Billy Remie - Im Land der Schatten

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Die Reise ihres Lebens führt die Männer des M'Shier Ordens über das Meer zu gespenstischen Insel und wilden Eislandschaften. Im Land des Schnees lauert bereits ein alter Feind auf sie, der nach der Macht des Blutdrachen trachtet. Und während sie versuchen, zu überleben, droht die größte Gefahr innerhalb ihrer Gemeinschaft, denn Eifersucht macht Freunde blind, und Missverständnisse lassen den Zusammenhalt wanken. Allahad, der einstmalige Meuchelmörder, steht vor der Frage seines Lebens: Kann er die Vergangenheit ruhen lassen und den hartnäckigen Jäger Luro so lieben, wie dieser es von ihm verlangt, um nicht nur diesen, sondern auch sich selbst zu retten?
*Gay Fantasy Romance

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Und der Dämon blieb, blieb genau wo er war, stellte sich zwischen den verletzten und unbewaffneten Luro, obwohl er in der Lage gewesen wäre, zu verschwinden.

»Was hat er Euch gezeigt?«, wollte Luro wissen. Mehr um sich abzulenken, statt aus Neugierde.

Finsternis legte sich in die Augen des Dämons, als er unheilvoll flüsterte: »Die Zukunft.«

***

Desiderius atmete geräuschvoll aus. Ruhe und Frieden überkamen ihn, ihm war danach, sich von dem Drachen einrollen zulassen und an ihn gelehnt einzuschlafen, um nie wieder aufzuwachen. Er fühlte sich vollständig, fühlte sich zugehörig. Wie ein einsamer Tropfen Wasser, der nach langer Reise zurück in einen See tropfte, aus dem er ursprünglich stammte.

»Jeder Blutdrache ist ein Teil von mir«, erklärte der Geisterdrache und stand auf. Umkreiste Desiderius langsam und geschmeidig, wie eine Raubkatze ihre verletzte Beute. Wollte spielen, bevor er zuschnappte.

»Ein Stück meiner Seele ist mit deiner verbunden, Schicksalshüter.« Die Stimme des Drachen war nur in Desiderius‘ Kopf zu hören. Keine schuppigen Lippen bewegten sich, kein Maul formte Worte. »Wir sind Eins.«

Schicksalshüter? Hier stimmte etwas nicht. Der Drache schien verwirrt, er musste sich irren.

»Was tust du hier?«, fragte Desiderius vorsichtig.

»Weißt du denn, wo wir sind?« Grollend lachte der Drache. »Nein, woher solltest du es wissen? Ich sage es dir: wir sind immer noch in deiner Welt, nur hinter dem Schleier und unzählige Jahre in der Zeit zurück. Ich wusste, du würdest zu mir finden.«

Desiderius bekam wieder Kopfschmerzen. Er rieb sich die pochenden Schläfen, als er verlangte zu wissen: »Wieso sind wir hier?«

»Gebunden an die Seele des Ersten, ist es mein Schicksal, hier zu warten. Bis du kamst. Du bist es, bist der Erste, Hüter des Schicksals deines Landes.«

Er? Wieso denn er? Nein, der Drache musste sich irren. Es war eine Verwechslung.

»Ich bin nicht der, den du suchst. Bellzazar, mein Bruder, er wollte die Grabkammer öffnen.«

»Ich wusste, er würde wiederkommen, aber ich wartete deinetwegen hier. Schicksalshüter. Erster Herrscher.«

Desiderius fühlte sich nun doch reichlich unwohl. Er kam wieder auf die Beine, langsam, bedächtig, um keine falschen Signale zu senden. Er wollte sich diesen geisterhaften Drachen nicht zum Feind machen. »Wieso wartest du auf mich?«

Er wusste, er war nicht der, auf den der Drache wartete, und doch war er neugierig, er musste erfahren, weshalb der Geistdrache hier auf wen auch immer wartete – was er zu sagen hatte.

»Weil die, die du Götter nennst, in den Verlauf des Schicksals deinen Namen meißelten«, antwortete der Drache vielsagend. »Sie erschufen eine Prophezeiung.«

Vor Desiderius setzte sich der Drache an die Wand, der Sarg war das einzige Objekt zwischen ihnen. Aufrecht, wie ein Hund, saß der Drache da, wenn auch mit geducktem Kopf, weil die Decke zu niedrig für ihn war.

»Prophezeiung?«, wiederholte Desiderius nervös. Alles, was er nicht mit einem Schwert bekämpfen konnte, machte ihn nervös. Für seinen Geschmack hatte er für sein Leben genug Magie gesehen.

»Wenn der Blutdrache kommt, fällt der oberste Fürst der Unterwelt und ein weiteres Zeitalter der Götter wird eingeläutet«, zitierte der Drache mit einem amüsierten Funkeln in den Augen.

Langsam umrundete Desiderius den Sarg, sah einen Mann darin liegen, der äußerlich sein Bruder väterlicherseits hätte sein können.

