Mario Ziltener - Als ich Dich vermisste

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Lukas wurde gerade von seiner langjährigen Freundin verlassen. Bezeichnenderweise war sie es, die immer alles in der Beziehung organisiert hatte. So auch den Urlaub, welcher bereits als ein gemeinsamer geplant gewesen war. Da dieser in letzter Minute abgesagt und einzeln neu organisiert werden musste, stand Lukas, der sich das alleine sein nicht mehr gewöhnt war, plötzlich vor einem schier unlösbaren Problem.
Reisen, – die schönste Sache der Welt. Könnte man meinen. Befindet man sich allerdings in einer Gruppe wildfremder Pauschaltouristen, kann der Urlaub schnell zum gelebten Albtraum werden!
Mit Sinn fürs Detail führt uns Mario Ziltener die verschiedensten Charakteren einer solchen unfreiwillig gewählten Gruppe vor. Und irgendwoher kennen wir sie alle: Da wäre zum Beispiel der sympathische junge Mann mit seiner allgegenwärtigen Videoausrüstung oder der unermüdliche Alleswisser, der bei seiner Umgebung nur etwas auslöst, nämlich reflexartige Flucht. Schon der Hinflug wird zum Tummelfeld übermütiger Kinder und damit zur belastenden Nervenprobe für den Beobachter. Endlich am Ferienziel angekommen, wird man Zeuge tiefschürfender Gespräche zwischen den Badegästen. Gut nachvollziehbar wird da die Reaktion des Erzählers, der in diesem Umfeld möglichst unbemerkt bleiben und unter keinen Umständen auffallen will.
Doch es bleibt nicht einfach beim Albtraum, denn oft holt uns die Realität schneller ein als gewollt. Nach Abschied und Trennungsschmerz ist aber der Zeitpunkt für einen Neustart gekommen. Zu guter Letzt geraten die Hormone in ziemliche Aufruhr und es kommt, wie es kommen muss…
Zwischen den Zeilen und mit seinen ironischen, teils sarkastischen Randbemerkungen kommt die Haltung des Autors auf amüsante Art immer wieder zum Ausdruck. Hohen Unterhaltungswert bietet allein schon der süffisante Erzählstil. Wer Mario Ziltener kennt, weiss um das persönliche Interesse an den geschilderten Umständen, das der Geschichte letztlich ihren Charme verleiht.

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Neben Marietta gab es auch noch eine Adelheid, die allerdings von allen Heidi genannt wurde. Heidi und Marietta waren gemeinsam ein verschworenes Gespann und nützten ihre Vormachtstellung aus. So schickten sie beispielsweise einige ihrer labilen Kolleginnen nach dem Frühstück ans Buffet zurück. Nach Möglichkeit assen sie immer vom Buffet, wenigstens beim Frühstück. Sie sollten abräumen, was sie konnten, damit sich Marietta und Heidi Stullen für unterwegs bereiten konnten. Natürlich wurde das nie so offen gesagt, aber dadurch, dass alle vor den beiden Respekt hatten, brauchten weder Heidi noch Marietta lange zu warten bis sich eine nach der anderen vom Tisch erhob, um auszuführen, was den beiden vorgeschwebt hatte. So wie beim Frühstück ging das auch bei allem anderen, was die beiden Damen wollten, sagten und vielleicht auch dachten. Irgendwie passten alle diese Damen von der Art her irgendwie zusammen, nur nicht Luana. Sie war jung, intelligent und schön. Sie hatte alles, was einen Mann faszinieren, fesseln, aber auch unglücklich machen konnte. Dennoch setzte sie sich anscheinend freiwillig mit den allesamt älteren Damen an einen Tisch, statt in eine Diskothek zu gehen und Gleichaltrige zu treffen. Das Leben konnte ja schon irgendwie unergründlich sein. Die Umstände, unter denen sie mitgefahren war, konnte ich mir beim besten Willen nicht ausmalen, auch wenn ich dies gewollt hätte.

