1 ...7 8 9 11 12 13 ...16 Die Wissenschaftler stellten fest, dass 79 Studienteilnehmer an Blasenkrebs litten. Bei knapp 56 Prozent der Betroffenen fiel der neue Urintest positiv aus. Durch die Untersuchung auf NMP22 wurde Blasenkrebs sogar in vier Fällen nachgewiesen, in denen die erste Blasenspiegelung unauffällig verlaufen war. Drei dieser Patienten litten bereits an einem Tumor in fortgeschrittenem Stadium. Ein Patient hatte ein Carcinoma in situ, ein Karzinom im Anfangsstadium. Soloway und seine Mitarbeiter kommen deshalb zu dem Schluss, dass der Test auf NMP22 die Zuverlässigkeit der Zystoskopie wesentlich verbessern kann. In ihrer Studie wurden durch eine Kombination von Blasenspiegelung und Test auf NMP22 knapp 94 Prozent der betroffenen Patienten erkannt.
Die Zytologie überzeugte dagegen nicht: sie identifizierte nur knapp 16 Prozent der Tumore. Der leitende Wissenschaftler Barton Grossmann erklärte, dass der neue Test viele Leben retten könne. Er sprach sich für einen Einsatz in Kombination mit einer Blasenspiegelung aus. „Keines der Verfahren ist 100% sicher. Daher empfiehlt sich eine Kombination.“ Der Urintest auf NMP22 wurde von der Firma Matritech entwickelt und durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA zugelassen.
Blasenkrebs-Experten wie Soloway fordern seit längerem, den Test auf NMP22 bei gefährdeten Personen regelmäßig einzusetzen. „Wenn jemand raucht und über 50 ist, sollte er daran denken, sich testen zu lassen“, so Soloway.
Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 24.700 Menschen an Blasenkrebs, und etwa 6.000 sterben. Der Test auf NMP22 wird von den gesetzlichen Krankenkassen bisher allerdings nicht bezahlt. Ärzte können die Untersuchung ihren Patienten deshalb als so genannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) anbieten.
Quelle: JAMA 2005
Kontakt:
Matritech GmbH
Jechtinger Straße 9, 79111 Freiburg
Tel. 0761 / 4 78 33 – 0, Fax 0761 / 4 78 33 – 33
Selbsthilfegruppe Blasenkrebs im Internet: www.harnblasenkrebs.de
Weiterführende Informationen über Blasenkrebs: www.blasenkrebs.net
Blut - der ganz besondere Saft
Wer sich gestoßen hat, kriegt einen blauen Fleck. Wer sich geschnitten hat, muss die offene Wunde versorgen. Was aber, wenn die Ursache für eine Erkrankung nicht bekannt ist? In den meisten Fällen wird der Arzt Blut abnehmen und es untersuchen. Blutsenkung und Blutbild sind die wichtigsten Untersuchungen, die dem Arzt Aufschluss über bestimmte Vorgänge im Körper geben und schließlich die genaue Diagnose ermöglichen. Denn - so eine Mediziner-Weisheit - vor die Therapie hat der liebe Gott die Diagnose gesetzt.
Die Blutsenkung gibt eine erste Orientierung. Sie führt noch nicht zur endgültigen Diagnose, zeigt aber, ob weiterführende Untersuchungen notwendig sind. Dabei wird die Sinkgeschwindigkeit der Blutkörperchen gemessen. Bei entzündlichen Vorgängen im Körper ist „die Senkung erhöht“, wie die Ärzte sagen.
Das Blutbild sagt schon wesentlich mehr über die Gesundheit eines Menschen aus. So weist beispielsweise eine erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten) auf eine Entzündung im Körper hin, die von Bakterien oder Pilzen ausgelöst werden. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) können je nach Anzahl und Gehalt an Blutfarbstoff (Hämoglobin) auf eine Blutarmut (Anämie) hinweisen. Die Blutplättchen (Thrombozyten) schließlich sind für die Blutgerinnung verantwortlich. Ist deren Zahl gering, sind weitere Untersuchungen nötig, um die Ursache herauszufinden. Mehr dazu im Faltblatt „Blut - der ganz besondere Saft. Was das Blut über die Gesundheit verrät“, das kostenlos beim Infozentrum für Prophylaxe und Früherkennung (IPF), Postfach 16 04 34, 60067 Frankfurt am Main, angefordert werden kann.
Weitere Faltblätter zu Gesundheits- und Vorsorgethemen gibt es ebenfalls kostenlos beim IPF.
