Ekkehard Wolf - Die schöne Luise

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Wasser ist knapp, nicht bei Ihnen vielleicht, aber anderswo schon. Dass wissen Sie auch, tun aber so, als ob Sie das nicht wissen! Das könnte andere Menschen ziemlich auf die Palme bringen und dazu veranlassen, Ihnen einmal mit ganz einfachen Mitteln zu demonstrieren, wie wichtig Wasser ist. Jedenfalls könnten es andere Menschen so aussehen lassen, um Ihre Aufmerksamkeit auf sich zu konzentrieren. Was könnte schließlich wichtiger sein, als sauberes Wasser? Um genau das im bayerischen Oberland herauszufinden, gründet in dieser Geschichte unser Kriminaloberrat Günther Rogge vom deutschen BKA seine Soko «Wasser» und muss zu seiner Überraschung feststellen, dass es Wasser nicht nur in Bayern gibt.

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Rogge erwartete sie bereits vor dem Gebäude und lotste seine frühere Geliebte nach einer um Herzlichkeit bemühten Begrüßung, auf die sie lediglich mit einer säuerlichen Miene reagiert hatte, den Korridor entlang in den Lageraum, in dem die Dienstbesprechungen abgehalten wurden. Dort wurde sie auch noch kurz begrüßt vom neuen Leiter der Dienststelle, dem Polizeihauptkommissar Werner Reisinger. Der Mann hatte Humor. Auf Violas spontan geäußerte Frage, ob er denn tatsächlich gerne reise, hatte er ohne mit der Wimper zu zucken geantwortet, dass er jetzt jedenfalls in Eile sei und sich aber darauf freue, seine Reiseerinnerungen einmal mit ihr auszutauschen. Auf ihren verdutzten Blick hin hatte er Rogge kurz zugenickt und war entschwunden. Viola Ekström blickte sich im Raum um. Ein langer Tisch umrandet von Stühlen. An der Stirnseite eine Leinwand. An der Decke kurz davor ein Projektor. Die Fenster vergittert mit Drahtgeflecht, so dass genügend Licht hereinfiel aber nicht sofort auffiel, dass die Scheiben schon lange nicht mehr geputzt worden waren. Selbstkritisch musste sich Viola eingestehen, dass ausgerechnet das ihr sofort wieder auffallen musste. Sie wandte sich Rogge zu und war gerade im Begriff, ihre Arme um seinen Hals zu legen, als die junge Beamtin, ein Tablett balancierend, den Raum betrat.

„Kaffee, Tee?“

Anstatt eine Antwort abzuwarten grinste die mittelblonde Frau Viola Ekstöm nur mit einem vielsagenden Blick herausfordernd an, stellte das Tablett mit dem Kaffee auf den Tisch und verließ Rogge zugewandt dann augenzwinkernd wieder den Besprechungsraum. Viola Ekström traute ihren Augen nicht.

„Sag’ mal, die hat’s ja wohl drauf. Vielleicht solltest du sie mal zum Essen einladen – oder so.“

„Oder so?“

„Oder so!“

Rogge sah Viola Ekström mit einem Anflug von Sentimentalität an, zog die Augenbrauen hoch, deutete ihr mit einer einladenden Handbewegung an, sich zu setzen und schaltete den Projektor ein.

„Rogge, was können wir für dich tun?“ Die Tonlage der Frau schien nicht dazu angetan, Sentimentalitäten aufkommen zu lassen. Aber das sollte täuschen.

Während das Bild, das der Projektor an die Wand warf, immer klarere Konturen annahm, stellte sich Viola hinter den Stuhl, auf dem Rogge Platz genommen hatte, und strich ihm mit den Fingern durchs Haar.

„Ihr?“

An der leicht fahrigen Art, mit der sie auf diese Frage hin sein Haar mit ihren Fingern durchwühlte, wurde ihm klar, dass die Frau mit dem besonderen Draht zur NSA tatsächlich gerade nicht wirklich bei der Sache war. Er wandte sich zu Viola um und sah ihr in die Augen. Aber sie wich seinem Blick aus und deutete auf die Leinwand.

