Michael Bardon - Die Probanden

Здесь есть возможность читать онлайн «Michael Bardon - Die Probanden» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Probanden: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Probanden»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Was wird aus dem Winterurlaub, wenn der Reiseveranstalter gar kein Reiseveranstalter ist, sondern eine dubiose Stiftung, die ahnungslose Menschen für psychologische Studien missbraucht? Steffen tappt mit seinen Freunden blindlings in diese Falle und wird zum Spielball skrupelloser Wissenschaftler …

Die Probanden — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Probanden», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Herr Schaller, ich muss Ihnen gestehen, dass ich mit meinem Latein am Ende bin. Ich bekomme einfach keinen Zugang zu Ihnen, so kann ich Ihnen beim besten Willen nicht helfen«, sagt der Oberarzt, der – Steffen erinnert sich nicht so genau – Müller, Meier oder so ähnlich heißt. »Aber Sie haben großes Glück«, redet der Arzt munter weiter, während seine ausgestreckte Rechte bedeutungsschwer auf die Neuankömmlinge weist. »Dies hier sind Dr. Burkmann und Frau Dr. Lange. Sie leiten in unserer Klinik die Forschungsabteilung und haben sich bereit erklärt, Sie in ihr Programm aufzunehmen.«

Eine kurze Pause entsteht, in der Dr. Meiermüller oder so ähnlich verlegen auf seinen Fußballen wippt. Steffen kann es im spiegelndem Fensterglas sehen.

»Dr. Burkmann und Dr. Lange haben eine neue Form der Therapierung entwickelt und erzielen unglaubliche Erfolge damit. Wenn Ihnen jemand helfen kann, dann sind es diese beiden …« Steffen hört ein Räuspern, dann spricht der Arzt weiter. »Ich habe mich für Sie starkgemacht, oh ja, und bin überglücklich, dass sich meine Kollegen nun Ihrer annehmen«, sagt der Oberarzt nun. Sein Spiegelbild grinst Steffen durch die Scheibe hinweg an. Steffen sieht noch mehr; er sieht den Arzt und die Ärztin, die sich von nun an um ihn und seine Verwirrtheit, seinen angeblichen Wahnsinn kümmern wollen. Sie nicken ihm zu, lächeln, wirken freundlich und an ihm interessiert. Doch ihre Augen blicken dabei so kalt wie der Schnee, der hinter dem spiegelndem Fensterglas sanft auf den Boden rieselt.

-2-

Zwei Monate zuvor …

»Ist für die Neuankömmlinge alles vorbereitet?«

»Ja! Alle Spuren der letzten Gruppe wurden beseitigt. Alles ist so, wie es sein soll.«

»Gut. Sehr gut! Hat sich die Lange noch einmal bei Ihnen gemeldet oder bleibt es beim vereinbarten Zeitplan?«

»Sie hat mich heute Morgen kurz angerufen und gesagt, dass alles wie besprochen abläuft.«

»Dann ist ja alles klar. Bin echt schon auf die Neuen gespannt. Laut der Lange, soll diese Gruppe nämlich außergewöhnlich belastbar sein.«

»Ja so was in der Art hat sie mir gegenüber auch angedeutet. Wir sollen das volle Programm durchziehen und die Parameter am oberen Level halten. Und zwar permanent. Das wird ein richtiger Horrortrip, die werden kaum Zeit haben, um einmal ordentlich durchzuschnaufen. Das wird echt hart, bin gespannt, wie die sich schlagen.«

»Wir werden es erleben, falls uns das verdammte Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Für heute Mittag ist nämlich Schnee gemeldet. Verdammt viel Schnee, falls man dem österreichischen Wetterdienst Glauben schenken kann. Ich hoffe, sie verspäten sich nicht und schaffen es noch bis zu uns herauf. Sonst müssen wir uns etwas einfallen lassen und sie womöglich noch unten im Tal abholen.«

»Ich sage Josef Bescheid. Der soll die Pass-Straße im Auge behalten und gegebenenfalls ein wenig von der weißen Pracht mit der Raupe beiseite räumen. Es wäre nicht gut, wenn unsere Urlaubsgäste unten im Dorf gesehen werden. Je weniger die da unten von uns wissen, umso besser ist es.«

»Sie haben recht. Anonymität ist der beste Schutz, für uns. Veranlassen Sie alles Notwendige und sorgen Sie dafür, dass unsere Gäste wohlbehalten hier ankommen. Schließlich wollen wir ihnen ja noch einen zünftigen Hüttenabend bieten, bevor wir sie langsam aber sicher in den Wahnsinn treiben …«

-3-

Die kleine Pass-Straße schlängelt sich dicht am Felsmassiv entlang. Erste Schneeflocken tanzen in der Luft, aufgeregt, verspielt, dem Wind auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Steffen schaltet einen Gang zurück und lässt die Kupplung seines blauen Land Rover Evoque TD4 sanft kommen. Kurz scheint es, als übertrügen die Reifen die Kraft des Dieselmotors nicht auf die Straße, dann finden sie wieder sicheren Halt und schieben den modernen Geländewagen den steilen Anstieg hinauf.

