Alexander Golfidis - Der Drogenkoch

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Der Drogenkoch – War on Drugs – ist ein Abenteuerroman (Schelmenroman/Satire), der sich das Thema Drogen auf die Fahnen geschrieben hat.
Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.

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Punk-Pete, ein enormer Koloss, der sich damit brüstete täglich mehrere Mahlzeiten zu verschlingen, die er meist unter Androhung von Schlägen von den Mitschülern erpresste und daher die ganze Schule terrorisierte, hatte Harry eines Tages aus einem unersichtlichen Grund als Opfer auserkoren. Es war in der siebten Klasse, des letzten Schultages, genau zu Beginn der Sommerferien. Da hatte Punk-Pete Harry dumm angemacht und ihm eine Ohrfeige verpasst. Patrick ging mutig dazwischen und versuchte den Streit zu schlichten. Ein Lehrer wurde aufmerksam. »Was soll denn das?«, stob er die Kontrahenten auseinander. Punk-Pete bekam einen Verweis. Mit knirschenden Zähnen trat er den Heimweg an, aber nicht ohne vorher noch mal die Faust zu erheben. »Nach den Ferien gibt’s Dresche!«, zischte er wutentbrannt und machte sich wie ein Bulldozer davon.

Während der Ferien war Harry von Ängsten geplagt. Er war ein kühler Rechner und wusste: Egal wie er sich verhalten würde, er würde so oder so den Kürzeren ziehen. Mit seinen Kräften konnte er niemals gegen einen Gegner wie Punk-Pete bestehen. Es gab nur eine Chance – Harry sah es bildlich vor sich. Er trainierte zwei Stunden täglich immer die gleichen Schläge: Am Ast eines Apfelbaumes hatte er einen alten Boxsack in Hüfthöhe befestigt – mit dem Fuß trat er von unten kräftig dagegen, während seine Faust zeitverzögert mit aller Kraft von oben nach unten auf den Sack schlug.

Am ersten Tag des neuen Schuljahres wartete Punk-Pete bereits vor der Schule auf ihn, umringt von einer ganzen Schar Schaulustiger. Punk-Pete erschien Harry wie ein Riese – so übergroß hatte er ihn gar nicht in Erinnerung gehabt. Alle Tapferkeit verließ ihn und das Unvermeidliche schien seinen Lauf zu nehmen. Wie ein zur Schlachtung auserkorenes Lamm stand er seinem Peiniger gegenüber. Doch bevor Punk-Pete nur einen Schlag anbringen konnte, trat ihm Harry so kräftig ins Getriebe, dass er entsetzt und mit ungläubigen Blick zu Boden ging, unterdessen Harrys Faust wie ein Schmiedehammer seine Nase traf.

Es war der Mut eines Verzweifelten, der seine Schläge geführt hatte.

In Zukunft machte Punk-Pete einen weiten Bogen um Harry und seine Freunde.

Die verbotenen Drogen

Die verbotenen Drogen waren in unterschiedliche Gruppen unterteilt. Es gab weiche, mittelharte und harte Drogen. Und zu jeder Gruppierung gab es dann wieder etliche, wenn nicht unzählige, Untergruppierungen:

Unter die erste Gruppe, der sogenannten weichen Drogen, fielen die Produkte der weiblichen Hanfpflanze, Cannabis (umgangssprachlich), Marihuana (Blüten) und Haschisch (Harz) die meist geraucht wurden. Sie wurden aus grünen Pflanzen hergestellt, die mehrzackige Blätter hatten.

Die Produkte der weiblichen Hanfpflanze bewirkten zumeist eine gehobene Stimmung sowie eine gesteigerte Kontaktfreudigkeit. An negativen Auswirkungen waren insbesondere Antriebslosigkeit und Gleichgültigkeit bekannt. In vereinzelten Fällen traten auch Psychosen auf. Zudem gab es bei Langzeiteinnahme die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit.

L-S-D, sogenannte Halluzinogene, bewirkten eine veränderte sowie intensivere Sinneswahrnehmung. Farben und Klänge konnten plastisch erlebt und empfunden werden bis hin zu Halluzinationen. In vereinzelten Fällen rief L-S-D Ängste und Depressionen hervor – einen so genannten »Horrortrip«.

Methamphetamin(umgangssprachlich Crystal-Meth) ,wurde den harten Drogen zugerechnet. Es bewirkte bei den Konsumenten eine erhöhte Aufmerksamkeit, vermindertes Schlafbedürfnis, Euphorie, gesteigertes Selbstbewusstsein, Rededrang sowie Unterdrückung von Hunger und Müdigkeit.

An Negativwirkung war bekannt: Depressionen, Erschöpfungszustände und Überhitzung. Es bildete sich schnell eine starke psychische Abhängigkeit.

