Karl Dorsch - Die Gier des Mzungu

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Was wie ein normaler Tag begann, entwickelt sich für den deutschen Architekten Frank Roland zu einem nicht enden wollenden Albtraum. Er erfährt, dass ihn sein Bruder Rolf in den Ruin getrieben hat, ermordet ihn und flüchtet nach Mombasa.
Dort kommt er in Kontakt mit einer Verbrecherorganisation und soll Diamanten aus dem Herzen Afrikas schmuggeln.
Die Reise durchquert den großen afrikanischen Graben, bis zum Tanganjikasee. Es treten immer mehr Ungereimtheiten auf, die in einer Vorhersage eines alten Afrikaners, eines Manga, gipfeln: Frank wird auf seiner Reise einen farblosen Mann begegnen, der ihn ins Unglück stürzt.
Aufgewühlt sucht er das Büro seines Mittelsmannes. Als ihm der junge Afrikaner Jumbe als Begleitung zur Seite gestellt wird, scheint der Rest eine Kleinigkeit zu sein. Doch was abenteuerlich beginnt, wird für Frank zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.
Auf dem Rückweg wird Jumbe ermordet. Nach dessen Tod versucht Frank alleine das Land zu verlassen. Überall stößt er auf Ablehnung und ungewöhnliche Transportbedingungen. Auf den Matatus drängen sich Kleinbauern und stillende Mütter eng zusammen, gackernde Hühner und Trockenfisch sammeln sich dort an. Er versucht mit letzter Kraft zurückzukehren, bis ihm der vorhergesagte Albino über den Weg läuft.
Damit beginnt eine dramatische Entwicklung, bis die Rückreise ein jähes und unerwartetes Ende nimmt.

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Karl Dorsch

Die Gier des Mzungu

978-3-7439-4809-9 (Paperback)

978-3-7439-4810-5 (Hardcover)

978-3-7439-4811-2 (e-Book)

DIE GIER DES MZUNGU

oder

FLUCHT NACH AFRIKA

Thriller

1 Der weiße Leib schimmert blass auf der linken Seite des holprigen Ackerweges - фото 1

1

Der weiße Leib schimmert blass auf der linken Seite des holprigen Ackerweges. Aus dieser Entfernung kann man sich nicht vorstellen, dass die Figur mannsgroß ist. Ein zur Kugel geschnittener Buchsbaum und die hölzerne Bank darunter sind um diese Tageszeit nicht mehr zu sehen, nur die schwarze Silhouette des Waldes hebt sich noch klar vom Himmel ab. Dort, wo der Weg durch die Bäume ins kleine Tal führt, ist ein noch schwärzeres Loch, eine Art Tunneleingang zu erahnen. Seitlich davon die Figur, inzwischen schon größer. Die Gedanken sind bei seinem Plan, trotzdem signalisiert in ihm etwas, wer weiß, vielleicht die Seele, das zum Anhalten rät. Der Kopf wehrt sich, es hat ja alles keinen Sinn. Seine Schritte werden langsamer, die Augen sind starr nach vorne gerichtet, auf den Weg zum dunklen Durchgang des Waldes. Er bleibt ruckartig stehen, links von ihm der bleiche Leib in zwei Meter Höhe, fährt mit den Fingern durch sein Haar und schaut verstohlen zu den nackten Zehen hinauf, ja nicht ins Gesicht.

Es ist still, ganz still.

Sein Atem ist flach, dann ein Seufzer, die Augen feucht und warum soll er nicht mit ihm sprechen? Es ist egal, ob er fünf Minuten früher oder später ankommt. Seine Blicke tasten sich ruckweise, wie eine Fliege am Fenster, von den Füßen bis zum Antlitz.

Dann nimmt er im Inneren einen Anlauf.

„Jesus!“, sagt er leise und sucht die schwarzen Pupillen unter den niedergeschlagenen Augen der Figur, will ihn dadurch zwingen zuzuhören.

Dann der nächste Anlauf.

„Jesus, Gott“, wiederholt er deutlich und laut, „du hast versagt, wie ich!“ Er sammelt sich. „Wie oft habe ich mit dir hier gesprochen, wie oft habe ich dich um Hilfe gebeten?“, klagt er an. „Und jetzt? Meine Frau hat einen Anderen, ich habe nichts mehr und bereue meinen Diebstahl zutiefst. Ich bin in einer Sackgasse, nein, einer Einbahnstraße die am Abgrund endet.“

Er wartet kurz und schnaubt wütend durch die Nasenlöcher, wie ein Stier in der Arena. „Was ist?“, zischt er. „So rühre dich oder gib mir einen Einfall!“

Hermann Purecker lauscht und hofft auf einen Einfall, ein Wort Gottes oder ein Wunder. Hofft seit Jahren ohne Erfolg. In seinem fünfundsechzigsten Lebensjahr muss er erkennen, dass sein Fleiß, seine Arbeit, am Ende zu nichts geführt haben. Er ist alleine. Seinen Lebensabend wird er zuerst in einer Zelle, später irgendwo in einer schäbigen Wohnung verbringen, mit abgetragener Kleidung, so wie jetzt.

„Nein, das ist nichts für mich“, beschloss er vor einer Stunde, „lieber mache ich Schluss.“

In einem halben Jahr hätte er Rente bezogen, er, der gesittete Leiter einer österreichischen Bankfiliale, ohne Vermögen, ohne Frau.

