Alexander Golfidis - Der Drogenkoch

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Der Drogenkoch – War on Drugs – ist ein Abenteuerroman (Schelmenroman/Satire), der sich das Thema Drogen auf die Fahnen geschrieben hat.
Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.

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Fast den ganzen Tag verbrachten die beiden zusammen im Bett. Nur zum Frühstück ging Harry mit den anderen nach unten, während Anja im Zimmer blieb – bei ihr saß der Schock der nächtlichen Ereignisse noch tief.

Vereinzelt waren die Tische im Speisesaal belegt. In einer schummrigen Ecke saß ein dicklicher Mann, etwa um die vierzig, mit großer Sonnenbrille und im Nadelstreifenanzug. Er las eine Zeitung aus der Türkei.

Obwohl Mam dee Kees Hotel auf den ersten Blick wie eine heruntergekommene Herberge wirkte, duftete es im Speisesaal frisch und bekömmlich. An der Theke gab es neben Kaffee, Tee und Orangensaft, Brötchen mit wahlweise Marmelade, Honig, Käse oder Wurst. Daneben stand frische Milch und Müsli mit Früchten. Patrick schielte zu dem Mann im Nadelstreifenanzug hinüber. »Das ist wahrscheinlich ein Drogengroßhändler!«, flüsterte er ehrfurchtsvoll und nickte mit dem Kopf in dessen Richtung.

Nachdem Harry ein paar Schlucke getrunken hatte, nahm er sich einen Teller und ein Tablett, strich ein paar Brötchen, stellte noch eine randvoll gefüllte Tasse Kaffee dazu und ging nach oben zu Anja.

Zur Mittagszeit wollte Patrick zum Zeedijk hinunter, während Helge und Matje beabsichtigten einen weiteren Coffeeshop zu besuchen.

Am frühen Nachmittag trat Mam dee Kees mit einem leisen Klopfen ins Zimmer. Sie hatte Neuigkeiten. »Ik war bei der Rotlicht-Größe«, erzählte sie, unterdessen sie noch ganz außer Atem war. Keuchend nahm sie einen Stuhl und setzte sich mit besorgter Miene darauf. »Marokkaner-Toni will Zehntausend für dich – de Rotlicht-Größe hat mir gesteckt, dat erzählt wird, der Marokkaner-Toni habe schon zwei Mädels in der Herengracht baden geschickt.« Mam dee Kees tat einen tiefen Seufzer. »Oh mijn Mädel … Oh mijn Mädel … ik weiß nit wo det hingehen soll … ik hab bereits Zweitausend als Anzahlung gegeben, aber mehr hab ik nit … und nun fehlen noch Achttausend. Und der Marokkaner-Toni, die üble Pestilenz, will nicht lange warten – zehn Tage maximal, sonst will er dik in Beton gießen und in de Herengracht versenken – dat hat er der Rotlicht-Größe während mein Beisein am Telefon mitgeteilt.«

Als Mam dee Kees wieder gegangen war, ging es in Harrys Gedanken hin und her. »Achttausend … es kann doch nicht so schwer sein, Achttausend aufzustellen«, murmelte Harry, unterdessen er im Zimmer auf und ab lief. »Achttausend?«, griff Patrick das Wort auf, der gerade in der Tür erschien. »Achttausend, das macht ein Drogendealer mit dem Verkauf von Heroin in nur einer Woche«, erklärte er mit einer lässigen Geste, als läge das Geld auf der Straße und die Dealer müssten es nur noch aufsammeln. »Gibt’s doch nicht?«, gab Harry ungläubig zurück. »Du bist vielleicht naiv«, wunderte sich Patrick. »Durch das Verbot sind die Preise in Deutschland in die Höhe geklettert … Heroin ist zwar überall verboten, doch nirgends in Europa wird man dafür so hart bestraft wie in Deutschland. Darum kostet es in Deutschland zehnmal soviel wie in Holland!«

»Genauso ist es, aber dafür gibt’s auch zehn Mal soviel Knast!«, ergänzte Anja.

»Wenn ich richtig liege, hast du noch um die Achthundert«, äußerte Patrick. »Wenn wir zusammenlegen hätten wir über Tausend! Wir könnten uns Heroin kaufen, damit nach Deutschland fahren und es dort verkaufen ... In weniger als einer Woche wären wir zurück und hätten mehr Geld als genug, damit du Anja freikaufen kannst!«

»Du wärest bereit mir zu helfen?«, fragte Harry überrascht.

»Klar doch, ist Ehrensache! Außerdem wollte ich mir sowieso ein bisschen was mitnehmen«, gab Patrick zur Antwort.

»Hier im Haus wohnt eine Connection«, erzählte Anja. »Er ist ein Großdealer aus der Türkei.«

»Ich glaube, ich hab ihn vorher beim Frühstück gesehen« erinnerte sich Patrick. »Er war ganz in seine Zeitung vertieft.«

»Ein dicklicher Typ im Anzug und mit einer goldumrandeten Brille?«

Harry und Patrick bejahten.

