Claus Beese - Bei Thor und Odin

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Skipper Claus macht mit seiner Familien-Crew und Motorboot DODI wieder die Ostsee unsicher. Wie immer verspricht auch dieser Törn außergewöhnlich spannend zu werden, denn schon unterwegs begegnet dem Freizeitkapitän Geheimnisvolles: Ein Phantom streift nachts durch das beschauliche Hafenstädtchen Bad Bederkesa, doch bleibt unserer wackeren DODI-Crew nicht die Zeit, sich intensiv darum zu kümmern. Die Lösung dieses Rätsels wird auf die Heimreise vertagt.
An der Ostsee trifft man in Damp die Freunde von der Otterndorfer Segelyacht Beers und von da an geht es richtig rund. Turbulente nächtliche Abenteuer und eine unheimliche Sturmfahrt begleiten die beiden Yachten auf ihrem Weg zu den Wikingertagen nach Schleswig. Skipper Claus beginnt zu ahnen, dass sein Verdacht, von den Wikingern abzustammen, gar nicht so abwegig ist. In Haithabu findet er seine Wurzeln und begibt sich auf die Jagd nach Thors Hammer, die ihn durch die halbe dänische Südsee führt und ihr Ende in einer dramatischen Seeschlacht findet.
Was aber ist mit dem Phantom? Wie ist es in diese Geschichte verwickelt? Auf Skipper Claus und seine Frauen-Crew wartet noch eine große Überraschung!

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»Guuuten Mooorgen, Männer!«, brüllte es durch die Nacht, und rundherum auf den Schiffen polterte es erneut und an den Köpfen gepeinigter Skipper wuchs eine zweite Beule.

»Guten Morgen, Herr Oberleutnant!«, tönte es müde zurück.

»Wie bitte? Ich kann Sie nicht hören! Guuuten Mooorgen, Männer!«

»Guten Morgen, Herr Oberleutnant!«, schrie es nunmehr in doppelter Lautstärke und im Chor zurück.

»Sssit!« »Sssit!« »Ratsch!«, gingen überall wieder die Reißverschlüsse der Persenninge hoch und verschlafene Skipper steckten die Köpfe aus den Schiffen. In den rotgeäderten und von Mordlust gezeichneten Augen der Freizeitkapitäne war deutlich die Frage zu lesen, welcher Hirni von einem Stadtplaner eine Marina für Erholungssuchende direkt gegenüber einer Kaserne vorgeschlagen hatte.

»Herr Admiral! Melde: Kompanie zum Morgenappell vollzählig angetreten!«, tönte es auf der anderen Seite des Flusses über den Exerzierplatz.

Die Skipper schauten auf ihre Bordchronometer und befanden, dass sieben Uhr morgens nicht die Zeit war, auf diese Art und Weise geweckt zu werden. Man tippte sich bezeichnend an die Stirn und als man derart die Übereinstimmung bei allen Skippern überprüft hatte, schwenkte auf der größten Yacht am Steg ein Druckkammerlautsprecher herum und richtete sich auf die angetretene Truppe aus.

»Guten Morgen, Herr Admiral! Guten Morgen, Männer! Würde es Ihnen etwas ausmachen, das Vaterland zu nachtschlafender Zeit etwas leiser zu verteidigen? Vielen Dank!«, dröhnte es quer über den Fluss. Die Flüche des Admirals gingen im Gelächter der Truppe unter, und als die Lachsalven, die über das Kasernengelände brandeten, gar kein Ende nehmen wollten, ließ der Kommandeur wegtreten. Der Tagesbefehl wurde an diesem Tag etwas später und in schriftlicher Form ausgegeben.

Auf die Ausrüstung kommt es an

Langsam lief die Flut in der Geeste auf, und der Gästesteg der Bremerhavener Marina leerte sich. Viele Skipper hatten nur darauf gewartet, um mit den von See her in die Flüsse drängenden Wassermassen ihren Weg flussaufwärts fortsetzen zu können. Die einen wollten die Strömung des auflaufenden Wassers nutzen, um die Weser hinauf, vielleicht nach Bremen zu fahren. Andere würden vielleicht auch bei Elsfleth in die Hunte einbiegen um über den in Oldenburg beginnenden Küstenkanal weiter in Richtung Ostfriesland zu fahren. Das war jedoch nicht unsere Richtung, wir würden der Geeste flussaufwärts folgen, bis sie am Stadtrand von Bremerhaven durch das Sperrwerk von der Tide abgeschnitten wurde. Danach gab es keine Ebbe oder Flut, keine Schlickbetten oder schräg liegende Boote mehr. Nur ein wundervolles, kreuz und quer durch die Landschaft mäanderndes Flüsschen, an dessen üppig bewachsenen Ufern eine Vielzahl von Lebewesen heimisch ist, die man während der gemächlichen Fahrt beobachten konnte.

Meine Bestfrau und ich wetteiferten darin, wer wohl das seltenste Tier entdeckte und wo der geeignetere Standort für einen Hecht sein würde und waren begeistert von der Schönheit, die uns Flora und Fauna in dieser Vielzahl präsentierte. Unser Nachwuchsmatrose hingegen saß gelangweilt am Bug und ließ die Beine durch die Reling über Bord baumeln. Tortis ganze Konzentration zielte darauf ab, ein Bein so lang zu machen, dass der große Zeh ins Wasser tauchen konnte.

»Wusstest du eigentlich, dass ein Angler hier neulich einen Piranha gefangen hat?«, rief ich von meinem Schönwetter-Posten meiner Hobby-Tierkundlerin zu, die an Backbord auf dem Dach der Vorderkajüte saß. Wenn die Situation es zuließ, saß ich gerne in der Luke meines Hardtops wie auf einer Mini-Flybridge und lenkte das Boot mit den Füßen.

