Alexander Golfidis - Der Drogenkoch
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Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.
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Harry interessierte sich schon länger für Drogen. Mit seinen Eltern konnte er nicht darüber reden. Sein Vater war ein uneinsichtiger Konsument legaler Drogen – Alkohol und Tabak – den die Behörde, er war früher als Beamter tätig, irgendwann in Frührente komplimentiert hatte. Nun verbrachte er seine freie Zeit am Stammtisch seiner Lieblingsgaststätte »Zum sündigen Erpel«, außer samstags, wenn er seinen Mercedes aus der Garage holte und zur Waschanlage fuhr, wo er dann in der Tankstelle versumpfte. Nach Vaters Gewohnheiten hätte Harry die Uhr stellen können. Morgens um sieben Uhr saß er am Küchentisch und las Zeitung, pünktlich gegen zehn Uhr wechselte er vor den Fernseher, wo er die Nachrichten ansah, und nach dem Mittagessen verließ er das Haus und machte sich auf dem Weg zu seinem Stammtisch. Gegen Abend war er wieder rechtzeitig zurück, wenn die Sportschau anfing. Ausnahmen gab es nur, wenn im »Zum sündigen Erpel«, die Liveübertragung eines Fußballspiels stattfand und der Vater erst spät nachts nach Hause wankte.
Harrys Mutter hatte einen Wäsche- und Putz-Tick und verbrachte ihr Leben mit Reinemachen, Bügeln und Wäscheaufhängen. Ihre einzige Sorge galt, dass Harry sauber und ordentlich angezogen zur Schule ging. Deshalb kontrollierte sie morgens, bevor er das Haus verließ, seine Kleidung, zupfte ihm das T-Shirt zurecht oder ließ ihn umdrehen und sich frische Sachen anziehen, wenn sie fand, dass die Jeans oder das T-Shirt zu verwaschen aussahen.
Harry hatte das Thema mit den Drogen ein paar Mal angesprochen, aber nur immer unzureichende Antworten erhalten. »Das macht man nicht«, hatten sie erwidert, »das ist doch verboten!« Mehr wussten die Eltern nicht darüber zu sagen. Sie vertraten die Ansicht, dass wenn etwas verboten sei, es auch seine Berechtigung habe. Und nachdem es einmal Streit über das Thema gegeben hatte, da Harry die Meinung vertrat, Alkohol und Tabak seien genauso gefährlich wie verbotene Drogen – hatten sie empört reagiert. Der Vater hatte entrüstet entgegnet, das sei wohl etwas anderes, und nun waren sie nicht mehr bereit, mit ihm darüber zu diskutieren.
Doch Harry hatte sich mit dieser Antwort nicht zufrieden gegeben.
Und dass alle Leute immer nur legale Drogen guthießen, obwohl an diesen noch viel mehr zugrunde gingen, als an den verbotenen Drogen, fand er ein wenig sonderbar.
Überhaupt ging es in Harrys Welt sehr eigentümlich zu: Alkohol und Tabak wurden allerorts konsumiert. Der Konsum war nicht nur gesellschaftlich toleriert, sondern gehörte oft zum guten Ton. Es durfte sogar dafür geworben werden. Beinahe in jeder Illustrierten fanden sich Anzeigen für Alkohol und Tabak. Auch während Fernsehsendungen wurde zwischendurch Werbung für die legalen Drogen eingeblendet. Genauso lockten sie von Plakatwänden, Hausfassaden und Litfaßsäulen. Und in allen Kiosken, Lebensmittelmärkten und Gaststätten waren Alkohol und Tabak erhältlich. Aus dem gesellschaftlichen Leben waren Alkohol und Tabak nicht wegzudenken.
Verbotene Drogen hingegen erfuhren eine gesellschaftliche Ächtung. Konsumenten wurden als Kriminelle angesehen. Und Händler fast mit Mördern gleichgesetzt. Fand in den Medien eine Berichterstattung über verbotene Drogen statt, waren die Berichte durchgängig negativ gefärbt. Dauerkonsumenten der verbotenen Drogen galten als bemitleidenswerte Kreaturen der niedersten Kategorie. Es wurde ihnen ein schlechter Charakter nachgesagt und gemeinhin war man der Ansicht, dass sie für die Drogen ihre Großmutter verkaufen würden. Sie galten auch als Diebe, obwohl es sich nur um einen verschwindend geringen Teil von ihnen handelte, die sich den Drogenkonsum mit Diebstahl finanzierten. Und es wohl damit zusammenhing, dass die Preise der verbotenen Drogen, infolge des Verbots, nach oben geklettert waren und manche inzwischen so teuer gehandelt wurden wie Gold.
