Martin Reiß - Im Schatten des Pelagius

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In einer Welt in der die Lüge zur Wahrheit und die Wahrheit zur Lüge geworden ist, beschreibt der Autor, in Form einer fiktiven Streitschrift, die Absurdität unserer monotheistischen Weltreligionen. Zum einen antik, zum andern aktuell, zieht er phrasengleich die religösen Werte auf Halbmast. Er will damit zu einer sprituellen Erneuerung aufrufen, um einem kommenden Weltanschauungkrieg entgegenzutreten und sich von falschen Gottesbildern zu lösen, denn ein neues Menschenbild kann nur entstehen, wenn durch Bildung verantwortungbewußte Menschen geprägt werden.

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Sich selbst verlieren in den Dingen – malen, lesen, Streben – höchstes Ziel -> Selbsterkenntnis, Harmonie, um sich darin im Einswerden wiederzufinden. Zu etwas Gutem werden um Gutes zu schaffen – quasi oliva speciosa in campis.

Im Schatten des Pelagius

Moses 1,10 - „Und G’tt sah alles, was Er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

Nun gut ist gut, und schlecht ist schlecht. Wie kommt es denn nun dazu, daß man dem Menschen einsuggeriert, daß er von Anfang an schlecht sei, mit der altbekannten Erbsünde behaftet, allezeit von der institutionellen Sündenvergebung abhängig?

In der pädagogischen Fachsprache nennt man dies Konditionierung oder Dressur. Wenn man einem Kind anhaltend negative Gefühle zuwendet, es nicht tröstet über Verluste, es ständig anklagt und ihm ein schlechtes Gewissen einsuggeriert, wird das Ergebnis immer das Selbe hervorbringen; Aggressivität, Negation, mangelnde Selbstachtung, mangelndes Selbstbewußtsein, Existenzängste und Rebellion. All dies wird abgestrahlt und wiederum reflektiert von der Umwelt. So konditioniert, neigt der Mensch dazu, eher das Schlechte an seinem Nächsten zu sehen als das Gute. Dienen tut es den Institutionen, den Mächtigen, die beide ihren Gewinn daraus ziehen. Denn ein zufriedener, friedfertiger Mensch bedarf keiner Konsumbefriedigung und er bedarf auch keiner seelsorgenden Institution.

Die Einstellung des Menschen zu den inneren Problemen bestimmt sein äußeres Gebärden und Handeln. In völliger Unzufriedenheit flüchtet der Mensch in Ersatzbefriedigungen. Dies machen sich die finsteren Mächte zu eigen. Finster darum, weil sie nicht darauf bedacht sind wirkliche Lösungen zu bieten, sondern sich die seelische Armut zur Kaufkraft machen. Die innere geistige Verwandlung stellt also den größten Feind dar für religiöse Institutionen und Oligarchen. Ist der Mensch nicht mehr beliebig beherrschbar, so ist er auch nicht mehr beliebig lenkbar und beeinflußbar.

Viele Suggestionen können nur ihr gewünschtes Ziel erreichen, wenn der Mensch die Probleme Außen sucht. Daß unsere Probleme aber Innen gären, und kein Einzelner die Probleme Aller lösen kann, stellt das größte Problem dar. Das Allmächtige hat durch seinen unbegreiflichen Langmut schon viele Denker erzürnt. Marx ist einer von Vielen, nur erklärte er sich offen zum Feind G’ttes. Aber welchen G‘tt, meinte er nun, die Imitatio, von der Paulus spricht? Oder den einen, unbekannten G’tt. Paulus spricht vom G‘tt dieser Welt, hat nun Marx auch von diesem gesprochen, so vermag niemand ihn zu verurteilen.

Denkt ihr ein Prophet streitet nicht mit seinem G’tt. Jakob hat mit G‘tt und mit Menschen gekämpft und hat gesiegt, darum heißt er Israel – G’tt kämpft. Um was streitet der Mensch? Wieso wendet ein Mensch eine Unmenge Energie auf, um mit einem Bildnis von G’tt in Streit zu treten, ja in ein Zwiegespräch mit sich selbst und dem was er von G’tt zu wissen meint; wieso überhaupt? Einfach deshalb, weil die Wirklichkeit und das Imaginäre immer voneinander wegrücken. Darum! Oder ist der Mensch im Grunde doch schlecht und das Gute an ihm ist eine Lüge, oder besteht nur im G‘ttlichen? Vielleicht ist euer G´tt gar nicht so gut wie ihr meint, da es von ihm im ersten Buch Samuel, Kapitel 16 und 17 heißt << Der Geist aber des Herrn wich von Saul, und ein böser Geist, vom Herrn gesandt, machte ihn sehr unruhig>>

Ist die Erde die Hölle, eine himmlische Strafkolonie zur Besserung, nur um das unnahbar Gute zu begreifen? Alles Worthülsen um eine dumme nackte Denkeinheit Mensch. Wenn dieser G‘tt euch verachtet, was bleibt – eine Großdemonstration eines Überwesens, ein menschliches Skelett von anrührender Erbärmlichkeit; wozu, ja wozu!

Der Mensch darf seine Grenzen nicht überschreiten, aber wer bestimmt die Grenzen, insbesondere geistig; moralisch sicherlich, dafür ist euch das Zehn-Gebot gegeben, damit alles im erträglichen Rahmen bleibt. Aber dieser Rahmen ist überschritten, längst überschritten.

