Christine Sylvester - Allerlei Leipzig

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Sondereinsatz in Leipzig für die beiden Dresdner Kommissarinnen Lale Petersen und Mandy Schneider: Wegen Bombendrohungen zur Buchmesse brauchen die Leipziger Kollegen Unterstützung.
Gleich bei Ankunft in der Messestadt finden Lale und Mandy einen toten Obdachlosen, für den sich scheinbar niemand interessiert. Trotz Widerstand ermitteln sie ebenso eigenmächtig wie eigenwillig.
Und auch der Messeeinsatz spitzt sich zu. Nicht nur Bombendrohungen erschüttern die Buchwelt, sondern auch die Entführung der Erfolgsautorin Lizzy Lavendel – gerade besonders erfolgreich mit ihrer «Kuss»-Trilogie – will bewältigt werden.
Dass Lale ausgerechnet mit dem Kollegen Ole Elfgart zusammenarbeiten muss, schmeckt ihr ganz und gar nicht. Doch Elfgart weiß mehr als er zugibt, und Lale ist schnell sehr viel persönlicher involviert als geplant.
"Allerlei Leipzig – Lale Petersen geht fremd" ist bereits der sechste Fall der sarkastischen Kommissarin mit der großen Klappe – nach «Barocke Engel», «Muschebubu», «Oh du tödliche», «Pätschwörk» und «Psychopaten-Polka» ermittelt die gebürtige Hamburgerin ausnahmsweise außerhalb Dresdens.

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Mandy riss mit Schwung Lales Bettdecke weg. „Raus aus den Federn!“

Lale kletterte murrend aus dem Doppelbett. Sie hatte sich damit abfinden müssen, mit ihrer Kollegin ein Doppelzimmer zu teilen. In ganz Leipzig waren die Hotelzimmer zu Messezeiten knapp. Sie mochte ihre Kollegin gern und sie hatten schon oft private Abende verbracht. Aber Mandys nächtliche Krimilektüre hatte ihr den Schlaf geraubt. Mit jedem Kapitel hatte Mandy eine weitere Lampe angemacht, um sich beim Lesen nicht zu sehr zu fürchten. Sie musste ihr für heute Abend unbedingt Liebesromane schmackhaft machen, und zwar am besten solche, bei denen Mandy nicht laut schluchzen würde. „Geh doch schon mal zum Frühstück. Ich springe kurz unter die Dusche.

„Möchtest du etwas Bestimmtes frühstücken?“ Mandy hatte die Hand bereits an der Türklinke.

Lale schüttelte den wirren Blondschopf. „Ich schütte mir nur Kaffee ins Gesicht. Und Mandy! Ich will dabei nicht reden, verstanden?“

„Geht klar, Chefin.“ Mandy verließ trällernd das Zimmer.

Zwanzig Minuten später stand Lale in Jeans, T-Shirt und Lederjacke am Frühstücksbuffet und drückte bereits zum zweiten Mal die Espresso-Taste der Selbstbedienungsmaschine. Langsam spürte sie ihre Lebensgeister erwachen und amüsierte sich über Mandys leicht verkrampfte Versuche, den Mund zu halten.

Über dem Raum hing beredtes Schweigen, das durch das gelegentliche Klappern von Geschirr und Besteck betont wurde. Lale nippte am Kaffee und beobachtete über den Tassenrand hinweg die Frühstücker. Sie schienen heute alle einen höchst offiziellen Messetag vor sich zu haben. Eine junge Frau in gedecktem Kostüm hatte noch keinen Appetit und klammerte sich an ihre Kaffeetasse. Lale hatte sie schon auf dem Weg zum Vollautomaten knapp überholt. Kein Wunder. Mit einem schadenfrohen Blick auf ihre hochhackigen Schuhe mutmaßte Lale, dass sie auch beim nächsten Mal schneller sein würde. Sie hatte das geeignetere Schuhwerk. Die Frau stellte ihre Tasse ab, sah kurz hinein und erhob sich. Jetzt! Lale sprang auf und spurtete zum Büffet. Tasse drunter, Knöpfchen drücken. Grinsend beobachtete sie, wie die Appetitlose auf hohen Hacken heranstakste. Der Automat gab ein letztes Blubbern von sich, dann einen langen Piepston. Eine rote Lampe blinkte und das Display riet: „Bitte nachfüllen.“ Mit hoch erhobener Kaffeetasse lief Lale zurück an ihren Tisch.

„Du bist kindisch“, empfing Mandy sie.

„Aber endlich wach“, entgegnete Lale.

Mandy deutete auf Lales halb volle alte Kaffeetasse. „Da hast du doch noch Kaffee.“

„Stimmt.“ Lale schlürfte. „Die beiden Tassen trinke ich noch und dann kann es losgehen.“

Eine halbe Stunde später machte sich Lale allerdings Sorgen um den Verbleib ihres Frühstückskaffees. Denn Mandy kurvte mit quietschenden Reifen über die freien Parkflächen am Messegelände.

„Hey, das ist klasse!“, rief sie und trat das Gaspedal, dass der Motor nur so aufheulte.

„Ich bin also kindisch“, motzte Lale und hielt sich den verdächtig gluckernden Bauch. „Ich fahre immerhin nicht mit Dienstfahrzeugen Amok. Ich fahre übrigens auch mit anderen Fahrzeugen nicht so.“

„Ist ja schon gut.“ Mandy steuerte den Wagen um drei Messehallen herum auf den Parkplatz hinter dem Congress Center. „Endstation, alles aussteigen.“

Lale befreite sich aus Gurt und Beifahrersitz und streckte sich ausgiebig, während Mandy eine Reisetasche aus dem Kofferraum zerrte.

