Billy Remie - Im Land der Schatten

Здесь есть возможность читать онлайн «Billy Remie - Im Land der Schatten» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Im Land der Schatten: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Im Land der Schatten»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die Reise ihres Lebens führt die Männer des M'Shier Ordens über das Meer zu gespenstischen Insel und wilden Eislandschaften. Im Land des Schnees lauert bereits ein alter Feind auf sie, der nach der Macht des Blutdrachen trachtet. Und während sie versuchen, zu überleben, droht die größte Gefahr innerhalb ihrer Gemeinschaft, denn Eifersucht macht Freunde blind, und Missverständnisse lassen den Zusammenhalt wanken. Allahad, der einstmalige Meuchelmörder, steht vor der Frage seines Lebens: Kann er die Vergangenheit ruhen lassen und den hartnäckigen Jäger Luro so lieben, wie dieser es von ihm verlangt, um nicht nur diesen, sondern auch sich selbst zu retten?
*Gay Fantasy Romance

Im Land der Schatten — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Im Land der Schatten», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

- Versprochen.

Und so geschah es, dass Bellzazar ein Stück von einer Drachenseele mit Lugrains Leib und Seele verband und ihm ein weiteres Leben schenkte.

An diesem Tage erschuf Bellzazar den ersten Blutdrachen. Und damit bestimmte er das Schicksal ganz Nohvas.

***

Blinzelnd sah sich Bellzazar den Steinstatuen gegenüberstehend, machtlos gegen sie, weil er sie nicht vernichten konnte. Die Magie, die sie lebendig und zu Schlächtern machte, war höherer Natur, göttlich.

Schützend stellte er sich vor seine Gefährten, während die sieben Statuen einen engen Kreis um sie bildeten und sie unaufhörlich zusammendrängten, wie Hirtenhunde eine Gruppe Schafe.

Sie waren allesamt erschöpft, Wexmell litt unter Fieber, das ihn zittern ließ, der Schurke schwitzte, sodass sein Haaransatz dunkel wurde, der verletzte Jäger konnte sich vor Schwindel kaum auf den Beinen halten.

»Setzt die Schutzkugel ein, Dämon!«

Bellzazar knirschte ungehalten mit den Zähnen, er mochte weder, dass der Schurke ihm Befehle gab, noch schätzte er es, als Dämon bezeichnet zu werden.

Zischend kam Bellzazar eine Erwiderung über die Lippen: »Der Schutz nützt nur etwas gegen herunterkommendes Geröll oder Geschosse, aber die Statuen können einfach durch ihn hindurchtreten und uns trotzdem töten!«

»Geh«, bat Prinz Wexmell plötzlich. Mild und mit vergebender Wärme in der Stimme, gab er Bellzazar die Erlaubnis, sie im Stich zu lassen.

Doch Bellzazar schüttelte den Kopf. Erinnerungen an eine ebenso ausweglose Situation drängten sich ihm auf. Das Innere einer Kirche, der Hochzeitsschmuck in Brand, die Fenster und Türen magisch versiegelt, das Feuer dämonischer Natur. Und Rauch. Dichter Rauch.

Auch Wexmells Vater, der König, hatte Bellzazar aufgetragen, zu gehen, um sich selbst zu retten.

»Ich werde nicht gehen und Euch alleine sterben lassen. Wir stehen das zusammen durch, verlassen diese Welt gemeinsam«, sagte er heute wie damals.

Prinz Wexmell war ebenso hartnäckig wie sein Vater. Von hinten legte er Bellzazar eine Hand auf die Schulter. »Geh, alter Freund. Wir sterben ohnehin. Einmal. Danach ist es für uns vorbei. Du hingegen bürgst dir völlig grundlos einen weiteren Tod auf, den du nicht vergessen wirst.«

Bellzazar blieb dabei, nur den Kopf zu schütteln, obwohl ihm vor Angst die Beine schlotterten. Das Sterben war schmerzhaft und beängstigend, die Augenblicke, wenn einem bewusstwird, dass das Herz zu schlagen aufhören wird, und der Moment, in dem es geschah, waren das aller Schlimmste daran. Und danach kam kein Licht, nur Schwärze. Doch er würde trotzdem nicht gehen.

Er blieb nicht wegen ihnen, nicht gänzlich. Nicht einmal wegen Wexmell, den er mit großgezogen hatte, dessen Vater und Großvater und Urgroßvater und dessen Ahnen er großgezogen hatte. Er blieb, weil er nicht wusste, wo sein Bruder war und fürchtete, er könnte zurückkommen und auch in dieser Falle festsitzen.

Der warme Körper des Prinzen schmiegte sich an seine Rückseite, legte den Kopf auf seine Schulter und ließ ihn dort ruhen. »Deine Bereitschaft, den Sterblichen zu helfen, wird eines Tages den Neid der Götter auf dich ziehen.«

Bellzazar fuhr zu ihm herum. »Was habt Ihr gesagt?«

Wexmell sah ihn irritiert an, eine goldene Locke hing ihm in der erhitzten Stirn, seine Augen waren müde und geschwollen, Fieber zwang ihn nieder.

»Was habt Ihr gesagt?«, hauchte Bellzazar erneut. Durchforschte mit aufgebrachten Augen Wexmells Gesicht, als Erinnerungen an ihm kratzten.

