Martin Reiß - Im Schatten des Pelagius

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In einer Welt in der die Lüge zur Wahrheit und die Wahrheit zur Lüge geworden ist, beschreibt der Autor, in Form einer fiktiven Streitschrift, die Absurdität unserer monotheistischen Weltreligionen. Zum einen antik, zum andern aktuell, zieht er phrasengleich die religösen Werte auf Halbmast. Er will damit zu einer sprituellen Erneuerung aufrufen, um einem kommenden Weltanschauungkrieg entgegenzutreten und sich von falschen Gottesbildern zu lösen, denn ein neues Menschenbild kann nur entstehen, wenn durch Bildung verantwortungbewußte Menschen geprägt werden.

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Die Naherwartung hat sich nicht erfüllt; wenn sich nun das eine oder andere Schrecknis nicht erfüllt was da geschrieben steht, seid ihr dann enttäuscht oder froh um das ersparte Leid der schon ohnehin entsetzlich geplagten Menschheit. Mühselig ist es an euch hinzureden, denn ihr zerlegt die Sätze in Einzelteile, anstatt sie als Ganzes zu erfassen. Ihr sucht Erklärungen im Bösen, aber nicht im Guten. Ihr fürchtet euch vor Kritik und Hinterfragenden, warum? Habt ihr etwas zu verbergen, etwa eine innere Finsternis, ein Ort des mangelnden G’ttvertrauens. Denkt ihr, das G‘ttliche ist böse auf euch, wenn ihr fragt, meint ihr nicht, daß Es euch kennt. Wahrhaftige Freiheit, woher kommt sie, aus Zurückhaltung oder Offenheit? Vielmehr ist es so, wenn ihr nicht bittet und fragt, bekommt ihr nichts, weder eine Gabe, noch eine Antwort, denn wo keine Bitte ist und keine Frage, ist auch kein G’ttesmensch. Denn ein Kind bittet seine Eltern und ein Kind fragt seine Mutter, und zwar Dinge, die es selbst nicht kann und weiß. Versteht, Es will Vater und Mutter sein, aber ihr keine Kinder. Zu urteilen steht doch nur solchen zu, denen göttlich Beurteilungskraft gegeben ist und nicht unmündigen Kindern. Was meint ihr mit welcher Strenge ein wahrhaft G’ttbegeisteter sich bemessen tut, wenn er allezeit in Kritik gegenüber seiner Umwelt steht. Denkt ihr ein solcher übt Selbstjustiz; dann wäre er keiner.

Dem Maß der Beurteilung geht ein strenges Maß der Selbstbeurteilung voraus. Nicht das er von sich auf andere schließt, sondern er sieht von sich auf das Werden und Vergehen der Dinge und erkennt sich so in der Finsternis, die ihn umgibt. Seine eigene Menschlichkeit wird ihm zu einem Zerrbild der Kräfte, von denen er hin-und hergerissen wird. Muß sich ein Prophet irren, wieso; ihr wißt, daß es da heißt, Irrtümer werde ich zulassen! Ein Irrtum dient der Irreführung, aber nur denen, die nicht in der Wahrheit sind? Es ist wie mit einem Labyrinth, viele Wege und Abzweigungen, aber nur ein Weg führt zum Ziel. Laufen nun auch die G’tterfeinde in dieses Labyrinth, um den Himmel zu erstürmen, gehen sie in die Irre, denn ihnen fehlt der Hirte, der ihnen den Weg weist. Darum gibt es Irrtümer, auch im schriftlichen Wort. Ebenso wie diese Irrtümer den Himmel bewahren. Ebenso streuen die Widersacher sie um zu verderben, denn sie können den Weg der Liebe nicht gehen, da sie nicht bestehen können, weil sie nicht in der Wahrheit gefunden sind. Darum streuten sie auch ins biblische Wort Irrtümer, um diese Menschenkinder auf den von ihnen bestimmten Weg zu schicken. Darum sagen die unmündigen Kinder dieser Kirche Vater zu ihrem Priester, aber Mutter sagen sie nicht, da ihnen dies verwehrt wird. Dies bezeugt ihre Absicht euch in der Unmündigkeit wie in einer Geiselhaft gefangen zu halten damit ihr nicht erwachsen werdet und dadurch euer selbst zur Priesterin und Priester.

Eine solche Unmündigkeit konnte nur eine Institution hervorbringen, nämlich der Klerus, denn ihm verlangte nach einem unmündigen Gläubigen, dessen Abhängigkeit er auszunutzen weiß. Er ist zwar nicht die Ursache des Übels, aber sein Werkzeug. Denkt ihr, ein kühner Satz könnte euch verwunden, wenn ihr in der Liebe seid. Ihr würdet in Humor darauf blicken oder weinen, aber beides würde euch der G’ttlichen Vollkommenheit näher rücken.