„Wo müssen wir jetzt hin?“ Lale sah sich um.

„Hilf mir doch mal“, schimpfte Mandy.

Lale schnappte sich den zweiten Henkel von Mandys kleiner, aber schwerer Reisetasche. Das mussten ihre Bücher sein. „Deine Eulen sind alle übergewichtig.“

„Eulen? Ach so.“ Mandy lächelte gequält. „Wenn ich Perowski treffe, will ich vorbereitet sein. Mir war gar nicht klar, wie viele Bücher ich von ihm habe.“

Die Tasche in der Mitte, gingen sie um das Congress Center herum, ein Stück am ausgedehnten Messebrunnen vorbei auf den West-Eingang zu. Dort wurden sie bereits erwartet. Vor den verschlossenen Glastüren stand Ole Elfgart und rauchte.

Der Leipziger Kollege grüßte knapp. „Was schleppen Sie denn da mit sich herum? Haben Sie einen Nacktscanner aus Dresden mitgebracht?“

„Und absetzen.“ Mandy rieb sich die Hand.

„Eulen“, erwiderte Lale. „Meine Kollegin trägt Eulen nach Athen. Sie ist Autogrammjägerin.“

Elfgart sah sie verwundert an. „Gibt es doch wieder einen neuen Harry Potter?“

„Harry Potter?“, fragte Mandy. „Was hat denn der damit zu tun?“

„Nur, weil dort auch immer Eulen verschickt werden“, erklärte Elfgart achselzuckend.

„Apropos Eulen, also Nachteulen …“ Lale beobachtete, wie der Leipziger Kommissar sorgfältig seine Zigarette im Aschenbecher ausdrückte. „Wir haben gestern Abend von diesem Rahmenprogramm erfahren.“

„Leipzig liest“, ergänzte Mandy.

„Genau“, sagte Lale. „Welche Sicherheitsmaßnahmen habt ihr denn bei diesen Lesungen vorgesehen?“

Elfgart wirkte irritiert. „Welche Veranstaltungen meinen Sie denn? Die Buchmesse ist hier.“

Mandy klang ungehalten. „Die Lesungen, die in der gesamten Stadt stattfinden, während der Buchmesse und an den Abenden.“ Sie zog das Programmheft aus der Tasche und hielt es ihm vor die Nase. „‚Leipzig liest’, das einzigartige Rahmenprogramm der Leipziger Buchmesse.“

Elfgart sah Mandy an. „Das kenne ich gar nicht.“

„Was sagt man dazu?“, meinte Mandy. „Das kennt er nicht.“

Lale zog die Augenbrauen hoch. „Sie wussten nicht, dass es noch mehr gibt als das Gehampel in den Messenhallen?“

Elfgart guckte verwirrt.

„Ist Ihnen klar, dass das etwa hundert Veranstaltungen sind, die in eurem ganzen Sicherheitskonzept einfach unter den Tisch gefallen sind?“ Lales Stimme war leise und drohend.

Elfgart machte ein schuldbewusstes Gesicht. „Dass ich davon nichts weiß, muss nichts heißen.“ Er zog eine Schachtel Zigaretten aus der Tasche und zündete sich noch eine an. „Das Konzept haben wir nur teilweise ausgearbeitet. Die Koordination macht Frau Mayer.“

„Und was genau machen Sie dann in der Sonderkommission?“ Lales Stimme wurde nun lauter. „Sind Sie der Praktikant, oder was?“

Elfgart grinste schief. „Natürlich nicht, ich sage ja nur, dass es nichts heißen muss, wenn ich nichts davon weiß. Am besten sprechen Sie mit Soraya Mayer.“

„Ja klar.“ Lale schnaubte. „Wir können uns auch noch ein bisschen quer durchs Präsidium diskutieren, während da draußen ein Irrer eine Bombe nach der anderen platziert.“

Der Leipziger Kommissar drückte verbissen seine angerauchte Zigarette in den Aschenbecher. „Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich immer so?“

Lale verschränkte die Arme vor der Brust. „Wieso? Wie bin ich denn?“

„So, so unerträglich.“ Auch Elfgart verschränkte ebenfalls die Arme vor der Brust. „Sie müssen immer Ihren Kopf durchsetzen, was?“

„Immerhin benutze ich meinen Kopf“, konterte Lale grimmig.

„Schluss jetzt!“ Mandy sah von einem zum anderen. „Das bringt doch nichts.“

„Allerdings“, knurrte Lale. „Es wird Zeit, dass wir mal handeln. Wo ist denn diese Einsatzzentrale?“

Elfgart warf ihr einen wütenden Blick zu. „Folgen Sie mir.“ Er ging zum Congress Center und Lale überholte ihn.

„Und meine Tasche?“, rief Mandy hinter ihnen her.

Lale drehte sich um und nickte Elfgart zu. „Nun machen Sie sich mal nützlich.“

Er grinste. „So nicht, Frau Kollegin.“

Lale sah ihn böse an.

Elfgart hielt ihrem Blick stand. „Wie wäre es mit einem Bitte?“

„Pffft“, machte Lale, lief zu Mandy zurück und ergriff den zweiten Henkel der Tasche. „Wer ist hier eigentlich auf wessen Hilfe angewiesen?“, grummelte sie.

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