„Du hilfst mir also nicht“, sagt er ruhig und nickt bedächtig. „Gut, ich habe verstanden und werde dich auch nicht bitten, mir die nächste halbe Stunde zu helfen. Es wäre leichter, aber ich schaffe es auch ohne dich.“

Er presst die Lippen aufeinander, schnaubt nochmals trotzig aus und geht weiter. Tränen kullern über seine Wangen, es werden mehr, der Rotz rinnt aus der Nase und er beginnt lauthals zu Heulen. Traurigkeit, Verbitterung, Hass und Wut auf sich selbst, kommen zum Vorschein, schlüpfen durch ein Ventil, eine Öffnung seines lang unterdrückten Kummers, ins Freie.

„Das hätte ich früher machen sollen“, stellt er fest, „mir wird dabei besser und ich weiß jetzt, dass ich es schaffe, ohne diesen Gott.“

Der Weg ist abschüssig.

In seiner Hosentasche fühlt er die kleine metallenen Taschenlampe und holt sie heraus. Das wenige Licht reicht, um die nächsten Schritte vor ihm zu erhellen. Der Pfad durch den Wald mündet nach zweihundert Meter in einen quer verlaufenden, befahrbaren Flurweg. Er schaltet die Taschenlampe aus, das Restlicht des Himmels lässt den Schotter hell genug erscheinen. Hermann Purecker biegt rechts ein und geht weiter leicht bergab, bis der Weg eben verläuft. Das kleinen romantischen Tal führt durch fruchtbare Felder und Hänge mit Wald der Bauern.

Rentner haben vor vielen Jahren an einer Böschung eine Bank zum Verweilen errichtet. Alte Balken als Sitzfläche, darüber ein luftiges Dach aus Brettern, ein idealer Platz für ihre Treffen. Er setzt sich und holt aus der linken Hosentasche eine schmale Taschenflasche, einen Flachmann, öffnet und trinkt die hochprozentige Flüssigkeit ohne abzusetzen aus. Ein Versuch den Hustenreiz zu unterdrücken endet in heftigem Räuspern und Schlucken. Der Platz ist idyllisch und über dem Hügel auf der anderen Seite des Tales schimmert der Himmel, die Reflexion der Lichter seiner Geburtsstadt. Er hört leise das Rollgeräusch und weiß, dass es innerhalb der nächsten fünfzehn bis zwanzig Sekunden seinen Höhepunkt erreicht.

Als Kind liebte er dieses Brausen und Dröhnen, jetzt steht er dort und erinnert sich an früher. Es wird laut, durchbricht zunehmend die Stille und die Lichter rasen auf ihn zu, dann zehn Meter an ihm vorbei, zur nächsten Stadt. Die vier Waggons sind beleuchtet, nur ein einziger Fahrgast sitzt darin. In etwa zehn Minuten kommt der nächste Zug von der anderen Seite, bis dahin hat er noch Zeit. Die Wirkung des Alkohols wird das Vorhaben erleichtern. Hermann Purecker wirft die leere Flasche weg und hört ein Klirren.

„Das wollte ich nicht“, sagt er, schaltet die Taschenlampe ein und leuchtet nach dem zerbrochenen Glas. Er steht auf, geht hin und sieht, dass es auf dem groben Schotter des Gleises liegt. „Hier stören sie nicht“, denkt er und schlendert zurück. Das Sitzen ist angenehm, der Schnaps entspannt, lässt es zu, an nichts zu denken.

Nach geraumer Zeit sagt ihm sein Gefühl, dass er aufstehen muss. Die Taschenlampe legt er auf die Bank, vielleicht braucht sie jemand, Ordnung muss sein. Er durchsucht seine Taschen, findet nichts Wertvolles und steigt auf das Gleis. Der Spaziergang zwischen den Schienen wird kurz sein, der Zug soll ihn von hinten erfassen. Die Schritte sind wie die eines Greises, aber das Herz schlägt schnell, wie das eines Läufers, kurz vor dem Ziel. Ein feines Vibrieren überträgt sich auf seine Beine, dann hört er das Rauschen des Zuges. Es wird lauter, sein Körper wirft einen langen, diffusen Schatten, der wird kürzer und deutlicher und er schreit: „Herr, lass mich nicht allein!“

Hermann Purecker ist tot.

2

Sie geht ins Umkleidezimmer und er folgt ihr.

„Was soll ich anziehen, Mike?“, fragt Anna Purecker ohne eine Antwort zu erwarten.

Michael hebt nur kurz die Schultern, nimmt seine auf einem Hocker abgelegte Kleidung und zieht sie an. Sie fingert einen knallroten Slip aus einer Schublade, eine Jeans vom Bügel und schlüpft in eine Bluse, drückt wie automatisch mit nachdenklichem Blick ihren Busen nach oben. Socken und Tennisschuhe dazu gefallen ihr am besten.

„Siehst toll aus“, sagt er. „Die schönste Witwe Österreichs. Und erst vierzig!“

Sie huscht an ihm vorbei und geht ins Bad, wo sie ihre schulterlangen, leicht gewellten, dunkelbraunen Haare in Form bringt. Dezent roter Lippenstift betont ihre unglaublich vollen Lippen, passend zu den hohen Wangenknochen.

„Und was denkst du, wo wir mit der Suche beginnen?“, fragt sie durch die offene Tür, mustert ihn dabei von oben bis unten und fühlt sich von dem muskulösen Körper angezogen. „Er würde zu mir passen, hat fast dasselbe Alter“, überlegt sie, „wenn nicht …“

„Keine Ahnung. Wo hatte sich dein Mann noch gerne aufgehalten? Wo konnte er Privatsachen verstecken?“

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