Alexander Golfidis - Der Drogenkoch

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Der Drogenkoch – War on Drugs – ist ein Abenteuerroman (Schelmenroman/Satire), der sich das Thema Drogen auf die Fahnen geschrieben hat.
Allerdings spielt der Roman in einer Art Paralleluniversum.
Um seine Angebetete aus den Fängen eines Zuhälters zu befreien lässt sich der Protagonist Harry zu einem Drogenschmuggel überreden und wird dabei immer wieder in neue Abenteuer verstrickt.

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Im Zug saßen sich die beiden schweigend gegenüber und sahen durch die Fenster nach draußen. Mit ihnen befanden sich noch zwei ältere Männer und eine Frau im Abteil. Harry wie auch Patrick war ganz und gar nicht wohl bei der Sache. Die Zeit zog sich quälend in die Länge und die Minuten schienen sich zu Stunden zu dehnen. Harry saß wie auf glühenden Kohlen, äußerlich ruhig – innerlich jedoch aufs Äußerste angespannt. Er registrierte jedes Gespräch und jedes Geräusch, das er draußen auf dem Gang oder im Abteil nebenan hörte. Jedes Öffnen der Schiebetüren, jedes Fensteröffnen und jede Bewegung, die sich in dem Waggon vollzog – nichts entging ihm und alles stellte seine Nerven auf die Zerreißprobe. Bald musste die Grenze zwischen Holland und Deutschland kommen. Aachen war die Grenzstation, wo der Zug einen kurzen Halt einlegte. Wenn, dann stiegen die Zöllner hier zu.

Die Zollbeamten stiegen nicht jedes Mal zu. Dennoch war die Strecke unter den Drogenschmugglern als gefährlich bekannt. Die Drogenschmuggler befanden sich wie auf dem Präsentierteller und die Zollbeamten konnten sich die verheißungsvollsten von ihnen herausgreifen. Etliche Drogenschmuggler hatten sie hier schon erwischt.

Als der Zug in den Bahnhof einrollte, sah Harry zwei Zollbeamte unter den Wartenden. Nachdem der Zug wieder abfuhr, war der Bahnsteig leer.

Jetzt fuhr der Zug durch Deutschland.

Die Zeit schien stillzustehen. Harry hörte wie die Tür zu ihrem Waggon aufgezogen wurde. »Pässe, Passport, Dokuments, ID« erschallte es im Gang. Die Türen der Zugabteile wurden nacheinander geöffnet. Die Stimmen kamen näher. Und dann standen die Beamten bei ihnen im Abteil. »Pässe, Passport, Dokuments, ID«, wiederholte einer der Beamten mechanisch, unterdessen er ein freundliches Lächeln auf seinem Gesicht hatte. Sein Blick wirkte jedoch kalt und distanziert.

Harry und Patrick hatten ihre Pässe schon herausgekramt und hielten sie den Beamten entgegen. »Haben Sie etwas zu verzollen? … Drogen, Alkohol, Zigaretten?«, fragte der andere Beamte, während er unerwartet in Patricks blass wirkendes Gesicht starrte. »Wo ist Ihr Gepäck, darf ich es einmal sehen?«, fragte er, als er schon in der Ablage nach den Gepäckstücken tastete. »Ist es das? … Ist es das?« Er hielt nun Patricks Umhängetasche in der Hand. Patrick nickte. Der Beamte holte Patricks Geldbörse daraus hervor, öffnete sie und hielt plötzlich ein kleines Stück Haschisch in den Fingern. »Was ist das?«, fragte er. »Ich weiß nicht«, stammelte Patrick, unterdessen ihm der Schweiß ausbrach. Patrick hatte das Rauchpiece in seiner Geldbörse schlichtweg vergessen gehabt.

»Würden Sie bitte beide mitkommen … Ist das Ihr Gepäck?«, wies der Beamte nun auf Harrys Rucksack und hob ihn herunter. »Sie müssen ebenfalls mitkommen!«, wiederholte der Zollbeamte mit scharfer Stimme zu Harry gewandt, der wie erstarrt auf seinem Platz saß.

Harry und Patrick stiegen an der nächsten Station mit den Beamten aus.

Krieg gegen Drogen in Deutschland

Das Verbot gegen die verbotenen Substanzen stützte sich in Deutschland auf das Betäubungsmittelgesetz.

In Deutschland waren alle Arten der illegalen Drogen verboten. Erwerb, Besitz, Einfuhr und Handel wurden unweigerlich bestraft. Jeder Verstoß wurde zur Anzeige gebracht. Selbst bei weichen Drogen wie Marihuana und Haschisch gab es eine Gerichtsverhandlung. Wer mit harten Drogen wie Kokain oder Heroin erwischt wurde, musste zumeist ins Gefängnis oder in eine Therapie-Einrichtung. Einfuhr und Handel wurden teils mit der gleichen Härte geahndet wie Tötungsdelikte.

