Alexander Golfidis - Der Drogenkoch

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Der Drogenkoch – War on Drugs – ist ein Abenteuerroman (Schelmenroman/Satire), der sich das Thema Drogen auf die Fahnen geschrieben hat.
Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.

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»Wenn du nicht willst, kannst du es auch sniefen, aber ich finde, das wäre Verschwendung«, erwiderte Patrick und hielt ein Feuerzeug unter den Löffel. »Wer es nicht selbst kann, dem kann ich’s gerne reinmachen«, bot er seine Hilfe an, während er einen Filter in den Löffel warf und die Spritze aufzog.

Harry wirkte wie vor den Kopf gestoßen.

»Wo hast du denn das gelernt?«, fragte er.

»Ein Freund von Richie hat’s mir gezeigt.«

»Aber das ist doch gefährlich?«

»Quatsch, wenn man es richtig macht, kann gar nichts passieren. Das haut sofort rein – ist echt der Hammer!«

»Ich nehme es mit der Nase«, meinte Matje, der es lieber etwas vorsichtiger anging. Auch den anderen war es unwohl bei dem Gedanken, eine Spritze zu verwenden, und nur Patrick setzte sich den Schuss in die Vene. Als Harry an die Reihe kam, nahm er den Geldschein und zog sich eine kleine Line in die Nase.

»Boah! Das knallt vielleicht!«, stöhnte Patrick, stand vom Stuhl auf und ließ sich aufs Bett fallen. Indessen hatte sich bei Harry das Pulver mit Speichel vermischt und begann ihm bitter die Kehle hinunterzulaufen. Augenblicke später erlebte er das selbe Gefühl, wie er es schon beim ersten Mal empfunden hatte, nur war es dieses Mal noch intensiver. Er setzte sich auf die Bettkante. Plötzlich war jeder Stress vergessen und er fühlte sich, als würde er auf einer warmen Wolke aus Watte schweben.

Stunden später war Patrick wieder aufgestanden und lief unternehmungslustig im Zimmer auf und ab. »Wir könnten die Stadt erkunden, was meint ihr? Außerdem müssen wir noch Helges Geburtstag von feiern – er ist heute achtzehn geworden«, forderte er die Freunde auf und warf sich bereits die Jacke über die Schulter. »Du hast Geburtstag?«, fragte Harry. Helge nickte verlegen. Er hatte es nicht an die große Glocke hängen wollen, darum hatte er es niemanden erzählt.

»Mann, da müssen wir eine Party feiern!«, kam es von allen einstimmig.

Als sie aus dem Haus traten, befanden sie sich wieder inmitten auf dem Zeedijk.

Noch immer herrschte buntes Treiben in den Straßen. Aber inzwischen war es dunkel geworden und die Drogenhändler schienen weniger aggressiv ihre Ware anzupreisen als zuvor. Nur vereinzelt wisperten im Vorübergehen besonders heruntergerissene Typen: »Hasch, Koks, Trips …«

Die Freunde liefen über den Zeedijk, wo es die harten Sachen gab, durch die Altstadt, bis nach China-Town, enge Gassen entlang und vorbei an herrlichen Grachten.

Grachten, so hießen die Wasserstraßen in Amsterdam, die die Stadt in mehreren Ringen durchzogen und von zahlreichen Brücken überspannt waren.

Sie gingen in Richtung Rotlicht Bezirk, der bei den Einheimischen »De Walletjes« oder »Herengracht« hieß, und wo die Prostituierten ihre Körper hinter Schaufensterscheiben anboten.

Inzwischen hatten die Jungs heimlich abgesprochen, dass sie Helge zum Geburtstag eine Prostituierte bezahlen wollten. Es sollte sein erstes Mal werden, Helge hatte bislang noch nie mit einem Mädchen geschlafen.

Zuerst gingen sie mit Helge in eine der Bars, die zuhauf entlang der Grachten angesiedelt waren. Dort tranken sie ein paar Biere – sie hofften, dass der Alkohol Helge ein wenig ausgelassener werden ließ. Als sie schließlich an der Herengracht ankamen, hatten alle schon einen leicht wankenden Gang.

»Dein Geburtstagsgeschenk findest du hier«, lallte Harry, während er sich hinter Helge stellte, ihm die Hand vor Augen hielt und ihn zu dem Schaufenster eines Sex-Salons lotste. Die Freunde bekamen einen Kicheranfall. Helge erschrak fürchterlich. »Das ist nicht euer Ernst?«, stammelte er entgeistert, als Harry seine Hand zurückgenommen hatte. Wie hypnotisiert starrte er in das Schaufenster. Dahinter räkelte sich eine dürftig bekleidete Dame auf einem Barhocker. Sie sah einer aufblasbaren Gummi-Maid nicht unähnlich und war lediglich mit halterlosen schwarzen Strümpfen und einem zu knappen Tanga bekleidet, bei dem ihr zu beiden Seiten der Schenkel die Schamhaare wie Grasbüschel herauslugten.

