Claus Beese - Bin ich Segler, oder was?

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Bin ich Segler, oder was?: краткое содержание, описание и аннотация

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Motorboot-Skipper Claus ist wieder unterwegs.
Diesmal wird er von seinen segelnden Freunden zu einer Herrentour auf der Ostsee eingeladen.
Gleich am ersten Tag verscherzt er es sich mit Windgott Rasmus und verärgert den Klabautermann.
Steckt er darum schon beim Probeliegen in seiner Koje fest wie ein Korken? Streikt etwa deshalb der Motor der BEERS? Und haben die Bordgeister
ebenfalls ihre Hände im Spiel, als er versucht, einen explosiven Kaffee zu kochen?
Nur gut, dass die Segler eine Gelegenheit zur Besänftigung der Schiffsgeister bekommen, als es gilt, einen Jungsegler zu retten.
Mit Sachverstand und Humor berichtet Autor Claus Beese, was sich auf dem Törn nach Flensburg und zu den Kappelner Heringstagen an der Schlei ereignet hat – ein Lesespaß für Segler, Motorbootskipper und Landratten zugleich.

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Wenn auch die Szene von eben darüber hinwegtäuschen konnte, so genossen wir es, bei unseren Freunden im Wintergarten zu sitzen, die Lichter am Weihnachtsbaum herunterbrennen zu sehen und die Seele baumeln zu lassen. Es war, seit wir damals in Laboe den vermeintlichen ›Kanzlerkandidaten‹ und seinen weiblichen Bestmann getroffen hatten, schöner Brauch geworden, den ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag bei ihnen zu verbringen.

Wolfgang war zum gemütlichen Teil übergegangen und schenkte einen wunderbar rubinroten Wein in die Gläser. Das Holz im Feuer knackte und von dem gemauerten Kaminofen ging eine behagliche Wärme aus. Sie verbreitete sich im ganzen gläsernen Wohnzimmer, während draußen in der beginnenden Dunkelheit des Winterabends die Schneeflocken tanzten.

»Ich weiß nicht«, überlegte ich laut. »Mir ist das eigentlich auch noch nie aufgefallen. Die Segler, die ich bislang abgeschleppt habe, waren alle ganz nett! Und es waren immerhin schon einige!«

»Wie?«, fragte unser Gastgeber erstaunt. »Wir waren nicht die einzigen?«

Ich schüttelte lachend den Kopf.

»Es ist eigenartig, aber irgendwie haben die Segler zu ihren Motoren ein gestörtes Verhältnis. Immer wenn sie die Unterwasser-Genua brauchen, springt sie nicht an. Und dann hängen sie wieder an irgendeinem Dalben, treiben irgendwo in der Flaute und halten flehend einen Tampen über die Reling.«

»Und mein Mann sammelt sie alle ein und bringt sie irgendwo an irgendeinen Steg. So ist er eben.«

Man konnte ein ganz klein wenig Stolz in der Stimme meiner Angetrauten hören und sie streichelte mir sanft über die Wange.

»Hoffen wir, dass mal jemand da ist, wenn mein Diesel kündigt.«, lächelte ich sarkastisch und war froh, dass sich die Laune meiner Bordfrau wieder gebessert hatte. Noch auf dem Weg zu unseren Freunden war es im Wagen ziemlich frostig zugegangen, und daran waren nicht nur die winterlichen Temperaturen schuld gewesen.

Mein Freund Wolfgang hatte für Krisen ein feines Gespür und beugte sich ein wenig zu mir rüber.

»Dicke Luft?«, raunte er mir zu.

»Och, nicht direkt. Gestern war ja Heiliger Abend und ich war mit unserer Tochter noch unterwegs gewesen. Na ja, und wie das so ist, Claudia und ich haben uns ein wenig verspätet. Deshalb war meine Dodi halt ein wenig verstimmt.«

»Wieso? Wo treibt ihr euch denn am Heiligabend rum?«, wollte Barbara, Wolfgangs bessere Hälfte, wissen. Ihre weibliche Neugier war geweckt.

»Ach weißt du, ich habe es mir schon lange zur Angewohnheit gemacht, am Heiligen Abend nochmals zu der Halle zu fahren, in der die Boote der Vereinsfreunde in stiller Winterruhe liegen. Es hat etwas Besonderes, durch die stillen Gänge und Winkel zwischen den Booten zu schlendern, die kalten Leiber der Schiffe durch den Stoff der Handschuhe zu spüren und in Gedanken mit ihnen auf große Fahrt zu gehen. Gestern hatte ich Claudia mitgenommen.

›Sag mal, Papa! Feiern Schiffe eigentlich auch Weihnachten?‹, hatte sie gefragt.

Erstaunt schaute ich herunter auf den kleinen Zwerg an meiner Seite, der, eingemummelt in eine dick gefütterte Winterjacke, neben mir durch den Schnee stapfte.

›Weihnachten? Hm! Ja, sicher werden die Boote auch Weihnachten feiern. Allerdings ganz anders, als die Menschen!‹

›Und wie machen die das? Die haben doch gar keinen Tannenbaum, und Plätzchen können sie auch nicht backen? Ich glaube nicht, dass das eine schöne Feier ist, Papa!‹

Lachend schloss ich die Halle auf und wir schlüpften hinein in das stille Halbdunkel, in dem die Schiffe auf ihren Winterwagen ruhten und auf die Ausfahrten der nächsten Saison warteten.

