Julia Ludwig - Carl Gustav CARUS

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Von Alexander von Humboldt und Goethe verehrt, Naturwissenschaftler, Gynäkologe und Leibarzt des Leipziger Königshauses, befreundet mit Caspar David Friedrich und Ludwig Tieck, gilt der Harvey der Insekten, wie Carus nach Entdeckung des Blutkreislaufs der Insekten genannt wurde, als einer der großen Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts.
Wer war der Mann, der sein Leben in den Dienst der Wissenschaft und Medizin stellte, der Schädel vermaß
und versuchte Menschen in Rassen aufzuteilen und dessen Gemälde mit denen Caspar David Friedrichs verwechselt wurden?
Julia H. Ludwig präsentiert in dieser erstmaligen Biographie wissenschaftlich fundiert ein Universalgenie – dessen Leben, seine Forschung sowie medizinischen und literarischen Arbeiten und erläutert seine zwiespältige Beziehung und
Briefkorrespondenz zu Goethe, seine Freundschaft mit Caspar David Friedrich und Ludwig Tieck. Zudem findet sich eine bis dato nicht vorhanden gewesene Liste seiner vielzähligen und abwechslungsreichen Literatur.

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Unangenehme Situationen blieben für Carus nicht aus: 1816 erhielt er das Angebot seine Ölgemälde in einer Ausstellung zu präsentieren. Hierfür hätte er diese jedoch in Rahmen gekleidet abgeben müssen. Carus hatte, da die finanziellen Mittel für den Kauf nicht ausreichten, die Verwirklichung der Präsentation bereits aufgegeben, als seine Frau durch Zufall bei einem Antiquar sehr günstig Rahmen erstehen konnte.64 Und auch eine Antwort einer Preisfrage der Kopenhagener Akademie 1823, die ihm eine Medaille für seinen Aufsatz Von den äußeren Lebensbedingungen der heiß- und kaltblütigen Tiere zukommen ließ, deren Umtausch es ihm ermöglichte, ein Reitpferd zu kaufen, erinnert eher an Fortuna als an den Lohn eines beständig arbeitenden Arztes.65 Ein erhalten gebliebener Antrag auf Gehaltserhöhung im Januar 181666 verdeutlicht, wie wenig der Beruf des Arztes finanziell abgesichert war. Obwohl Carus vielerlei Huldigungen erhielt, so musste er stets um eine gerechte Bezahlung bitten.

Dieser Zustand des finanziellen Defizits hatte Carus nicht sein ganzes Leben hinweg belastet: Durch seine fortwährende Arbeit und den dazugehörigen Gehältern, vor allem dem Gehalt durch die Anstellung bei Hofe, wurde es ihm ermöglicht, sich in Dresden eine Villa sowie ein Landhaus und im fortgeschrittenen Alter ein Gut zulegen zu können. Die finanziell angespannte Situation dürfte allerdings zweifellos dazu beigetragen haben, stets zu arbeiten, um ökonomische Lebenseinschränkungen und Existenzängste nicht wiederholt durchleben zu müssen und eventuell war seine eigene geprägte Vergangenheit ausschlaggebend dafür, einen Sohn des Wissenschaftlers Karl Christian F. Krause (1781-1832) durch Lebensmittel und Sonstigem zu unterstützen.67

2.4.6 Depression – ein psychisches Leiden

Auch wenn diese Krankheit wie die wirtschaftlichen Defizite kein einschneidendes Erlebnis für Carus darstellte, die Depression beeinträchtigte jedoch sein Leben und schien ihn, wie der finanzielle Engpass auch, zur Arbeit anzutreiben. In jungen Jahren beschrieb Carus des Öfteren, wie ihn die Melancholie überkam. Teils war diese Stimmung psychisch bedingt, teils wurde sie durch äußere Verhältnisse zusätzlich geschürt.68 „Was dagegen die gewisse schwermütige Stimmung betraf, […] so fehlte sie mir auch keineswegs. Sehr bald fand ich, dass dem Geiste Endziele vorschwebten, welche nur einigermaßen zu erreichen ich oftmals völlig verzweifelte. Ich fand die Wissenschaften von einem Umfange, zu welchem meine Kräfte mir unzulänglich erschienen, dabei waren mir meine Verhältnisse selbst zweifelhaft, ob sie jemals mir ein vollkommenes Sich hingeben an die Wissenschaft gestatten würden, und so kam es, dass mich oft ein Gefühl von verfehlter Lebensrichtung anwehen konnte, welches, wenn es bei einsamen Spaziergängen im Walde […] mich befiel, mir eine Trübheit der Seele herbeiführen musste, welche nicht selten in eine dunkle Sehnsucht nach dem Tode sich endigte.“69 Diese Suizidgedanken im Jahre 1805 wiegelt der Autor jedoch ab und erläutert, dass sein Leben zu diesem Zeitpunkt zu abwechslungsreich für den Tod gewesen sei. Er kämpfte mit Arbeit, Kunst und Reisen in sonnige Gebiete gegen die Depression an. So kann auch hier die treibende Kraft, wie vorher bei den ökonomischen Befindlichkeiten auch, das Manko der Situation als Motor für die Arbeit verstanden werden.70 Wobei Carus im Alter melancholische Anwandlungen hingegen als Unreife, als eine Entwicklungskrankheit ansieht, die in der Jugend vorkommt.71

2nach Manfred Schlösser. Denkwürdigkeiten aus Europa. Hamburg 1963. S. 17.

