Rudolf Müller - Die Rettung der Welt

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Was passiert, wenn ein billionenreicher Unternehmer und
Erfinder sich auf die Rettung der Welt stürzt? Im Jahre 2022,
an seinem 50. Geburtstag, beschließt Roderich Cue, der
reichste Mann der Welt, dieses Wagnis. Und da es
mehr als viel zu tun gibt auf unserem Planeten, angefangen
vom Umweltschutz mit Klimawandel über Armut und Analphabetentum, bis hin zur passiven Demokratie mit ihren Sozialsystemen, bringt er gleich sein komplettes Unternehmen in diese Sache ein. Dabei setzt er alles konsequent auf eine Karte, denn eine Vielzahl von Nicht-Regierungs-Organisationen tummelt sich
bereits auf diesem Gebiet. Mit Greenpeace als bekanntestem Vertreter, neben vielen Tausenden anderer Entwicklungs- und Hilfsorganisationen staatlicher, kirchlicher und privater Herkunft.
Gleichzeitig stehen große Gegenkräfte seinem Vorhaben im Weg. Und während deren Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft mit aller Macht versuchen, den Helden an seinem Vorhaben zu hindern, scheint die Glaubwürdigkeit seines Rettungsplans in der Öffentlichkeit prompt zu schwinden. Selbst seine eigenen Zweifel wachsen, als bestimmte Gruppierungen mit Lügen und Intrigen versehen auch vor tätlichen Angriffen nicht zurückschrecken.
Doch Roderich Cue, unterstützt von treuen Gefährten und der attraktiven Psychologin und Umweltaktivistin Thora Masters, gibt nicht auf. Nicht das System der Wirtschaft ist das Problem, so seine feste Überzeugung, sondern allein der Mensch mit seinem Denken, seinen Werten und seiner mangelnden
Konsequenz. Es ist eine lange und dornige Strecke der Erkenntnis und des Bewusstseinswandels, die Roderich Cue zurücklegen muss, um sein Ziel zu
erreichen. Auf einem Weg allerdings, der auch von zunehmenden Erfolgen, Bestätigungen und letztlich von der allumfassenden Kraft von Liebe und
Vertrauen geprägt ist…

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Nachdem der weiße Mann ein kleines Rohr aus Metall, das sehr spitz aussah, aus einem Behältnis an der Wand genommen hatte, griff er sanft nach dem Arm des Kindes.

„Was tut er da?“ fragte Manga ihre Landsmännin.

„Er gibt ihr die Spritze gegen Malaria. Sie muss hierbleiben, weil sie das eine Woche lang jeden Tag benötigt. Dann wird sie leben. Wir werden ihr ein Bett und zu essen geben. Du kannst beruhigt sein.“

Der Mann stach ihrer geliebten Latifa in den Oberarm. Manga kniete sich vor Latifa und nahm ihre Hand. Der Doktor sagte etwas, was die schwarze Frau übersetzte:

„Du kannst nach Hause gehen. Wir werden deine Tochter hier pflegen. In einer Woche kommst du wieder und holst sie ab.“

„Bitte gebt ihr zu essen“ sagte Manga zu ihr, bevor sie aufstand und langsam nach draußen ging. Die weiße Frau kam ihr jetzt nach und gab ihr ein Päckchen mit Mehl und Brot sowie Süßigkeiten. Ihre Worte verstand sie dabei allerdings nicht - Manga fiel vor ihr auf die Knie und bedankte sich.

1 Der bedeutungsvolle Geburtstag

Das Orakel

30. Juli 2022, Landhaus, Roderich Cue

Mein ockergelbes Entspannungszimmer wirkte seltsam und unwirklich. Die pastellfarbenen Wände, die Möbel und der herrliche Blick durch die weit geöffnete Terrassentür waren mir noch nie so zerbrechlich und sterblich erschienen wie in diesem Augenblick. Ob man es mir ansah? Gaben die Eröffnungen der vergangenen Tage mir einen betroffenen Gesichtsausdruck oder konnte ich es verstecken? Offensichtlich nicht, denn als ich langsam in Richtung des hellroten Sofas ging, begrüßte Madame Theresa mich dort mit einem Blick, der eher auf das Erste schließen ließ.

