Jasmina Marks - LOTTA und das Böse dieser Welt

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Da Lotta es nicht sein lassen kann, die Welt in Frage zu stellen, tut sie das auch dieses Mal. Was eigentlich hat es mit der Angst vor dem Teufel und Dämonen auf sich? Gibt es das wirklich? Wie kam es überhaupt dazu, dass sich unsere Vorstellungen von Gott, den Engeln, dem Guten und dem Bösen entwickelt haben?
Auf diesem Weg streift sie zahlreiche Themen und geht den Dingen auf den Grund. Über die sieben Todsünden hin zu den Nephilim, zu gefallenen Engeln, dem Hexenhammer und den Gnostikern, Heinrich der VIII. als auch die Legende um die Päpstin beschäftigen sie sowie die Ausrottung des Templerordens.
Dass es das Böse gibt, daran zweifelt sie nicht, wo es herkommt, möchte sie wissen. Und ob wir nicht eine Möglichkeit haben, uns dagegen aufzulehnen. Muss man denn immer alles billigend hinnehmen, was man gesagt bekommt? Welchen Einfluss hat das auf unser Tun und Handeln.

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Tja, und wieder die Frage aller Fragen: „Todsünde“? Nicht wirklich!

So gesehen hat die Aufstellung dieser Charaktereigenschaften, die als „Todsünde“ gelten, doch wunderbar funktioniert. Na klar, so was von! Sie funktionieren eben nicht, wenn man es genauer betrachtet. Die Menschen haben sich diese Attribute nicht abgewöhnt, sondern leben sie tagtäglich aufs Neue unbeirrbar aus. Sollte einem doch zu denken geben, wenn man an der Stelle der Mächtigen steht, ihre Position innehat, oder nicht? Spätestens jetzt muss auch jedem noch so sehr von seiner These überzeugtem Mensch klar werden, dass es so was von überflüssig ist, den Leuten derartige Regeln vor die Nase zu setzen.

Alles, was einen massiv in seiner persönlichen Entwicklung einschränkt, war ohnehin nichts für Lotta, sondern gehörte wohl zu den Dingen, die sie verurteilte, wegen ihrer offensichtlichen Sinnlosigkeit!

Und wenn man jetzt einen Schritt weiter geht und das Erkennen der deutlichen Missachtung der Regeln ins Denken miteinbezieht, dann kommen als Folge, diese Missachtung irgendwie und mit aller Macht doch noch eindämmen zu wollen, irrsinnige Auswüchse des Verstandes dabei heraus, die höchst dramatische Konsequenzen für einzelne Leute hatten. Nämlich den Tod! Das aber war in Lottas Augen mit Sicherheit eine Sünde, eine wirkliche „Todsünde“. Menschen aufgrund ihres Wissens oder ihrer Lebenseinstellung rechtmäßig(!) ermorden zu können, war absolut verwerflich! Und daran hielt sie auch fest - unbeirrbar!

Man denke an dieser Stelle nur an die Hexenverbrennungen, das „Malleus Maleficarum“ beispielsweise, der Hexenhammer. Was für ein Werk! Von welch haarsträubenden Vorurteilen gespickt, die zu grausamsten Taten geführt hatten. Welche wohlgemerkt eine Rechtfertigung vor Gott zu haben scheinen und sie als etwas deklarierte, das in seinem Namen und zu seinen Diensten zu geschehen hat. Man ihm seine Ehrerbietung bewies, wenn man diese Menschen folterte und verbrannte!

Schlussendlich auf einem gewaltigen Irrsinn basierend, hervorgebracht von einem Mönch, der fest an das geglaubt hat, was er da bis ins Kleinste detailliert beschrieb. Was vor allem eine Anklage der weiblichen Sexualität darstellt. HM – was genau hat ein Mönch mit dem weiblichen Körper zu tun? Mal scharf nachdenken! Als Geburtshelfer? Wohl eher weniger! Und dann auch noch mit der Sexualität einer Frau? Die dem Mönch auferlegte Enthaltsamkeit verbietet doch schon die Fragestellung – eigentlich! Hat er doch nichts mit am Hut. Gleich zwei Komponenten, die als abstoßend gelten: Frau und Sexualität. Zumal das in den biologischen Bereich fällt, Abläufe sind, die auch so schon nicht jedem klar sind und nicht greifbar bleiben werden. Die soviel mit Gefühl, Zuneigung und Liebe in Verbindung stehen, all dem, was einem Ordensbruder ein Buch mit sieben Siegeln bleiben sollte, ihn nicht zu interessieren hat aufgrund seiner eigenen Zustimmung zum Zölibat.

