Claus Beese - Bin ich Segler, oder was?

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Bin ich Segler, oder was?: краткое содержание, описание и аннотация

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Motorboot-Skipper Claus ist wieder unterwegs.
Diesmal wird er von seinen segelnden Freunden zu einer Herrentour auf der Ostsee eingeladen.
Gleich am ersten Tag verscherzt er es sich mit Windgott Rasmus und verärgert den Klabautermann.
Steckt er darum schon beim Probeliegen in seiner Koje fest wie ein Korken? Streikt etwa deshalb der Motor der BEERS? Und haben die Bordgeister
ebenfalls ihre Hände im Spiel, als er versucht, einen explosiven Kaffee zu kochen?
Nur gut, dass die Segler eine Gelegenheit zur Besänftigung der Schiffsgeister bekommen, als es gilt, einen Jungsegler zu retten.
Mit Sachverstand und Humor berichtet Autor Claus Beese, was sich auf dem Törn nach Flensburg und zu den Kappelner Heringstagen an der Schlei ereignet hat – ein Lesespaß für Segler, Motorbootskipper und Landratten zugleich.

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›Pst! Seid mal ruhig! Habt ihr das auch gehört? Da ist doch was!‹

Ich hielt die Luft an und wagte nicht mich zu bewegen. Was würde geschehen, wenn sie mich bemerkten? Es war jetzt so still, dass man hätte hören können, wie eine Feder zu Boden fällt. Da kam plötzlich ein leises Seufzen von ganz hinten aus der letzten Ecke der Halle. Dort lag ein ziemlich altes Schiff, dessen Leib nicht aus modernem Kunststoff, sondern aus altem, verbeultem Stahl bestand. Die Masten waren nicht aus hochwertigem Aluminium, sondern aus Holz und schon an einigen Stellen abgesplittert und rau. Alles in allem, und darüber war sich die Schar der Boote einig, mehr ein Fall für die Abwrackwerft als für den Segelsport.

›Ich sage euch, ihr wisst nichts!‹, seufzte der alte Segler und ließ gehörig seine Spanten knacken. ›Kieler Leuchtturm, Rote Sand, Helgoland! Ganz schön, das alles! Aber habt ihr schon mal das glasklare Wasser der Karibik gesehen? Gefühlt, wie Delphine unter euch dahinflitzen und mit ihren Flossen eure Bäuche kitzeln? Habt ihr unter euch noch in zwanzig Metern Tiefe die majestätischen Rochen gesehen, wie sie durch das Wasser schweben? Habt ihr schon mal, weit draußen auf dem Atlantik, in sternenklarer Nacht dem Gesang der Wale gelauscht? Nein? Dann wisst ihr nichts!‹

›Frido!‹, flüsterte die kleine Jolle. ›Hast du schon einmal das Kreuz des Südens gesehen?‹

Wieder seufzte der alte, rostige Kasten in seiner Ecke.

›Das habe ich, weiß Gott! Das habe ich!‹

›Und?‹, wollte die kleine Jolle aufgeregt wissen. ›Wie sieht es aus?‹

›Diamanten! Leuchtende, funkelnde Diamanten auf einem blauschwarzen Samtkissen! Warte, ich werde es dir zeigen!‹

An der Hallendecke erschien plötzlich ein leuchtender Nebelfleck, das Dach schien zur Seite zu gleiten und gewährte den Blick hinauf zu den Sternen. Doch es waren nicht die Sterne, die man von hier aus sieht. Es waren die Sterne, die über dem Äquator stehen, und sie leuchteten in einer Pracht, dass ich geblendet die Augen schloss. Ein Sternbild kam ganz nah heran und ein Raunen und Flüstern ging durch die Halle.

Das Kreuz des Südens, Inbegriff aller Sehnsüchte der Menschheit. Traum aller Seefahrer und vielleicht auch aller Schiffe.

›Und jetzt zeige ich euch noch etwas! Etwas ganz Tolles!‹, knirschte der rostige FRIDO. Und der Sternenhimmel wechselte sein Bild. Ein einzelner, leuchtend heller Stern schwebte heran. Der Polarstern! Gleißend hell strahlte sein Licht in die Dunkelheit der Halle hinein, um nach einer Weile ganz langsam zu verblassen.

Es war wieder dunkel in der riesigen, kalten Lagerhalle, in der die Boote vom Sommer träumten, und ich tastete mich durch die Finsternis zur Tür. Was für ein Abend!‹

Claudia wickelte sich aufgeregt aus der Decke, die ich uns, während ich die Geschichte erzählte, umgeschlungen hatte. Ihre Wangen glühten.

›Und was ist aus FRIDO geworden? Hier liegt doch gar kein Schiff, das so aussieht!‹

›FRIDO und sein Kapitän sind im nächsten Jahr ausgelaufen. Man sagt, sie wollten über den Atlantik nach Mittelamerika. Niemand hat sie je wiedergesehen oder von Ihnen gehört.‹, sagte ich, während wir aus dem Schiff krabbelten und von Bord kletterten. Draußen empfing uns eine weiße Winterlandschaft, und am frostklaren Himmel stand ein gleißend heller Stern, der sein Licht in voller Pracht durch die Dunkelheit erstrahlen ließ.«

»Ach, und deshalb wart ihr zu spät zuhause?«, flüsterte meine Lieblingsgattin. »Warum hast du das nicht gleich gesagt?«

»Erstens hast du mich nicht zu Wort kommen lassen, und zweitens will ich Geschichten nicht gerne zwei- und dreimal erzählen. Und nun hast du sie ja auch gehört.«, lachte ich und genoss, wie sie mir zärtlich über die Wange streichelte.

