Jasmina Marks - LOTTA und das Böse dieser Welt

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LOTTA und das Böse dieser Welt: краткое содержание, описание и аннотация

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Da Lotta es nicht sein lassen kann, die Welt in Frage zu stellen, tut sie das auch dieses Mal. Was eigentlich hat es mit der Angst vor dem Teufel und Dämonen auf sich? Gibt es das wirklich? Wie kam es überhaupt dazu, dass sich unsere Vorstellungen von Gott, den Engeln, dem Guten und dem Bösen entwickelt haben?
Auf diesem Weg streift sie zahlreiche Themen und geht den Dingen auf den Grund. Über die sieben Todsünden hin zu den Nephilim, zu gefallenen Engeln, dem Hexenhammer und den Gnostikern, Heinrich der VIII. als auch die Legende um die Päpstin beschäftigen sie sowie die Ausrottung des Templerordens.
Dass es das Böse gibt, daran zweifelt sie nicht, wo es herkommt, möchte sie wissen. Und ob wir nicht eine Möglichkeit haben, uns dagegen aufzulehnen. Muss man denn immer alles billigend hinnehmen, was man gesagt bekommt? Welchen Einfluss hat das auf unser Tun und Handeln.

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Wut kann ein Teil des Weges sein. Wenn man leiden musste durch Menschen Hand, sollte sie es auch, unbedingt sogar. Bis man an dem Punkt angekommen ist, dass man sich ihrer entledigen kann. Nur wer sich ihr stellt, kann sie hinter sich lassen und dann, und zwar nur dann, für sich selbst, mit gefestigtem Rückgrat dauerhaft bestehen und vor wiederkehrenden Verletzungen selbiger Art gewappnet sein!

Wer sich eben nicht damit auseinandersetzt und sich weigert, an sich zu arbeiten, tja, der mag wohl in so etwas wie Rachsucht verfallen können. Ohne Frage ist Rache genau der falsche Weg, das sah auch Lotta so. Wer andere für durchlittene Qualen nachhaltig verantwortlich macht und nicht erkennt, dass es auch in ihm begründet ist, Verwundungen welcher Art auch immer, abzuarbeiten und hinter sich zu lassen, der wird getrieben von einer wachsenden Unzufriedenheit, die nach „Gerechtigkeit“ verlangt. Dummerweise ist nichts so sehr an der tatsächlichen Bedeutung vorbeigleitend und weit davon abgedriftet, wie man in etlichen Fällen zu sagen geneigt ist, wie die Gerechtigkeit an sich. Um dem nicht ausgeliefert sein zu müssen, mag so manch einer sich verrennen und der Rachsucht hingeben. Bezahlen wird er allerdings mehr dafür als ihm lieb sein dürfte. Aber ist das deswegen einer „Todsünde“ würdig, weil man den richtigen Weg nicht gefunden hat?

Gula: Völlerei, Gefräßigkeit und Maßlosigkeit, oder auch Selbstsucht

Jaja, das sind so Sachen, die kennen wir auch alle. Wir sind alle hin und wieder maßlos, neigen zur Gefräßigkeit (bei Familienfeierlichkeiten, in der kuschligen Adventszeit oder so) und denken an uns selbst. Genau genommen müssen wir auch an uns selbst denken dürfen. Denn wenn es nicht wir selbst tun, wer soll es denn dann für uns erledigen und auch nachweisbar „gut“ mit uns meinen? Auch das ist etwas, dass jeder von uns in seinem Innern finden muss: was ihm gut tut, wo er steht und wofür er einzutreten bereit ist. Niemand sonst kann uns das abnehmen! Aufrichtigkeit diesen Punkt betreffend, darf man wohl nur von eben jenen erwarten, die uns am Herzen liegen und die wir aufrichtig in Wechselseitigkeit lieben!

Eine Obrigkeit ist es mit Sicherheit eben nicht, denn die fordert nur etwas von uns, weil sie davon profitiert und nichts anderes. Allein schon der Umstand, dass eine über allen anderen stehende Macht mit der Erwartungshaltung ihren Untertanen gegenübertritt, bedingungslosen Gehorsam als auch Glauben einzufordern, bestätigt, dass sie es um ihrer selbst willen tut und nicht am Wohl des Einzelnen in der Gesamtheit interessiert ist. Sie tut das im Wesentlichen aus Selbstsucht heraus, um die eigene Stärke zu demonstrieren und behaupten zu können. Ansonsten würde es gar keinen Sinn ergeben, wenn ich dastehe, blinde Gefolgschaft erstreben möchte und gleichzeitig eben selbiger Anhängerschaft eigenes Denken erlaube oder gar, noch viel weitreichender, deren Meinungsäußerungen, unter Umständen sogar Kritik, zulasse. Das passt nicht zusammen, kann nicht funktionieren. Also bin ich, wenn ich über ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis verfüge, quasi schon dazu genötigt, alle anderen so in Grund und Boden zu stampfen, dass sie schweigend billigen, was immer ich ihnen vorhalte und zu anstandslos einzuhaltenden Regeln manifestiere!

Es ist eine grundsätzliche Angelegenheit, das richtige Maß zu finden, von was auch immer. Ausgewogen ist es nur dann, wenn man eben immer für ein Gegengewicht, eine Balance Sorge trägt und auch das kann nur jeder für sich selbst entscheiden, herausfinden und einschätzen, womit es ihm gut geht und er sich wohlfühlt!