»Er liest jeden Morgen die neuesten Nachrichten aus der Türkei… in den Nachbarstaaten herrscht Krieg und mit dem Drogengeld werden Waffen finanziert«, erwähnte Anja. »Ich könnte mit ihm einen Treffpunkt vereinbaren … er ist sehr, sehr vorsichtig und tätigt seine Geschäfte jedes Mal an einem anderen Ort. Sein Name ist Ali Abullaha Hasan Saeeed, es wird ihm nachgesagt er sei Mitglied der Türkei-Mafia. Er versorgt fast ganz Amsterdam mit Heroin. Normalerweise tätigt er seine Geschäfte nur mit Großhändlern, aber wenn jemand klein anfängt, gibt er ihm eine Chance. So hat er sich schon so manchen Kunden an Land gezogen – er ist sehr geschäftstüchtig!«

Harry fühlte Widerwillen in sich aufkommen. Seine innere Stimme verriet ihm, dass es nicht gut war, was er da vorhatte. Er hatte große Bedenken, dass es schiefgehen könnte. Trotzdem dachte er in seiner naiven Art, dass er vom moralischen Standpunkt aus gesehen, nicht mehr Schuld auf sich lud, wie der Wirt einer Stehkneipe, der an Alkoholiker hochprozentigen Alkohol ausschenkte. Doch was, wenn sie erwischt wurden? Was, wenn sie die Drogen nicht losbrachten oder in einen Hinterhalt gerieten?

Auf der anderen Seite sah er keine andere Möglichkeit, Anja aus der misslichen Lage zu befreien. Die Gedanken gingen ihm hin und her, wägten das Für und Wider ab – Achttausend waren kein Pappenstiel und unmöglich innerhalb der kurzen Frist auf legale Art und Weise zu beschaffen. Harry fasste einen Entschluss: Anja freizukaufen, galt als oberstes Gebot.

Kurz darauf verließ Anja das Zimmer und kam fünfzehn Minuten später mit triumphierender Miene zurück. »Es klappt!«, meinte sie zufrieden. Sie hatte für den folgenden Tag ein Treffen zwischen Harry, Patrick und Ali Abullaha Hasan Saeeed arrangiert. Es sollte gegen Abend in einer Spelunke unten am Hafen stattfinden.

Am Nachmittag verließen Harry und Anja das Hotel und gingen ein paar Straßen weiter zu einem Tätowierer, der in der Nähe des Zeedijk seinen Laden hatte. Sie waren auf die Idee gekommen sich tätowieren zu lassen. Als sie wenig später zurückkehrten, hatten beide an der Innenseite ihrer Arme einen tätowierten Stern – das Geheimzeichen all jener, die eine Schwäche für harte Drogen hatten. Und am Ringfinger hatten sie sich – als Zeichen ihrer Liebe – einen identischen Verlobungsring tätowieren lassen.

Spät nachts, als sie wieder im Bett lagen wirkte Anja bedrückt. »Ich hab ein schlechtes Gewissen, dass du für mich so ein Risiko eingehen willst«, gab sie kummervoll von sich. Harry hielt sie fest an sich gepresst. »Du brauchst dir nichts zu denken«, erwiderte er und war glücklich. Noch nie hatte er so eine starke Bindung zu einer Frau empfunden. »Du bist meine Göttin«, flüsterte er ihr ins Ohr und sie küssten sich. Ihre Körper glitten ineinander und er spürte, wie sein Herz dahinfloss. Heute, Morgen und Gestern verschwanden und das Paradies der Liebenden tat sich auf. Stunden später lagen sie noch immer eng umschlungen im Bett.

Am nächsten Morgen saßen die Freunde wiederholt beim Frühstück im Speisesaal. Anja blieb wie am Tag zuvor im Zimmer und wartete, dass ihr Harry das Frühstück hochbringen würde.

Die Tische waren abermals vereinzelt belegt. Und genau wie am Vortag saß in der Ecke Ali Abullaha Hasan Saeeed und las Zeitung. Doch diesmal hob er kurz den Kopf und sah interessiert zu ihnen herüber, dann schien er ihnen zuzunicken und sein Blick vertiefte sich erneut in die Zeitschrift.

Pünktlich um 22 Uhr befanden sich Harry und Patrick in einem Taxi auf dem Weg zum Hafen. Die Verabredung sollte im »De Vijf Flesjes« stattfinden. Als das Taxi das Ziel erreichte, baten sie den Fahrer, er solle an der Ecke auf sie warten. Patrick drückte ihm dafür einen Zehner extra in die Hand.

Das »De Vijf Flesjes«, eine heruntergekommene Hafenkneipe, sah nicht sehr einladend aus. Das Kneipenschild war aus der Verankerung gerostet und hing schräg herab und zwielichtige Typen lungerten vor dem Eingang herum. Drinnen schlug ihnen der Geruch von billigem Fusel entgegen und die Luft war blau aus Qualm, dass ihnen die Augen brannten. Die Kneipe war gefüllt mit stupiden Tagdieben und Kriminellen, die sich mit billigem Fusel den letzten Rest ihres Verstandes versoffen. Feindselige Blicke schlugen ihnen entgegen.

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