3s. a. a. O. S. 24.

4Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 22.

5s. a. a. O. S. 22.

6s. a.a.O. S. 37.

7Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 38.

8S. a. a. O. S. 38f.

9S. a. a. O. S. 39.

10Die Definition „wissenschaftliches Denken“ muss an dieser Stelle differenziert unter Berücksichtigung des damaligen Standes der Wissenschaft betrachtet werden.

11Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 50.

12s. a. a. O. S. 51.

13Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 59.

14Da nicht alle Wissenschaftler zu damaliger Zeit diese Meinung vertraten, muss angemerkt werden, dass Carus der Ansicht war, Menschen und Tiere hätten einen ähnlichen Körperaufbau.

15Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 62

16s. a. a. O. S. 78.

17s. a. a. O. S. 79f.

18(dtsch. von mir übersetzt: Entwurf allgemeiner Lebenslehre)

19S. a. a. O. S. 86.

20(dtsch. von mir übersetzt: Über die rheumatische Entzündung des Gebärmutter-Muskelgewebes)

21Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 48.

22s. a. a. O.

23Carl G. Carus. Briefe über Goethes Faust. Leipzig 1835. S. 62.

24nach Dr. Wolfgang Genschorek. Carl Gustav Carus – Arzt – Künstler – Naturforscher. Leipzig 1978. S. 79.

25Für einen näheren Überblick über die Carus’ Kinder siehe unter 10.1. S.87.

26Elmar Jansen (Hrsg.), in: C. G. Carus. Lebenserinnerungen u. Denkwürdigkeiten. Bd 2. Weimar 1969. S. 347

27Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 137.

28s. a. a . O. S. 566.

29s. a. a . O. S. 571.

30Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 435.

31Vgl. hierzu Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 2. Weimar 1969. S. 325.

32Vgl. hierzu Meffert, Ekkehard. Carl Gustav Carus – Arzt – Künstler – Goetheanist. Basel 1999. S. 13-35.

33Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 215.

34s. a. a. O. S. 57.

35Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 58.

36s. a. a. O. S. 69.

37s. a. a. O. S. 94.

38s. a. a. O. S. 101.

39s. a. a. O. S. 94.

40s. a. a. O. S. 100f.

41s. a. a. O. S. 100.

42Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 101.

43s. a. a. O. S. 102.

44s. a. a. O. S. 112f.

45Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. Weimar 1969. S. 113.

46s. a. a. O. S. 115.

47Der Tugendbund war ein 1808 gegründeter Verein, der sich gegen die französische Herrschaft lehnte und im eigenen Volk sowie im Heer für die psychische Rekonvaleszenz eintrat. Er pflegte das Verhältnis zur Dynastie und sorgte für die Erziehung der Jugend. Der Verein hatte etwa 300-400 Mitglieder und wurde 1809 durch Napoleon verboten.

48s. a. a. O. S. 117.

49nach s. a. a. O. S. 118.

50Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. S. 118.

51s. a. a. O. S. 119.

52s. a. a. O. S. 124.

53Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 1. S. 262f.

54s. a. a. O. S. 478.

55s. a. a. O. S. 478.

56Vgl. hierzu Schlösser, Manfred. Denkwürdigkeiten aus Europa. Darmstadt 1963. S. 260.

57Carl G. Carus. Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Band 2. Weimar 1969. S. 259f.

58Aus einem Brief des Königs Friedrich August II. an Carus zeigt sich die liebenswürdige Art Beider und Carus‘ Pflichtbewusstsein. „Schon gestern hat der peinliche Kampf, in dem ich Sie sah, mich wahrhaft bekümmert, und ich hatte auf das Vergnügen, Sie zu meinem Reisebegleiter zu haben, schon ganz Verzicht geleistet. Unerwartet teilte mir nun heute Mittag Geheimrat Minkwitz Ihren Entschluss mit, mich dennoch zu begleiten […]. Ich kann unter diesen Umständen nichts anderes tun, als Sie selbst zu ersuchen, mich nicht zu begleiten. Ich kann es unmöglich auf mich nehmen, Sie in diesem Augenblicke Ihrer Tochter zu entziehen […].“ Nach Schlösser, Manfred. Denkwürdigkeiten aus Europa. Darmstadt 1963. S. 507.

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