Karel Szesny - Die Blume des kleinen Prinzen

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Die Blume des kleinen Prinzen: краткое содержание, описание и аннотация

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"Ich bin nichts als ein Gedanke, der wie ein Hauch durch die dunkle Unendlichkeit schwebt. Doch irgendwann werde ich irgendwo an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit zu einem winzigen Samenkorn, das der Sonnenwind auf einen einsamen, kleinen Planeten trägt. In seiner kühlen Erde erwache ich zum Leben, ich treibe Wurzeln, werde ein Sprössling mit einer Knospe, ich wachse in die Höhe, und eines Morgens gerade zur Zeit des Sonnenaufgangs werde ich mich enthüllen…" – Eine Roman-Novelle für all diejenigen, die ihren Kinderglauben an die Erfüllung ihrer Herzenswünsche noch nicht verloren haben.

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„Mein Papa“, berichtete Elisa, „der ist nämlich mit einem Auto gefahren, das kaputte Bremsen hatte. Das war genau an dem Tag, an dem ich geboren wurde.“

„Ziemlich leichtsinnig, dein Herr Papa“, urteilte ich leichthin, während ich mich wieder unter die Motorhaube beugte.

„Deswegen bin ich ihm immer noch böse“, sagte Elisa. „Denn das ist der Grund, weshalb ich ihn niemals kennengelernt habe.“

Ich blickte auf. Die Frage, die ich stellen wollte, blieb mir im Halse stecken, als ich die Wehmut in Elisas Augen sah.

„Oh…“, sagte ich leise. „Da hast du wohl doch Recht. Ja, die Bremsen sind wirklich sehr wichtig.“

Nach einer kleinen Weile sprach Elisa weiter: „Wenn der Motor angesprungen wäre, dann hättest du es bestimmt genauso eilig gehabt wie die meisten anderen Erwachsenen. Dann wärst du jetzt weitergefahren und hättest meine Geschichte nicht zu Ende gehört.“

„Aber nein“, versicherte ich. „Wenn ich wüsste, dass ich losfahren könnte, wenn ich es wollte, würde ich dir sogar noch viel aufmerksamer zuhören. Denn dann bräuchte ich ja nicht an dem Motor herumzumurksen.“

Elisas Blick verriet, dass sie mir nicht so recht glauben konnte.

„Ich habe einen wichtigen Termin“, gestand ich endlich. „Wenn ich zu spät komme, geht mir ein bedeutendes Geschäft verloren.“

„Was ist das für ein Geschäft?“, wollte Elisa wissen.

„Ach, das ist eine berufliche Angelegenheit“, gab ich ihr ausweichend zu verstehen und überlegte: „Vielleicht ist es der Vergaser?“

Und während ich mich daranmachte, ihn auszubauen, setzte sich Elisa auf einen Baumstumpf am Straßenrand und erzählte.

„Professor Heuretes war meistens ziemlich mürrisch. Aber es gab auch Gelegenheiten, bei denen man eigentlich ganz gut mit ihm reden konnte…“

10. Das Schaf, die Rose und der Maschendraht

Einmal hatte Elisa ihr Schulbrot nicht gegessen und es dem Professor mitgebracht.

„Das Brot ist noch ganz frisch“, sagte sie, als sie es ihm reichte. „Und die Wurst ist sehr lecker.“

„Oh“, freute sich der Professor und griff zu. Während er die Schnitte mit Appetit verzehrte, nahm sich Elisa ein Herz und schilderte ihm das Problem mit dem Schaf und der Rose, das ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte. Ein so kluger Mann wie er wüsste ja vielleicht einen Rat? Nachdem der Professor aufgegessen hatte, putzte er sich erst einmal gründlich die Nase. Dann rieb er sich die Stirn und schritt, wie immer wenn er scharf nachdachte, auf den knarrenden Dielen des Laboratoriums auf und ab. Elisa wartete gespannt. „Ich konstatiere“, begann er endlich, „der kleine Prinz wohnt auf einem Kleinplaneten, einem sogenannten Asteroiden. Er will nicht, dass die gefährlichen Affenbrotbäume seinen Planeten überwuchern. Um das zu verhindern hat er sich ein Schaf besorgt, das die jungen Triebe dieser Bäume frisst, sobald sie aus dem Boden hervorsprießen. So weit, so gut. Aber da ist auch die Blume. Sie ist das Kostbarste, was er besitzt. Wenn sie dem Schaf vors Maul kommt – happs! – ist sie weg.“

Elisa nickte mit sorgenvoller Miene. Der Professor hüstelte und sprach dann konzentriert weiter: „Der kleine Prinz wollte einen Maulkorb für das Schaf? Was für ein fataler Denkfehler! Überleg mal: Wenn der Prinz seinen Planeten verlässt, kann das Schaf mit dem Maulkorb zwar die Rose nicht fressen, es kann aber gleichermaßen auch den jungen Affenbrotbäumen nichts anhaben. Die würden dann ungehindert größer und größer werden. Schließlich würden sie den ganzen Asteroiden mit ihren Wurzeln durchdringen und ihn aussaugen, bis sie ihm das ganze Wasser entzogen hätten. Die Rose würde unweigerlich vertrocknen. Und das Schaf wäre inzwischen sowieso schon qualvoll verhungert.“

„Eine furchtbare Katastrophe“, meinte Elisa.