»Himmel, das war knapp! Mir ist fast das Herz stehen geblieben. Ich dachte schon, wir rutschen auf den Abhang zu«, schnauft seine Frau Kirsten, während sie sich mit beiden Händen an ihren Sitz klammert.

»Entspann dich, Schatz. Wir haben Allradantrieb. Der wird mit so was spielend fertig. Bin schon gespannt, wie sich das Auto im tiefen Schnee fährt. Der Reifenhändler meinte jedenfalls, wir könnten mit unserem Landi direkt auf der Skipiste herumfahren«, antwortet Steffen, während er das Gaspedal gefühlvoll etwas weiter durchtritt.

»Ralf hält mit seinem Subaru aber auch gut mit. Hätte nie gedacht, dass es die alte Kiste überhaupt den Berg hinauf schafft.«

Steffens Blick wandert zum Innenspiegel. Sein Freund und Arbeitskollege Simon Kramer kauert auf der Rücksitzbank und späht angestrengt durch die abgedunkelte Heckscheibe hinaus. Hinter ihnen kämpft sich der metallicgrüne Subaru von Ralf und Luisa mit knapp fünfzig Metern Abstand über die verschneite Straße.

»Ralfs Subaru ist auch ein Allradler. Der schafft das ebenso spielend wie wir. Entspannt euch, Leute! Nur weil wir einmal ein bisschen gerutscht sind, müsst ihr euch nicht gleich ins Hemd machen«, lacht Steffen aufgekratzt.

»Hey, ich bin entspannt. Ist ja schließlich deine Karre, die zu Schrott geht«, grient Simon und blickt belustigt zum Innenspiegel hinauf. Für einen kurzen Moment treffen sich ihre Blicke, dann muss sich Steffen wieder auf die schmale Pass-Straße konzentrieren.

»Sagt mal, wie ist diese Jenny denn so?«, fragt Simon, während er sich neugierig nach vorne beugt. »Ich meine, ihr kennt sie doch schon länger, oder? Plaudert doch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen!«

»Warum bist du denn nicht gleich bei Ralf und Luisa im Auto mitgefahren? Da hättest du alle Zeit der Welt gehabt, Jenny besser kennenzulernen«, grinst Steffen. Erneut wandert sein Blick zum Innenspiegel, dann zu seiner Frau.

»Sie ist eine gute Freundin von Ralf und Luisa«, sagt Kirsten, während sie weiterhin sorgenvoll auf die verschneite Straße starrt. »Soviel ich weiß, hat sie sich vor ’nem guten halben Jahr von ihrem langjährigen Freund getrennt. Danach ist sie wohl nach Frankfurt gezogen.«

»Stimmt! Wir haben sie selbst erst vor knapp drei Monaten kennengelernt«, pflichtet Steffen ihr bei. »Scheint aber ’ne ganz Nette zu sein. Gut aussehen tut sie jedenfalls.«

»Aha! Seit wann stehst du denn auf Blondinen? Das ist ja ganz was Neues …«

»Ich stehe nicht auf Blondinen, Schatz. Ich sage nur, dass sie gut aussieht. Das ist ein himmelweiter Unterschied«, verteidigt sich Steffen sofort.

»Blödmannsgehilfe …«

»Selber Blödmannsgehilfin!«

»Könnt ihr zwei Kindsköpfe mal beim Thema bleiben? Was wisst ihr denn noch über diese Jenny?«

»Sie hat mal erzählt, dass sie Hunde mag. Außerdem geht sie gerne tanzen. Am liebsten lateinamerikanisch. Ach ja, Kino, lange Spaziergänge und gutes Essen mag sie auch.«

»Wie? Mehr wisst ihr nicht? Ich dachte, ihr würdet sie besser kennen?«, sagt Simon. Enttäuschung schwingt in seiner Stimme mit. »Was macht sie denn beruflich?«

Steffen furcht grübelnd seine Stirn und fährt sich mit der Hand durch das dichte, braune Haar. »So genau wissen wir das gar nicht«, sagt er nachdenklich und blickt dabei zu Kirsten.

Kirsten zuckt zur Antwort nur mit den Schultern, schüttelte ihr langes, lockiges Haar; sie schaut zuerst ihn, dann Simon an. »Keine Ahnung, was sie macht. Ist das denn wichtig, für dich?«

»Ja … nein … ach, ich weiß auch nicht«, druckst Simon herum. »Der Beruf sagt halt einiges über einen Menschen aus.«

»Gott, bist du spießig …«

»Luisa und Ralf haben einmal erwähnt, sie sei Therapeutin und arbeite mit stark traumatisierten Menschen. Genau weiß ich es aber nicht. Frag sie doch am besten selbst, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt«, meint Steffen. Er schaut erneut in den Innenspiegel und zwinkert verschwörerisch mit dem rechten Auge.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Probanden»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Probanden» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Probanden»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Probanden» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x