Helmut Atzler - Der direkte Weg zu Gott

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Das Buch «Der direkte Weg zu Gott» beschreibt einen Weg zu sich selbst, zu mehr Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.
Erfahren Sie, wie einfach sich die Ursachen für körperliche und seelische Probleme erkennen und lösen lassen. Mithilfe von Beispielen, konkreten Vorschlägen, Anregungen und Ideen können Sie sofort aktiv werden.
Entscheidend ist Ihre Bereitschaft, sich auf eine direkte Beziehung zu Gott einzulassen, die frei von jeglichen Ritualen, religiösen oder esoterischen Vorgaben und Vorstellungen ist.
Dieses Buch ist für alle Menschen, die aktiv und auf einfachste Weise etwas für sich und ihre Gesundheit tun möchten.

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Letztendlich wurden nur vier Evangelien in die Bibel aufgenommen. Was gegen die anderen Quellen sprach, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Und was ist mit den Schriftstücken und Quellen, die erst viel später gefunden wurden? Wie viele Quellen mag es noch geben, die noch gar nicht gefunden wurden oder längst vernichtet sind?

Auch mögliche Verständnis- oder Übersetzungsfehler sind nicht auszuschließen. Kleinste Fehler oder Missverständnisse können weitreichende Folgen haben. Dazu folgendes Beispiel: In dem Gebet „Vater unser“ heißt es an einer Stelle

„… und führe uns nicht in Versuchung …“.

Ich hatte nie wirklich verstanden, warum Gott uns in Versuchung führen sollte. Sollte das nicht die Aufgabe eines ganz anderen sein, die Menschen in Versuchung zu führen? Es gibt Wissenschaftler, die von einem Übersetzungsfehler sprechen.

Es könnte auch so lauten:

„… und führe uns in der Versuchung …“ oder

„… und führe uns an der Versuchung vorbei …“

Ich bin kein Sprachwissenschaftler und kann nicht beurteilen, welche Übersetzung dem Original gerechter wird. Die letzten beiden Formulierungen würden für mich jedenfalls wesentlich mehr Sinn ergeben.

Als ein weiteres Beispiel möchte ich die 10 Gebote erwähnen, die Moses auf dem Berg Sinai von Gott empfangen haben soll. Diese 10 Gebote dürften ganz offensichtlich als „Worte Gottes“ zu interpretieren sein. Doch warum gibt es so viele unterschiedliche Versionen davon? Wenn man davon ausgeht, dass es nur eine Original-Version geben kann, was stellen dann die anderen Versionen dar? Mit welcher Begründung, mit wessen Erlaubnis und zu welchen Zwecken wurden diese „Worte Gottes“ durch Menschen mehrfach umgeschrieben? Und wenn derartige Manipulationen in diesem konkreten und leicht nachvollziehbaren Fall geschehen sind, wer kann mir garantieren, dass es nicht auch in anderen Punkten zu Manipulationen des „Wortes Gottes“ durch Menschen gekommen ist.

Nochmals zum Verständnis: Es waren Menschen, die ca. 300 Jahre nach dem Tod Jesu darüber entschieden haben, was die Evangelisten über Jesus gesagt haben sollen und was nicht, was die Menschen erfahren dürfen und was nicht. Menschen, die weder Jesus noch einen der Evangelisten jemals persönlich haben reden hören können!

Daraus wurde „das Wort Gottes“ gemacht und man wundert sich anschließend, dass sich Gott selbst widerspricht. Und dann sucht man krampfhaft nach Erklärungsversuchen, um die Unergründbarkeit Gottes doch irgendwie zu ergründen und eine Antwort auf die angeblichen Widersprüche Gottes zu finden. Das ist dann die Aufgabe der Schriftgelehrten und Theologen.

Mit den Widersprüchen in der Bibel ist es nicht viel anders als mit der Frage, wie Gott Leid oder Kriege zulassen kann. Es ist ja so einfach, Gott alles in die Schuhe zu schieben und dann scheinheilig zu sagen: „Gottes Wege sind unergründlich.“

Besonders befremdlich empfinde ich es, wenn offensichtlich klare Aussagen Jesu durch die Kirche so uminterpretiert werden, dass man der Argumentation nur noch mit einem Theologiestudium und viel Phantasie folgen kann. Und zum Schluss erhält man genau das Gegenteil von dem, was Jesus gesagt haben soll. Anders ließen sich wohl diverse Lehren und Verhaltensweisen der Kirche, die sich eindeutig gegen die Lehren und Aussagen Jesu richten, nicht rechtfertigen. Beispiele dazu finden Sie weiter hinten.

Ob nun jemand die Bibel als „das Wort Gottes“ ansieht oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Es ist eben eine reine Glaubenssache.