„So ist es“, bekräftigte der Professor. „Gewissermaßen eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes!“,

Elisa überlegte: „Da sollte man vielleicht besser einen Pflock einschlagen und das Schaf anbinden, damit es die Rose nicht erreichen kann?“

„Nicht doch!“, ereiferte sich der Professor. „Dann erreicht es ja auch nicht die Affenbrotbaumsprösslinge, die hinter der Rose stehen! Das ist absolut keine wirksame Methode.“

„Aber was dann?“

Der Professor rückte seine Kragenfliege zurecht und verkündete im Brustton der Überzeugung: „Die einzige Möglichkeit ist, die Rose zu umzäunen. Am besten mit Stacheldraht. Das Sicherste wäre elektrischer Stacheldraht mit einer Alarmanlage.“

Elisa machte ein bedenkliches Gesicht. „Aber dann wäre die Rose ja immer hinter dem hässlichen Stacheldraht zu sehen.“

„Das ist nun einmal so“, meinte der Professor schulterzuckend. „Die schönsten und begehrenswertesten Dinge dieser Welt sind oft hinter Stacheldraht oder Mauern verborgen.“

„Dann würde ich dem Schaf doch lieber den Maulkorb umschnallen“, entschied sich Elisa. „Und den Stacheldraht würde ich nur aufstellen, wenn ich mich vom Planeten entferne.“

Der Professor machte eine zustimmende Geste. Elisa wandte fragend ein: „Vielleicht tut es ja auch ein einfacher Zaun aus Maschendraht?“

Aristoteles, der die ganze Zeit ruhig auf dem Computertisch gelegen hatte, sprang zum Boden herab. Mit gespitzten Ohren starrte er unter sich auf die Dielen.

„Still!“, flüsterte der Professor. „Hörst du das auch?“

Elisa lauschte. Sie hörte das gedämpfte Rasseln und Stampfen der Tütensuppenfabrik, das Zwitschern der Schwalben, die über das schadhafte Dach huschten, das leise Brummen des Computers, sie hörte das entfernte Geräusch der vorüberrauschenden Fahrzeuge auf der Autobahn, das Tropfen des Wasserhahns im Waschbecken, das Rascheln der Zitterpappeln vor dem Haus und dann … ein kaum wahrnehmbares Scharren, Schleifen und Kratzen! Es waren Geräusche, die eigentlich nicht hierher gehörten.

„Was kann das sein?“, fragte Elisa tonlos.

„Ich höre es manchmal noch viel deutlicher“, wisperte der Professor. „Zuerst habe ich geglaubt, es wäre der Kater. Aber der ist es nicht. Manchmal scheint es, als käme es aus der Wand. Dann wieder denke ich, es ist unter den Dielen.“

„Vielleicht sind es Ratten?“, fiel Elisa ein. Dem Professor schien diese Vorstellung unangenehm zu sein.

„Lass mich jetzt in Ruhe“, sagte er wieder in normaler Lautstärke, wobei er sich entschlossen dem Computerbildschirm zuwandte. Seine Stimme klang plötzlich verärgert.

„Ich darf meine Zeit nicht damit vertun, mich mit irgendwelchen dummen Schafen zu befassen. Ich muss herausfinden, wo der Fehler bei meiner Erfindung liegt.“

Bevor Elisa ging, wollte sie sich noch einmal vergewissern: „Ein hüfthoher Maschendraht müsste doch eigentlich genügen, nicht wahr? Man nimmt einfach vier angespitzte Holzlatten. Die rammt man um die Rose herum in den Boden. Und daran wird dann der Maschendraht mit Krampen befestigt, die man mit dem Hammer einschlägt. Mein Opa hat das immer so gemacht.“

Der Professor nickte kaum merklich, ohne den Blick vom Bildschirm zu lösen. Er hatte vermutlich gar nicht mehr richtig zugehört, weil er bereits wieder mit seinen wissenschaftlichen Problemen beschäftigt war.

Als Elisa das Laboratorium verlassen hatte und eben um die Hausecke bog, hörte sie neben sich ein heftiges Rascheln. Sie sah, wie sich etwas in einem Busch bewegte.

„Aristoteles?“, fragte sie. Doch es blieb still.

11. Die Berührung

In der darauffolgenden Nacht hatte Elisa einen Traum.

Sie befindet sich auf einem kleinen Planeten. Sie deutet auf einen Maschendrahtzaun.

„Das ist die einzige Möglichkeit.“

Da sagt der kleine Prinz zu ihr: „Es wird sein, als wäre die Blume meine Gefangene. Das wird ihre Schönheit zerstören.“

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