Dort scrollte sich der Globus von Google Earth gerade auf Finnland ein und zoomte eine Stadt nahe der finnisch russischen Grenze heran. Dazu wurde die folgende Meldung eingeblendet:

„SAAG baut ein riesiges Datenzentrum!

Nicht nur ausländische Risikokapital-Anleger haben Finnland für sich entdeckt: Im März kaufte der Internet-Riese SAAG eine alte Papierfabrik in der rund 150 Kilometer östlich von Helsinki gelegenen Hafenstadt Hamina. Ziel ist dort ein Datenzentrum für das Cloud-Computing-Business, bei dem IT-Infrastrukturen über Netzwerke zur Verfügung gestellt werden zu errichten, das auch andere Internetdienste nutzen können. Insgesamt will das Unternehmen 350 Millionen Euro investieren. Gelockt haben SAAG Energiepreise, die um die Hälfte billiger sind als beispielsweise in Deutschland. Und dass es hier das ganze Jahr über kalt genug ist, um mit Meerwasser die gigantischen Rechner zu kühlen. Groß an die Glocke gehängt hat SAAG das alles nicht - im Gegenteil. Auf Verkehrsschildern rund um Hamina sucht man den Namen vergeblich, wer sich dem Werksgelände am Rande der Stadt nähert, wird vom hauseigenen Sicherheitsdienst in Empfang genommen. Kein Zutritt! Erst recht nicht für Journalisten: E-Mail-Anfragen bleiben unbeantwortet, telefonische verlaufen im Nichts. In Hamina kennt man das schon. Die Geheimniskrämerei des Suchmaschinen-Spezialisten hat dazu geführt, dass die Gerüchte sprießen. Wie das, wonach SAAG angeblich Minen im Meer versenkt haben soll, um Fischer daran zu hindern, von der See aus auf das Gelände vorzudringen.“

„Ach nee.“

Viola Ekström gähnte deutlich vernehmbar vor sich hin und schüttelte mit dem Ausdruck extremer Langeweile den Kopf. „Was soll das werden? Willst du jetzt zur Abwechslung mal wieder beim großen Bruder auf die Pirsch gehen?“ Günther Rogge konnte sich ein leichtes Stöhnen nicht verkneifen. Der Neuigkeitswert der Meldung war für Viola offenkundig nicht besonders hoch. Dabei hatte er angenommen, dass bei ihr alle Warnlämpchen gleichzeitig aufflackern würden, sobald der Name Hamina fallen würde. Schließlich verband sich mit dem Namen dieses finnischen Städtchens jedenfalls für ihn die Erinnerung an seinen letzten Fall, der ihm bis heute den Angstschweiß über den Rücken laufen ließ. Bei Viola Ekström war das aber offensichtlich eben nicht so. Der Kriminaloberrat vom BKA beeilte sich daher mit einer Klarstellung: „Da sind andere auf der Pirsch. Unsere Weltverbesserer vielleicht. Vielleicht aber auch sonst irgendeine von diesen kriminellen Banden. Aber es sieht nicht so aus, als ob denen zum Spaßen zumute wäre.“ Anschließend durfte sich Viola einen gut halbstündigen Vortrag anhören, dass das deutsche BKA, also Rogge, ziemlich eindeutige Hinweise darauf hatte, dass „Trittbrettfahrer“ im Begriff waren, „etwas zu tun, was die Kommunikationsstrukturen und damit die Machtverhältnisse im Internet möglicherweise so gründlich durcheinanderbringen könnte, dass die Welt danach nicht wieder zu erkennen ist.“ Viola Ekström hatte ganz ausgeprägt das Gefühl, dass Rogge zur Melodramatik zu neigen beliebte.

„Möglicherweise könnte?“ Viola Ekström gab sich Mühe, den Spott in ihrer Stimme so unüberhörbar zu machen, dass ihn auch Rogge nicht zu überhören vermochte. In durchaus provokativer Absicht nestelte sie sogleich einen kleinen Handspiegel aus ihrer Handtasche und begann sich demonstrativ die Nase zu pudern. Nach den jüngsten Erfahrungen in Finnland verspürte sie zudem keinerlei Neigung, sich voreilig dort schon wieder auf etwas einzulassen, was sie nicht überblicken konnte. Schon gar nicht im Rahmen einer solchen Mission, wie sie Rogge offenkundig gerade vorschwebte.