Die Allgemeinheit vertat die Ansicht, dass die die der Versuchung nicht widerstehen konnten und damit anfingen verbotene Drogen zu nehmen, in einen Strudel gezogen würden, der sie in kürzester Zeit zugrunde richtete, und infolge dessen sie als erstes ihren Besitz, dann den Charakter, und nicht selten den Verstand einbüßten. Bis sie schließlich in der Gosse landeten, wo sie dann ein Schicksal als Drogenopfer ereilte und sie tot, mit einer Spritze im Arm, in der Bahnhofstoilette gefunden wurden.
Doch für Harry war das war nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich hatte Harry zwar schon von solchen Fällen gehört. Aber auf der anderen Seite gab es unter den Konsumenten der verbotenen Drogen die coolsten Typen. Oft handelte es sich um Revoluzzer, Musiker, Künstler, Schriftsteller und Schauspieler, die ein aufregendes Leben führten und der bürgerlichen Welt den Stinkefinger zeigten. Einige von ihnen klebten abgelichtet auf Postern in seinem Jugendzimmer an den Wänden.
Auf dem Nachhauseweg gingen Helge und Matje neben Harry. Ein paar Schritte hinter ihnen folgte Patrick, er hatte den beiden zuvor gesteckt, das sich Harry im Unterricht etwas von dem Anschauungsmaterial des Drogenpolizisten geklaut habe, und jetzt brannten sie vor Neugier, ob es stimmte. »Du hast dir wirklich etwas von dem Haschischbrocken heruntergebrochen?«, fragte Matje ungläubig, der dachte, Patrick habe ihn auf den Arm genommen. Nicht ohne ein wenig Stolz hielt Harry den beiden den Brocken Shit entgegen. Ein anerkennendes Raunen entkam ihren Mündern. »Man muss es in Papier drehen«, meinte Helge. Darauf griff sich Patrick das Stückchen und maß es in den Fingern.
»Das reicht wohl nicht für alle!«, sagte er.
»Woher willst du das wissen?«
»Ich habe das bei meinem Bruder gesehen.«
»Dein Bruder raucht so ein Zeug?«
»Ja, schon länger. Aber behaltet das bloß für euch! Sonst kann ich mich auf was gefasst machen!«
»Jaja, schon gut. Hast du etwa auch schon geraucht?«
»Nein. Er hat mich nicht gelassen und meinte, ich sei zu jung dafür.
»Er ist doch selbst kaum zwei Jahre älter als du.«
»Ja schon. Auf alle Fälle habe ich schon oft dabei zugesehen. Und einmal hatte er zu wenig, da sagte er, dass er die Pur-Pfeife nehmen müsse.«
»Und dein Bruder hat so eine Pfeife?«
Patrick nickte.
Kurz darauf saßen alle in Patricks Zimmer. »Ich hab sie gefunden!«, zeigte Patrick das Rauchgerät, das er soeben heimlich aus dem Zimmer seines Bruders entliehen hatte. Es handelte sich um eine etwa zehn Zentimeter lange schwarze Holzpfeife, mit einem Eincentstück großen Pfeifenkopf.
»Ich suche uns mal gute Musik raus«, sagte Matje und wühlte sich bereits durch Patricks CD-Stapel. »Er hat Space Oddity «, rief Matje begeistert und öffnete die CD-Hülle. »Das passt doch hervorragend!«
»Lass mich mal versuchen!«, sagte Patrick und ließ sich den Brocken Haschisch von Harry geben. Mit seinem Daumennagel brach er ein Mini-Stückchen davon herunter und legte es in die Pfeifenöffnung. Matje schob die CD in die Anlage und stellte den Lautstärkenregler auf etwas über Zimmerlautstärke.
Indessen führte Patrick die Pfeife zum Mund und hielt ein Feuerzeug an die Öffnung. Die anderen verfolgten jede Veränderung seiner Mimik, als er mit einem tiefen Zug, wie ein Blasebalg, den Rauch in seine Lungen sog und solange unten behielt, bis ihm die Augäpfel aus dem Kopf zu springen drohten; während der Shit weiß aufglimmte und ein Häufchen Asche übrigblieb. Als er den Rauch nicht mehr halten konnte, stieß er eine gewaltige Rauchwolke aus und ließ sich, ein wenig weiß um die Nase geworden, in den Sessel sinken.
»Alles in Ordnung mir dir?«, fragte Harry besorgt.
»Ich – ich glaube schon«, erwiderte Patrick mit leicht zitternden Lippen und fügte schließlich ein paar Sekunden darauf hinzu, »mir geht es gut!«
Als noch etwas Zeit vergangen war, beugte er sich aus dem Sessel zum Tisch, wo er die Pfeife über dem Aschenbecher ausklopfte. Kurz darauf füllte er sie erneut und reichte sie mit einem Grinsen, das ihm inzwischen nicht mehr aus dem Gesicht wich, an Matje weiter, der ebenfalls das Feuerzeug daran hielt und den Rauch inhalierte. Auch Matje hatte hinterher seltsam nach oben verzerrte Mundwinkel.
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