Kragen ihrer weißgepunkteten Sommerbluse, um sie zu schützen. Jens liebte es, wenn sie mit ihren Haaren hantierte. „Ich sehe gleich aus wie ein Schwein“, wütete sie und bekam wieder das Schmollgesicht. Sie trug weiße Söckchen und hochmoderne helle Plateauschuhe und mit jedem Schritt versanken diese im matschigen Boden. Jens hingegen hatte keine Sorgen mit seiner Kleidung. Er trug eine seiner geliebten kniekurzen Hosen und ein altes Holzfällerhemd. Socken hatte er im Sommer nie an und seine alten Treter hielten eine Menge aus.

Das Einzige, was er fürchtete, war, dass Monika ihm die Schuld für alles geben würde. Aber dazu blieb keine Zeit, und sie dachte wohl offensichtlich auch gar nicht daran, denn von weitem war schon das alte Försterhaus zu sehen. Eines der Fenster schien erleuchtet. Der Puls der beiden erhöhte sich ebenso, wie das Tempo ihrer Schritte. „Komm, lass uns schnell vorbeigehen!“, sagte Jens. Sein Mut von vorhin war offensichtlich gewichen. Sie rannten los. Als sie unmittelbar am Haus waren, donnerte und blitzte es ohne Unterbrechung, als wäre der Jüngste Tag gekommen. Die Kinder rannten als sei der Teufel hinter ihnen her. Monika blieb ein wenig zurück, so dass Jens sein Tempo verlangsamen musste. Er drehte sich um.

„Komm, komm schon!“, schrie er gegen das Gewitter an. In diesem Moment ging die Tür des Hauses mit einem Krachen auf und der alte Förster stand auf dem Weg und blickte Monika nach. Die Augen der riesigen Gestalt blitzen unter seinem dunklen Hut hervor.

„Aahh!“, schrie Monika und lief so schnell sie konnte.

„Beeil dich!“, brüllte Jens nicht sehr hilfreich. Dann fasste er sie bei der Hand und die beiden rannten unter dem ohrenbetäubenden Lärm den gesamten Weg durch den Wald. Als sie aus der Dunkelheit hervortraten und die letzten Meter zur Schule nahmen, klärte sich das Wetter ebenso plötzlich wieder auf, wie es gekommen war.

Der Aufsatz

Als Jens und Monika den Schulhof betraten, begann das große Gekicher. Sie hatten nicht bemerkt, dass sie in der Aufregung gemeinsam nebeneinander gingen und sich immer noch bei der Hand hielten. „Moni geht mit Krötenzwerg, Moni geht mit Krötenzwerg!“, schallte es aus allen Mäulern. Jens schoss das Blut in den Kopf. Er wäre am liebsten verschwunden, aber wie gelähmt bliebt er stehen. Monika riss sich panikartig von ihm los, da ertönte die Schulklingel zur ersten Stunde und sie lief schnurstracks in den Klassenraum.

Es war der längste Schultag, den Jens je erlebt hatte. Die Stunden wollten kein Ende nehmen. Mathematik, Deutsch, Englisch gleich zwei Stunden lang und schließlich Erdkunde. Hier wurden die Referate zu den Projekttagen eingesammelt, jedoch nicht ohne zuvor zwei oder drei Schüler auszuwählen, die ihre Arbeit vortragen mussten. Frau Janek, die Klassenlehrerin, pirschte wie ein auf Beutejagd befindliches Raubtier durch die Reihen. Ihre Augen flogen über die Köpfe der Kinder, wobei sie einige ihrer Opfer etwas länger fixierte. Dann schoss sie los: „Susi, Michael, Jens! In dieser Reihenfolge!“

Es hatte ihn getroffen. Ausgerechnet heute. Sonst machte es Jens niemals etwas aus zu referieren - aber ausgerechnet heute! Er konnte ja überhaupt keinen klaren Gedanken fassen. Susi stand bereits vorne und begann mit ihrem Vortrag. Irgendetwas über obere und untere Luftschichten. Mehr nahm Jens nicht wahr. Er konnte nur daran denken, dass auch er gleich vorne stehen muss, mit dem Rücken zur Tafel. Er war sowieso nicht zufrieden mit seinem Referat und heute, heute würden sie ihn zerreißen. Furchtsam blickte er durch den Klassenraum. Die Rabauken aus der hintersten Reihe zogen ihm Grimassen und deuteten mit dem Daumen nach unten. Jens blickte wieder nach vorne. Irgendwie war schon Michael mit seinem Vortrag an der Reihe, ohne dass Jens den Wechsel bemerkt hatte.

