Ekkehard Wolf - Die schöne Luise

Здесь есть возможность читать онлайн «Ekkehard Wolf - Die schöne Luise» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die schöne Luise: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die schöne Luise»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wasser ist knapp, nicht bei Ihnen vielleicht, aber anderswo schon. Dass wissen Sie auch, tun aber so, als ob Sie das nicht wissen! Das könnte andere Menschen ziemlich auf die Palme bringen und dazu veranlassen, Ihnen einmal mit ganz einfachen Mitteln zu demonstrieren, wie wichtig Wasser ist. Jedenfalls könnten es andere Menschen so aussehen lassen, um Ihre Aufmerksamkeit auf sich zu konzentrieren. Was könnte schließlich wichtiger sein, als sauberes Wasser? Um genau das im bayerischen Oberland herauszufinden, gründet in dieser Geschichte unser Kriminaloberrat Günther Rogge vom deutschen BKA seine Soko «Wasser» und muss zu seiner Überraschung feststellen, dass es Wasser nicht nur in Bayern gibt.

Die schöne Luise — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die schöne Luise», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Was sollte jetzt das?“

Rogge hüstelte, kratzte sich verlegen am Kopf und klatschte, während er sich bemühte, dem Blick der Frau auszuweichen, behutsam in die Hände.

„Ach nee. Nicht in echt jetzt, oder?“

Viola Ekström brauchte einen Moment, bis sie begriff, dass der Wagen, den sie gerade nach allen Regeln der Kunst abgeschüttelt hatte, nicht von irgendwelchen bösen Buben gelenkt worden war. Sie schüttelte spürbar erleichtert und zugleich auch amüsiert den Kopf und legte den die Hände auf das Lenkrad.

„Na schön Rogge, ich seh’ schon, wie müssen uns wirklich unterhalten. Lass’ uns da rein gehen und einen Kaffee trinken.“

Sie deutete mit der Hand in Richtung des Museums, öffnete ohne eine Antwort Rogges abzuwarten die Fahrertür, stieg aus, ließ die Tür zufallen und ging gemächlichen Schritts in Richtung des Museumsdorfes. Rogge beeilte sich, ihrem Beispiel zu folgen. Gemeinsam betraten sie die Vorhalle zum Museum, lösten getrennt die Eintrittskarten und schlenderten dann in Richtung der Mühlenzeile. Auf Höhe des alten Sägewerkes machten sie Halt. Mit einer kurzen Handbewegung zum Geplätscher des Wasserrades machte Viola klar, hier vor etwaigen Abhöraktionen einigermaßen sicher zu sein. Als ihr Begleiter zustimmend nickte, blickte ihn die Frau mit zu einem Schlitz verengten Augen an und stellte schmunzelnd fest, dass „dann ja nun keine Gefahr mehr bestehe“. Ohne jeglichen Übergang nahm sie sogleich den Gesprächsfaden dort wieder auf, wo sie ihn vor wenigen Minuten auf der Autobahn verlassen hatte.

„Also, die Sache ist die: Wir sehen die Auslagerung von Serverkapazitäten aus den Staaten grundsätzlich mit gemischten Gefühlen. Muss ich dir erklären, warum?“

Rogge winkte ab.

„Ok, was mir natürlich nicht gefällt, ist also dieses bescheuerte Timing jetzt wieder. Wir sollten schon wissen, wer sich das nun schon wieder ausgedacht hat und was das soll.“

Rogge atmete tief ein und pustete die Luft hörbar wieder aus.