HM – „Todsünde“? Vielleicht – käme auf die Größenordnung als auch auf die Umstände an …

Auch eine böse Sache, Invidia: der Neid, die Eifersucht, Missgunst im Allgemeinen

Herrje - ziemlich weit verbreitet, wenn man es recht bedenkt. Wenn nicht sogar das größte Übel unserer Welt schlechthin, im Kleinen wie auch im Großen betrachtet. Auslöser für diese Gefühle ist stets eine individuelle Unzufriedenheit, aus welchen Gründen auch immer. Auf welchen Bereich auch immer bezogen, ob persönlich oder beruflich, familiär oder einfach im Ganzen. Wer mit seinem Dasein hadert, sollte sich auf den Weg machen und sein Leben überdenken. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, um so fiese Gefühle wie den Neid loszuwerden, egal ob unterschwellig brodelnd oder offen vor sich hergetragen.

Eines der grausamsten Gefühle, dachte Lotta, und erst recht, wenn man eingeimpft bekommt, das eigene Schicksal zwingend zu tragen, weil es von Gott so befohlen wurde. Etwas Schlimmeres kann man den Menschen wohl nicht antun, als ihnen so etwas als unantastbare Wahrheit aufzuerlegen. Aber darüber hatte sich Lotta schon oft genug aufgeregt, geärgert.

Dennoch eine Schande, dass so etliche Mitmenschen unter uns es einfach nicht raffen. Fairerweise muss man aber hinzufügen, dass es auch nicht einfach zu verstehen ist, wenn man mir vorpredigt, dass Gott das so gewollt hat und ich armes Wurst es zu schlucken habe! HM – so eine massive Beeinflussung der menschlichen Seele fand Lotta fast schon böse!

Wer nämlich mutig genug ist, das eigene Spiegelbild zu ertragen, dem eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Hingegen wer einem anderen etwas nicht gönnt, es ihm neidet, der sollte sich mal geschwind an die eigene Nase packen, die Beine in die Hand nehmen und sein Leben sortieren – aber ganz schnell. Als wenn der andere etwas dafürkann, dass ich mein Leben nicht auf die Kette kriege! Dämlich eigentlich, wenn man drüber nachdenkt! Was könnte man doch glücklich sein, müsste man sich nicht ständig grämen. Aus der Gram wird Wut, die man ja auch nicht haben darf, daraus wächst dann die Rachsucht, weil zerfressen von Neid – holla! Wie wäre es an dieser Stelle, mal über eine Therapie nachzusinnen? Könnte hilfreich sein!

Rechtfertigt das alles denn die Einreihung in die „Todsünden“? Naja, naja … die Folgen, die Invidia dann so hat, würden das entscheiden. Sprich: leide bloß ich selbst darunter, dann ist die Zuordnung grundsätzlich falsch, nimmt es überhand und artet aus mit lebensgefährdenden Konsequenzen für einen andern, dann könnte es angebracht sein …

Und als Letztes

Acedia: die Faulheit, auch Feigheit, Ignoranz und als Trägheit des Herzens umschrieben

Jetzt erstmal Widerspruch einlegen, schoss es Lotta durch den Kopf, denn Feigheit ist wohl etwas ganz anderes als Faulheit. Der Feigheit liegt Angst, blanke Angst zugrunde, der Faulheit wohl eher „träge“ oder zu „bequem“ für etwas zu sein, es als zu „mühsam“ zu betrachten. Unmöglich, das so in einen Topf zu werfen. Wer macht denn so was? Einfach mal alles bunt durcheinanderwürfeln, passt schon, oder wie?

Denn sowohl Faulheit als auch Feigheit unterschieden sich erheblich von Ignoranz!

Ignoranz ist etwas, das so vorherrschend in unserer Welt ist, wie der Neid letztendlich, mit ebenso gravierenden Konsequenzen für die Menschen. Egal, ob als Individuum gesehen oder im Großen. Nicht zu erkennen, was ein anderer braucht, ist die eine Sache. Es aber nicht wissen zu wollen, macht die Sache jedoch viel schlimmer für denjenigen, der leidet.

Alle anderen sind so sehr damit beschäftigt, ihre Augen zu verschließen, dass sie es nicht wahrnehmen können, eben weil sie es auch nicht wollen! Ganz feste die Lider zudrücken und alle vorhandenen Sinne abschalten, lautet die allgemeine Devise. Denn eben nicht mit dem Herzen zu sehen, bedeutet massive Beschneidungen der Seele, der eigenen(!) und weicht gravierend von dem ab, was doch eigentlich das Ziel sein sollte, nämlich menschenwürdig miteinander umzugehen!

Wer träge im Herzen ist, kann aber auch deswegen so schwerfällig daherkommen, weil es ihm niemand vorher gezeigt hat. Ihn noch keiner auf die Idee brachte, mal genauer hinzuschauen. Da war doch was. Lotta runzelte ihre Stirn. Das war doch eben das, was die Leute auch nicht tun sollten – selber denken und daraufhin handeln … das ist ja jetzt schon fast lächerlich, wenn es nicht so ernst wäre. Erst alles unterbinden, einschränken, in Fesseln eng zusammenschnüren und sich dann wundern, dass eine „Trägheit des Herzens“ einsetzt! Wie das wohl kann?

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