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Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.
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Bandscheibe, künstliche: ausgezeichnete klinische Ergebnisse
Pearsalls Limited, ein Unternehmen für Medizinprodukte mit Sitz in Großbritannien, gab die frühen klinischen Ergebnisse seiner neuartigen künstlichen zervikalen Bandscheibe bekannt, die neun Patienten im Royal Orthopaedic Hospital in Birmingham (Großbritannien) implantiert worden war. Die zervikale Bandscheibe von Pearsalls, auch als Neodisc(TM) bekannt, besteht aus einem gummiartigen Kern, der von einer textilen Struktur umhüllt ist, und ahmt die biomechanischen Eigenschaften der natürlichen Bandscheibe nach. Die Operationen wurden von Dr. Andre Jackowski, Miterfinder des Produkts, durchgeführt. Jackowski war von den frühen Ergebnissen begeistert. „Die ersten vier Patienten haben gerade ihre Sechsmonats-Evaluation hinter sich. Ihre ursprünglichen Symptome sind behoben und alle gemessenen Scores haben sich signifikant verbessert“, sagte er. „Alle neun Patienten machen gute Fortschritte und sind sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen.“
Es wird erwartet, dass künstliche Bandscheiben die erfolgsreichste Produktklasse in der jüngsten Geschichte der Medizinprodukte darstellen werden. Während für die erste Generation der Produkte für den Lumbalbereich der Verkauf in den US-Märkten begonnen hat, glauben viele, dass die Anwendungen im Zervikalbereich noch höhere Bedeutung erlangen werden.
„Wir freuen uns sehr, dass unser Produkt so gute Ergebnisse zeigt“, kommentierte Lawson Lyon, Managing Director of Pearsalls. „Wie geplant sind wir dabei, bei der FDA die Zulassung für den Beginn der klinischen Studien in den USA zu beantragen.“ Dr. Jackowski wird seine gesamten klinischen Ergebnisse, einschließlich der unabhängigen Analyse des Bewegungsumfanges (Range of Motion), auf dem Kongress der Gesellschaft für Wirbelsäulen-Arthroplastik im Mai in New York vorstellen.
Die Neodisc ist das erste einer Serie von Produkten auf Basis von Pearsalls Plattformtechnologie, die sich auf hoch entwickelte Fasermatrizen stützt, die mit computergesteuerter Stickung positioniert werden, um so die Entwicklung biologischen Gewebes zu fördern. Künftige Produkte umfassen u.a. künstliche Lendenwirbelbandscheiben und eine Familie von fusionsvermeidenden Produkten, die auf Grundlage derselben Kerntechnologie entwickelt werden.
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Bauch: Wenn‘s drinnen rumort
Häufige Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl oder gar Durchfall nach dem Genuss von Milchprodukten sollte man nicht ignorieren. Es könnte eine Milchzuckerunverträglichkeit vorliegen, denn die Laktoseintoleranz zählt zu den häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten in Deutschland. Linderung der Beschwerden gibt es erst, wenn man Milchprodukte und milchzuckerhaltige Lebensmittel vermeidet, oder das zur Verdauung fehlende Enzym von außen zuführt. So fördern die wohlschmeckenden BIOLABOR Laktase Kautabletten (erhältlich im Drogeriemarkt) die natürliche Verdauung und ermöglichen so den unbeschwerten Genuss milchzuckerhaltiger Lebensmittel.
Bewegungsschmerz: Ganzheitliche Therapie
Bewegungsschmerzen behandeln oder nicht behandeln, und, wenn ja, wie? Führende Schmerzexperten diskutierten diese Frage in einem vom Limburger Schmerz-Spezialisten Mundipharma unterstützten Ärzte-Forum. Ihr einhelliges Votum: Patienten, die unter schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates leiden, bedürfen einer ganzheitlichen Behandlungsstrategie inklusive begleitender Schmerztherapie von Beginn an. „Primäres Ziel muss sein, eine Therapie zu finden, die Patienten mit Rheuma, Rückenleiden, Arthritis, Arthrose oder Osteoporose größtmögliche Schmerzlinderung mit größtmöglicher Steigerung ihrer Beweglichkeit und Lebensqualität ermöglicht“, so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie Dr. Gerhard Müller-Schwefe. Eine an die Schmerzintensität angepasste Medikation – bei starken Bewegungsschmerzen sind starke Opioide erforderlich – verhindere nicht nur, dass der Schmerz chronisch wird. „Ohne Schmerzlinderung ist eine wirksame und effiziente Behandlung der eigentlichen Schmerzursache schlichtweg unmöglich“, so Müller-Schwefe weiter. Deutlich wurde dies am Beispiel der vorgestellten Studienergebnisse.