Ein kleines Mädchen quängelte an der Hand seiner Mutter. Es hatte offenkundig keine Lust dazu, hier herumzugehen. Beide blieben nur wenige Meter von Rogge und Viola stehen und die Mutter versuchte mit guten Worten die Laune ihrer Tochter wieder aufzubessern. Ihnen direkt auf den Fuß folgte ein Pärchen, das sich der Kleidung nach zu urteilen, hierher verirrt haben musste. Ohne sich um die Mutter und ihr Kind zu kümmern, gingen sie eine Spur zu eilig an Rogge und Viola vorbei. Unten an der Schmiede blieben sie stehen und betrachteten neugierig das Gebäude. Viola sah Rogge fragend an, doch der zog die Schultern hoch und schüttelte den Kopf. Nach kurzem Zögern setzten sie ihren Weg auf der etwas steileren Strecke fort, die unter anderem zur Seilerei führt. Von oben entgegen kamen ihnen zwei Personen, die, der Kleidung nach zu urteilen, sich ebenfalls eher verlaufen haben dürften. Das Pärchen von der Schmiede folgte ihnen in gebührendem Abstand. Viola Ekström fühlte sich nicht so richtig wohl in ihrer Haut und sagte das Rogge auch unumwunden. Doch der Kriminaloberrat gab sich weiterhin unbesorgt.

„Mach’ dich nicht verrückt, wer soll uns hierher gefolgt sein?“ Wie wenig überzeugend er auf seine Begleiterin wirkte, konnte er unschwer an dem Weg ablesen, den die Hand seiner Begleiterin nahm. Rogge war klar, dass die Wühlerei in der Umhängetasche keineswegs so ziellos war, wie sie auf Unbeteiligte wirken mochte. Viola Ekström blieb stehen, den Blick scheinbar auf den Inhalt ihrer Tasche gerichtet. Aus der Regungslosigkeit der darin befindlichen Hand konnte Rogge unschwer ableiten, dass sie die gesuchte Waffe inzwischen gefunden hatte.

„Viola bitte, steck’ das Ding da weg. Wir sind hier doch nicht im Wilden Westen.“

Die beiden Personen von oben kamen ebenso näher, wie das Pärchen von unten. Alle trugen Trenchcoats und die Hände waren in den Seitentaschen verborgen. Viola Ekström sah Rogge mit zunehmender Nervosität an, doch der blieb unbeeindruckt. Er trat einen Schritt zurück und blickte abwechselnd nach links und rechts. So, wie es aussah, würden das Pärchen von unten und das Duo von oben, sie gleichzeitig erreichen. Viola ging in die Hocke, wühlte erneut kurz in ihrer Tasche und blickte dann scheinbar unaufmerksam zunächst in Richtung des Pärchens und dann auf das Duo. Während Rogge einen Schritt zurück trat, um alle passieren zu lassen, wurde ihm bewusst, dass sie sich hier eine reichlich ungünstige Stelle ausgesucht hatten. Nur wenige Schritte entfernt befand sich ein etwas glitschig wirkender Holzsteg, der das von unten kommende Pärchen zwang zu warten, bis das Duo von oben die Brücke passiert hatte. Alle vier befanden sich gleich darauf mit Rogge und Viola auf einer Höhe.

Auf gleicher Höhe angekommen, blieben alle vier Personen unmittelbar vor Rogge stehen. Viola Ekström begriff die unmittelbare Gefahr sofort und versuchte mit einem schnellen Drehsprung aus der Hocke heraus die erstbeste Deckung zu erreichen. Es gelang ihr so, sich hinter einem Baum in Sicherheit zu bringen. Mit der Waffe im Anschlag blickte sie im nächsten Augenblick in die verblüfften Gesichter von fünf Menschen, die erschrocken versuchten, sie zu beruhigen.

„Um Gottes Willen Ola, nimm’ die Waffe runter. Das hier sind Kollegen.“

Günther Rogge hatte als erster seinen Schreck überwunden und sich seiner früheren Geliebten mit erstauntem Gesicht zugewandt. Die Angesprochene brauchte einen Moment, bis sie die Botschaft begriff. Gleich im nächsten Augenblick jedoch hatte sie sich wieder gefangen. Mit einem ähnlich sportlichen Satz, mit dem sie hinter dem Baum verschwunden war, stand sie wieder auf den Beinen und deckte den Mann ihrer Träume mit Blicken ein, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen. Der Kriminaloberrat bemühte sich darum, den Gefühlsausbruch geflissentlich zu übersehen.

„Darf ich vorstellen, Uwe Carstens von der Kripo Weilhaus und Regina Raabe vom LKA.“ Polizeihauptmeister Kai Fischer und die Polizeiobermeisterin Angelika Schwarz stellten sich selber vor.