Sie war eine zierliche Frau mit schulterlangen rotbraunen Locken, und in ihrem schwarzen mit Pailletten und Stickereien besetzten Kleid wirkte sie jünger, als sie in Wirklichkeit sein mochte. Lächelnd streckte sie mir ihre mit bunten Armreifen und einer Vielzahl von Ringen versehene Hand entgegen.

„Schön Sie kennen zu lernen, Madame Teresa. Ich habe schon viel von Ihnen gehört“, begrüßte ich sie, bemüht, ihr Lächeln zu erwidern. Sie hielt meine Hand einen Moment lang bevor sie antwortete.

„Ganz meinerseits, Herr Cue. Ich danke Ihnen für die Einladung.“

Trotz der Vorbehalte, die viele ihrer Arbeit gegenüber hegten, galt sie auch in kritischen Kreisen als Frau mit hoher Kompetenz. Und als ob sie meine Gedanken lesen konnte, sprach sie weiter, bevor ich etwas erwidern konnte.

„Sie können mir vertrauen, Herr Cue. Was ist Ihr persönliches Anliegen für diese Sitzung?“

Schwerfälliger als sonst ließ ich mich in den ihr gegenüber stehenden Sessel fallen, lockerte meine Krawatte und betrachtete den Stapel Karten, der auf dem runden Teakholztisch lag. Obwohl ich ihr vertraute, beschloss ich, zunächst nicht zu viel zu sagen. Ich wollte herausfinden, ob und wo sich bei ihr seherische Kräfte und geschickte Psychologie voneinander absetzten.

„Mein heutiger 50. Geburtstag ist auch die Schwelle zu einer neuen Etappe meines Lebens“, begann ich und stellte dabei fest, dass es mit eher schwacher Stimme geschah. „Ich habe viel erreicht, Ruhm, Macht, Einfluss, Geld und gesunde Kinder natürlich. Meine Mitarbeiter sind kompetent und führungsstark und, auch wenn meine Ehe daran zerbrochen ist, ich arbeite gerne.“

Während sie mir aufmerksam und liebevoll in die Augen schaute, spürte ich, wie mein Herz klopfte.

„Ich möchte, dass Sie mir sagen, was Sie für meine neue Etappe sehen und fühlen. Ob der jetzige Zeitpunkt der richtige ist und wo Gefahren lauern?“

Nach einer kurzen Pause nahm sie ein Blatt Papier und las davon ab:

„Ich habe ein detailliertes Geburtshoroskop für Sie erstellt. Roderich Siegfried Cue, geboren in Kassel, Löwe mit Aszendent Schütze, richtig? Der Mond ist im Skorpion….“

Mit geschlossenen Augen mischte sie langsam die Karten für mich, den reichsten und einflussreichsten Menschen des Planeten. Es schien eine Art Trance zu sein, in die sie hineinglitt und die auch auf mich übergriff. Zumindest merkte ich, wie alle Anspannungen des Vormittags in den Hintergrund traten, einschließlich der schockierenden Nachricht der letzten Tage. Sie hielt mir einen Kartenfächer hin.

„Wählen Sie bitte 10 Karten!“

Ich zog, sie mischte noch einmal und legte die Karten danach in Form eines Kreuzes auf dem kleinen Tisch aus. Nach einer Weile begann sie mit Ausführungen über meine Herkunft und meinen Aufstieg in Wirtschaft und Gesellschaft, was sicherlich leicht aus Presseberichten zu entnehmen war. Sie wusste aber auch, wie sehr ich als kleiner Junge unter Ungerechtigkeiten gelitten hatte und mir Sorgen um die Beziehung meiner Eltern machte. Dass ich bei meinen ersten großen Erfindungen nächtelang wegen möglicher Begleitschäden von etablierten Unternehmen nicht schlafen konnte und, dass meine beiden Kinder keine Anstalten machten, in meine Fußstapfen zu treten und Verantwortung im weitverzweigten Firmenimperium zu übernehmen.

