Lydie Man - Trägerin des Lichts - Erkennen

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Trägerin des Lichts - Erkennen: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Zeiten, Hunger und Not herrschen im Lande Morann. Einzig das Gerücht, dass die Königskinder am Leben sind, hält die verzweifelten Menschen aufrecht.
Nun aber gelingt es einigen Kundschaftern des ehemaligen Heerführers Bajan, den eigenen Tod vorzutäuschen und unentdeckt von den Tempelwachen über die Grenze nach Temora und Saran zu entkommen.
Endlich erhält Bajan die Möglichkeit, wieder in das Geschehen des Landes einzugreifen. Er schickt seine Kundschafter aus, nach Thronfolger Currann und den verschwundenen Fürstensöhnen zu suchen. Denn nur, wenn einwandfrei bezeugt werden kann, dass sie am Leben sind, können die Bewohner des Landes davon überzeugt werden, einen schlagkräftigen Widerstand gegen das Böse aufzubauen.
Es wird allerhöchste Zeit. Die Macht des Feindes erstarkt im Norden, und auch die Diener sind nicht untätig geblieben. Sie haben ganz neue Wege gefunden, sich unter den Völkern zu verbreiten. So sind sie bestens über jeden Schritt der Verbündeten unterrichtet, und die Rebellen und damit die Königskinder geraten in nicht nur eine ihrer tödlichen Fallen.
Der vierte Band der Saga um die Königskinder von Morann.

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»Wir doch nicht, so, wie du dich gewehrt hast«, grinste Tavar und erreichte, was er wollte. Sie brachen in leises Gelächter aus, und Tavar sagte tröstend: »Du musst dir sehr allein vorkommen, aber sei versichert, du bist es nicht. Sieh mich an, bis ich Fürst Bajans Männer und euch traf, dachte ich das auch, aber jetzt weiß ich, dass es viele gibt, die alles dafür tun, dass unser Land wieder zu dem wird, was es einmal war. Das ist ein gutes Gefühl.«

»Oh ja, das ist es.« Daria lächelte ihm dankbar zu. »Ich werde euch helfen und euch alles wissen lassen, was ich erfahre. Ob es euch hilft oder nicht, das entscheidet ihr. Wie kann ich euch die Neuigkeiten zukommen lassen?«

Leanna überlegte: »Wir treffen uns nicht allzu oft, das ist sehr gefährlich und mit dir noch viel mehr. Du kannst nie sicher sein, ob nicht jemand deine Abwesenheit bemerkt.«

»Du ahnst gar nicht, wie recht du hast«, sagte Daria. »Ihr habt mich doch bestimmt beobachtet, oder? Was ist euch aufgefallen?«

»Du hast den Raum verriegelt und abgesucht.« Plötzlich wusste Tavar, was es mit ihrem merkwürdigen Verhalten auf sich hatte. »Hast du nach verborgenen Lauschposten geforscht?«

Daria nickte. »Ja, das habe ich. Der ganze innere Palast um die Gemächer des Königs ist voll davon. Ich habe schon vieles entdeckt, verborgene Türen, Gucklöcher in den Wandverzierungen, versteckte Gänge.. mein eigenes Gemach habe ich komplett abgesichert, die verborgenen Türen mit Möbeln zugestellt, sodass man sie nicht öffnen kann, sogar die Löcher für die warme Luftzufuhr zugeschmiert … eisig kalt ist es seitdem dort, aber das ist mir egal. Hauptsache, es steht niemand in den Heizschächten und belauert mich. Wir müssen sehr vorsichtig sein. Dasselbe werde ich auch mit Nels Raum tun, das verspreche ich euch. Aber wie kann ich euch warnen oder euch Neuigkeiten zukommen lassen?«

»Rynan schiebt kleine Pergamentstücke unter der Tür meines Unterschlupfs hindurch«, sagte Leanna. »Willst du es nicht auch so machen? Schiebe sie einfach durch den Spalt der Geheimtür, ein dünnes Blatt Pergament müsste hindurchpassen. Wir holen sie dann bei Gelegenheit. Meinst du, du kannst für längere Zeit bei Nel schlafen?«

»Wenn es ihr weiter so schlecht geht, mit Sicherheit«, antwortete Daria sorgenvoll. »Ihr Bruder ist wirklich herzlos. Wie kann er nur so etwas von ihr denken? Sie ist schwer krank, das sieht man doch!«

Leanna seufzte. »Wir wollten sie erst von uns aus aufsuchen, aber das haben wir nicht geschafft. Nestan war nie für längere Zeit fortgewesen, sodass wir es nicht wagten.«

»Woher wisst ihr das alles?«, fragte Daria verblüfft.

»Bitte stellt keine Fragen, Herrin«, griff Rynan entschieden ein. »Je weniger Ihr wisst, desto besser. Es tut mir leid.«

Sie akzeptierte es mit einem Nicken, wohl auch, weil er nach wie vor die korrekte formelle Anrede gebrauchte. Mit dem Instinkt einer in der Oberschicht aufgewachsenen jungen Frau hatte sie folgerichtig erfasst, woher er stammte, nämlich aus den einfachsten Schichten Gildas, und sie ahnte, dass seine Hauptaufgabe war, Leanna zu schützen und zu begleiten. Eine Leibwache. »Könnt ihr mich trotzdem ab und zu hier herunterholen, damit ich mit jemandem reden kann?« Er nickte vorsichtig.