Man mag sich an dieser Stelle ja fragen, zumindest Lotta tat das, was in einem solchen Geist wohl vor sich gehen mag, dass man sich trotzdem damit so sehr auseinandersetzt. Was ist es, das einen so sehr im Bann hält und dazu veranlasst, dieses noch akribisch niederzuschreiben? Moment mal! Auf blauen Dunst hin oder hat er „recherchiert“? Wenn ja, wie? Worauf basierend hat er seine Thesen gestützt? War es ein rein wissenschaftlicher Gedanke, der ihm schlussendlich offenbarte, wie verachtenswert die Frau, ihr Körper und erst recht ihre Sexualität sind? Was mag ihn getrieben haben, dass er als Resultat seiner Studien all das aburteilte und für lebensunwürdig erklärte? Wie kann es sein, dass er diese Überzeugung mit einer Vehemenz durchsetzen konnte, die unzähligen Seelen den Tod brachte? Ein öffentliches Sterben im Feuer! Begleitet von einer meuchelmordenden Horde fehlgeleiteter Anhänger Gottes, die stetig größer als auch reißerischer wurde. Lotta musste zugeben, wie wenig sie eine Antwort darauf hören wollte! Die Fassungslosigkeit in ihrem Herzen hatte sie auch so schon fest im Griff und diesbezüglich weiter zu forschen, würde sie vermutlich vollends aus den Socken hauen!

Ein ebensolcher Mönch würde wohl heute völlig außer sich geraten, wenn er in Hamburg auf der Reeperbahn zu Gast sein müsste … vermutlich hätte er ein brennendes Holzscheit in der Hand und würde wutentbrannt alles in Schutt und Asche legen. Generell die heutige Zeit wäre die Ausgeburt des Bösen in sich. Pornografie, Zuhälterei, Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch – sicherlich alles Aspekte, die man mit Wonne dem Scheiterhaufen zuführen wollen würde, wenn man es denn könnte. Waren das nicht zu einem erheblichen Anteil die Herren der Schöpfung, die solche Dienste organisierten und in Anspruch nahmen? Nicht nur, aber auch. Zumindest was den sogenannten Straßenstrich betrifft, soll die Anzahl der Freier wohl in einem deutlich höheren Rahmen liegen als der von Frauen – die stehen meistens auf der anderen Seite!

Wie konnte ein so erbarmungslos großes Elend, wie der Hexenhammer und seine Folgen, überhaupt möglich sein? Haben die Menschen denn früher tatsächlich alles, was mit Sexualität zu tun hat, so sehr abgeurteilt? Taten sie es von sich aus oder geschah das, weil sie von einer Gruppierung dazu gezwungen wurden, die über allem stand? Die sich erhob über andere, jene, welche niederen Ranges waren und geführt werden mussten. Die gespickt zu werden hatten, mit moralischen Normen. Von der Kirche? Muss ja wohl! Und dennoch kam es wieder und wieder zur Sprache. Wohin auch immer man blickt, wurde es bewertet und als etwas Verwerfliches, sogar eindringlich Böses, dargestellt - mit furchtbarsten Konsequenzen!

Die Nephilim

Lotta dachte in diesem Moment an die sogenannten Nephilim, die ja Mischwesen aus göttlichen Wesen und Menschenfrauen gewesen sein sollen. So steht es zumindest in den Apokryphen festgehalten. Jenem Werk, das zur damaligen Zeit weithin unbekannt war. Oder auch allgemeinhin nicht anerkannt wurde, im 2. Jahrhundert aber von christlichen Theologen geprägt worden ist. Schwierig daran mag erscheinen, dass es anfangs als „außerkanonisch“ gegolten hat, beinahe schon häretisch. Also nicht würdig genug gewesen ist, um in die Bibel aufgenommen zu werden und auch in Teilen sogar als Ablehnung der Religion betrachtet worden ist. Was man ja auch den Gnostikern zugesprochen hat. Womit unterschiedliche Gruppierungen oder religiöse Gemeinschaften des 2. und 3. Jahrhunderts gemeint sind. Die, die sich und ihre Lehren von den anderen distanziert sahen. Fast schon wie ein Geheimbund fungierend, weil sie sich, nach ihrem eigenen Verständnis, der eigenen Wahrnehmung ihrer Lehren, von den anderen abhoben. Dieses Wissen demnach „nur“ an bestimmte Gelehrte oder möglicherweise Eingeweihte weitergegeben worden ist, weil es auch zu gefährlich war, ihre Sichtweise offen zu äußern. So kann es einem gehen, wenn man den Mut hat, eine eigene Meinung zu haben!

In diesen Schriften also, die nicht „gut“ genug für die Bibel waren, stehen die Nephilim als riesenhafte Gestalten drin. Weil sich nämlich die Engelschar, die Grigori, die von Gott den Auftrag bekommen hatten, sich um die Menschen zu kümmern und den Erzengeln bei der Erschaffung des Garten Eden helfen sollten, sich blöderweise zu den weiblichen Menschen hingezogen fühlten, ihnen dummes Zeug beibrachten. Geheimnisse des Himmels ausplauderten und sich eben in die Frauen so sehr verliebten, dass sie ihnen zu nahe kamen. Sogar so nahe, dass sie gemeinsam Kinder zeugten, welche vom Charakter her als ausgesprochen „böse“ beschrieben wurden. Also eine Warnung! Man solle, wenn schon, dann auf jeden Fall unter sich bleiben und das - bitte schön – gesittet! Die Strafe für die Grigori, folgte ja schließlich auch auf dem Fuße. Sie wurden getroffen vom Zorn Gottes, der so erzürnt war, dass er sie des Himmels verwies und in Dämonen verwandelte – ihnen ihre Unsterblichkeit genommen haben soll!

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