Nach diesen Überlegungen war ich sehr gespannt, was genau in den Evangelien steht. Als erstes entschied ich mich für das Evangelium nach Lukas. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich noch nie ein Evangelium so selbständig, geschweige denn vollständig und mit solch einem großen Interesse gelesen. Schließlich ging es um meine religiöse Zukunft. Ich stellte mich darauf ein, dass ich nicht alles einfach so hinnehmen würde, nur weil es in der Bibel steht. Ich wollte die Evangelien sehr kritisch und aus einer neutralen Perspektive lesen. So, als ob ich noch nie etwas mit der Kirche zu tun gehabt hätte und noch nie etwas von der Bibel gehört hätte.

Ich war sehr überrascht, wie aktuell dieses und auch die anderen Evangelien sind. Vieles, wovor Jesus persönlich vor ca. 2.000 Jahren gewarnt und wovon er sich abgewandt haben soll, trifft heute voll und ganz auf die Kirchen zu – und zwar nicht nur auf die katholische Kirche.

Hier nun alle Widersprüche und Ungereimtheiten zwischen der Lehre Jesu und dem Verhalten der Kirche über Jahrhunderte hinweg und auch heutzutage aufzuführen, würde den Rahmen dieses Buches sprengen. Aus diesem Grunde begrenze ich meine Ausführungen auf die Punkte, die aus meiner Sicht besonders auffällig und nachvollziehbar sind.

Ich verzichte bewusst auf die Angabe von Bibelstellen. Wer sich näher dafür interessiert, möge bitte selbst lesen und sich seine eigene Meinung bilden. Es ist sehr vorteilhaft, ein Evangelium vollständig und nicht nur bruchstückhaft in Form von vereinzelten Zitaten zu lesen. Erst dadurch konnte ich das gesamte Ausmaß der Widersprüche zwischen der Lehre Jesu und dem Verhalten der Kirche erkennen.

Wer war Jesus?

Über die Evangelien habe ich folgendes Bild von Jesus und dem Glauben erhalten, den er und die Evangelisten vermittelt haben sollen. Aufgrund der zuvor geschilderten Punkte schreibe ich bewusst im Konjunktiv.

Jesus soll gut gewesen sein.

Jesus soll gegen das Töten und generell gegen Gewalt gewesen sein. Auch Gewalt aus Notwehr soll er abgelehnt haben. Eines der 10 Gebote Gottes verbietet ebenfalls das Töten.

Menschen die zu Jesus kamen, sollen geheilt worden sein und Jesus soll gesagt haben, dass nicht er, sondern ihr Glaube sie geheilt habe.

Bei dem Sendungsauftrag an seine Jünger soll Jesus gesagt haben, dass sie losziehen sollten, das Wort verkünden und heilen sollten. Sie sollten kein Geld mitnehmen und die Orte, an denen sie nicht willkommen wären, einfach wieder verlassen.

Für Jesus sollen alle Menschen Kinder Gottes gewesen sein, bzw. könnten es werden, wenn sie an Gott glaubten. Die Menschen soll er Brüder und Schwestern genannt haben und wollte offensichtlich nicht, dass sich einzelne über andere erheben.

Das wichtigste und erste Gebot soll für Jesus die Liebe zu Gott gewesen sein. Als zweitwichtigstes soll die Nächstenliebe gestanden haben. Mehr Gesetze bräuchte es nicht.

Jesus soll den Menschen vermittelt haben, dass sie sich direkt an Gott wenden können und sollen. Dafür soll Jesus den Menschen unter anderem das „Vater unser“ gegeben haben.

Wenn Menschen Jesus gefragt haben sollen, was sie tun müssten, um ihm zu folgen, soll er gesagt haben, dass sie ihr Hab und Gut verkaufen und ihr Geld den Armen geben sollten. Dann sollten sie ihm folgen.

Jesus soll generell keinen Wert auf Geld, Prunk und Äußerlichkeiten gelegt haben.

Die Menschen sollen Gottes Tempel sein.

Das Reich Gottes soll in den Menschen sein und der Geist Gottes in den Menschen wohnen.

Dies sind ein paar Kernaussagen, die ich auch so in vielen Gottesdiensten schon gehört hatte.

Eigentlich war das für mich nichts Neues. Doch dieses Mal las ich die Texte aus einer ganz anderen Perspektive. Was die Kirche ihren Mitgliedern predigt und von ihnen erwartet, wenn sie mit erhobenem Finger auf die Bibel verweist, habe ich ja über viele Jahre hinweg selbst erlebt. Aber wird die Kirche ihren eigenen Ansprüchen gerecht? Wie viel Wahrheit ist in den kritischen Aussagen enthalten, dass die Kirche Wasser predigen aber selbst Wein trinken würde?

Um das herauszufinden, las ich nun auch im katholischen Katechismus. Da ich keinen zur Hand hatte, bediente ich mich der Online-Version des Vatikans auf folgender Internetseite:

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