»Dann sollten wir uns etwas ausdenken, womit du uns zeigen kannst, dass die Luft rein ist«, schlug Leanna vor. »Irgendetwas, das wir auch im Dämmerlicht eurer Kammer sehen können.«

Daria überlegte. »Wie wäre es, wenn ich ein Kissen neben mein Bett fallen lasse? Das müsstet ihr doch sehen können, oder?«, schlug sie vor, nicht ahnend, dass Phelan und Althea seinerzeit dasselbe getan hatten. Damit war es beschlossene Sache. Froh sahen die beiden Mädchen sich an und griffen sich wieder an den Händen. Daria erzählte auf Leannas Bitte hin noch ein wenig von Lelia. Es traf Leanna zu hören, wie biestig ihre Schwester geworden war, und trotzdem sog sie ihre Worte förmlich in sich hinein. Es tat Rynan leid, dass er irgendwann zum Aufbruch drängen musste, denn die Nacht war weit fortgeschritten. Ihre Abwesenheit durfte von Meda und Nadim nicht entdeckt werden. Ohne Licht brachten sie Daria zu der Kammer zurück. Leanna umarmte sie noch einmal, dann öffneten sie die Geheimtür, und Daria kletterte die alten Stufen hinauf in ihr Bett. Leanna war doch erleichtert, als die Tür wieder hinter ihr zugeschoben war. Die dicken Mauern boten ihr Sicherheit. Schweigsam kehrte sie an der Seite ihrer beiden Begleiter in die Stadt zurück.

Nadim saß in dem warmen Wohnraum von Bayrams Haus und traute seinen Augen nicht. Bei ihrer Ankunft hatten sie nicht nur Bayram und Tabea erwartet, auch ihre Kinder waren zu dieser nachtschlafenden Zeit noch wach. Die beiden älteren, ein Mädchen und ein Junge, er kannte sie bereits aus den Erzählungen von Bayram, wurden gleich nach ihrer Ankunft ins Bett geschickt. Die beiden Kleinen jedoch, wieder ein Mädchen und ein Junge und ihm als Zwillinge Brendan und Ioanna vorgestellt, durften bleiben. Während er Bayram aufmerksam zuhörte, irrte sein Blick immer wieder zu Meda und Tabea hinüber. Tabea hielt den kleinen Jungen auf dem Schoß, Meda das Mädchen. Sie erzählten den beiden eine Geschichte. Es schien ein fest eingespieltes Ritual zu sein, so fügsam, wie die Kinder waren. Das kleine Mädchen wandte den Kopf in seine Richtung, es musste wohl spüren, dass er sie beobachtete. Es legte den Kopf schräg und lächelte ihn scheu an, den Kopf gegen Medas Schulter gelehnt. Nadim hatte plötzlich eine handfeste Überraschung vor Augen. Jetzt, da er das Gesicht der Kleinen unmittelbar unter Medas sah, war die Ähnlichkeit unverkennbar. Dasselbe Lächeln, dieselbe Form des Gesichts, die Augen jedoch.. Nadim schnappte nach Luft und musste rasch seinen Blick abwenden, sonst wäre er wohl aufgesprungen.

Auf dem Weg zurück durch die menschenleere Stadt sagte er die ganze Zeit nichts, doch als sie endlich in den sicheren Mauern des Hofes standen, konnte er sich nicht mehr beherrschen. Er hielt Meda zurück, bevor sie ins Haus gehen konnte »Weiß er es?«, fragte er rundheraus. »Ich habe doch Augen im Kopf. Sie ist Bajans Tochter. Eure Tochter, nicht wahr?«

»Kommt ins Haus«, sagte Meda anstatt einer Antwort. Statt in den Raum, in dem sie sonst aßen, führte sie ihn in ihr Empfangszimmer. Nadim kam sich vor, als würde er zum Verhör geführt, und blieb mit verschränkten Armen an der Tür stehen, die Meda energisch geschlossen hatte. Meda wandte sich um. »Nein, er weiß es nicht. Ich wusste bei Eurem letzten Besuch noch nicht, dass ich sie trug.«

»Dann.. wollt Ihr ihm eine Botschaft senden? Ich finde, er hat ein Recht, es zu erfahren.«

Meda stützte sich mit beiden Armen auf ihrem Schreibpult ab und beugte sich vor. Zwingend sah sie ihn an. »Nein, das werde ich nicht tun, und wenn Ihr sein Freund seid, dann werdet Ihr es ihm auch nicht sagen.« Sie schloss kurz die Augen und holte tief Luft. »Glaubt ja nicht, das fällt mir leicht. Nichts würde ich mir sehnlicher wünschen, als ihn hier zu haben, aber Ihr wisst genauso gut wie ich, dass es unmöglich ist. Ich bitte Euch, sagt es ihm nicht. Es würde ihn zerreißen. Die Kinder haben es auch nicht getan.«

»Phelan und Althea wissen davon? Ja, aber woher..« Er verstummte, als er den Ausdruck in Medas Gesicht sah. »Oh, schon gut. Wieder eines dieser Dinge, die niemand wissen soll. Ich werde es schon noch herausfinden, dessen seid sicher.« Nadim wandte sich verstimmt ab und wollte die Tür öffnen, aber Meda hielt ihn zurück.

»Nadim, wartet. Leanna und ich, wir hatten beide denselben schrecklichen Traum von ihr. In derselben Nacht. Sie war in großer Gefahr..«

»Einen Traum?« Nadim merkte auf. »Dasselbe berichtete Leviads Frau. Auch sie wähnte das Mädchen in Gefahr. Was geht hier vor?«

Meda beantwortete die Frage nicht, sondern beschwor ihn: »Ihr müsst zu ihr reisen, ich bitte Euch. Seht nach ihr und versichert Euch, dass es ihr gut geht. Wir sind voller Sorge um sie.«

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