Alexander Golfidis - Der Drogenkoch

Здесь есть возможность читать онлайн «Alexander Golfidis - Der Drogenkoch» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Drogenkoch: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Drogenkoch»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Drogenkoch – War on Drugs – ist ein Abenteuerroman (Schelmenroman/Satire), der sich das Thema Drogen auf die Fahnen geschrieben hat.
Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.

Der Drogenkoch — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Drogenkoch», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Holland war das erste Land, das auf politischer Ebene eine Unterscheidung von weichen zu harten Drogen zog: Cannabisprodukte, deren Konsum bisher noch keine Todesopfer gefordert hatten, wurden nun als weiche Drogen bezeichnet. Man konnte sie jetzt legal in dafür bestimmten Cafés konsumieren. Sie wurden dort meist in Papier gedreht und geraucht. Diese Cafés waren überwiegend von Touristen aus den Anliegerstaaten frequentiert, da dort die weichen Drogen ausnahmslos verboten waren.

In Holland wurden weiche Drogen von harten abgegrenzt, auch Justiz und Polizei hielten das scharf auseinander. Zudem war im Krieg der Bürger Hollands gegen die illegalen Drogen nicht mehr der Abhängige der Feind. Er war nun jemand der versehrt werden sollte und Anspruch auf Resozialisierung hatte. Das Credo lautete: Aus jedem Abhängigen von illegalen Drogen kann wieder ein ganz normaler Bürger werden. Man muss ihn nur anständig behandeln und ihm helfen.

Harry und die Freunde erreichten den Zeedijk. Es herrschte ein geschäftiges Treiben und ein bunter Mischmasch aus Nationalitäten und Hautfarben. Plötzlich war ein Drogenhändler neben ihnen. »Haschisch, LSD, Kokain, Heroin … die besten Drogen von ganz Amsterdam«, pries er seine Ware mit einem breiten Lächeln an, welches eine ganze Reihe schwarzer, ruinöser Zähne sichtbar werden ließ. Helge war stehengeblieben, während ihn Patrick ärgerlich am Ärmel zog. »Willst du gelinkt werden?«, fauchte er Helge aufgebracht ins Ohr und schleifte ihn hinter sich her, während er den Drogenhändler barsch abwimmelte. »Wir brauchen nichts«, sagte er in einem ruppigen Tonfall. Inzwischen hatten sich noch weitere Händler an ihre Fersen geheftet. »Haschisch, Pilze, LSD … «, ertönte es nun von allen Seiten. Auch ein blasser, hellblonder Typ, mit tiefen Schatten unter den Augen und schlechtsitzender, schmutziger Kleidung hatte sich ihnen angeschlossen. Mit einem heftigen Redeschwall fiel er auf Patrick ein, der plötzlich umgestimmt schien. »Wartet schnell!« Patrick ließ seine Freunde an der Straße stehen und lief dem Fremden in ein Lokal hinterher. Ein paar Minuten später kam er wieder heraus. »Ich hoffe, es hat nicht zulange gedauert«, sagte er, sich entschuldigend, als er in die vorwurfsvollen Mienen seiner Freunde blickte. »Nun gehen wir in einen Coffeeshop und später zu Mam dee Kees und nehmen uns ein Zimmer … Übrigens, ich habe uns etwa ein Gramm Heroin gekauft. Er hat es mich kurz probieren lassen, deswegen hat es etwas gedauert – echt guter Stoff«, sagte Patrick und schien nun nicht mehr so getrieben wie zuvor.

Der Coffeeshop lag an der Reguliersgracht. Die Jungs konnten es fast nicht glauben: Hier standen auf der Getränkekarte ganz legal, die verschiedensten Haschisch und Grassorten, die es zu bestellen gab. Daneben boten sie auch Kaffee, Tee, Fruchtsäfte sowie Snacks und Naschereien an. Aus Lautsprechern, die in den Ecken hingen, drang Reggae-Musik und der Kellner, ein lässiger Jamaikaner mit Rasta-Frisur, schien immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben. Als der Rasta an ihren Tisch kam, bestellte Patrick fünf Gramm Roter Libanese, eine Haschischsorte die unter Kennern sehr geschätzt wurde. Dazu bestellte er noch eine Rolle mit Papier, Filter, Tabak und für jeden eine Limo. Nachdem die Bestellung an ihren Tisch gebracht wurde, legte sich Patrick mächtig ins Zeug, einen Joint zu bauen. In einer kleinen Schale mischte er Tabak mit Haschisch, riss anschließend mehrere Streifen von der Papierrolle herunter, klebte sie aneinander, gab das Tabak-Haschisch-Gemisch hinein, und fing an, begleitet von den erstaunten Blicken einiger anderer Gäste, eine riesige Tüte zu formen. Nachdem er sein Kunstwerk vollendet hatte, ließ er sich von Harry Feuer geben, um gleich darauf hinter einer gewaltigen Rauchwolke zu verschwinden. Als er wieder zum Vorschein kam, hielt er Harry den Joint entgegen.

Bald hatten alle das gleiche Grinsen auf den Lippen wie der Rasta und die Reggae-Musik schien in ihren Köpfen zu spielen. Benebelt und immerzu kichernd, verließen sie das Lokal und machten sich auf den Weg ins Hotel.