Luanas blonde Haare fielen ihr leicht gewellt über die Schultern, und ihre lagunenblauen Augen drückten ihre Befindlichkeit aus. Wenn man sie lange genug ansah, konnte man feststellen, dass sie sich nicht wohl fühlte. Nicht wohl in der Gruppe, mit der sie reiste, aber auch nicht wohl im Umfeld, in welchem sie sich befand. Gekonnt versuchte sie zu verstecken, niemanden an sich heranzulassen. Wer allerdings geübt war, konnte sehen, wie es um ihre Seele stand: Stürmisch. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie erst kürzlich einen schweren Schicksalsschlag erlitten und sich aus diesem Grund dem Damen-Club angeschlossen hatte, vielleicht um auf andere Gedanken zu kommen, um zu vergessen. War nachvollziehbar, wenn auch nicht verständlich, wenn man das sich daraus ergebende Bild ansah. Luana war die ruhigste in der ganzen Meute, sie liess sich nicht aufhetzen, nicht aus der Ruhe bringen: Sie lebte einfach ihren eigenen Rhythmus und versuchte, sich so gut wie irgendwie möglich zu entspannen. Mir wäre dies in jener Begleitung bestimmt nicht gelungen, ich hätte mich aufgeregt, geschämt und versucht mich zu verkriechen - gedanklich. Auch so regte ich mich schon genug auf. Hinzu kam, dass diese Damen im Hotel auch noch auf derselben Etage wie ich untergebracht waren, so musste ich sie nicht nur während den Mahlzeiten erdulden, sondern auch hin und wieder im Fahrstuhl ertragen oder die kleinen Streitereien durch die Wand im Zimmer mitverfolgen. Nicht, dass ich dies tat, weil es mich interessiert hätte, aber man hörte es einfach. Genauso, wie wenn ich ein Liebespärchen im Zimmer nebenan gehabt hätte, welches sich gerade intim beschäftigt hätte.

Dietmar und Paul waren ein Paar und vermutlich auch diejenigen in der ganzen Gruppe, welche noch einen Umgang pflegten, den man als normal bezeichnen könnte. Klar, sie entsprachen ihrer Ausrichtung wegen nicht ganz der Norm der Gesellschaft, aber wenigstens gehörten sie nicht zu jenen, die andere kritisierten oder ausgrenzten. Sie wussten, wie es war, ausgestossen zu sein, Objekt von schlechten Witzen und üblen Sprüchen zu sein. Dietmar gab sich sehr weiblich, putzte sich vor allem abends heraus, trug viel selber gemachten Schmuck und war sehr empfindlich. Paul gab sich als Macho, hart und unantastbar, ein Image, welches einfach nicht zu ihm passen wollte. Er hatte wohl eine harte Schale, aber drunter lag ein sehr weicher, leicht verletzbarer Kern. Vor allem verletzten ihn Sprüche über die Homosexuellen oder ihre Art zu leben. Früher hatte er dagegen gekämpft, heute sah er ein, dass es beim Rest der Gesellschaft einfach zwei Lager gab. Die einen – meist die besser gebildeten – waren eher liberal eingestellt, die Arbeiterklasse hingegen verachtete meist die Homosexuellen. Komischerweise aber unterschieden sie wiederum zwischen männlichen und weiblichen Homosexuellen und waren eher bereit, Lesben zu akzeptieren als Schwule. Nicht umsonst hatte sich das Wort ‚Schwuler‘ immer mehr als ein Schimpfwort etabliert. Immer wieder äusserten sich Männer, einmal beim Akt zweier Frauen dabeisein zu wollen. Noch nie hatte Paul so etwas von zwei Männern gehört. Vermutlich traute sich keiner, dies öffentlich zu bekennen. Wenn die gewusst hätten, wieviele der einflussreichen Menschen dieser Welt schwul sind, dann hätten sie nicht so lautstark mit ihren verachtenden Sprüchen hausiert. Beide standen zu ihrer sexuellen Ausrichtung und machten keinen Hehl daraus. Nicht, dass sie jetzt jedem die Hand gegeben und zur Begrüssung gesagt hätten, dass sie homosexuell seien, nein, das meinte ich nicht damit. Sie küssten sich, wenn sie sich danach fühlten, ganz egal, ob sie jetzt in einer Kirche standen oder im Speisesaal des Hotels auf den Hauptgang warteten – das war ihnen egal. Auch das Raunen, welches dann jeweils durch den Speisesaal ging, störte sie nicht mehr.

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