»Einen großen?«, fragte sie zurück und ich zeigte mit den Händen in Anglermanier ein Maß von ungefähr vierzig Zentimetern. Vollkommen unauffällig hatte unsere Tochter den Kopf nur eben so weit in den Nacken gelegt, dass sie diese Geste hatte sehen können. Einen Augenblick überlegte sie, ob sie das Gehörte ernst nehmen sollte, zu oft war sie schon den Späßen ihres Erziehungsberechtigten aufgesessen. Aber sie wusste auch, dass der nicht nur ein begeisterter Freizeitkapitän sondern auch ein Vollblutangler war, der sich mit Fischen auskannte. Und wenn der sagte, es war ein Piranha, dann...!

Mit einem leisen Seufzen erhob sie sich und schaute uns an.

»Mama! Du solltest dich auch nicht so in die pralle Sonne setzen, ich jedenfalls werde mich jetzt in den Schatten begeben. Das schont die Haut und wirkt gegen frühzeitiges Altern!«

Mit dieser spitzen Bemerkung entschwand sie in den Schatten der Persenning, wo sie sich demonstrativ mit Sonnenmilch einzucremen begann.

»Sehr weise, Torti«, lobte ich sie mit ernster Miene. »Obwohl ein wenig runzelige Haut allemal besser ist, als mit einem abgeknabberten Zeh rumlaufen zu müssen!«

Jetzt hatte sie gemerkt, dass ich sie auf den Arm genommen hatte und holte tief Luft um zu einer Gegenattacke zu starten. Doch bevor sie etwas sagen konnte, gellte ein lauter und durchdringender Alarmton durch das Schiff und ich sauste von meinem Sonnendeck aus durch die Luke nach unten auf den Sitz des Skippers. Meine Augen irrten über die Kontrollanzeigen und blieben auf dem Thermometer der Kühlwasseranzeige hängen. Hundert Grad zeigte die Nadel und das war entschieden zu viel. Ich schob den Gashebel ganz zurück in die Leerlaufstellung und peilte einen kleinen Grabenauslauf am Ufer an. Mit wenig Restfahrt bohrte sich DODI ins Schilf und in den Schlick und lag dann still.

Ich sprang vom Sitz und riss die Bodenluke auf, unter der sich das Sieb des äußeren Kühlwasserkreislaufes befand. In dem klaren Behälter war alles in Ordnung, nichts war verstopft, alles schien in Ordnung. Nun griff ich eine Pütz und schwang mich über die Achterreling hinunter auf die schmale Badeplattform. Ich hielt den Eimer unter das Auspuffrohr, aus dem zusammen mit dem Abgas auch das Kühlwasser wieder herausbefördert wurde. Ich spähte in den Behälter und fand erschreckendes: Kleine schwarze Gummiteile im Kühlwasser zeugen meistens davon, dass sich gerade das Pumpenritzel, in Skipperkreisen auch meist sorgenvoll „Impeller“ genannt, in der Kühlwasserpumpe verabschiedet hatte.

»Motor aus!«, kommandierte ich und mein weiblicher Maschinist drückte den Aus-Knopf.

»Und jetzt?«, wollte meine Bestfrau wissen. »Was machen wir jetzt?«

»Ganz einfach, wir rufen den ADAC«, hatte unser Leichtmatrose eine tolle Lösung parat, auf die ich aus verständlichen Gründen nicht näher einging. Ich hatte das Ersatzteil dabei, das wusste ich. Was ich nicht wusste, war, wo die verflixte Pumpe saß. Der riesige Motorblock, der den Maschinenraum mehr als ausfüllte, und so groß war, dass die Werft schon den Fußboden hatte aufdoppeln müssen, ließ keine wirklich erhellenden Einblicke in die geheimnisvollen Tiefen des Schiffsleibes zu.

»Bug- und Heckanker raus auf die Wiese! Mir wird nichts anderes übrig bleiben, als das Boot auseinander zu nehmen«, erklärte ich und kratzt mich am Kopf.

Meine Begeisterung war auf dem Höhepunkt angelangt, jedenfalls vermutete ich das. Hätte ich zu dem Zeitpunkt gewusst, in welch Schwindel erregenden Höhen dieser Punkt sich tatsächlich befand, hätte ich das Gummiboot aufgeblasen und mich fluchtartig abgesetzt. Da ich es aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ahnte, fing ich an, die Plicht zu demontieren.

Als erstes störte die Persenning. Also weg damit. Nun hatte die Sonne freie Bahn, was sie auch sofort auszunutzen begann. Erbarmungslos brannte sie auf den armen Motorschrauber und Skipper hernieder, der damit anfing, alle Fußbodenteile auf das Achterdeck zu stapeln, während die weiblichen Crewmitglieder die Anker ausbrachten und damit ein Abtreiben des Bootes verhinderten. Vor dem Motor war noch ein Schott, das auch weg musste. Die beiden Ersatzteilfächer rechts und links von der Maschine, die über den Tanks saßen, waren ebenfalls im Weg. Sie landeten auch achtern. Angelkram, Ölsaugtücher, Ersatzteile, irgendwie war das halbe Schiff im Weg. Ich benötigte fast eine Stunde, um mich bis in die Tiefen vorzuarbeiten, in denen ich die Wasserpumpe vermutete. Ich folgte der Kühlwasserleitung und wirklich, das da vorne, wo ich nicht mehr hinlangen konnte, das musste sie sein. Hurra, gefunden! Aber wie sollte ich da heran kommen? Es war kaum genug Platz, eine Hand bis da unten vorzuschieben, aber in der Enge auch noch zu arbeiten, erschien unmöglich.

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