Alexander Golfidis - Der Drogenkoch

Здесь есть возможность читать онлайн «Alexander Golfidis - Der Drogenkoch» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Drogenkoch: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Drogenkoch»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Drogenkoch – War on Drugs – ist ein Abenteuerroman (Schelmenroman/Satire), der sich das Thema Drogen auf die Fahnen geschrieben hat.
Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.

Der Drogenkoch — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Drogenkoch», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Der Wirt stemmte sich in den Eichen-Tresen und sah die Neuankömmlinge abschätzend an.

Wat heb je nodig durchbrach die dröhnende Bassstimme des Wirts die - фото 3

»Wat heb je nodig?«, durchbrach die dröhnende Bassstimme des Wirts die Geräuschkulisse. Da sahen Patrick und Harry in einer Art Separee, das mit einem schweren Vorhang halb verdeckt war, Ali Abullaha Hasan Saeeed sitzen, der ihnen zuwinkte. »Wir haben eine Verabredung«, gab Patrick kleinlaut von sich. Sie ließen den Wirt stehen und drängten sich an den Gästen vorbei, durch das überfüllte Lokal. »Hello my friends!«, grüßte Ali Abullaha Hasan Saeeed die beiden Freunde überschwänglich und hieß sie mit einer einladenden Geste am Tisch Platz zu nehmen. »Mijn Kompagnon, Herr Özimür«, zeigte er auf einen hageren Mann mit harten, kantigen Gesichtszügen, der zu seiner Linken saß. Özimür wirkte mit seinem daumenbreiten Oberlippenbart und kalten Augen, die in tiefen Höhlen saßen, wie ein gedungener Killer.

»Anja mir erzählen, du gut Freund«, meinte Ali Abullaha Hasan Saeeed, während er vertrauensvoll lächelte. »Darum ik maken mit euch Geschäft! Aber ik warne euch – nit maken Scheiß mit mir!« Die Stimme des Drogengroßhändlers klang zum Ende des Satzes bedrohlich. Und der Blick seines Kompagnons bohrte sich wie ein Pfeil in ihre Augen. Dann stellte Ali Abullaha Hasan Saeeed eine Plastiktüte auf den Tisch. »I have for you the best Heroin from all over Amsterdam«, sagte er, als würde er ihnen gutes Essen servieren. Er öffnete die Tüte, reichte Patrick ein kleines Messer und ließ ihn eine Messerspitze davon herausnehmen. Patrick rollte einen Geldschein zusammen und zog sich eine kleine Line in die Nase. Seine Augen begannen zu leuchten. »Das ist beste Ware!«, flüsterte er fasziniert, als ob er einen Sechser im Lotto hätte. Er schob das Geld über den Tisch und nahm die Tüte an sich. Während Ali Abullaha Hasan Saeeed zum Abschied die Hände zusammenschlug. »Salem Aleikum, Allah ist groß!« Özimür hob seine Hand und gab ihnen Zeichen, dass sie nun gehen sollten.

Gerade als sie aus der Türe ins Freie schritten, rannten sie fast Marokkaner-Toni über den Haufen, der ihnen entgegen kam. »Dat Jung mit den Turnschuhen«, brummte Marokkaner-Toni überrascht und blickte ihnen hinterher, bis sie ins Taxi stiegen und aus den Augen waren. Angestrengt versuchte er herauszufinden, was hier nicht stimmte.

Harry und Patrick hatten die Haare zu Bergen gestanden. »Das war knapp«, atmeten sie einstimmig auf, als sie sich auf der Rückfahrt zum Hotel befanden.

Kaum fünf Minuten darauf stürmte ein Spezialkommando das »De Vijf Flesjes«. Es war eine Eliteeinheit der Nationale Politie (der Holländischen Anti-Drogenpolizei), unterstützt durch Agenten der D.E.A (Drug Enforcement Administration) sowie einer Einheit von Europol im gemeinsamen Kampf »War on Drugs«. Sie hatten den Zugriff minutiös geplant. Sie kamen über die Vordertüre. Sie kamen mit einem Rammbock über die Hintertüre. Sie kamen mit einem Helikopter aus der Luft und zu den Fenstern herein. Doch sie hatten sich verrechnet. Ali Abullaha Hasan Saeeed hatte das Lokal nicht ohne Grund gewählt. Das Publikum des De Vijf Flesjes bestand aus Zuchthäuslern und Schwerverbrechern. Es gab keinen Gast, der nicht mehrere Jahre Gefängnis auf dem Kerbholz hatte. Es waren Raufbolde und Totschläger, bei denen nur ein Funke genügte, um einen Krieg zu entfachen. Der Wirt des »De Vijf Flesjes«, ein stiernackiger Hells-Angel, sprang mit einer Machete bewaffnet auf die Theke und rasierte zwei hereindrängenden Cops fast die Köpfe ab. Andere Gäste rissen den Barhockern die Füße heraus und schlugen damit unbarmherzig auf die Beamten ein. Im Handumdrehen hatte sich eine gewaltige Schlägerei entwickelt. Marokkaner-Toni stürmte wie ein Bulle nach draußen und sprang ins Hafenbecken – später sollte er als vermisst gelten. Özimür, die rechte Hand von Ali Abullaha Hasan Saeeed, entschwand flink wie eine Katze mit zwei Aktenkoffern in den Keller und entkam dort durch einen Schacht in das Kanalsystem. Damit hatten sich mehrere Kilo Heroin, die für Marokkaner-Toni bestimmt waren, in Luft aufgelöst. Als einzig dicker Fisch blieb ihnen Ali Abullaha Hasan Saeeed, der die ganze Zeit seelenruhig an seinem Tisch saß und bereits mit seinem Anwalt telefonierte.

