Torsten Kemme - Wie ich mich durchsetze – immer

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Überzeugen macht Spaß, macht erfolgreich, bringt gute Laune – und die Gegenseite profitiert auch davon. Denn es gibt keinen Verlierer. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen macht der Autor Sie mit dem Wirkmechanismus vertraut, der fast jedem Überzeugungsakt zugrunde liegt. Dieser Wirkmechanismus ist keine Zauberei, sondern entspricht einem einfachen Prinzip menschlichen Verhaltens. Seine Anwendung erfordert ein gewisses Maß an Menschenkenntnis und den gesunden Menschenverstand. Jede Strategie ist exakt und anschaulich beschrieben. Je nach Situation und Ihrem Gegenüber, den Sie überzeugen wollen, wählen Sie unter 13 Alternativen die passende Strategie aus und wenden sie an. Der spontan eintretende Erfolg wird Sie verblüffen. Mit Ihrer strategischen Argumentation treffen Sie beim Anderen genau den Punkt, der ihn zwingt, Ihrer Meinung oder Ihrem Vorschlag sofort und uneingeschränkt zuzustimmen. Wenn Sie verschiedene Strategien miteinander kombinieren, wird Ihre Argumentation noch zwingender. Achten Sie dabei aber immer auf die sog. Verstärker. Mit ihnen schaffen Sie überaus günstige Voraussetzungen für Ihre Überzeugungsarbeit. Und nur mit ihnen wird Ihr Überzeugungsakt unwiderstehlich. Vermutlich erstmalig in der deutschen Fachliteratur beschäftigt sich dieses Buch ausdrücklich mit der strategischen Seite des Überzeugens. Alle anderen Aspekte, die bei dieser Thematik meist im Vordergrund stehen, wie z.B. «Vertrauen gewinnen» oder «die Beziehung pflegen», gehören zu den Verstärkern, aber begründen noch keinen strategischen Ansatz. Ihre Strategie ist wie ein Brennglas; es fokussiert alle Ihre Bemühungen auf den entscheidenden Punkt, es bündelt Ihre Argumente wie einen Laserstrahl und beschert Ihnen damit die entscheidende Durchschlagskraft.

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In der Terminfrage einigten wir uns darauf, dass Gerhardt uns kurzfristig anrufen würde, wenn klar war, wann er unseren Auftrag in seine Planung aufnehmen konnte. Wir waren einverstanden. „Es könnte sein, dass es noch in dieser Woche klappt“, sagte er zum Abschluss. Und das war uns natürlich Recht.

Am nächsten Tag sah man meine Frau und mich auf dem Garagendach dabei, wie wir die völlig vermooste Steinschicht auf die Seite schaufelten, darum hatte uns der Dachdeckermeister gebeten, und so die Schweißbahnen freilegten. Gerhardt konnte also gleich loslegen.

Am Spätnachmittag dieses Tages rief Gerhardt an und kündigte sein Kommen für den morgigen Mittwoch in der Früh an. Gut, dass wir das Dach schon frei geschaufelt hatten. Trotzdem, wir fühlten uns überrumpelt. Dann sagte ich ihm am Telefon, ich hätte eigentlich vorher noch einen detaillierten schriftlichen Kostenvoranschlag gehabt. „Den bringe ich morgen früh gleich mit“, sagte er. Ich zog meine letzte Karte, um Zeit zu gewinnen. Der morgige Tag sei recht ungeschickt für uns, denn das sei unser Hochzeitstag. Das stimmte tatsächlich, wir hatten an einem 16. November geheiratet. „Kein Problem“, sagte er, „ich arbeite den ganzen Tag draußen auf der Garage und habe alles dabei, was ich für die Arbeit brauche.“ „Es wäre uns trotzdem lieb, wenn wir den Termin noch etwas verschieben könnten.“ „Aber ich habe den Kranwagen schon für morgen gemietet.“ Der Kranwagen sollte das Material und Arbeitsgerät auf das Garagendach heben. Okay, also es war nichts mehr zu machen. Gerhardt war nicht mehr aufzuhalten, wir waren ja im Grunde selber schuld. Dann einigten wir uns noch, dass er bereits um halb acht komme, damit wir noch über seinen Kostenvoranschlag sprechen könnten.

