Claus Beese - Bei Thor und Odin

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Skipper Claus macht mit seiner Familien-Crew und Motorboot DODI wieder die Ostsee unsicher. Wie immer verspricht auch dieser Törn außergewöhnlich spannend zu werden, denn schon unterwegs begegnet dem Freizeitkapitän Geheimnisvolles: Ein Phantom streift nachts durch das beschauliche Hafenstädtchen Bad Bederkesa, doch bleibt unserer wackeren DODI-Crew nicht die Zeit, sich intensiv darum zu kümmern. Die Lösung dieses Rätsels wird auf die Heimreise vertagt.
An der Ostsee trifft man in Damp die Freunde von der Otterndorfer Segelyacht Beers und von da an geht es richtig rund. Turbulente nächtliche Abenteuer und eine unheimliche Sturmfahrt begleiten die beiden Yachten auf ihrem Weg zu den Wikingertagen nach Schleswig. Skipper Claus beginnt zu ahnen, dass sein Verdacht, von den Wikingern abzustammen, gar nicht so abwegig ist. In Haithabu findet er seine Wurzeln und begibt sich auf die Jagd nach Thors Hammer, die ihn durch die halbe dänische Südsee führt und ihr Ende in einer dramatischen Seeschlacht findet.
Was aber ist mit dem Phantom? Wie ist es in diese Geschichte verwickelt? Auf Skipper Claus und seine Frauen-Crew wartet noch eine große Überraschung!

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Nun, ich war nicht das, was man als „sensationshungrig“ bezeichnen würde, aber eine gesunde Portion Neugier ließ sich nicht verhehlen. Ich zog die Angeln ein, tastete durch die Persenning nach der Taschenlampe und machte mich auf den Weg. Schnell hatte ich die Brücke über den Kanal passiert, lief leise den Spazierweg entlang bis zum Amtshaus und blieb schließlich vor dem großen Gebäude stehen. Es lag einsam und verlassen im Dunkel eines Parks und nichts deutete auf die Anwesenheit des Phantoms oder eines anderen nächtlichen Besuchers hin.

Ich ging um das Haus herum, sah aber keine Tür, der ich das knarrende Geräusch hätte zuordnen können. Ich wandte mich der Amtsscheune zu, umrundete auch sie, fand sie aber ebenso verlassen wie das große Haus. Ein Lichtschein ließ mich stutzen, denn dieses matte, wandernde Licht, mehr ein Schimmer hinter Fensterscheiben, befand sich in keinem der beiden Gebäude. Fahl glomm es aus der nahe gelegenen Burg herüber, wo es sich scheinbar einen Gang entlang bewegte, denn es wanderte von Fenster zu Fenster. Für einen kurzen Augenblick, nicht länger als ein Herzschlag, erkannte ich schemenhaft die Umrisse meines „Phantoms“. Langer, wallender Umhang mit großkrempigem Hut. Wie kam der Kerl in die Burg? Und was wollte er da? Es wurde immer mysteriöser.

Ich ging zurück zum Amtshaus und begann, an der Rückseite des Gebäudes intensiver zu suchen. Eine kleine, unscheinbare Kellertür, halb verdeckt von einem Gebüsch, weckte mein Interesse. Sie lag so versteckt, dass sie beinahe keinen Sinn machte. Zu schmal und zu niedrig, als dass man sie wirtschaftlich hätte nutzen können, und..., sie war nicht verschlossen! Ich drückte die alte Klinke nieder und die Tür schwang knarrend auf. Bingo! Das war das Geräusch, das ich vorhin gehört hatte.

Der Schein der Stablampe wanderte über allerlei Gerümpel, der Keller schien seit Jahren unbenutzt, denn überall lag eine dicke Staubschicht. Ich tastete mich über schmale Treppenstufen hinab in den Raum und leuchtete die Wände ab. Dieser Keller hatte ganz offensichtlich nur einen Eingang, und durch den war ich eben gekommen. Wo war der Kerl im Umhang durchgeschlüpft? Ich war mir sicher, dass es einen weiteren Zugang geben musste, und den wollte ich finden. Ich klopfte jeden Zentimeter der Wand ab, aber es erwies sich alles als massives Mauerwerk. Nirgends klang es hohl, nicht der kleinste Anhaltspunkt für einen weiteren Durchgang. Dafür wurde es um mich herum immer dunkler. Es rächte sich nun, dass ich vor Urlaubsantritt die alten Batterien nicht gegen frische ausgewechselt hatte.

Mit dem letzten Schimmer aus der kleinen Glühbirne schlüpfte ich durch die knarrende Tür ins Freie und zog sie fest ins Schloss. Ich wollte mich gerade zum Gehen wenden, als mir ein Gedanke kam. Vielleicht würde das Phantom ja den gleichen Weg zurück nehmen, und ich brauchte eigentlich nur hier zu warten, um dem rätselhaften Knilch mit Hut und Umhang auf die Spur zu kommen.

Die Zeit tröpfelte dahin, Sekunden wurden zu Minuten, zu Stunden, und ich hockte in dem riesigen Rhododendron und bemühte mich, wach zu bleiben. Der betörende Duft der Blüten betäubte meine aufgeputschten Nerven, die Kühle der Nacht streichelte wohltuend meinen schmerzenden Rücken und ich lehnte mich entspannt gegen die starken Äste des Busches, der mir Schutz und Deckung vor den Augen des rätselhaften Fremden bieten sollte. Die Zweige waren sehr kräftig und sie federten leicht, wenn ich mich auf sie stützte. Das sanfte Schaukeln musste mir wohl den Rest gegeben haben, denn als ich die Augen wieder öffnete, ging gerade die Sonne auf.