Operation »ALI«, war ein Schlag ins Wasser. Nach 48 Stunden mussten sie Ali Abullaha Hasan Saeeed wegen Mangel an Beweisen wieder laufen lassen. Dazu kam das spurlose Verschwinden von Marokkaner-Toni, einem der Hauptverdächtigen im Fall »ALI«. Marokkaner-Toni war ins Visier der Polizei geraten, weil er inzwischen die ganze Herengracht mit Heroin belieferte. Ein Jahr Vorarbeit der DEA, monatelange Observierungen und endlose Stunden an Telefonmitschnitten waren nutzlos geworden.

Die Mission war nicht nur missglückt, sondern, es geriet auch durch die Intervention eines Politikerfreundes von Ali Abullaha Hasan Saeeed, der Stuhl des Polizeipräsidenten ins Wanken und der Vize musste seinen Hut nehmen. Er bekam einen Posten als Leiter der Verkehrspolizei, wo er nun Bußgelder wie Erbsen zählen konnte.

Harry und Patrick hatten von den Geschehnissen im »De Vijf Flesjes« nichts mitbekommen. Beide waren total aufgedreht, als sie zurückkamen.

»Mann, das war ne Nummer«, stöhnte Harry. Während Helge, Matje und Anja um den Tisch standen und die Tüte mit dem Heroin bestaunten.

»Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll«, stotterte er total überdreht. »Das »De Vijf Flesjes« ist die übelste Kneipe, in der ich jemals war … lauter Knastbrüder … ein Wunder, dass wir da wieder heil herausgekommen sind.«

Auch Patrick schien total aufgelöst. »Und genau, als wir mit dem Heroin nach draußen kommen, da stoßen wir beinahe mit diesem Marokkaner-Toni zusammen – war ich froh, als wir im Taxi saßen«, ächzte Patrick, unterdessen er mit zittrigen Händen einen kleinen Haufen braunes Pulver in einen Löffel lud und sein Feuerzeug darunter hielt.

Wenig später lagen alle high in ihren Betten. Für den nächsten Morgen war die Abreise von Harry und Patrick geplant. Sie wollten so schnell wie möglich nach Deutschland fahren, um ihren Plan in die Tat umzusetzen. Zwei Tage von der Zehntagesfrist, die Marokkaner-Toni gestellt hatte, waren bereits verstrichen.

Anja und Harry hielten sich fest umklammert. »Ich hab solche Angst«, flüsterte sie und schmiegte sich noch fester an ihn. »Was ist, wenn sie dich erwischen?« In ihrer Stimme klang echte Besorgnis, während ihr Tränen in den Augen standen.

»Es wird schon alles gut werden«, beruhigte sie Harry und liebkoste ihr Ohr.

»Wirst schon sehen, sobald ich zurück bin, machen wir einen Neuanfang«, flüsterte er – unterdessen er selbst inständig hoffte, dass alles klappen würde.

Gegen Mitternacht saß Patrick am Tisch und füllte das Heroin in ein Kondom, dieses wiederum stopfte er in eine Flasche mit flüssiger Rasierseife, die er genau für diesen Zweck besorgt hatte. Die Flasche deponierten sie in einem Kosmetikbeutel in Harrys Gepäck.

Es war ein sehr gutes Versteck, wie beide dachten.

Um sechs Uhr morgens schlichen sie sich aus dem Bett. Helge und Matje schliefen noch fest. Nur Anja hatte aus Sorge um Harry fast die ganze Nacht kein Auge zugetan.

Harry, der große Abschiedsszenen hasste, drückte Anja kurz und innig an sich.

»Es wird schon gut gehen!«, bekräftigte er ein letztes Mal und öffnete leise die Türe, damit die anderen nicht wach wurden. Dann machten sich Harry und Patrick auf den Weg.

Sie liefen wieder zur Ceentral Station von Amsterdam. Am Bahnhof angekommen kauften sie sich ein Ticket für den ICE. Bei der Rückreise wollten sie an nichts sparen, alles sollte so schnell und reibungslos wie möglich ablaufen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Drogenkoch»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Drogenkoch» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Alexander Beljajew - Der Amphibienmensch
Alexander Beljajew
Alexander DIETRICH - Der Reiz des Autofahrens
Alexander DIETRICH
Alexander Golfidis - Der Vaporacer-Man
Alexander Golfidis
Alexander Keller - Der gestohlene Geist
Alexander Keller
Alexander von der Decken - Seltener Besuch
Alexander von der Decken
Alexander Golfidis - Der Heroin Schuster
Alexander Golfidis
Alexander Golfidis - Die JunkieFabrik
Alexander Golfidis
Alexander Mäder - Astrophysik. 100 Seiten
Alexander Mäder
Отзывы о книге «Der Drogenkoch»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Drogenkoch» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x