Karl Olsberg - Mygnia - Die Entdeckung

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Mygnia - Die Entdeckung: краткое содержание, описание и аннотация

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Mai 1627: Die englische Corvette «Fairwind» nimmt mitten auf dem Atlantik einen schiffbrüchigen spanischen Matrosen auf. Der halb verdurstete Mann behauptet, sein Schiff sei in einem heftigen Sturm an den Felsen eines unbekannten Kontinents zerschellt, den er Mygnia nennt. Doch im Umkreis von Hunderten von Seemeilen gibt es kein Land …
Fast vierhundert Jahre später geht ein Experiment am Large Hadron Collider des CERN in Genf gründlich schief. Unerklärliche Messergebnisse und seltsame Lichterscheinungen stellen die Physiker vor ein Rätsel. Kurz darauf findet ein Bauer in der Nähe des kleinen französischen Dorfs Cessy Körperteile eines Wesens, das nicht von unserer Welt zu stammen scheint.
Als der zehnjährige Sohn der Kinderbuchautorin Maja Rützi aus Cessy spurlos verschwindet, macht sie sich gemeinsam mit dem Journalisten Alex Mars auf die Suche. Die beiden entdecken, dass durch das LHC-Experiment offenbar ein Durchgang in ein Paralleluniversum aufgerissen wurde – ein Tor zu einer fremdartigen, unerforschten Welt …
"Mygnia" ist mehr als ein Roman – es ist eine Einladung zu einem einzigartigen literarischen Mitmach-Projekt des Bestseller-Autors Karl Olsberg. Weitere Informationen auf mygnia.de.

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Hatten ihr die Geister besondere Gefahren prophezeit, die auf Gords Weg lagen? Musste er eine besondere Herausforderung bestehen? Der Gedanke erschreckte ihn, und seine Füße wurden ihm schwer. Doch es blieb ihm nichts anderes übrig, als weiterzugehen und sich seiner Aufgabe zu stellen.

Nach einer Weile hörte er ein seltsames Geräusch, wie ein Stöhnen und Seufzen, so als sei der Erdwurm selbst krank. Ein leichter Luftzug strich durch sein Haar, der zunahm, je weiter er ging. Das Geräusch wurde lauter. Bald konnte er auch wieder etwas sehen. Ein schwacher Lichtschein erhellte die Wände des Gangs. Doch es war ein seltsames Licht, nicht angenehm und freundlich wie das Leuchten eines warmen Körpers, sondern kalt und hart und beängstigend.

Das Licht wurde immer heller, bis es ihn so sehr blendete, dass er nichts mehr erkennen konnte. Er setzte die Schutzbrille auf, die aus den geschliffenen Körperschalen zweier Gruts hergestellt worden war. Das Glühen seines eigenen Körpers verschwand, dafür konnte er jetzt das Ende des Ganges sehen, und dahinter die fürchterliche Weite der Lichtwelt.

Langsam ging er auf die Öffnung zu. Er wusste, was ihn dort draußen erwartete, und doch erschien ihm die grelle Welt bedrohlicher als je zuvor. Diesmal würde er nicht bloß eine kurze Zeit dort herumtollen, behütet von Wächtern, die nach Gefahren Ausschau hielten. Diesmal war er auf sich allein gestellt.

Endlich erreichte er den Ausgang, der an einem flachen Hang lag, und trat hinaus. Unwillkürlich duckte er sich. Der kalte, schneidende Wind zerrte an seinen empfindlichen Tasthaaren.

Ein Schatten tauchte zu seiner Rechten auf. Gord zuckte zusammen. Er versuchte, das Messer aus seinem Gürtel zu zerren, doch es glitt ihm aus der Hand und fiel zu Boden. Als er sich danach bückte, hörte er ein kollerndes Geräusch – das Lachen des Jägers Jarl.

Erleichtert richtete er sich wieder auf.

„Wenn du auf diese Weise versuchst, dich gegen einen Pasir zu verteidigen, bist du tot, ehe du weißt, was geschehen ist“, sagte der Jäger, aber sein Ton war gutmütig.

Verlegen steckte Gord das Messer wieder in den Gürtel. Am liebsten wäre er sofort wieder umgekehrt und hätte der Rasa gesagt, dass er sich geirrt hatte, dass er noch nicht so weit war. Doch das war natürlich unmöglich. Den Gang, den er eben erst verlassen hatte, noch einmal zu betreten, wäre sein Todesurteil.

Jarls Blick fiel auf den Melin. „Du trägst den Geisterstein!“, stellte er fest. In seiner Stimme hörte Gord Respekt und Verwunderung.

„Ja“, erwiderte Gord. „Die Rasa hat ihn mir anvertraut. Warum, weiß ich nicht.“

„Die Rasa tut, was die Geister ihr befehlen“, sagte Jarl ernst. Dann rieb er wohlwollend Gords Arm. „Du bist ein guter Junge, Gord. Was immer die Geister mit dir vorhaben, du wirst es schaffen. Glaub nicht alle Schauermärchen, die man dir erzählt hat. Hier oben ist es nicht so schlimm, wie manche Jäger behaupten. Die machen sich bloß wichtig. Wenn du vorsichtig bist und den Himmel im Auge behältst, wird dir nichts passieren.“

„Danke, Jarl“, sagte Gord.

„Vergiss nicht, du bist nicht allein. Die Geister unserer Ahnen werden dich beschützen. Möge der Erdwurm dich auf seinem Rücken tragen!“

„Und dich, Jäger.“

Gord hüpfte vorsichtig den Hang hinab. Vor ihm lag ein langgestrecktes Tal, in dessen Mitte sich ein kleiner Fluss wand. Er konnte ihn von hier aus nicht sehen, aber er hatte sich die Karte der Gegend genau eingeprägt, die die Jäger seit Generationen verwendeten.

Leider waren dort nicht die Stellen eingezeichnet, an denen Laurynxbeeren wuchsen.

Gord wusste alles über die Beeren, was es zu wissen gab. Sie waren klein, blau und rochen säuerlich. Sie wuchsen auf feuchtem, lehmigen Boden, oft im Schatten großer Trichterpflanzen. Wenn man sie unzubereitet aß, starb man innerhalb weniger Minuten. Doch die Rasa kannte die Geheimnisse, um aus ihrem Saft wundersame Medizin zuzubereiten, die Wunden heilen, Schmerzen lindern oder den Geisterschlaf einleiten konnte. Wenn ein Jungjäger wie Gord von seiner Ersten Jagd viele Beeren mitbrachte, wurde dies manchmal mit Kaz-Asag gefeiert, einem scharfen Getränk, das in der Kehle brannte und die Sinne benebelte, einen aber auch auf seltsame Weise stark machte. Das wusste er allerdings nur aus Erzählungen, denn Kaz-Asag war den Jägern und Frauen vorbehalten.

Vielleicht würde er ja genug Beeren finden, dass die Rasa bei seiner Rückkehr Kaz-Asag braute.

Ermutigt von dieser angenehmen Vorstellung setzte er seinen Weg fort. Immer wieder hielt er inne, lauschte, witterte, erspürte die sanften Vibrationen des Bodens und suchte vor allem den grellen Himmel nach Schatten ab. Denn das Schlimmste, was ihm hier draußen widerfahren konnte, kam von oben.

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