Opiate, Heroin, Morphin, Fentanyl und Opium wurden ebenfalls den harten Drogen zugerechnet, sie bewirkten eine euphorisierende Wirkung, überwältigendes Zufriedenheitsgefühl sowie Schmerzunempfindlichkeit, was ebenso auf alle Arten von seelischen Kümmernissen zutraf – daher barg diese Substanz ein immenses Abhängigkeitspotenzial.

Es stellte sich schnell eine psychische und körperliche Abhängigkeit ein – mit, sobald die Substanz abgesetzt wurde, geradezu verheerenden Entzugssymptomen: Ruhelosigkeit bis hin zu Todesangst, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Zittern, Muskelkrämpfe in Rücken und Gliedmaßen, schneller Puls und Bluthochdruck. Überdies galten Opiate als außerordentlich gefährlich, da sie bei Überdosierung schnell eine atemdepressive Wirkung hervorriefen – eine Verlangsamung der Atemfrequenz bis hin zum Atemstillstand – Tod durch den sogenannten Goldenen Schuss.

Kokainwurde ebenfalls zu den harten Drogen gerechnet. Hierbei handelte es sich um ein weißes Pulver, mit teils gelblich-, bräunlichen Farbnuancen. Das Kokain bewirkte eine starke Euphorie und ein gesteigertes Selbstbewusstsein, Rededrang sowie Unterdrückung von Hunger und Müdigkeit. Bereits in kleinen Dosen wirkte es ausgesprochen stark.

Risiken bei chronischen Konsum waren: Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Depression, Misstrauen, Verzweiflung und manische Überaktivität, Impotenz, Abstumpfung der Gefühlswelt, Angst- und Wahnvorstellungen sowie Veränderung der Persönlichkeit. Es entwickelte sich schnell eine starke psychische Abhängigkeit.

Zudem gab es noch unzählige weitere harte Drogen (Substanzen), die allesamt verboten waren. Die Regierungen hatten alle psychoaktivwirkenden Substanzen, außer den erlaubten »legalen Drogen« zu illegalen Drogen erklärt und verboten. Der Hintergrund für diese Handlungsweise war zum Teil auch in der Tatsache begründet, dass die Pharmaunternehmen längst den Wert der verbotenen Substanzen erkannt hatten. Sie hatten mit Erfolg einige Hauptbestandteile aus den Drogen herausisoliert, patentiert und als Medizin auf den Markt gebracht. Diese Arzneien konnten nun – derart verändert – den Arzneimitteln zugerechnet und vermarktet werden. Nebenbei war es den Pharmaunternehmen auch gelungen aus chemischen Verbindungen (Synthese) legale Drogen herzustellen und als Arzneien auf den Markt zu bringen.

Ein Milliarden Geschäft, das alleine in Deutschland, mehrere Millionen Tablettenabhängige verursacht hatte.

* * *

Der Bus rollte in die Ceentral Station von Amsterdam. Patrick nahm seine Umhängetasche und sprang, nachdem der Fahrer den Türmechanismus betätigt hatte, als erster hinaus. Die anderen warfen sich ebenfalls das Gepäck über die Schultern und drängten an den Fahrgästen vorbei ins Freie. Ihr Gepäck bestand aus Kleidung und Waschutensilien für ein paar Tage.

»Folgt mir hinterher, ich weiß in welcher Richtung die Drogenszene liegt«, rief Patrick, der schon ganz versessen darauf war, die Drogenszene kennenzulernen. Von seinem Bruder hatte er sich den Weg genauestens beschreiben lassen. Zielstrebig lief er schnellen Schrittes voran, während die anderen Mühe hatten, sein Tempo mitzuhalten. Die Stadt war voll von Sehenswürdigkeiten und interessanten Leuten. Ein junges Mädchen kam ihnen entgegen, sie war hübsch, aber viel zu dünn. Harry bedachte sie mit einem Lächeln und sie lächelte zurück. Am liebsten wäre er spontan umgedreht und ihr hinterhergelaufen. »Habt ihr die gesehen?«, fragte er, während er ihr nachsah. »Die war voll nett.« Doch Patrick warf ihm einen tadelnden Blick zu. »Das kannst du später haben«, meinte er, unterdessen er sein Tempo noch erhöhte und die Straße Richtung Zeedijk einschlug.

Der Zeedijk, ein lebensgefährliches, bedrohliches, verlottertes Pflaster, war der Treffpunkt der Drogenszene.

Es war zwar nur ein kleiner Teil der Drogenabhängigen, die sich ihren täglichen Nachschub an illegalen Drogen mit Handtaschenraub, Ladendiebstahl, Autoknacken und Fahrraddiebstahl sicherten und die Stadt bis in die Vororte unsicher machten. Doch genau das hatte Amsterdam, bis weit über die Grenzen Europas hinaus, bekannt und anrüchig gemacht. Und es hatte ein Umdenken in der Politik bewirkt.

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