Mam dee Kees Hotel, in das sie Patrick führte, glich einer Bruchbude. Von der Fassade bröckelte der Putz herunter und die Fenster waren blind vor Schmutz, so dass ein Blick ins Innere verwehrt blieb. An der Rezeption drückte Patrick die Klingel und bald darauf hörten sie das Klackern von Pumps Absätzen auf dem Dielenboden herannahen.

Mam dee Kees, die Inhaberin, war fast so breit wie hoch. Sie hatte platinblond gefärbtes Haar und knallroten Lippenstift aufgetragen. Es folgte ein kurzer, dicker Hals und knapp darunter ragten aus ihrem Oberkörper Arme wie pralle, dicke Würste. Dazu trug sie ein buntes Kleid, das sie wie ein tapeziertes Fass aussehen ließ.

Doch Mam dee Kees war beliebt, ihre Pension war immer gut besucht. Mam dee Kees war trotz der vielen Schrullen ein herzlicher Mensch. Manch einer ihrer Gäste lebte schon Jahre unter ihrem Dach, ohne jemals einen Cent Miete bezahlt zu haben. Sie war Anlaufstelle für Notlagen jeder Art. Bei Touristen aus Deutschland schlug sie allerdings unverhohlen zu. Dennoch wurde das gerne akzeptiert, denn sie mischte sich nirgendwo ein und ließ die Gäste sich entfalten, wie sie es wünschten, solange nur die Miete zeitig einging und alles friedlich blieb.

Die Bewohner des Hotels, die sich vornehmlich aus Drogenkonsumenten, Huren, Strichern und sonstigen undurchsichtigen Leuten zusammensetzten, hielten sich überwiegend illegal in Holland auf und waren auf der ständigen Flucht vor den Behörden.

Wenn sich, wie so oft, die Polizei angekündigt hatte, warnte sie ihre Gäste rechtzeitig, damit sie sich in Sicherheit bringen konnten. Und nachdem man ihr einmal monatelang das Telefon abgehört hatte, brachte sie den Telefonapparat kurzerhand aufs Polizeirevier; dabei bemerkte sie spitzzüngig, dass sich die Beamten doch nun beim Abhören leichter täten, wenn sie den Apparat direkt vor Ort hätten. Seitdem gab es in ihrem Etablissement kein Telefon.

Den Beinamen »Dee Kees« hatte sie von ihren Bewohnern wegen ihrer Sparsamkeit erhalten, sie drehte jedes Geldstück zweimal um. Früher war sie eine stadtbekannte Amsterdamer Hure, die sich zur Altersversorgung eine Pension erwirtschaftet hatte und nun ihren Unterhalt mit dem Vermieten von Zimmern verdiente. Wobei sie des Nachts hin und wieder noch immer treu gebliebene Stammkunden empfing.

Was durch ein lautes Stöhnen ihrerseits, das durch das alte Gemäuer drang, selten unbemerkt blieb.

Als Mam dee Kees die vier Freunde erblickte fragte sie Wat kan ik helpen - фото 2

Als Mam dee Kees die vier Freunde erblickte, fragte sie: »Wat kan ik helpen!« Patrick stotterte: »Ham se vielleicht ein Zimmer mit vier Betten?« - »Maakt ZWINZIG per Peerson en Nacht!« Patrick nickte. Mam dee Kees zog einen Schlüssel von einem rostigen Nagel, aus dem Schlüsselbrett hinter ihr und kam um den Tresen herum.

»Goede zorg te geven aan je Frienden, GEEN OVERDOSIS!«, meinte sie während sie wie eine tadelnde Mutter, Patrick unerwartet das Ohr langzog und ihm den Schlüssel in die Hand reichte.

Das Zimmer, welches die Freunde gemietet hatten, war ein kleiner düsterer Raum mit schmutzigen, teils schon abgelösten Tapeten, vier metallenen Bettgestellen mit Matratzen darauf, einem Tisch, einem Stuhl und einem türlosen Schrank. Auf einem der Betten lag ein Stapel frisch gewaschener Bettbezüge.

Patrick verriegelte die Tür, dann setzte er sich an den Tisch und zog das Briefchen mit dem Heroin heraus, das er an der Ceentral Station von dem blassen Blonden gekauft hatte.

Der Inhalt erinnerte an feinkörnigen braunen Zucker. Dann packte er einige Spritzen und einen Löffel aus seiner Umhängetasche.

»Du willst das Zeug spritzen?«, fragte Helge überrascht.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Drogenkoch»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Drogenkoch» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Alexander Beljajew - Der Amphibienmensch
Alexander Beljajew
Alexander DIETRICH - Der Reiz des Autofahrens
Alexander DIETRICH
Alexander Golfidis - Der Vaporacer-Man
Alexander Golfidis
Alexander Keller - Der gestohlene Geist
Alexander Keller
Alexander von der Decken - Seltener Besuch
Alexander von der Decken
Alexander Golfidis - Der Heroin Schuster
Alexander Golfidis
Alexander Golfidis - Die JunkieFabrik
Alexander Golfidis
Alexander Mäder - Astrophysik. 100 Seiten
Alexander Mäder
Отзывы о книге «Der Drogenkoch»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Drogenkoch» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x