Christine Sylvester - Allerlei Leipzig

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Sondereinsatz in Leipzig für die beiden Dresdner Kommissarinnen Lale Petersen und Mandy Schneider: Wegen Bombendrohungen zur Buchmesse brauchen die Leipziger Kollegen Unterstützung.
Gleich bei Ankunft in der Messestadt finden Lale und Mandy einen toten Obdachlosen, für den sich scheinbar niemand interessiert. Trotz Widerstand ermitteln sie ebenso eigenmächtig wie eigenwillig.
Und auch der Messeeinsatz spitzt sich zu. Nicht nur Bombendrohungen erschüttern die Buchwelt, sondern auch die Entführung der Erfolgsautorin Lizzy Lavendel – gerade besonders erfolgreich mit ihrer «Kuss»-Trilogie – will bewältigt werden.
Dass Lale ausgerechnet mit dem Kollegen Ole Elfgart zusammenarbeiten muss, schmeckt ihr ganz und gar nicht. Doch Elfgart weiß mehr als er zugibt, und Lale ist schnell sehr viel persönlicher involviert als geplant.
"Allerlei Leipzig – Lale Petersen geht fremd" ist bereits der sechste Fall der sarkastischen Kommissarin mit der großen Klappe – nach «Barocke Engel», «Muschebubu», «Oh du tödliche», «Pätschwörk» und «Psychopaten-Polka» ermittelt die gebürtige Hamburgerin ausnahmsweise außerhalb Dresdens.

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„Die Todesursache überlassen Sie getrost unseren Rechtsmedizinern“, unterbrach Soraya Mayer sie. „Der Tote ist ganz offensichtlich ein Obdachloser …“

„Und da eilt es nicht so, oder wie?“, ging Lale dazwischen. „Es ist ein Tötungsdelikt!“

„Das wird sich noch zeigen“, erklärte die Kripo-Chefin.

Lale bemerkte eine leichte Rötung an Soraya Mayers Hals. Offenbar fühlte sie sich angegriffen. Gut so! „Man hat dem Mann den Kehlkopf eingedrückt“, legte Lale nach. „Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass er das selbst gemacht hat?“

In diesem Moment erschienen zwei Männer in der Tür. Das mussten die beiden Kollegen sein, mit denen sie zusammenarbeiten sollten. Soraya Mayer wirkte erleichtert. Fast freundlich stellte sie die Kommissare vor. Zunächst Kriminalhauptkommissar Dieter Flimm. Lale schätzte ihn ein paar Jahre älter ein als sie selbst war. Er hatte bestimmt schon die Fünfzig erreicht, leichter Bauchansatz, ergrautes schütteres Haupthaar, Schnauzbart. Er sprach das melodische Sächsisch der Leipziger Region.

„Und das ist Kriminalkommissar Ole Elfgart.“ Soraya Mayer wies auf einen jüngeren Blonden mit souveränem Grinsen, das seinem „Ich-freue-mich-über-so-viel-weibliche-Intuition“ einen seltsam ironischen Beigeschmack gab. Lale schätzte ihn auf Mitte Dreißig.

Im allgemeinen Händeschütteln verkündete die Kripo-Chefin die Spielregeln: „Sie bilden gemeinsam die Sonderkommission für die Ermittlungseinsätze auf der Buchmesse. Für die heutige Eröffnung haben wir Schutzpolizei vor Ort. Das ist koordiniert. Aber morgen sind Sie alle in der Einsatzzentrale auf dem Messegelände. Und Flimm!“

Der Schnauzbart sah sie an. „Nu?“

„Flimm, von Ihnen erwarte ich aller zwei Stunden einen Lagebericht.“

„Geht klar.“ Flimm wandte sich zum Gehen und bedeutete Lale und Mandy, ihm zu folgen. „Wir besprechen die Einzelheiten drüben bei uns im Büro.“

„Halt!“, rief Lale. „Was ist denn nun mit dem toten Obdachlosen? Soll der jetzt bis nächste Woche in der Kühlkammer liegen, damit sein Mörder in Ruhe untertauchen kann?“ Sie bemerkte, wie die roten Flecken auf dem Hals der Kripo-Chefin aufleuchteten.

„Wollen Sie mir sagen, wie ich meine Arbeit zu machen habe?“ Ihre Stimme vibrierte leicht.

„Nur, wenn es nicht anders geht.“ Lale bemerkte den entsetzten Blick von Mandy.

Die drahtige Soraya Mayer zeigte zur Tür. „Erledigen Sie Ihre Arbeit in der SoKo Buchbombe – und zwar sofort!“

Lale runzelte erneut die Stirn, folgte jedoch ihrer Aufforderung und den Leipziger Kollegen.

Auf dem Flur stieß Mandy sie in die Seite. „Das war ja mal wieder ein prima Einstand.“

„Sie sagen es, Frau Kollegin.“ Dieter Flimm hielt ihnen eine Bürotür auf und schüttelte sein Haupt. „Musste das sein, Frau Petersen?“

Lale musterte ihn eingehend. „Natürlich musste das sein, wenn sonst keiner den Mund aufmacht.“

Flimm wandte sich seinem Kollegen zu. „Ole, wenn du so nett wärst und die Damen auf den aktuellen Stand bringen würdest.“

„Das mache ich doch gerne!“ Ole Elfgarts Lächeln erinnerte Lale an amerikanische Fernsehserien. Wieso grinste dieser Typ eigentlich so penetrant?

