Katrin Roth - Ein Jahr mit einem Narzissten

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Ein Jahr mit einem Narzissten: краткое содержание, описание и аннотация

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Wer bei Christian Grey und seinen 50 Facetten immer noch das Leuchten in den Augen hat und glaubt, mit solch einem scheinbar verführerischen Mann endlich wahre Liebe finden zu können, wird wahrscheinlich sehr schockiert sein herauszufinden, was wirklich hinter den 50 Facetten steckt.
Katrin Roth war überzeugt davon, das Glück ihres Lebens gefunden zu haben – bis eines Tages das böse Erwachen kommt: im Zustand großer Angst und Verzweiflung findet sie heraus, was wirklich hinter der Maske ihres dominanten Partners steckt und versteht, dass Dominanz in ihrer Reinform nichts anderes ist als eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Der Weg zu dieser Erkenntnis ist schwer und führt durch tiefen Schmerz und bösartige Manipulationen bis hin zu Selbstmordgedanken.
Anstatt sich aber völlig aufzugeben und sich von diesem vermeintlich starken Mann besiegen zu lassen, entschließt sie sich endlich ihren eigenen Dämonen zu stellen. Dabei begibt sie sich auf eine spannende und schmerzhafte Suche zu sich selbst.
Diese wahre Geschichte erzählt nicht nur von einem Beziehungsdrama und BDSM – Machtspielen, sondern beschreibt was es überhaupt bedeutet lebendig zu sein.

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»Ich hätte dir im Café unter dem Tisch einen geblasen«, führte ich diese Fantasie fort.

»Oh ja – das hätte mir gut gefallen. Ich hätte dir schön in den Mund abgespritzt!« Sein Grinsen wurde immer breiter. Seine plötzliche Direktheit überraschte mich positiv. Im Café hatte er so sachlich und spießig korrekt gewirkt.

Unser immer langsam werdender Spaziergang kam zum endgültigen Stillstand. Mit seiner rechten Hand fuhr er an meinen Nacken, zog mich ruckartig an sich und küsste mich. Es war ein inniger fordernder Kuss. Nicht der beste, den ich je gehabt hatte - ich mochte eher langsamere, innige und leidenschaftliche Küsse – aber gut genug. Manchmal frage ich mich, ob man von der Art und Weise, wie jemand küsst, auf dessen Persönlichkeit schließen kann. Die Kategorisierung könnte dann etwa so aussehen: Langsam und innig – vielleicht ein romantischer, eher weich und zart besaiteter Charakter; schnell und fordernd – ein selbstbewusst- und stark auftretender Charakter. Wer weiß, dachte ich, den Gedanken beiseiteschiebend.

Ab dem zweiten Date schrieben wir uns regelmäßig jeden Tag. Ich hatte auf einmal ein ganz anderes Bild von ihm. Seine Art und Offenheit reizten mich sehr und der Umgang mit ihm war mir schnell vertraut geworden. Er war anders als die meisten Männer, denen ich bis jetzt begegnet war – nicht so verklemmt und aufgesetzt.

Die Meinung, dass man sich Zeit lassen sollte, wenn man jemanden gerade erst kennengelernt hat, vertrete ich nicht. Was ist denn falsch daran einer Person sofort persönliche Fragen zu stellen, wenn sie mich sehr interessiert? Und was ist falsch daran viel Zeit mit der Person verbringen zu wollen? Nur so lernt man sich doch überhaupt kennen.

»Ich möchte gerne alles über dich wissen«, teilte ich ihm neugierig, aber zugleich etwas verlegen, mit.

»Frag einfach. Wenn ich etwas nicht beantworten möchte, werde ich es dir schon sagen«, ermutigte er mich. Dass er nicht gerne über seine Kindheit und Jugend sprach, lernte ich schnell. Alle anderen Fragen beantwortete er sofort und seine Einstellungen und Ansichten schienen immer perfekt mit meinen übereinzustimmen.

Wir hatten unser Kennenlernen in ein Spiel verwandelt. Ich mochte dieses Spiel und er ließ sich gerne darauf ein. Jeder durfte insgesamt drei Fragen pro Tag an den anderen stellen. Wir schrieben uns überwiegend per Handy. Ich hatte mich in der Vergangenheit oft zu schnell auf Männer eingelassen, obwohl ich gar nichts über sie wusste. Das wollte ich nun ändern.

»Was spendet dir Trost?«, lautete eine meiner ersten Fragen.

»Trost spendet mir im Moment leider niemand. Alle in meiner Umgebung sind nicht stark und verständnisvoll genug, aber es kommen auch wieder bessere Zeiten«, erklärte er. Seine Antwort hatte etwas Trauriges und klang in gewisser Weise bemitleidenswert. Genau diesen Eindruck hatte er mir auch bei unserem ersten Treffen im Café vermittelt.

Nun kam seine Frage: »Wie devot bist du und was gefällt dir daran devot zu sein?« Gute Frage, überlegte ich. »Ich ordne mich meinem Partner gerne unter und erteile ungerne Befehle. Mir ist es wichtig meinem Partner zu gefallen und ihn zufriedenzustellen. Gerade beim Sex mag ich es, wenn mein Partner dominant ist – das macht mich an. Was mir daran gefällt? Dass ich mich fallen lassen kann. Devotion bedeutet für mich Freiheit - so kann ich mich fallen lassen. Ich hoffe, dass macht Sinn?«, erklärte ich kurz.