Am nächsten Morgen stand Gerhardt pünktlich vor der Tür. Wir setzten uns an den Tisch und er überreichte mir seinen Kostenvoranschlag. Er enthielt nur eine Kosten-Position: „Garagendachsanierung ca. 40 qm pauschal“, ausgewiesen mit 1.900 Euro. Ich hatte mich bis dahin ziemlich naiv verhalten, aber jetzt fühlte ich mich doch über den Tisch gezogen. Hinter die Kostenposition hatte Gerhardt noch eine kurze Ablauf-Schilderung aufgeführt.

Ich war sprachlos. Keine Einzelpositionen, kein ausgewiesener Stundensatz, keine Trennung von Arbeits- und Materialkosten, die ja steuerlich jeweils unterschiedlich behandelt werden. Nichts, gar nichts. Ich fühlte mich nicht nur überrumpelt, sondern auch hinters Licht geführt. Ich fühlte, wie ich misstrauisch wurde. Ich sagte ihm, dass ich Detail-Infos erwartet hatte, ohne die könne ich mir kein Bild machen. Gerhardt reagierte völlig ungewöhnlich. Entweder hatte er nicht verstanden, dass es mir um Kostentransparenz ging, oder er wollte mich nicht verstehen, denn jetzt brach es aus ihm heraus: „Jetzt muss ich Ihnen etwas zeigen, worauf ich stolz bin, richtig stolz. Haben Sie hier einen Laptop?“ Meine Frau schob ihren Apple rüber. Gerhardt ging sofort ins Internet und steuerte eine Seite an, wo Kunden seine Auftragsabwicklung bewertet hatten. Durchweg alle Beiträge positiv. Hohe Qualität und prompte Abwicklung, hieß es immer. Wirklich überzeugend. „Sehen Sie, darauf kommt es mir an: Ich möchte meine Kunden begeistern, das ist meine Strategie!“ Ich freute mich mit ihm über die positive Resonanz, sagte ihm aber auch, wichtig sei auch das Vertrauen der Kunden vor der Auftragsvergabe. Und deshalb müsse es zu einem ehrlichen Gespräch kommen. Aber genau diesen Aspekt wollte Gerhardt gar nicht diskutieren, sondern jetzt drängte er auf Aufbruch. Er müsse noch zu einer anderen Baustelle, meinte er, bevor er hier anfange. Ich habe nie herausgefunden, ob das vielleicht doch nur eine Ausrede war, um aus dem Gespräch herauszukommen. Da Gerhardt aber heute auf jeden Fall hier bei uns seinen Auftrag abwickeln würde, hielt ich ihn auch nicht länger auf. Ich tröstete mich mit der Vorstellung, dass ich nur eine detaillierte Abrechnung akzeptieren würde; und dass ich nötigenfalls nur einen Abschlag leisten würde. Mit dieser Vorgehensweise hatte ich in der Vergangenheit schon mehrmals gepunktet, die Idee stammt aus dem Buch ‚Reich durch Vergleich’ von Wolfgang Rademacher aus dem Kirchmeier-Verlag.

Gerhardt kam schnell wieder zurück und begann mit seiner Arbeit. Er machte alles selber. Es gab niemanden, auch keine Hilfskraft, die ihm einfache Arbeiten abnehmen konnte. Zu meiner Frau sagte ich: „Schreib seine Stunden auf, damit wir später vergleichen können.“ Ab und zu ging ich zu ihm aufs Dach und ließ mir seine Vorgehensweise erklären. Die zu erledigenden Arbeiten waren vergleichsweise einfach, ein Geselle oder sogar ein Azubi, allerdings ein guter, hätte diese Arbeiten auch erledigen können. Ein Dachdeckermeister war im Grunde für diesen Job überqualifiziert. Muss mich mal bei der Handwerkskammer nach den Stundensätzen erkundigen, behielt ich als Gedanken im Hinterkopf.

