Alexander Golfidis - Der Drogenkoch

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Der Drogenkoch – War on Drugs – ist ein Abenteuerroman (Schelmenroman/Satire), der sich das Thema Drogen auf die Fahnen geschrieben hat.
Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.

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»Ich habe nichts dagegen, dass sie hierbleibt«, sagte Patrick. Helge und Matje nickten zustimmend mit den Köpfen.

Inzwischen waren über ihnen schwere Schritte zu vernehmen. »Das ist bei mir oben. Er muss mich vorher am Fenster gesehen haben«, flüsterte sie mit geweiteten Augen. Ihre Hand krallte sich panisch in Harrys Oberarm. »Bitte hilf!« Sie hörten wie Türen aufgerissen wurden.

Dann waren die Schritte auf der Treppe und schließlich vor ihrem Zimmer. Den Bruchteil einer Sekunde war es totenstill und man hätte eine Nadel zu Boden fallen hören. Schon flog die Türe mit einem lauten Knall auf und der Zuhälter, ein derber, in schwarzen Lederklamotten gekleideter, kräftig wirkender Südländer, stand mit geballten Fäusten im Türrahmen. Er hatte die Türe mit einem kraftvollen Fußtritt aus den Angeln getreten, dass entlang des Türstocks der Putz herausgefallen war. »Wo ist die kleine Nutte?«, schrie er rasend vor Wut und sah in das dunkle Zimmer. Er schaltete den Lichtschalter an. Alle lagen in ihren Betten und blickten ihm mit aufgerissenen Augen entgegen. Von dem Mädchen keine Spur. »Außer uns ist hier niemand!«, behauptete Harry mit fester Stimme. »Und wem gehört das hier?« Der Zuhälter hielt ein Bikini-Top in der Hand. »Es lag vor der Türe.« Sein Blick schweifte durchs Zimmer und blieb dann wie ein Fragezeichen an der Spitze eines hellblauen Turnschuhs hängen, der unter Harrys Bett heraussah.

Plötzlich tauchte Mam dee Kees wie ein mächtiger Berg, hinter ihm auf. »U fucking Pisser. Uit mijn Haus ... ik werde dir das Fell über de Ohren stellen!«, schrie sie und hob ihre kräftigen Arme, in denen sie einen Baseballschläger schwang. Und schon ging der Schläger auf den Rücken des Zuhälters nieder, der durch die Wucht des Schlages von den Beinen gerissen wurde und bäuchlings auf dem Boden landete. Ungläubig drehte er den Kopf herum und sah zu Mam dee Kees empor, die wie ein Gebirge über ihm stand und schon wieder ihre kräftigen Arme hob, und erneut ausholte.

Von Entsetzen gepackt kroch der Zuhälter wie ein Wiesel an ihren Beinen vorbei und stürzte panisch die Treppen hinab, während Mam dee Kees, den Schläger schwingend, wie eine Dampflokomotive hinter ihm her gerast kam, bis er aus der Tür war. Kurz darauf hörte man von unten aus der Gasse Marokkaner-Tonis überschlagende Stimme: »IK SCHICKE SIE SCHWIMMEN, MIT BETON-SCHUHEN, IN DER HERENGRACHT!«

Danach herrschte eisige Stille.

Das Mädchen kroch unter Harrys Bettdecke hervor.

Harry hatte sie, als Marokkaner-Toni ins Zimmer trat, schnell unter seiner Bettdecke versteckt. Ihre Tasche hatte er mit einem Tritt unter Patricks Bett befördert.

Sie zitterte am ganzen Leib. »Wie heißt du?«, fragte Harry. »Anja«, kam es weinerlich von dem Mädchen.

Nach einigen Minuten kam Mam dee Kees zurück, sie trug ein Tablett in beiden Händen, mit mehreren Tassen und einer dampfenden Kanne Tee darauf.

»Ich hatte gerade Tee aufgestellt, als ich den Krach hörte ...« Dann sah sie die Würgemale. »Mijn arme Meisje … mein armes Mädchen«, tröstete sie Anja und hielt dabei mütterlich ihre Hände in den ihren, dann gab sie ihr einen Schluck heißen Tee zu trinken. »Wat heb du mit Marokkaner-Toni zu maken?«

»Er hat mir ein paar Mal Stoff gegeben«, stotterte das Mädchen.

»Dat kann doch nicht alles sein?«, meinte Mam dee Kees und zog die Augenbrauen hoch. »Dat muss doch noch was anderes dahinter stecken, wenn er dir so an den Kragen will?«

»Ich konnte nicht mehr zahlen«, schluchzte das Mädchen laut auf und richtete den Blick beschämt zu Boden, … »er gab mir immer weiter und weiter, er sagte, wir würden uns schon einig werden ... Ich konnte ja nicht ahnen, dass er – das – damit meinte.«

Das Mädchen blieb mitten im Satz hängen, während ihre Lippen zu beben begannen und sie zu weinen anfing. »Ich sollte für ihn »anschaffen« gehen ... Er hat schon einen Freier bestellt ... Mit dem widerlichen Kerl sollte ich aufs Zimmer mitkommen ... « Jetzt heulte das Mädchen so, dass ihr die Tränen nur so herunterrannen und sie kein vollständiges Wort mehr herausbrachte.