„Undercover zur Suchmaschine?“

Viola Ekström hatte wirklich keine Lust darauf und ließ das Rogge auch ohne viele Worte spüren.

„Du, es geht hier nicht allein um SAAG oder die Manipulation von Suchanfragen oder etwas in dieser Art. Ich fürchte, das hier hat eine etwas andere Dimension.“

Rogge blickte ihr mit unsicherem Blick in die Augen und fügte hinzu, „eine persönliche, verstehst du?“

Viola war sich im Klaren darüber, das Rogge nicht umhin kam, sie von der Wichtigkeit und Dringlichkeit des Problems zu überzeugen, bei dessen Lösung er ihre Mithilfe in Anspruch zu nehmen gedachte und gab sich weiterhin gelangweilt. Nach all den verschiedenen Einsätzen, an denen sie teilgenommen hatte, war ihr klar, dass Rogge bei aller persönlichen Nähe bisher nicht wirklich hatte erkennen lassen, worin aus seiner Sicht das Problem bestand. Dass sich dort vor einigen Jahren der Suchmaschinenanbieter eine Halle gekauft hatte, um dort kostengünstig einige seiner Server unterzubringen, konnte schließlich für die Deutschen ebenso wenig überraschend sein, wie der Umstand, dass diese wunderschöne Stadt vor rund 200 Jahren zwischen Russland und Schweden umstritten war. Außer natürlich, die selbsternannten Weltmeister in Sachen Datenschutz hatten sich zur Abwechslung wieder einmal selbst ein Bein gestellt. Je länger die Ausführungen Rogges dauerten, desto gespannter war Viola Ekström darauf zu erleben, wie er zur Sache kommen würde. Um das Vorgeplänkel abzukürzen, entschloss sie sich dazu, ein wenig herum zu zicken. Sie zückte ihr Mobiltelephon, blickte interessiert auf das Display und gab vor, noch andere dringende Dinge zu erledigen zu haben. Rogge reagierte nervös und beeilte sich, Konstruktionszeichnungen eines Gerätes an die Wand zu werfen, das bei kleinem Raumbedarf vermutlich dazu gedacht war, etwas zu tun, was Rogge sich auch nicht so recht zu erklären vermochte. Dass er überhaupt mit dieser Sache befasst worden war, lag angeblich eben genau daran, dass sich auch sonst niemand so recht vorstellen konnte, wozu dieses kleine Maschinchen nun konkret verwendet werden sollte. „Im Prinzip handelt es sich wohl um ein Gerät mit gigantischer Rechenleistung, das in der Lage ist, große Datenmengen in kurzer Zeit zu erfassen, zu bündeln und zu versenden oder auch zu verschlüsseln oder zu entschlüsseln oder.so..“. Rogge schaffte es nicht, den Satz zu Ende zu bringen. Gerade in dem Augenblick, in dem er versuchte, mit dem Laserpointer ein bestimmtes Element des Innenlebens dieser seltsamen kleinen Wunderwaffe zu markieren, wurde sein Vortrag abrupt unterbrochen. Erneut war es die junge Beamtin mit den wehenden Haaren, die ohne anzuklopfen den Raum betreten hatte und Rogge wegen eines dringenden Anrufs in das Büro des Dienststellenleiters bat. Es dauerte einige Zeit, bis der Oberrat wieder in den Besprechungsraum zurückkehrte. Viola Ekström spürte, dass der Vater ihrer Tochter gerade ein ausgesprochen unangenehmes Erlebnis zu verarbeiten hatte. Sie glaubte zu ahnen, worum es ging und sah Rogge entsprechend herausfordernd an, aber der hatte offenkundig Mühe, vor Ärger über das gerade Erlebte seine Selbstbeherrschung nicht zu verlieren.

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