»Sehr gut!« Meine Antwort schien ihn zu erfreuen.

»Und was ist deine tiefste devot-masochistische Fantasie?« Bei der Frage kam ich etwas ins Schwitzen. Sollte ich dies ehrlich beantworten? »Vergewaltigt zu werden, aber von einem geilen Typen«, schrieb ich nach langem Zögern und hoffte, dass er mich nach dieser Antwort nicht für völlig verrückt erklären würde.

»Ist das ein Traum oder reale Fantasie, also, ein aktueller Wunsch?«, hakte er nach.

»Es war ursprünglich ein Traum, aber der hat sich mittlerweile zu einem Wunsch entwickelt«, gestand ich.

Das hört sich irgendwie falsch und brutal an, dachte ich beschämt. Wobei – Wünsche und Träume sind so ein Thema. Was in der Fantasie passiert und was man dann in der Realität umsetzt, sieht oftmals ganz anders aus. In der Realität fühlt sich alles anders an und spielt sich meist abweichend von den eigenen Vorstellungen ab.

»Ein schönes Spiel. Ich bin gespannt, was du mir die nächsten Tage noch so alles von dir verraten wirst«, schrieb er und fuhr fort, »Ich hätte dich jetzt gerne bei mir. Ich stelle mir gerade vor, was ich mit dir machen würde, wenn du, auch mit deinen Kindern, mir gehören würdest. Wie ich den Tag für dich planen würde und was ich mit dir täglich anstellen würde.«

»Freut mich zu hören, dass du dir darüber Gedanken machst!«, antwortete ich mit leichten Schmetterlingsgefühlen im Bauch. Endlich ein Mann, der sich konkret seine Zukunft zusammen mit mir und meinen Kindern vorstellen konnte. Nicht so eine Romanze, die langsam vor sich hinvegetierte, nach dem Motto »Lassen wir es einfach mal laufen und gucken, was sich daraus entwickelt« und am Ende verläuft sich alles, weil sich beide Parteien der Beziehung nicht verpflichtet genug fühlen.

Die oberflächliche und unverbindliche Einstellung vieler, vor allem was das Thema Partnerschaft anging, nervte mich gewaltig! Mir war dabei bewusst, dass ich ihn gerade erst kennengelernt hatte, aber man hat ja oft automatisch diverse Vorstellungen und Erwartungen, was die Zukunft mit einem neuen Partner anbelangt.

»Erzähl mir mehr von deinen Vorstellungen«, bat ich ihn.

Ich befand mich gerade auf der Arbeit. Meine Schüler schrieben einen Test und ich war kurz vor dem Einschlafen vor Langeweile. Ein junger Mann spielte direkt vor dem Fenster wunderschöne, leichte und fließende Musik auf einem Klavier, welches er mitten auf der Fußgängerzone aufgebaut hatte. Die bittersüße Melodie ließ meine Gedanken wandern, wobei ich in romantischen Vorstellungen versank. Ich dachte an ihn.

Meine Vorfreude auf das Arbeitsende und unser baldiges Treffen war groß. Sie verlieh mir neue Kraft und Motivation, die letzten Stunden auch noch durchzuhalten.

Unsere Treffen machten meinen gewöhnlichen Alltagstrott und mein Leben auf eine spannende Art und Weise wieder lebendig. Wir hatten uns schon einige Male unter der Woche, meist zwischen oder nach unserer Arbeit, getroffen.

»Ich wünschte, es wäre schon halb sieben«, schrieb ich ihm.

»Ja, das will ich von dir hören. Ich freue mich auch schon sehr auf dich! Meine Gedanken zu dem, was du gefragt hattest: Ich sehe dich nackt bei mir zu Hause, wenn die Kleinen im Kindergarten oder in der Schule sind. Du kümmerst dich darum, dass es mir gut geht und danach kommt dann dein Alltag für dich.«

»Die Vorstellung gefällt mir sehr!«, freute ich mich.

Ich träumte schon immer von einem Partner, der nur mich wollte. Dessen sexuelle Bedürfnisse und Fantasien nur ich erfüllen konnte. Eine erotische und leidenschaftliche Beziehung, in der wir beide eins sein würden. »Deine Wünsche würde ich dir liebend gerne erfüllen und dich eventuell zwischendurch auf deiner Arbeit besuchen«, schrieb ich.

»Und mir Essen bringen«, führte er meinen Satz fort, »Und ich brauche meinen Mittagsfick. Oder wenn ich dich bei meinen Telefonkonferenzen dabeihabe, will ich deinen Mund an meinem Schwanz«, veranschaulichte er mir seine erotischen Vorstellungen.

»Es freut mich wirklich sehr, dass du dir zumindest vorstellen kannst, mit der Situation und meinen Kindern klarzukommen.«

»Klar! Ich bin Realist und kein Möchtegern Dom-Sad-Kerl«, bekundete er. »Außerdem mag ich deine Kleinen. Sie gehören zu dir und deinem Leben. Ich will dich entspannt und ich will dich ganz für mich, wenn deine Süßen nicht im Mittelpunkt stehen.«

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