Quelle: Infozentrum für Prophylaxe und Früherkennung (IPF)
Bluterguss: Arnika lindert
Entsteht nach einem heftigen Stoß oder einer Verletzung ein Bluterguss, so kann das Auftragen eines arnikahaltigen Mittels seine Ausbreitung hemmen und die Rückbildung beschleunigen „Arnika ist vielen anderen Mitteln deutlich überlegen, verhindert eine starke Schwellung und hilft später beim Abheilen“, sagt Dr. Bernhard Uehleke vom Lehrstuhl für Naturheilkunde an der Charité und Freien Universitätsklinik Berlin. Als erste Maßnahme soll aber immer erst die verletzte Stelle etwa eine Viertelstunde lang gekühlt werden. „Arnika als Gelzubereitung kühlt besonders gut“, sagt Dr. Uehleke und empfiehlt, es im Kühlschrank aufzubewahren, weil es dann noch besser wirkt.
Bluthochdruck: Sanftes, hilfreiches Mittel
Sie müssen stark schnaufen, wenn Sie sich anstrengen? Dann sollten Sie einmal Ihren Blutdruck checken lassen. Zu den natürlichen Mitteln mit blutdrucksenkendem Effekt wird seit langem Magnesium gerechnet und von Medizinern oft als Injektionsspritze z.B. bei Krämpfen in der Schwangerschaft angewendet.
Doch ob Magnesium diese Wirkung auch hat, wenn man den natürlichen Mineralstoff schluckt, war bislang umstritten. Eine Metaanalyse an der Hopkins Universität in Baltimore bestätigte nun diese blutdrucksenkende Wirkung bei oraler Aufnahme, allerdings nur für Magnesiummengen zwischen 486 und 927 mg pro Tag. Erreicht wird dies z.B. durch das hoch dosierte Magnesiumpräparat „Magnesium-Diasporal 300“ aus der Apotheke, das als besonders wirkungsvoll und nebenwirkungsarm gilt. Ein bis zwei Briefchen Granulat täglich genügen, um einen Magnesiummangel auszugleichen und dadurch einen günstigen Effekt auf den Blutdruck zu erzielen. Wichtig ist dabei der Wirkstoff Magnesiumcitrat. In dieser Form ist Magnesium optimal bioverfügbar, das heißt, unser Körper kann es so am besten verarbeiten.
Angenehme Nebenwirkung einer solchen „Magnesiumkur“: Wadenkrämpfe lassen nach bzw. verschwinden vollständig, und Kopfschmerzen infolge von Verkrampfungen im Schulter-/Nackenbereich klingen ab. Wissenswertes zu Magnesium finden Sie unter: www.diasporal.de
Bodycenter-Portal - Fit for fun und fit nach Plan
Ganz nach dem Motto „Fit for fun und fit nach Plan“ finden Fitness- und Bodybuilding interessierte Internetnutzer ein informatives Online-Portal der Spitzenklasse unter http://www.bodycenter.de./
Der Service auf Bodycenter.de wurde vor kurzem zum Online-Portal erweitert. Sportinteressierten Portalbesuchern liefert Bodycenter ein umfangreiches Angebot:
Erstellung von Trainingsplänen für jedes Trainingsziel, Lesezugriff auf Trainingspläne anderer Mitglieder
Mehr als 140 Fitnessübungen mit detaillierter Anleitung und Foto
eine Vielzahl an nützlichen Fitnesskalkulatoren
viele Informationen rund um Fitness, Bodybuilding, Ausdauer und Ernährung
eine kostenlose Trainingspartner-/in-Suche
Lese- und Schreibzugriff auf eine umfangreiche Linksammlung
Zugriff auf ein Online-Trainingstagebuch, sowie einer Supplementverwaltung mit vielzähligen Auswertungen
Bodycenter.de
A. Meindl, Zollnerstr. 19, D-96052 Bamberg
Telefon: +49 (0) 951 - 40 71 70 3, Fax: +49 (0) 951 - 40 71 70 4
http://www.bodycenter.de/
Bronchitis/Atemwegsinfekte: Naturmedizin nachweislich besser als Antibiotika
Viele Patienten, die ihren Hausarzt wegen einer Atemwegsinfektion aufsuchen, leiden an einer akuten Bronchitis. Sehr häufig bekommen sie dann ein Antibiotikum verordnet, obwohl fast immer eine Virusinfektion die Ursache der Erkrankung ist. Antibiotika, die bei einer bakteriellen Infektion wirksam sind, helfen bei einer Virusinfektion aber nicht. Solche unsinnigen Verordnungen sind wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb auch hierzulande die Antibiotika-Resistenz laufend zunimmt. Zur Behandlung einer akuten Bronchitis gibt es aber auch naturheilkundliche Arzneimittel, die ebenso wirksam sind wie chemische Medikamente, die aber weniger Nebenwirkungen haben. Das wissen die Patienten und lassen sich deshalb oftmals lieber ein phytotherapeutisches Medikament verschreiben.
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