›Ach, Töchterlein! Woher willst du denn das wissen? Nur weil es anders ist, wird es nicht schlechter sein als unser Weihnachtsfest.‹

›Und wie ist es? Hast du es schon mal erlebt?‹

Ich hob den Zwerg hoch und stellte ihn auf das Deck unseres kleinen Kajütbootes. Wir krabbelten unter die Persenning und schauten hinaus. Wenn man die Augen schloss, konnte man noch die sanften Bewegungen des auf den Wellen schaukelnden Bootes spüren, obwohl das Boot schon lange auf dem Trockenen lag. Claudia kuschelte sich an mich.

›Kommt hier etwa auch der Weihnachtsmann?‹, wollte sie wissen. ›Und was bringt der den Booten?‹

›Vielleicht bringt er den Segelschiffen neue Segel, weil die alten im letzten Sturm zerrissen sind? Und die Motorboote kriegen eine neue Schraube oder einen neuen Luftfilter für den Motor? Ich weiß nicht, was Schiffe bekommen, Maus! Aber ich weiß, dass sie ein schönes Weihnachtsfest haben!‹

›Und woher weißt du das so genau?‹

Ihre wachen Augen blitzten mich auffordernd an. Ich wäre doch ein schlechter Vater gewesen, wenn ich ihr jetzt gesagt hätte: ›Kind, wir müssen nach Hause, die Mama wartet!‹

›Na gut!‹, seufzte ich. ›Also pass auf! Es war vor langer Zeit, noch lange bevor du geboren wurdest. Da fuhr ich einmal an einem Heiligen Abend nachmittags hierher und setzte mich, genau wie wir beide das jetzt tun, auf unser Boot. Ich ließ meine Gedanken zurückgehen in das vergangene Jahr und dachte noch einmal daran, wo ich überall gewesen war. Es war genau so kalt wie heute und ich hatte mich in eine warme Decke eingewickelt. Sie war ganz weich und warm und weil ich in den letzten Tagen noch viel gearbeitet hatte, wurde ich schrecklich müde. Bevor ich mich versah, war ich eingeschlafen und träumte, wie unsere DODI mich bei herrlichem Sonnenschein sanft über die glatte See trug, wie die Möwen laut schreiend um mich herumflogen und die warmen Sonnenstrahlen mich streichelten.‹

›Hattest du damals auch schon eine DODI?‹, fragte sie.

›Eine ganz kleine, noch kleiner als die Kleine die du schon kennst.‹, schwindelte ich. Der Liebe Gott würde mir die Flunkerei verzeihen, es war ja immerhin eine Weihnachtsgeschichte, die ich der kleinen Mücke erzählen wollte.

›Und dann, Papa? Was passierte dann?‹

›Dann bin ich wohl von der Bank geplumpst, denn als ich wach wurde, saß ich auf dem Fußboden des Schiffes und um mich herum war es schon ganz dunkel geworden. Ich hatte ja am Nachmittag noch kein Licht gebraucht, und so musste ich mich in der Dunkelheit behutsam von Bord tasten. Vorsichtig kletterte ich am Boot herab und stand etwas später auf dem Hallenboden zwischen den Schiffen. Doch was war das? Plötzlich war ein leises Wispern in der Halle, als flüsterten tausend Stimmen miteinander. Ich blieb still stehen, wagte es nicht, mich zu rühren. Und das Flüstern wurde lauter und bald konnte ich einige Worte verstehen.

›Holland! So, so meine Beste! In Holland waren sie ganz. Ist das nicht ein bisschen weit für so ein kleines Schiff?‹

›Wieso kleines Schiff? Sie sind man knapp zwei Meter länger als ich, Gnädigste, und dafür ist ihre Taille etwas voller als bei mir. Wo sind sie denn gewesen?‹

›Unverschämtheit! Ich bin ja auch ein Dickschiff. Und ein seegängiges Segelschiff dazu. Ich brauche nicht durch die Kanäle nach Holland zu fahren. Ich kann richtig auf die See hinaus. Bis nach Helgoland, wenn es sein muss!‹

›Wenn es sein muss! Habt ihr das gehört? Wenn es sein muss! Hahaha! Sie sind wohl nur in der Wesermündung rumgekreuzt, wie? Immer um Rote Sand herum, was?‹

›Darf ich auch mal was sagen?‹, meldete sich eine ganz kleine Jolle zu Wort, und als alle anderen erstaunt schwiegen, räusperte sie sich und sprudelte dann hervor: ›Also ich war an der Ostsee und bin bis zum Kieler Leuchtturm gesegelt. Ist das nicht toll?‹

›Toll? Was ist daran toll?‹, wollte ein nobler Kajütkreuzer wissen. ›Die paar Seemeilen reiße ich vorm Frühstück ab. Du hättest ruhig die paar Meilen bis Dänemark auch noch machen können, Feigling!‹

›Vielleicht wachse ich ja noch, und dann fahre ich mit dir um die Wette, du Snob! Dann hast du aber nichts zu lachen! Versprochen!‹, schnaubte die Jolle empört.

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