Um einer Verhaftung wegen Besitzes illegaler Drogen zu entgehen, verschweißten die Drogenkonsumenten in Deutschland die verbotenen Substanzen oft in Plastikfolie und verbargen sie im Mund. So konnten sie bei einer Kontrolle blitzschnell heruntergeschluckt werden. Diese in Plastikfolie verschweißten Drogen nannte man Plomben. In einigen Bundesländern, besonders in Bayern, gingen die Behörden ausnehmend hart gegen die Drogenkonsumenten vor. Die Polizisten fanden grausame Griffe um die Plomben wieder hervorzubringen. Sie drückten mit den Daumen solange in die Kehlköpfe oder Augäpfel der Drogenkonsumenten, bis diese die Plomben wieder hervorwürgten. Dazu veranstaltete die Drogen-Polizei eigene Trainings, wo ihnen die brutalen Griffe von Ausbildern beigebracht wurden. Bei späteren Einsätzen drückten sie jedoch einigen ihrer Probanden die Augäpfel aus dem Schädel oder erwürgten sie fast.

Durch die Verfolgung passierten manchmal schreckliche Dinge: In einem Fall jagten die Polizisten einen Drogenabhängigen quer über die Straße, der in seiner Panik den Bordstein übersah und mit ausgebreiteten Armen vor eine Straßenbahn fiel, die ihm beide Unterarme abfuhr. Während der Notoperation versuchten die Polizisten die Ärzte zu einer weiteren Operation zu überreden, um an die Drogen in seinem Magen heranzukommen, damit man ihm den Prozess machen konnte.

Es gab auch Beratungsstellen, Therapie-Einrichtungen und Drogenkontaktläden für Drogenabhängige.

Und der neueste Ansatz war hier Akzeptierende-Drogen-Arbeit – was bedeuten sollte, dass die Drogenabhängigen akzeptiert werden sollten, wie sie waren ...

In diesen Einrichtungen arbeiteten Pädagogen, die speziell dafür ausgebildet waren Drogenabhängige zu therapieren. Doch oft hatten diese Fachkräfte selbst allerlei Ticks, Manien und schlimme Süchte, eilten ständig zur Supervision oder klagten über Burnout.

Obwohl inzwischen hinreichend bekannt war, dass vorwiegend Stress als Auslöser für eine Suchterkrankung galt. Und dass demzufolge Menschen in die Drogenabhängigkeit gerieten, die über die Maßen Gewalt, Missbrauch, Verlust oder Vernachlässigung erfahren hatten und aus eben diesen Gründen von Ängsten und Schwächen geplagt waren, weswegen sie zu den Drogen griffen – landeten die Abhängigen der illegalen Drogen dennoch nicht selten im Gefängnis.

Mancherorts waren die Gefängnisse in Deutschland sogar mit bis zu achtzig Prozent mit Drogenkonsumenten belegt. Oft wurden Drogenabhängige auch der Freiheit beraubt und in Psychiatrische Kliniken eingewiesen. Dort gab es eigene Abteilungen für Drogenabhängige. Ärzte und Professoren bestimmten dann über deren weiteres Schicksal.

Mussten sich Drogenabhängige, die in Haftanstalten oder Psychiatrischen Kliniken untergebracht waren, einer Operation unterziehen, wurde ihnen, mit dem Hinweis der Rückfallgefahr, ein Schmerzmittel verweigert. So waren Drogenabhängige oft mit Fesseln am Operationstisch fixiert und mussten die schmerzhaftesten Eingriffe über sich ergehen lassen, während ihnen kein Anästhetikum verabreicht worden war.

(Wobei festgehalten werden sollte, dass sämtliche Verfahrensweisen, die hier beschrieben wurden, immer nur den Konsumenten illegaler Drogen zuteil wurden.)

Flucht aus Deutschland

Die Polizeistation war dem Bahnhofsgebäude angegliedert. Ein Beamter ging voran, Harry und Patrick bildeten die Mitte, und der andere Beamte folgte ihnen mit den Gepäckstücken hinterher.

Sie wurden in eines der Büros im ersten Stock geführt. Zuerst hieß es – Hände an die Wand und Beine auseinander – dann wurden sie nach Waffen abgetastet. Dann mussten sie alle Taschen leeren und nach außen drehen. Schließlich durften sie sich setzen. Ein Beamter beschäftigte sich nun mit dem Ausräumen ihrer Gepäckstücke, deren Inhalt er jeweils auf zwei nebeneinandergestellte Tische legte. Während der andere Beamte mit der Befragung anfing. »Habt ihr noch mehr Drogen?«, fragte er mit gereizter Stimme. »Gebt sie uns besser gleich, wir finden sie ja doch!«, schob er selbstsicher hinterher. Er wirkte wie jemand der mit seinem Job verheiratet war. »Wo habt ihr sie her? … Wart ihr in Amsterdam?«

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