Zu dem Drachen hochhinauf sehend, erklärte er: »Es gibt aber keinen obersten Fürsten der Unterwelt. Die Dämonen sind führungslos.«

»Jederzeit könnte einer der Fürsten aufsteigen.«

Angst befiehl Desiderius, weil der Drache gewiss nicht Unrecht hatte. Und er hatte nicht einmal gegen eine Armee bestehen können, die menschlich gewesen war, wie sollte er auch nur die geringste Chance im Krieg gegen Dämonen haben, sollten sie in Scharen an die Oberfläche dringen? Wie sollte er die schützen, die er liebt, wenn der Drache recht behielt?

»Du fürchtest dich.« Es war keine Frage. »Du fürchtest dich nicht zu Unrecht.«

Desiderius zuckte zusammen, als der Drache über ihn hinweg lief. Erstaunt stellte er fest, dass die Schuppen, die über seinen Kopf streiften, nicht zu fühlen waren.

Er drehte sich um, der Drache wanderte ziellos in der Halle umher, den Blick immer auf Desiderius gerichtet. »Verändere dein Schicksal – verändere deine Welt. Du kannst es, du wirst es sehen.«

»Wie meinst du das?«, fragte er verwirrt. »Ich bin nur ein einzelner Mann. Nur ein Bastard.«

Wieder lachte der Drache in sich hinein. Sinnierend erwiderte er: »Die Geburt eines einzelnen Kindes vermag das Schicksal einer ganzen Welt zu verändern.«

Desiderius‘ Beine wollten erneut nachgeben, aber er riss sich zusammen, um nicht schwach zu erscheinen. Ein wenig Stolz besaß er noch, obwohl er bereits vor dem Drachen zusammengesackt war, wie ein altes Weib vor einem Gott.

»Den, den du Bruder nennst, haben sie auserkoren. Er sollte das Schicksal antreten, das sie nun dir aufbürden wollen. Als Halbwesen, als Mischling aus Dunkelheit und Licht, war es ihm bestimmt, alle Dämonen zu vernichten.«

Der Drache drehte sich an einer Wand um und lief in die andere Richtung. Desiderius verfolgte ihn nur mit den Augen, zu gelähmt, um sich bewegen zu können.

»Doch er war zu sehr von Liebe besessen. So sehr, dass er an nichts Anderes denken konnte. Freundschaft, Brüderlichkeit, Liebe. Er wollte nur eines, und zwar die Loyalität eines einzigen; die Zugehörigkeit zu jemanden, für den er die Welt darstellte. Wie ein Kind die unangefochtene Liebe der Mutter beansprucht.

Du weißt, ich spreche von dir: er wollte dich! Hat bekommen, was er wollte, dafür musst du büßen. Du hast ihm stets geholfen, Erster, hast ihn in deine Familie aufgenommen, hast sein Wohlergehen über die Wünsche der Götter gestellt, wolltest ihn nicht verlieren, hast dich für ihn geopfert, ihm die Liebe geschenkt, nach der er sich gesehnt hat. Er hat es dir gedankt, doch die Götter ... Die nicht, nein, sie waren wütend, auf euch beide.«

Aufmerksam lauschte Desiderius den wirren Worten, glaubte ein wenig zu begreifen und doch verstand er nichts. Es ging um Bellzazar und jemanden, den er vor ihm Bruder genannt hatte.

Gab es mehr? Er musste es sich fragen. Sein Herz klopfte wild bei der Frage, ob er noch Brüder besaß, die er nie kennengelernt hatte. Wo waren sie? Tot? Und wenn es keine Verwandten sind, mit wem wurde er dann verwechselt?

»Er war der Auserwählte, der für die Götter in den Kampf ziehen und ihnen ein weiteres Zeitalter schenken sollte, doch er verfolgte eigene Pläne, deine Pläne, stets war ihm dein Leben wichtiger als seine Götter, bis du plötzlich fort warst.

Aber ich wusste, du würdest wiederkommen, würdest zu ihm und deinen Gefährten zurückfinden. Ich wusste, du warst nicht fort, ich konnte das Stück von mir in deiner Seele stets spüren, Erster.«

Was der Drache glaubte zu fühlen, musste die Magie in Desiderius sein. Die Magie, die jedem Blutdrachen innewohnte.

Langsam begriff Desiderius, dass der Drache mit ›Erster‹ vermutlich den ersten existierenden Blutdrachen meinte, und diesen mit Desiderius verwechselte.

Wer wohl der Mann gewesen war, von dem die Magie, die Desiderius nun innewohnte, stammte?

So viele Fragen, auf die er vermutlich nie Antworten erhalten würde. Aber die drängendste Frage konnte er zumindest stellen: »Was bist du?«, hauchte Desiderius furchtvoll. Auf einmal war nicht genug Abstand zwischen ihnen.

»Oh, in gewisser Weise bin ich auch ein Gott«, gestand der Drache. »Es gibt eine Welt, weit von deiner entfernt, wo nur Drachen herrschen. Ich bin einer der Ältesten, ein Weltenwanderer, der hier in dieser Welt auf den traf, den du Bruder nennst. Ich bin eine Art Orakel für deinesgleichen, ein Seher.«

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