Viola Ekstein blickte irritiert in die Runde. Sie brauchte nicht lange, um Angelika Schwarz als die Beamtin zu identifizieren, die sie bereits im Besprechungsraum des Polizeireviers mit herausforderndem Blick angesehen hatte. Als sie endlich begriff, dass ihr Verflossener sie hier absichtlich in diese Situation gebracht hatte, zögerte sie keine Sekunde. Mit einem schnellen Schritt war sie bei Rogge. Schon im nächsten Moment flog er über ihre Schulter und landete punktgenau neben dem Baum, hinter dem sich Viola gerade eben noch versucht hatte zu verstecken.

„Na alter Mann, deine Reaktionen waren auch schon mal besser!“

Die dunkelblonde Frau blickte den am Boden liegenden provozierend an und erkundigte sich mit zuckersüßer Stimme danach, ob er noch Lust auf eine weitere kleine Überraschung habe. Rogge warf ihr statt einer Antwort einen Handkuss zu und rappelte sich unter Schmerzen wieder auf.

„Ok, dann machen wir uns wohl besser mal an die Arbeit.“

Regina Raabe hatte sich eingemischt und schaffte es mit dieser Aufforderung, alle Beteiligten wieder daran zu erinnern, dass sie schließlich nicht zu ihrem Vergnügen hier waren.

„Ok, dann schlage ich vor, wir verziehen uns am besten zu einer der Almen am Rande des Geländes. Da können wir ungestört reden.“

Angelika Schwarz hatte es sich wie üblich nicht verkneifen können, ihren Senf dazu zu geben. Der vorgeschlagene Ort erschien Rogge geeignet, das ewige Ok hingegen ging ihm ziemlich auf die Nerven, aber er verzichtete auf diesen Hinweis.

Bereits auf dem Weg zu den Almenwurde Rogge abermals das Gefühl nicht los, von irgendjemandem beobachtet zu werden, machte sich aber klar, dass er offenkundig im Begriff war, Gespenster zu sehen. Tatsächlich verflüchtigte sich der vermeintliche Beobachter bereits nach kurzer Zeit wieder. Der Besucher hatte wohl interessantere Objekte für seine Neugierde entdeckt. Während das Grüppchen schweigend die Kuhweide überquerte, die das Ensemble von Almhütten vom übrigen Gelände trennte, versuchte der Kriminaloberrat seine Gedanken zu ordnen. Was um alles in der Welt ging hier vor? Wieso sollte der weltweite Suchanbieter ein Interesse daran haben, das deutsche BKA auf die Idee zu bringen, es könne ein Zusammenhang bestehen zwischen den vermeintlichen Attentätern auf die Wasserversorgung im Oberland und einer Leiche, die vor dem Datenzentrum des Internetriesen in Hamina aufgetaucht und Verrückterweise mit Ausweispapieren ausgestattet war, die auf denselben Namen ausgestellt waren, wie das Zulassungspapier des verlassenen Golfs II vor dem Wasserspeicher in Eurasburg? Da es sich bei dieser Person nun einmal um eine alte Bekannte handelte, war ein zufälliges Zusammentreffen eher unwahrscheinlich. Günther Rogge wurde in seinem Gedankengang unterbrochen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die schöne Luise»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die schöne Luise» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Ekkehard Wolf - Lustig & Schön
Ekkehard Wolf
Ekkehard Wolf - Oh wie Böse
Ekkehard Wolf
Ekkehard Wolf - Steinzeit
Ekkehard Wolf
Wolfgang Dieter Schreyer - Etwas abseits von der Norm.
Wolfgang Dieter Schreyer
Ekkehard Wolf - KRÄCHTS
Ekkehard Wolf
Ekkehard Wolf - Morgenstern
Ekkehard Wolf
Ekkehard Wolf - GLOVICO
Ekkehard Wolf
Ekkehard Wolf - Die Uhr meines Vaters
Ekkehard Wolf
Ekkehard Wolf - Krächts - 2
Ekkehard Wolf
Отзывы о книге «Die schöne Luise»

Обсуждение, отзывы о книге «Die schöne Luise» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x