Insgesamt schwante mir, dass 1.900 Euro für diesen Job wohl doch ziemlich hoch gegriffen waren. Aber eines musste ich Gerhardt lassen: Jeder Handgriff saß, er arbeitete sehr effizient. Wir kamen auch dazu, einiges Persönliche auszutauschen. So erfuhr ich, dass er erst 32 Jahre alt war, aber schon verheiratet und zwei Kinder. Und dann schon Dachdeckermeister! Donnerwettstock, das musste ihm erstmal einer nachmachen. Für mich als Spätentwickler war das eine beachtliche Lebensleistung. Und dann stellte sich heraus, dass wir beide am selben Tag Geburtstag hatten. Damit war klar, wir waren drauf und dran, zueinander eine Beziehung zu bekommen, die schon etwas über das übliche Normalmaß hinausging.

Trotz einer längeren Mittagspause und einigen zwischenzeitlichen Abwesenheiten war Gerhardt am Spätnachmittag mit der Arbeit fertig. Als wäre nichts gewesen, versprühte er weiterhin frische Energie und zeigte überhaupt keine Ermüdungserscheinungen. Er packte alles zusammen und verschwand fröhlich mit seinem nagelneuen Lieferwagen. Und so konnten meine Frau und ich am Abend anlässlich unseres Ehrentages noch ‚vornehm’ essen gehen.

Zwei Tage später kam die Rechnung. Sie war aufgebaut wie das Angebot, nur dass oben drüber ’Rechnung’ stand. Ach ja, und dann gab es weiter unten noch einen kurzen Satz: „Der Lohnanteil beträgt 550 € incl. MwSt.“ Damit hatte der Dachdeckermeister versucht, meinen konkret genannten Wünschen zu entsprechen; und war wohl gleichzeitig bemüht, bei seinen Pauschalinformationen zu bleiben.

In den nächsten zwei Tagen machte ich mich schlau. Bei der Handwerkskammer erfuhr ich, dass ein Meister einen Stundensatz von etwa 45 Euro hatte, und ein Geselle mit 18 Euro gut bezahlt ist. Da Gerhardt insgesamt 7 Stunden gearbeitet hatte, kam bei seiner Rechnung aber ein Stundensatz von über 78 Euro (550:7) raus. Im Grunde hätte Gerhardt die Arbeit aber nur als Gesellenstück berechnen dürfen, denn Überqualifiziertheit ist für den Stundensatz ohne Belang. Damit war klar, warum er immer nur mit einer Pauschalangabe gearbeitet hatte. Ganz schön dreist. Ich rechnete dann auch die anderen Positionen durch: Schweißbahn mit Doppellage und neuester Technik, Kran-Miete für 1 Stunde, Miete für eingesetztes Gerät und Anfahrpauschale. Außerdem setzte ich für den schnellen Termin einen Express-Zuschlag an. Heraus kam eine Summe von 1.630 Euro.

Damit war klar: Für die geleistete Arbeit würde ich keine 1900 Euro zahlen. Und: Es müsste ein persönliches Gespräch geben. Damit wollte ich verhindern, dass Gerhardt sofort mit einem Anwalt versuchen würde, die Gesamtsumme einzutreiben. Ich rief also 2 Tage später am Abend an und sagte ihm, wir müssten noch mal über die Rechnung sprechen. „Okay, machen wir es doch gleich am Telefon“, sagte er. Aber darauf war ich vorbereitet. Ich wusste, dass ich das ablehnen konnte, ohne ihn in den Widerstand zu treiben; dazu hatten wir doch eine fast schon persönliche Beziehung zueinander. Außerdem wusste ich, dass er die Dinge immer schnell erledigen wollte. „Ich glaube, es ist besser, wenn wir hier zusammen am Tisch sitzen und die Unterlagen vor uns haben. Den Termin können Sie wählen, ich hab Zeit.“ Wie erwartet, sprang er sofort darauf an. „Gut, ich bin in einer halben Stunde bei Ihnen.“

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