Danach waren stark schmerzgeplagte Patienten häufiger in der Lage, bewegungsorientierte Therapiemaßnahmen schmerzfrei zu durchstehen, wenn sie zusätzlich eine Schmerzbehandlung mit retardiertem Oxycodon erhielten.
Bier: Gesundheit und Schönheit aus dem Gerstensaft
Bier-Liebhaber haben es immer schon gewusst: Der Gerstensaft schmeckt nicht nur, er ist – in Maßen genossen – auch noch gesund. Unseren Vorfahren galt Bier sogar als „göttliche Medizin“: Jahrtausendelang wurde es nämlich ungefiltert getrunken, der Körper erhielt auf diese Weise eine Fülle von lebenswichtigen Nährstoffen zugeführt. In der bei der Gärung anfallenden Bierhefe steckte ein wahrer Schatz an Mineralstoffen, Aminosäuren, Spurenelementen und vor allem Vitaminen (www.bierhefe.com).
Das alles war einmal, denn mittlerweile wird die Bierhefe nach der Gärung weitgehend ausgefiltert, um das Bier haltbarer zu machen. Wer auf die hochwertigen Inhaltsstoffe der Bierhefe dennoch nicht verzichten will, kann sich diesen natürlichen Reichtum heute in Form von Tabletten und Flocken sichern (z.B. von BIOLABOR). Die Hefezelle ist mit einem biologischen Speicher vergleichbar, in dem eine Vielfalt wichtiger Nährstoffe angereichert wird. Vor allem die wertvollen B-Vitamine sind eigentlich unentbehrlich für eine schöne Haut, sowie für ein gesundes Wachstum von Haaren und Nägeln, bei Männern und Frauen. Das Beste also aus dem Gerstensaft für natürliche Schönheit von innen – und das alles ohne Kalorien und Alkohol sowie den Risiken und Nebenwirkungen, denen sich „echte“ Bier-Liebhaber hin und wieder tapfer stellen müssen.
Sehr hilfreich und natürlich sind Bierhefe-Tabletten oder -flocken mit einem hohen Anteil an Vitamin B1 auch als Insektenschutz. Dadurch kommt es zu einer für den Menschen nicht wahrnehmbaren Veränderung des Hautgeruchs, der die Mücken auf Distanz hält.
BIOLABOR GmbH & Co. KG
Blasenkrebs: Neue Erkenntnisse zur Früherkennung
Ein einfacher Urintest kann die Früherkennung von Blasenkrebs wesentlich verbessern. Das berichten amerikanische Wissenschaftler in einer aktuellen Veröffentlichung der Fachzeitschrift „Journal of the American Medical Association“ (JAMA). Der Test weist im Urin das nukleäre Matrixprotein 22 (NMP22) nach. NMP22 ist ein Protein, das von den Krebszellen gebildet wird. Durch die neue Untersuchung lassen sich bösartige Tumore der Blase bereits in sehr frühen Stadien diagnostizieren. Dr. Mark Soloway, Urologe an der Universität Miami, einer der Autoren der Veröffentlichung: „Wenn der Tumor früh erkannt wird, hat Blasenkrebs gute Heilungschancen. Dann überleben 95 Prozent der Patienten mindestens fünf Jahre. Leider kommt es aber sehr oft vor, dass Menschen mit Blasenkrebs erst viel später diagnostiziert werden.“ In fortgeschrittenen Krankheitsstadien verschlechtern sich die Heilungschancen deutlich. Professor Garth Williams vom University College London erläutert die Vorteile des Tests auf NMP22: „Das ist ein Test, der leicht in der Arztpraxis durchgeführt werden kann und außerdem preiswert ist“. Patienten müssen auf das Testresultat nicht lange warten: Das Ergebnis steht nach weniger als einer Stunde fest.
Soloway und seine Kollegen hatten in einer Studie 1.331 Patienten untersucht. Die Teilnehmer wiesen entweder ein erhöhtes Risiko für Blasenkrebs auf – zum Beispiel weil sie langjährige Raucher waren – oder es bestanden verdächtige Symptome wie Blut im Urin. Bei allen Patienten wurden neben dem Test auf NMP22 eine Blasenspiegelung (Zytoskopie) und eine Urinzytologie durchgeführt.
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