An Lugrains Krankenbett, nachdem er ihm ein Stück von der Seele des Drachen gegeben hatte und sie darauf warteten, dass sein Zustand sich besserte, hatte Surrath die gleichen Worte im gleichen Wortlaut zu ihm gesagt.

Jetzt sah ihn Wexmells irritiert an, während die Statuen immer näher rückten, unaufhaltsam, bereits die Schwerter erhoben. Sobald sie zuschlugen, würden sie alle sterben …

Nein, es konnte nicht sein. Nicht Wexmell. Bellzazar hatte darauf geachtet, welche Seelen die Welt der Sterblichen betraten. Er hätte es doch gespürt, wäre Wexmell Surrath. Nein, sein alter Freund war nicht zurückehrt, vor allem nicht in den Prinzen, denn Surrath hätte niemals, trotz ausgemerzter Erinnerungen, einen anderen als Lugrain lieben können.

Niemals!

»Oh bei den Göttern!« Die Stimme des Jägers zittere, seine Hände krallten sich an Bellzazars Schultern und Armen fest.

Auch der tollkühne Schurke verlor seine Maske, als ihm bewusstwurde, dass sein Ende kurz bevorstand. Suchend nach Nähe, drängte er sich an Luro und den Prinzen heran. Alle drei Männer standen Rücken an Rücken, ließen die nutzlosen Waffen klappernd zu Boden fallen und fassten sich wie Kinder an den Händen.

Ach was soll´s, dachte sich Bellzazar und senkte den Hexenstab, suchend tastete seine freie Hand nach Fingern. Fand, zwang sie auf und hielt Luro fest.

Verwunderte Blicke brannten in seinem Nacken, aber sein Ersuchen wurde nicht verweigert. Die Hand des Jägers war weich, sein Griff zart, als hielte er ein Vögelchen. Schwielen vom rauen Leben waren zu fühlen, ähnlich wie früher bei Lugrain.

Bellzazar war danach, die Augen zu schließen, doch er starrte der Statue entgegen, stellte sich vor, die Götter beobachteten ihn aus diesen Augen, aber wäre dem so, wüssten sie von dem hier, hätten sie eingegriffen, denn den Prinzen wollten und konnten sie nicht sterben lassen, es sei denn, sie wollten das Einzige verlieren, womit der Blutdrache zu kontrollieren war.

Ein Licht durchfuhr plötzlich die Statue, die sich unmittelbar vor Bellzazars Augen befand.

Nach Luft schnappend, lehnte er sich zurück, als eine Klinge durch den Stein fuhr und ihn beinahe ebenso aufgespießt hätte. Einen augenblicklang hing sie mystisch leuchtend vor seiner Nasenspitze, dann wurde sie zurückgezogen.

Die Statue gab ein Stöhnen von sich, das ähnlich dem eines sterbenden Bären klang. Sie sackte auf die Knie, unter ihrem Gewicht bebte die Erde erneut. Dann zerbröselte sie und wurde zu staubigem Geröll.

Unerträglich gutaussehend stand Desiderius in der Lücke, die die Statue hinterlassen hatte, ein kunstvollgearbeitetes Schwert in der Form eines Flügels in den Händen, das von einem geisterhaften Schleier umgeben war.

Sie starrten ihn ungläubig an.

»Hm.« Er begutachtete sein Schwert. »Wer hätte gedacht, dass das tatsächlich funktioniert?« Er sah sie an. »Ich jedenfalls nicht.«

Alle vier keuchten vor Erleichterung. Dann, als hätten sie sich abgesprochen, rannten sie gleichzeitig aus dem Kreis, gerade rechtzeitig – die Schwerter der Statuen trafen auf nackten Boden – und positionierten sich wie ängstliche Enten hinter Desiderius, benutzten ihn als Schutzschild, schoben ihn unbeabsichtigt den Statuen zu.

Luro gab ihm sogar einen Stoß: »Töte sie!«

Am Rande bemerkte Bellzazar den Blick des Schurken, Eifersucht blitzte in seinen Augen auf. Bellzazar konnte es ihm sogar nachfühlen, der Jäger hatte während des ganzen Kampfes keine Hilfe von ihm erbeten, aber kaum tauchte Desiderius auf, war dieser für Luro der strahlende Retter.

So würden die beiden nie zueinander finden, nicht ohne fremde Hilfe, soviel stand fest. Aber das sollten sie ja auch nicht. Bellzazar kannte die Zukunft, die von den Göttern geplant worden war. Brathen ahnte nicht, dass er ihn dadurch nicht gebrochen, sondern neu entfacht hatte. Denn er würde sich nicht beugen und nicht zulassen, dass diese Zukunft jemals eintrat.

Zum Glück konnten jene, die von der Zukunft wussten, den Verlauf der Zeit verändern. Es war Bellzazars Glück, das Nachdenken noch nie Brathens Stärke gewesen war.

Luro hatte seine Bitte sicherlich nicht so ernst gemeint, wie sie bei dem Schurken angekommen war, denn sie alle standen schutzsuchend hinter Desiderius, weil er die einzige Waffe in den Händen hielt, die etwas ausrichten konnte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Im Land der Schatten»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Im Land der Schatten» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Im Land der Schatten»

Обсуждение, отзывы о книге «Im Land der Schatten» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.