»Schööön!«, stellte Bärbel mit leuchtenden Augen fest und rieb sich die Arme, an denen sich die kleinen Härchen aufgestellt hatten.

Selbst Wolfgang, der eigentlich alles immer ganz sachlich betrachtete, schwieg einen Moment. Dann holte er tief Luft und öffnete den Mund, als wolle er etwas entgegnen. Aber es kam kein Ton heraus, und er klappte die Kiefer wieder zusammen. Dann räusperte er sich vernehmlich und griff zur Weinflasche.

»Ich denke, in diesem Fall war eine kleine Schwindelei erlaubt«, murmelte er, füllte die Gläser neu und erhob seines. Ganz feierlich schaute er in die Runde.

»Prost! Und Fröhliche Weihnachten!«

Segeln für Anfänger

Es schneite immer heftiger. Dicke Flocken hatten auf dem Dach des Wintergartens eine weiße Schicht gebildet, die ganz langsam durch die mollige Wärme in dem Glasanbau schmolz. Der Wind heulte noch ein wenig kräftiger und Wolfgang legte neue Holzscheite nach.

»Also, Wolfgang. So wie ich das sehe, darfst du noch eine von deinen vortrefflichen Rotweinflaschen köpfen. Nach Hause kommen wir sowieso nicht mehr. Stattdessen werden wir die Gelegenheit beim Schopfe packen und mal wieder eine Nacht in eurer Dachkammer verbringen, nachdem wir euren Weinkeller gelenzt haben.«

»Kein Problem!«, grinste der Vereinspräsi und angelte eine neue Flasche aus dem Schrank.

Bei diesem Wetter war es zu gefährlich, die hundert Kilometer, die uns von Zuhause trennten, inmitten einer verschneiten Nacht noch mit dem Auto bewältigen zu wollen. Das kannten wir schon. Es war aber auch kein Problem, denn die in der Dachkammer eingelagerten Polster der BEERS würden uns schon zu einer sanften Nachtruhe verhelfen, und unsere beiden Mädels konnten zusammen im Zimmer von Wolfgangs Tochter Sarah schlafen.

»Sag mal, bist du eigentlich in deinem Leben schon mal auf einem Segler mitgefahren?«, wollte er wissen und visierte mein Glas an um es aufzufüllen.

»Nö! Noch nie!«, gestand ich wahrheitsgemäß und blickte in die fassungslosen Augen unserer Freunde. Auch mein treues Eheweib schüttelte den Kopf.

»Also, so geht das nicht!«, stellte jetzt der Skipper der BEERS fest. »Dieser Zustand muss ein anderer werden.

Du weißt ja gar nicht, was dir da bisher entgangen ist. Also pass mal auf. Zu Himmelfahrt gehen immer eine ganze Reihe von Otterndorfer Booten auf gemeinsame Vatertagstour. Im nächsten Jahr wollen wir zu den Heringstagen nach Kappeln an die Schlei. Mein Gott! Da warst du auch noch nicht? Bärbel, hier müssen wir wirklich erste Hilfe leisten. Die beiden sind aus ihrem Dieselmief noch nie herausgekommen!«

Man spürte förmlich sein Entsetzen. Einen Moment überlegte er, stellte dann sein Glas ab und schaute mich an.

»Also, mein Freund, das wird nun aber Zeit! Ich werde diese Tour mitfahren, habe aber noch keine Crew. So wie mein Segler wieder im Wasser ist, machen wir einen kleinen gemeinsamen Törn, um zu sehen, ob ihr überhaupt segeltauglich seid. So ein Segelschiff bewegt sich nämlich im Wasser völlig anders als ein Motorboot, und ich habe schon so manchen seefesten Motorskipper auf einem Segler heftigst die Farbe wechseln sehen. Das testen wir aus. Und wenn du damit keine Schwierigkeiten hast, habe ich meine Crew für die Herrentour!«

»Oh ja! Das ist toll! Das müsst ihr unbedingt machen«, freute sich Bärbel und strahlte über das ganze Gesicht. Der Einzige, der bereits in diesem Moment die Farbe wechselte, war mein weiblicher Bestmann.

»So! Ihr wollt also ohne uns Frauen auf den Swutsch gehen? Kommt gar nicht in Frage!« Sie verschränkte die Arme vor der Brust, was wohl so viel heißen sollte wie: »Hugh! Ich habe gesprochen!«

Ich lehnte mich im Sessel zurück und fing an, mir das Geschehen mit steigendem Amüsement zu betrachten. Bärbel und Wolfgang konnten ja nicht ahnen, was sie da vorgeschlagen hatten. Bislang war unser beider Maxime im Leben gewesen, alles gemeinsam zu machen. Und wir sind lediglich bei der Geburt unserer Tochter einmalig davon abgewichen. Die beiden gaben sich wirklich die größte Mühe, meine Unzertrennliche davon zu überzeugen, dass da absolut nichts Anrüchiges an der Sache war und es wirklich nur um den Sport ging.

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