»Oh mijn Mädel«, stöhnte Mam dee Kees. »Der Marokkaner-Toni dat is ne üble Pestilenz, wir müssen dich wieder auslösen, sonst kriegen wir den nimmer los … Ik kenne ne Rotlicht-Größe ... Morgen geh ik zu ihm, der soll Marokkaner-Toni solange in Schach halten, bis wir dat Geld haben.« Mam dee Kees erhob sich und strich Anja noch einmal tröstend über die Wange, dann sah sie sorgenvoll zu der eingetretenen Türe.

Patrik und Helge machten sich daran, sie wieder einzuhängen, was sie nach einiger Anstrengung tatsächlich auch schafften.

Mam dee Kees klopfte ihnen dankbar auf die Schulter.

»Ik geh jetzt zu Bett«, sagte sie erschöpft von der Aufregung. »Passt mir gut auf dat Mädel auf!«, warf sie den Jungs einen hoffnungsvollen, aber zugleich ermahnenden Blick entgegen, dann schob sie ihren überdimensionalen Körper, der so viel Herz hatte, nach draußen.

»Kann ich noch etwas bleiben?«, fragte Anja mit zaghafter Stimme. »Ich trau mich nicht in mein Zimmer zurück.«

»Natürlich!«, nickten die Freunde einstimmig. Und Harry, der gefallen an Anja gefunden hatte, war froh, ein wenig länger ihre Anwesenheit genießen zu dürfen.

Am nächsten Morgen lag Anja noch immer bei Harry im Bett. Harry lag schon eine ganze Zeit wach, doch er rührte sich nicht. Er genoss, dass Anja im Schlaf ihren zierlichen warmen Körper an ihn angeschmiegt hielt und auch ihren Arm über seine Schulter gelegt hatte. Harry hatte bislang schon einige Mädchen gehabt, aber nie sonderlich viel für sie empfunden. Doch nun zerriss es ihm fast das Herz, so viel Gefühl empfand er für das grazile Geschöpf, das mit ihm im Bett lag und das in solche Schwierigkeiten verstrickt war.

Harry zermarterte sich den Kopf, wie er es schaffen konnte Anja aus dem Schlamassel herauszubekommen.

Inzwischen war Patrick wach geworden. Er schlich sich aus dem Bett und setzte sich noch in Unterhosen gekleidet an den Tisch. Aus seiner Tasche kramte er die Spritzen und das Briefchen mit dem Heroin. Plötzlich war Anja aufgewacht. »Kannst du mir auch was geben?«, flüsterte sie zu Patrick hinüber und kroch über Harry hinweg, der sich schlafend stellte.

Oh weh, dachte Harry. Auf einmal machte er sich Sorgen – das mit den Spritzen gefiel ihm gar nicht. Die Drogenabhängigen in den Straßen von Amsterdam hatten alle ziemlich fertig ausgesehen und auch bei Patrick war ihm aufgefallen, dass dieser nur noch die Drogen im Kopf zu haben schien – so ungefährlich, wie Patrick behauptete, war Heroin wohl doch nicht.

Minuten später setzte sich Anja eine Spritze in den Arm. Harry sah es aus den Augenwinkeln. Sie wirkte darin sehr routiniert. Kaum hatte sie den Hit in der Vene, huschte sie wieder zurück ins Bett und schmiegte sich genauso zärtlich an ihn wie zuvor. Harry schmolz innerlich dahin.

Es würde schon alles gut werden. Er berührte ihre Schulter mit seiner Hand, sie legte die ihre auf die seine. Und dann geschah alles wie von selbst.

Sie drehten sich zu einander hin, einen Augenblick sahen sie sich verliebt in die Augen – dann fasste er Mut, beugte sich vor und küsste sie auf die Stirn. Sein Herz pochte, nicht schnell, aber laut und kraftvoll. Sie erwiderte seinen Kuss und liebkoste seinen Nacken. Harrys Hände streichelten durch ihr Haar und er glitt zärtlich mit seiner Nasenspitze über ihre Wange. Sie öffnete ein wenig die Lippen und atmete tief ein und aus. Dann schlossen beide die Augen und küssten sich auf den Mund. Harry ging es durch und durch. Wie ein elektrisches Kribbeln floss es runter bis zu den Fußnägeln und hoch bis in die Haarspitzen, dass es ihm fast die Besinnung raubte. Jetzt hatte er sich Hals über Kopf verliebt.

Anja erzählte ihm, dass sie auch aus Deutschland stammte. Sie war sogar nahe seiner Stadt in Düsseldorf groß geworden. An ihrem siebzehnten Geburtstag war sie mit Drogen in Berührung gekommen. Und kurz darauf wurde sie mit mehreren Drogen in der Tasche, darunter auch ein Päckchen mit zwei Gramm Heroin, von der Polizei aufgegriffen, konnte jedoch entkommen und war in einer abenteuerlichen Flucht nach Holland gelangt. In Deutschland wartete nun das Gefängnis auf sie. Die Behörden in Deutschland hatten sogar zwei Auslieferungsanträge an Holland gestellt, doch diese waren jeweils von einem erfahrenen Rechtsanwalt vor Gericht abgeschmettert worden.

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