Man kann nach einer fast 2000-jährigen Verspätung entweder sagen „dieser G‘tt ist sehr langmütig und weise“, oder man sagt, „Er ist halt ein Anarchist auf Reisen“. Mal ehrlich, es könnte einem die Galle hochkommen, wenn man diese Passivität beobachtet und wenn man zum abertausendstenmal um etwas bittet, was gut ist, und nichts tut sich, alles Schwindel? Zumindest etliche Aussagen des Geschriebenen Wortes. Kommt der Mensch nicht einmal auf die Idee, daß das Himmlische unsere Mitarbeit wünscht für sein Werk? Oder, Es hat einfach der Fauxpas genug von euch allen, die ihr Ihm jeden Tag seinen Geist anruft und Ihm das Ohr volljault. Es hat die Nase voll, weil die Lügen bis in den Himmel stinken und ihr so tut, als wäre nichts. Ja, vielleicht ist es gar so, daß Es sich abwendet und sich für tot erklären läßt, um zu sehen, wer nun erleichtert aufatmet. Aber vielleicht habt ihr Es so verwundet, daß Es euch vergessen hat, um nicht in Zorn über euch zu geraten. Der Papst soll der Stellvertreter G’ttes auf Erden sein, welch ein Hohn im Angesicht der G’tter. Es gibt niemanden, der Sie vertreten kann. Eine Mittlerrolle gestehe man der Priesterin zu aber keine Stellvertretung.

Ja, ihr Lieben, ihr könnt kein Himmelreich auf Erden schaffen, denn das Himmelreich ist in Euch und die Erde ist in der Finsternis. Abertausende rufen zwar jenen Geist an, aber Ihn kennen sie nicht. Es hat endgültige Fakten geschaffen, die nicht begriffen werden wollen. Die Menschheit ein Trotz-und Sorgenkind. In einem Bruchteil von einer Zeit ist alles vorbei und ihr steht mit leeren Händen und Seelen da. Es ist alles schon erfüllt, alles schon gesagt.

Alles was du dir in Wahrheit wünschst ist so nah bei dir. Es ist der Wunsch in dir, den du dir in Erfüllung ersehnst. Statt daß du verharrend darauf wartest, daß es dein Nächster an dir tut, tue es selbst. So bist du dein Nächster und damit du selbst. So liebe deinen Nächsten wie dich selbst, auf das er dich liebe, wie sich selbst. Wenn einer sich selbst haßt, wirst du dies sehr schnell erkennen. Die Wandlung kannst du nicht an ihm erzwingen, die muß er schon selbst wollen.

Cave a signatis

Kant - Dialektik - Rousseau

Auf Erkenntnis folgt, wenn man sie benutzt, wiederum objektiv betrachtet, scheinbar Äußeres subjektiv. Diese erscheinen wie Suggestionen in einer gesellschaftlichen Verdinglichung. Negative Dialektik soll Verdinglichung aufdecken. Aber auch diese trägt subjektive Züge. Die negative Dialektik trägt als solches die Gefahr in sich, daß der Primat, „in Instanz des Ersten unter Gleichen“, auch den Faschismus in sich verbirgt. Als Paradebeispiel dienen, in seiner extremsten Form, die Dialektik des französischen Absolutismus, sowie der Existenzialismus Hegels; als Grundform der Verdinglichung im Faschismus der die objektive Wahrheit für sich festlegt. Wobei beide Extreme die Basis der Logiker verlassen. Vorzeit Aristoteles – Aufklärungszeit Rousseau; beides begründet durch die höchste Form des Subjektivismus „beobachtbare, sich wiederholende Erscheinungs- -und Verhaltensformen“, beides schlägt sich in der Sprache nieder.

Beispiel: Werbung – Politik. Politiker durch falsch angewandte Dialektik, „die Faulenzer – Arbeitslosen“ / Thierse -> „das ist nicht richtig“ als Berichtigung, ist ebenso negativ, da beide, Aussage a wie b weder vom staatlichen Idealmodell Aristoteles‘, Rousseau ausgehen, sondern aus dem bestehenden Reflektieren. Also ist die Aussage über Falsches, ob es nun mit negativer oder positiver Dialektik begleitet wird, nur auf Schadensbegrenzung ausgerichtet und nicht auf ein generelles Infragestellen oder Beheben.

Aristoteles und Rousseau werten nicht in ihrer Logik.

Wie die Zielsetzung durchgeführt wird mit der positiven Dialektik, zeigt nicht was falsch ist, sondern was da ist, „logischer Minimalismus“ als Basis, um einen höheren Sinn zu definieren. „Beobachtbarkeit“, ein Pferd, Elefant, vergißt nie etwas. Ist der Halter eines Pferdes nicht in der Lage eine natürliche Einheit zu genießen, so wird er als Halter sein Tier nur Verdinglichen, als Zweck. Da keine eigentliche Verschmelzung, Fusion, in diesem Fall vorhanden ist, würde das Tier keine natürliche Einheit eingehen, und widerstrebt unweigerlich wider den Zweckgedanken des Halters; so kommt es zur unbeabsichtigten Tierschänderei. Nehmen wir das positive Beispiel, so bildet der Mensch als Halter eine Einheit mit dem Pferd, beide tun miteinander, „höchste Erscheinungsform, die Pferdesprache“.

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