Doch erst ihre Ausführungen über meine Zukunft versetzten mich in wirkliches Erstaunen. Hatte sie mein Redekonzept von heute Abend gelesen? Von meinen Kompensationsgedanken alles wieder gut zu machen, was ich mit harten Bandagen und Rücksichtslosigkeiten bisher angerichtet hatte? Dass ich vom Saulus zum Paulus gereift war? Unmöglich, denn das alles lag im Tresor und selbst engste Mitarbeiter wie Zoltan, David und meine Sekretärin Meng Li wussten davon nichts.

Madame Teresa schüttelte sanft den Kopf.

„Das wird Ihnen niemand abnehmen“, sagte sie zu meiner Überraschung. „Die Medien werden Sie verdächtigen, nach noch mehr Macht zu streben. So wie der normale Bürger am Stammtisch auch.“

Sie zeigte auf die Karte DER TEUFEL mit dem weißen Bergziegenbock.

„Es ist ein wichtiger Mensch in Ihrer Nähe, der Ihnen nicht folgen wird. Passen Sie gut auf, er wird zur Gefahr werden. Wer das ist, ist nicht erkennbar.“

Dann deutete sie auf die Karte der HOHEPRIESTERIN und danach auf DIE LIEBENDEN.

„Eine neue Frau stößt zu Ihnen. Wie und als was, ist nicht zu sehen.“ Sie schloss die Augen. „Am Anfang wird es Reibungen geben, aber da ist ganz viel Gefühl, Vertrauen und große Liebe. Diese Frau wird Ihnen wichtige Impulse geben und die Umsetzung Ihres Projektes entscheidend fördern, trotz der auch zu erwartenden Rückschläge.“

Ich stand auf, ging zur Terrassentür und schaute schweigend hinab auf den See, den Wald und die Wiesen, die sich vor mir ausbreiteten. Von unten hörte ich die Stimmen der Gäste, mit denen ich eben schon gefrühstückt hatte. In der Ferne waren dunkle Wolken zu sehen. Kamen sie auf uns zu oder entfernten sie sich? Und als Madame Teresa weiter sprach, erkannte ich, welche symbolische Bedeutung die Wolken besaßen.

„Hier ist noch eine Karte, die für Ihr weiteres Leben sehr wichtig ist“, sagte sie leise und zeigte auf eine Karte mit vier Schwertern und einer Rosenblüte im Mittelpunkt.

„Es gibt ein Problem mit Ihrer Gesundheit, aber das wissen Sie selbst ja am besten, oder?“

Ich hatte mich wieder zu ihr umgedreht. Ihre Augen verengten sich, als sie meinen betroffen Gesichtsausdruck sah. Nur mein Leibarzt und Carina, die Leiterin unseres Teams für Medizin, wussten das, so wie ich selbst, seit einigen Tagen. Ich atmete tief ein und fuhr mir mit beiden Händen durchs Haar, bevor ich mich wieder zum Fenster wandte.

Sie hatte etwas gesehen, bei dem es um mein Überleben ging. Obwohl ich auf meinen Reisen um die Welt immer alle Malaria-Schutzvorkehrungen getroffen hatte, war es ausgerechnet die seltene Variante der Anopheles-Mücke gewesen, die meine Chance auf ein langes Leben, ich plante 130 Jahre, zurzeit brutal minimierte. Ein Anflug von Tränen stieg in mir auf, als ich die Stimme von Madame Teresa hörte.

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