Darum soll der Mensch nach seinem Herzen handeln und nicht nach seinem Verstand, denn sein Herz kann nicht Schritt halten mit dem Verstand.

PIA PISSIMA

Die Evangelisten

Matthäus 10,34 - „Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert“

Anstiftung zur Rebellion, dies war der wahre Grund, wieso Jeshua den Tod fand! Aus den Verfolgten wurden Verfolger und aus der Freiheit wurde das perfekte Instrument zur Unterdrückung geschmiedet.

Wer ist der größte Revolutionär; das Ewige eine ist Es!

Wer hat ein ganzes Volk aus der Sklaverei geführt; Es!

Tat Es dies gewaltfrei? Zuerst; Ja!

Doch als man Ihm spottete und nicht für ernst nahm, gebrauchte Es Gewalt!

Vor was stellt uns das Ewige? Was; vor die Wahl.

Welche Wahl triffst du?

Jeshua brachte also das Schwert. Zu was dient ein Schwert?

Das zu trennen, was nicht zusammengehört, also klare Fronten zu schaffen, so, wie es in Ägypten geschah.

Nun genau das tat euer Rebbe auch mit Wort und Tat.

Was geschieht nun aber, wenn man wie Er der Gerechtigkeit nachjagt? Man stößt an und wird verfolgt, und zwar von denen, die ihr Vertrauen nicht auf g’ttliche Vernunft, sondern auf ihre eigenen selbstsüchtigen Vorstellungen von der Zukunft setzen, also die Reichen und Mächtigen, und zu diesen gehört auch der Papst und seine Schwindelpriester. Ja, diese raffgierige Kirche bedient sich des Staates und der Maschinerie des Monstrums Mammon, um sich die Klingelbeutel zu füllen. Die Gehälter der Kirchendiener, vom Bischof bis zum Gemeindediener, zahlt auch ihr Steuerzahler, nicht der Vatikan!

Ist euer G’tt nun ein Revolutionär? Jein, er ist ein Evolutionär!

Es möchte, daß der Mensch, sein Geschöpf, auch seinen Geist in sich trägt. Das aus den Fugen geratene Universum soll Eins –echad – werden mit seinen Schöpfern. Die Weltgeschichte ist eine große Schulbank, die Lehre kommt vom G‘ttlichen und die Lehrer sind die Propheten und Begeisteten. Die Schüler sind alle die, welche der Ungerechtigkeit absagen und bereit sind diesen Weg gehen zu wollen. Aber, meine Lieben, unverständig ist diese Welt und die Bosheit nimmt überhand. Wenn es eine Evolutionsrevolution gibt, dann die des Geistes. Vor was hat sich der Geist zu fürchten; vor Folter und Tod? Das geht vorbei.

Jeshua hatte Recht, wenn Er zum Ungehorsam aufrief und Er hatte Recht, wenn Er davon sprach, die Thora um der Thora willen zu brechen! Hat denn das Ewige Sein eigenes Gebot nicht gebrochen, um seinen Geboten Geltung zu verschaffen. Du sollst nicht töten. Wenn ihr nun weniger um der Thora willen tun, denkt ihr das Ewige würde dies nicht verstehen; ich meine den Tyrannenmord in dem sich Bonhoeffer auf G`tt beruft. Es, das euch die Thora gegeben, euch aber nicht der Thora gegeben. Es ist Langmut und Güte, die euch am Leben erhält und nicht die Thora. Nach ihr müßtet ihr sofort vergehen, denn ihr steht allezeit mit besudeltem Kleid vor den G´ttern. Nicht die Thora errettet, sondern Es allein! Es ist doch kein mechanischer G’tt, sondern das lebendige Bewegende.

Wieviel Leben wurden gefordert, um der Freiheit wegen, aus Ägypten, wieviel Leben wurden gefordert um der Landeinnahme Kanaans? Wieviel Leben wurden gefordert um des Ungehorsams wegen, wieviel Leben wurden gefordert um der Heimkehr wegen und wieviel Leben wurden gefordert um Israel wieder einzunehmen? Ja, wieviel Leben wird jetzt noch gefordert, bis der große Tag kommt? Ebenso die Völker ob sie nun versklavt oder versklaven, von Vorzeiten bis jetzt ist ihr Weg besudelt mit Eifer im Unverstand. Denn die Befreiung aus dem Sklavenhaus Ägyptens ist doch das Sinnbild unserer heutigen Versklavung.

Seht wie ihr selbst zum Opfer wurdet, wie ihr in eurem eigenen Blute steht; ihr braucht keinen Altar mehr aus Steinen, sondern den Tag der Offenbarung, Liebe, ja, ein offenes Herz und den heilenden Ruach ha Kodesh! Kämpft ohne zu töten; ja, ohne zu töten! Kämpft mit Worten und den dazugehörigen Taten. Erfleht euch die Kraft vom G’ttlichen, um mutig zu sein für eure Kinder. Sagt Nein, wo ein Nein gehört, sagt Ja, wo ein Ja gehört, und nicht anders. Der Begeistete läßt sich ohne Gegenwehr vor dem Altar niedermetzeln, denn er fürchtet nicht um sein Leben. Denn wer sich vor dem Tod fürchtet, der fürchtet sich vor den G’ttern! Diese sind eh nichts nütze und bleiben besser unter sich, als daß sie denen, die Öl in ihrer Lampe haben, einen Schatten mehr werfen und sie daran und damit am Kämpfen gegen die Söhne der Lüge und Finsternis hindern.

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