»Aber sicher ist das unser Ernst!«, strahlten Matje, Patrick und Harry. »Ihr seid wohl nicht ganz bei Trost! Mich mit so einer Schreckschraube verkuppeln zu wollen – niemals, da bleib ich lieber ... äh ... ihr wisst schon ...«, wandte Helge ein. »Macht nichts, dann gehen wir eben zur Nächsten.« Einige Schaufenster weiter blieb Helge wie gebannt stehen und auch die Freunde schienen wie vom Blitz gerührt. Ein wunderschönes Mädchen saß hinter dem Glas. Sie schien etwa im gleichen Alter wie sie selbst zu sein, mit schulterlangen, brünetten Haaren und einem Antlitz, ähnlich dem einer Prinzessin. Sie hatte mandelförmige Augen und Lippen, die Sehnsüchte auflodern ließen. In ihrem Blick lag etwas Forderndes wie auch ein unergründlicher Stolz. Den Jungs hatte es die Sprache verschlagen. Wortlos zog jeder von ihnen ein paar Scheine aus seiner Hose und drückte sie Helge in die Hand, dann bugsierten sie ihn zu Tür hinein.

Nachdem sie sich über eine Stunde die Beine in den Bauch gestanden hatten, und schon knobelten, wer hineingehen und nach Helge sehen sollte, kam er endlich wieder heraus. »Wie war’s?«, fielen sie von Neugier gepackt über ihn her. Doch Helge hatte nur ein verzücktes Lächeln auf seinen Lippen. Sie gingen mit ihm noch in einige Bars und tranken etliche Biere. Als sie sich schwankend und gegenseitig stützend wieder auf dem Rückweg zur Pension machten, bedrängten sie ihn von Neuem: »Jetzt erzähl halt mal!«

Helge schien noch immer entrückt, in einer fernen Welt zu sein. »Ich glaub, ich hab mich verliebt«, gab er mit einem verklärt wirkenden Gesichtsausdruck zur Antwort. »Verliebt? In ne Hure?«, amüsierte sich Patrick.

Helges Miene wurde ernst und er hob drohend die Faust.

»Samantha ist keine Hure und wer das nochmal behauptet, bekommt eins in die Fresse!«, gab er aufgebracht von sich.

Die Freunde verkniffen sich ein Lachen und betraten Mam dee Kees Pension.

Kaum hatten sich alle ihrer Kleidung entledigt und lagen in den Betten, hörten sie wie jemand die Treppe hinunterhastete. Kurz darauf klopfte es mehrmals an ihre Türe, dazu vernahmen sie ein leises Wimmern. Harry richtete sich auf und knipste die Nachttischlampe über dem Bett an. Es war zu hören wie jemand den Gang auf und ab lief und immer wieder an Türen klopfte. »Was ist da draußen los?«, flüsterte Patrick. Harry zuckte mit den Achseln, schlüpfte in die Jeans und ging zur Türe. Schon klopfte es erneut gegen ihre Türe. Er drehte den Schlüssel herum. Ein Mädchen mit einer schlampig gepackten Reisetasche, aus der Kleidungsstücke hingen, drängte ins Zimmer. Ein panischer Ausdruck lag in ihrem Gesicht. Es handelte sich um dasselbe Mädchen, das er am Vormittag am Busbahnhof gesehen hatte. »Bitte, bitte hilf mir!«, flehte sie, während sie sich hektisch von innen gegen die Türe warf und den Schlüssel herumdrehte. »Ich habe das Zimmer unterm Dach«, erklärte sie. »Dorthin kann ich aber gerade nicht zurück. Marokkaner-Toni sucht mich … Kann ich mich hier verstecken? … Er bringt mich glatt um, wenn er mich findet.«

»Wer ist Marokkaner-Toni?«, fragte Patrick perplex. Er war ebenfalls aufgestanden.

»Ein Zuhälter der übelsten Sorte«, antwortete das Mädchen. »Ach wäre ich nur nicht hergekommen«, stöhnte sie, »aber ich wollte mir schnell ein paar Anziehsachen holen. Doch als ich zuvor aus dem Fenster gesehen habe, konnte ich unten in der Straße einen Mann sehen ... Ich war mir nicht ganz sicher, aber Größe und Statur könnten stimmen. Vielleicht hat ihm Carla gesteckt, wo ich wohne. Ich habe so Angst, dass er hochkommt!«

Sie zitterte am ganzen Körper. Harry starrte entgeistert auf das Mädchen. Sie war ganz offensichtlich in großer Not. Er wusste nur nicht so recht, was er tun sollte.

Sie hatte verheulte Augen, ein blauer Fleck prangte ihr auf der Wange, ihr T-Shirt war zerrissen, und am Hals hatte sie Würgemale.

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