„Meine Damen, hier sehen Sie einen Plan des Messegeländes.“ Er deutete auf eine Magnettafel, an der eine architektonische Zeichnung mit bunten Markierungen hing. „Wir haben mögliche Positionierungen für Bomben ausgelotet. Die Plätze werden seit dem Beginn des Messeaufbaus überwacht. Aufzüge, Toiletten, Abfalleimer, Lüftungsschächte, Versorgungsleitungen. Alles gecheckt. Bisher wurde nichts gefunden.“ Er lächelte siegesgewiss.

„Das heißt“, hob Mandy an, „wenn jemand tatsächlich eine Bombe platzieren will, dann muss er das im laufenden Messebetrieb tun.“

„Genau.“ Flimm nickte. „Deshalb haben wir die Sicherheitsvorkehrungen enorm verschärft. Es wird in diesem Jahr nur einen Eingang geben. Lediglich für die Aussteller haben wir zusätzliche separate Zugänge geschaffen.“

„Und wenn der oder die Bombenleger zu den Ausstellern gehören, also wenn sie sich so grundsätzlich Zugang verschafft haben?“, fragte Mandy.

Ole Elfgart winkte ab. „Wir überwachen auch diese Eingänge. Ein Restrisiko bleibt nun einmal bei solch einer Veranstaltung. Wir können ein so großes Gelände nicht komplett absichern.“ Er deutete auf den Plan. „Die Anzahl der Überwachungskameras wurde verdoppelt, ein Teil der Toiletten geschlossen, die Mülleimer zugeschweißt. Und hier, am verbliebenen Eingang West haben wir ein enormes Kontrollpotenzial geschaffen.“

„Mit Sprengstoffhunden, nehme ich an.“ Mandy blickte interessiert auf den Plan.

„Gelegentlich“, stellte Flimm klar. „Die Hunde sind nicht ständig verfügbar, denn sie dürfen nicht stundenlang im Einsatz sein. Es gibt da genaue Vorschriften.“

„Im Gegensatz zur Schutzpolizei“, warf Lale ein. „Die kann ruhig vierzehn Stunden am Stück auf dem Präsentierteller stehen und stets volle Leistung bringen.“

Flimm bedachte sie mit einem skeptischen Blick. „Schutzpolizei haben wir ausreichend vor Ort. Die Bundespolizei unterstützt uns. Wir wollen uniformierte Präsenz zeigen.“ Er räusperte sich. „Ein Teil des Servicepersonals wurde durch zivile Beamte ersetzt.“

„Dann habt ihr das doch alles ganz prima im Griff“, meinte Lale. „Was sollen wir hier eigentlich noch? Die Hundeführer bewachen, damit die Hunde keine Überstunden machen?“

Mandy stöhnte auf. „Lale, nun lass das doch.“

Lale wischte Mandys Bemerkung mit einer unwirschen Handbewegung zur Seite. „Ich will jetzt endlich wissen, wer sich hier um unseren toten Obdachlosen kümmert – und vor allem, wann!“

Elfgarts Lächeln schien einzufrieren. „Sobald diese Bombengeschichte vorbei ist, kümmern wir uns darum.“

„Wie heißt der Tote?“ Lale funkelte ihn böse an. „Her mit den Infos!“ Sie beobachtete, wie Elfgart Flimm einen fragenden Blick zuwarf. Lale wippte ungeduldig mit dem Fuß.

„Wir wissen nicht, wer der Tote ist“, erwiderte Elfgart. „ Noch nicht.“

„Und dann wollt ihr euch nächste Woche ganz in Ruhe auf die Suche machen, oder was? Ist ja nur ein Obdachloser, den sowieso keiner vermisst!“ Lale verschränkte die Arme vor der Brust. „Wo sind die Fotos vom Opfer?“

„Hier.“ Elfgart sammelte einige Fotoabzüge von seinem Schreibtisch auf und hielt sie ihr hin.

Lale griff nach den Bildern, doch Flimm war schneller. Er warf einen Blick auf die Abzüge und wackelte mit dem Kopf. „Weißt du was, Ole? Wenn die Damen aus Dresden so scharf darauf sind, sich in die Ermittlungen zu stürzen, sollen sie das tun!“ Er reichte Lale die Bilder. „Klappern Sie mit den Fotos die Szene ab! Sie wissen schon, Wohnheime, Nachtasyle, Caritas, Volkssolidarität und so weiter. Das ganze Programm.“

Lale schmunzelte. Na, also. Sie sprang auf. „Los geht´s, Frau Schneider!“

Sie waren schon fast auf dem Gang, als Flimm sie aufhielt. „Moment noch, die Damen! Morgen früh um 8:30 vor der Messe. Die Einsatzzentrale ist im Congress Center. Das Gebäude links vom West-Eingang.“

„Sicher doch“, sagte Lale. „Bis morgen.“

Kaum saßen sie im Auto, stöhnte Mandy vernehmlich. „Wo fangen wir an?“

Lale wedelte mit den Fotos. „Welche ist die größte Tageszeitung in Leipzig?“

Mandy zuckte mit den Schultern. „Da gibt es nur eine.“

„Dann nichts wie hin“, sagte Lale. „Chefredaktion.“

Krimi-Mimi-Tipps

„So, dieses Parkhaus haben wir ohne einen weiteren Toten hinter uns gebracht“, stellte Lale fest, als sie mit Mandy den Aufzug betrat, der sie hinauf in die Leipziger City bringen sollte.

Mandy überprüfte ihre Frisur im Spiegel. „Deine Idee mit der Zeitung war spitze!“

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