Ich hatte das Phantom verschlafen! Bei Petrus, Neptun und Rasmus, das durfte doch nicht wahr sein! Wer wusste schon, ob ich jemals wieder eine so spannende Beobachtung würde machen können? Die Zukunft sah mich als ewig grübelnden Versager, der die Chance seines Lebens verpasst hatte, einem echten, wahrhaftigen Geheimnis auf die Spur zu kommen! Aber immerhin, ich hatte geschlafen. Das war ja auch etwas positives, mit dem so angesichts des heftigen Sonnenbrandes auf meinem Rücken nicht zu rechnen gewesen war.

Ich durchforschte meine Hosentaschen, fand zu meiner Freude noch einen Zehner und beschloss, beim Bäcker die frischesten und knusprigsten Brötchen zu holen, die meine Crew je zum Frühstück gehabt hatte. Und dem Heini mit dem Umhang würde ich schon noch beikommen, so wahr ich in eingeweihten Kreisen als Sherlock Beese alias Claus Holmes bekannt war.

Der Schatzjäger

»Warum fahren wir denn nicht?«, maulte unser Leichtmatrose und zog einen Flunsch. »Ist doch langweilig hier! Kein Feuerwerk! Das Freibad hat zu, weil es umgebaut wird! Das sind keine Ferien, das ist eine Zumutung!«

»Wenn sich unser Kapitän nicht so den Rücken verbrannt hätte, würden wir ja fahren. Aber so?! Besser, wir schonen Papa noch einen Tag, morgen wird es dann schon besser gehen, nicht?«

»Du sagst es, mein Engel«, murmelte ich. Ehrlich gesagt, war ich nicht ganz bei der Sache.

Meine Nase steckte zwar in dem unterhaltsamen Blatt mit den vier Buchstaben, aber meine Gedanken schlichen hinter dem nächtlichen Phantom her und beschäftigten sich mit dem Keller, aus dem es noch einen zweiten Ausgang geben musste.

Claudia stand auf und beugte sich über meine Schulter um sich das Malheur auf meiner Rückseite anzusehen. Die war feuerrot und die Haut pellte in großen Placken ab.

»Tut das weh?«, fragte das kleine Biest und klatschte mir ihre Hand mitten auf den verbrannten Buckel. Mein Schmerzzentrum gab Vollalarm, was sich darin äußerte, dass meine Augen aus den Höhlen quollen, Tränenströme wie Wasserfälle aus ihnen herausschossen und ich einen lauten Schrei ausstieß.

»Claudi! Auf einen Sonnenbrand darf man nicht drauf fassen«, tadelte mein weiblicher Partner in Sachen Erziehungsberechtigung ruhig und unsere Tochter schaute sie traurig an.

»Zu spät, Mami! Das nächste Mal sagst du mir so etwas bitte früher!«

»Soll ich dich eincremen, Papa?«, startete sie einen schwachen Versuch, den Schaden wieder halbwegs gutzumachen, doch ich wehrte sie entsetzt ab.

»Bleib mir vom Leib, Unhold, minderjähriger! Ich leide schon genug, da brauch ich nicht noch zusätzlich deine Unterstützung!«

»Nun lass sie dich doch eincremen. Gemacht werden muss es sowieso, und du kannst ihr auch ruhig die Chance zu einer Wiedergutmachung geben«, befand mein weiblicher Bordapotheker und reichte Claudia die Tube mit der wunderbar kühlenden Creme, die mir zumindest für einen Moment ein wenig Linderung versprach.

»Aber vorsichtig, bitte!«, forderte ich ängstlich und schon drückte sich meine Tochter vergnügt den halben Tubeninhalt in die Hand.

»Du wirst mich nicht mal spüren«, versprach sie und begann das Gel auf die verbrannten Stellen zu schmieren.

Oh Petrus, Neptun und Ramses (oder war es Rasmus? – Ich kann mich nun mal nicht mit dem Gott der Winde anfreunden, schließlich ist der für die Segler zuständig und so ist es mir völlig schnurz, wie der Kerl heißt!) Aber die Salbe auf meinen Wunden..., aaaaaah! Tat das gut! Das war wie Ostern und Weihnachten an einem Tag!

»Fertig!«, meldete die minderjährige Wundversorgerin und erinnerte sich an die Arbeit eines Masseurs, der zum Abschluss immer noch einen Klaps auf die behandelten Stellen gibt. Ein zweiter Schrei gellte durch den Hafen und prompt kam der Meister über die Liegeplätze aus seinem Büro geschossen um nach dem Rechten zu sehen. Er äugte misstrauisch zu uns herüber, aber als er nichts Verdächtiges erkennen konnte, kehrte er kopfschüttelnd in seine Amtsstube zurück.

War es pures Glück, Zufall oder Vorsehung, dass mein eigen Fleisch und Blut nur knapp und um Haaresbreite einem Mord entging? Gerade in dem Moment, in dem ich meine Hände um ihren Hals legen wollte, summte das Handy und Claudi ergriff es, aktivierte die Gesprächstaste und hielt es mir auffordernd entgegen.

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