„Autsch!“ Eine Krampe traf Jens ins Genick. Reflexartig drehte er sich um. Er blickte Ulrich an. Der warf seine langen feuerroten Haare in den Nacken und fuhr sich mit dem Daumen langsam quer über den Hals. Jens schluckte. Er hatte nicht bemerkt, dass er bereits wiederholt aufgefordert worden war, nach vorne zu treten und sein Referat zu beginnen. Frau Janek stand jetzt direkt vor ihm. In gewollt jugendlicher Manier hockte sich die Mittfünfzigerin mit einer Pobacke auf Jens Tisch und schlug irgendwelche Zettel lässig in ihre Handfläche. „Herr Kroll braucht wohl eine Extraeinladung, wie?!“, giftete sie ihn an. „Würdest du dich jetzt bitte nach vorne bequemen und anfangen!“ Jens stand auf, nahm seine Zettel in die Hand und schlich zur Tafel. Er drehte sich um und stierte auf seine Blätter. Er zitterte und die Schrift verschwamm vor seinen Augen. Er sortierte die Zettel immer wieder um, so als suche er den Anfang.

„Fang schon an, du Pfeife!“, grölte es von hinten, doch Jens nahm überhaupt nichts war. Die Stimmen im Klassenraum schienen ihm ein einziges Rauschen im Ohr zu sein. Sein Kopf war leer und voll zugleich und verzweifelt blickte er immer wieder auf seine Arbeit, doch er konnte nichts entziffern. Es pochte und dröhnte in seinem Kopf und plötzlich, ohne dass er es wollte, kamen ihm Omas Worte in den Sinn. Mit der Wut des Beleidigten schrie er in die Klasse: „Die Götter führen wieder Krieg!“

Es wurde schlagartig ruhig. Für einige Sekunden war wirklich kein Geräusch zu hören. Absolute Stille. Dann schallte aus allen Kehlen lautes Gelächter und unter diesen akustischen Spießruten lief Jens auf seinen Platz zurück. Endlich erlöste ihn die Klassenlehrerin von seinen Qualen, indem sie die Hausaufgaben für die nächste Stunde verteilte und Jens androhte, bei Gelegenheit mit ihm sprechen zu wollen. Dann endlich ertönte die Schulklingel. Jens packte erschöpft seine Sachen und schlich langsam als Letzter aus dem Klassenraum.

Der Unfall

Schon von weitem sah er Ulrich und dessen Kumpels. Sie warteten am Ausgang des Schulhofes auf ihn. Er ahnte schon, was kommen würde. Vorsichtig ging er weiter dem Gittertor am Ende des Hofes entgegen. So, als würde er sie nicht sehen, versuchte er sich an der Bande vorbeizuschleichen. Da packte ihn der ungepflegte Rotschopf beim Arm und riss ihn herum. Er hob ihn hoch und presste ihn mit dem Rücken gegen das Eisengitter des Tores. Dann drückte Ulrich seine Stirn gegen die Stirn von Jens und brüllte ihn unter Auswurf seines übelsten Atems an: „So! Jetzt vergreift sich der Krötenzwerg schon an kleinen Mädchen, was?! Ist ja ekelhaft. So was sollte bestraft werden!“

Die Bande lachte schallend. Jens bettelte: „Lass mich runter, bitte“, doch der bullige Tyrann dachte nicht daran, sein Opfer loszulassen. „Runter, runter, runter, runter ...“, äffte er Jens nach und gab ihm bei jedem „runter“ eine Ohrfeige. „Es gibt Völker, die Zwergenwerfen machen!“, lachte er hämisch und schubste Jens in die Büsche neben dem Tor. Jens wollte sich gerade aufrappeln und so schnell wie möglich abhauen, als die Meute bereits langsam auf ihn zu kam und bedrohlich skandierte: „Zwer-gen-wer-fen! Zwer-gen-wer-fen!“ Endlich stand er auf den Füßen und rannte was das Zeug hielt in Richtung Wald. Ulrichs Leute versperrten ihm die anderen Richtungen.

„Ja, lauf nur in den Wald, wo Zwerge hingehören!“, rief einer ihm nach. Als Jens schließlich im Wald verschwand, hörte er noch Ulrich rufen: „Komm ja nicht wieder raus! Wir warten hier auf dich.“

Offenbar - und dies war Jens Glück - hatten die Großmäuler nämlich Angst davor, in den Wald zu laufen. So war Jens zunächst eine Gefahr los, jetzt musste er sich nur der nächsten stellen und unbehelligt am Forsthaus vorbeikommen. Dieses war nach wenigen Minuten bereits in Sichtweite und Jens wurde erneut von einem mulmigen Gefühl ergriffen. Er fühlte eine Art von Furcht, die er bis dahin noch nicht kannte. Ständig fixierte Jens mit seinen Blicken die Tür des Hauses und so bemerkte er die Kuhle im Boden erst, als er hineingetreten war. „Au!!“, schrie er laut. Er war mit dem Fuß umgeknickt und fiel hin. Sofort stand er auf, konnte aber nicht richtig auftreten.

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