Michael Siemers - ZEITSPRUNG

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1945, unmittelbar vor Kriegsende wurde das deutsche U-Boot 296 vor der französischen Atlantikküste von einem Torpedobomber schwer beschädigt und galt seit her als vermisst. Das Flugzeug selber musste in dieser Bucht notlanden und versank auf den Grund des Atlantiks. Es wurde für Wracktaucher interessant und so begab sich auch der 23 jährige Dirk Boregard in die Tiefe. Dabei entdeckte er einen seltsamen Zylinder, in dem er hindurch schwamm und im Jahre 1945 auftauchte. Da er die Besatzung von U-296 vor dem Torbedoangriff warnte, konnte das U-Boot rechtzeitig abtauchen. Als er in seine Gegenwart zurückkehrte, musste er feststellen, dass nichts mehr so war wie zuvor. Niemand kannte ihn. Ein mysteriöser Fremder ließ ihn einen Brief zukommen, in dem er aufgefordert wurde, in die Vergangenheit zurückzukehren. Ein Brief, dessen Handschrift seine eigene war. Ohne Geld und Ausweis reiste er in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Auch dort war er ein Fremder. Weder seine Eltern, die unabhängig mit anderen Personen verheiratet waren, noch sonst jemand konnte sich an ihn erinnern. Eine Woche irrte Dirk Boregard als Obdachloser umher, bis er zu der Erkenntnis kam, wieder durch diesen Zylinder in das Jahr 1945 zurückzukehren. Auf U-296 bestätigte sich dann, was er befürchtete.

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Im Allgemeinen wurde der kleine Sandstrand lediglich in den Sommermonaten von den Bewohnern aus Lorient benutzt, die mit Kind und Kegel die Bucht besetzten. Ausländische Touristen nutzten eher die Strände von Lamor Plage. Die seitlich ins Meer ragenden Felsen boten einen natürlichen Schutz vor Wind und Wellen und die Wassertiefe bescherte einigen Segelbooten mit langem Kiel eine Anlegestelle. Es war vermutlich dieser Begebenheit zu verdanken, dass sich ein paar Touristen hierher nach Archile einfanden, nachdem man emsig die Anlagen in Lorient fotografiert hatte. Der Ort selbst hatte mit seinen paar hundert Einwohnern nicht sonderlich viel zu bieten. Der Sandstrand, eine Handvoll Pensionen und dem besagten Flugzeugwrack, sonst war weiter nichts. Aus diesem Grund hatte sich dort auch vor ein paar Jahren eine kleine Tauchschule angesiedelt, die nebenbei auch ein paar Boote für Taucher, Angler oder Badende verlieh. Das Wrack war aber auch ohne Boot zu erreichen und so zogen es die meisten Taucher vor, direkt zum Wrack zu schwimmen. Eine schwarzgelbe Untiefentonne markierte die Absturzstelle.

Die Touristen und einige wenige Betriebe bescherten dem Ort eine bescheidene Einnahme. Die Tauchschule "Clemont", benannt nach dem jungen Ehepaar Albert und Claire Clemont, konnte sich über die Sommermonate damit etwas hinzuverdienen. Albert war hauptberuflich Koch in einem der hiesigen Restaurants und sie arbeitete halbtags als Aushilfskellnerin.

Die Tauchschule bestand aus einem ausrangierten zwanzig Fuß Container, in dem die Ausrüstungen und Getränkekisten lagerten. Daneben eine provisorische kleine Holzhütte, was als Büro genutzt wurde. Neben dem Container ein kleiner überdachter Imbiss, der nebenbei betrieben wurde. Dahinter ein altersschwacher, aber noch gut funktionierender Dieselmotor, der den Kompressor zur Füllung der Flaschen antrieb. Das kleine Büro hatte gerade mal einen Stuhl, einen Tisch und einen kleinen Schrank. An der Wand hing ein vergilbtes, DIN A3 großes, farbiges Plakat mit der Unterwasseraufnahme des abgestürzten Flugzeugs. Darunter der beschreibende Text des damaligen Unglücks.

"Am 30. April 1945 gegen 10 Uhr lag das Deutsche

U-Boot 296 aufgetaucht in der Bucht von Archile.

Es wurde von einem Torpedobomber der

Alliierten, was wegen eines Motorschadens

notlanden musste, angegriffen und schwer

beschädigt. Dennoch gelang es U 296 abzutau-

chen. Der Pilot vollzog eine Notlandung und

konnte sich selbst retten. Sein Flugzeug,

eine Avenger, versank und liegt noch heute auf

Grund in der Bucht von Archile. Weshalb sich

U 296 in der Bucht aufhielt, ist genauso

unbekannt, wie dessen Verbleib.

Man vermutet, dass die Beschädigung so schwer

war, dass es nicht mehr auftauchen konnte. Kein

Besatzungsmitglied hatte überlebt."

Perone's erster Auftrag an diesem warmen Augustmorgen war die Tauchschule "Clemont". Sie hatte einen Einbruch gemeldet, den Perone nachgehen sollte. Es war noch nicht sonderlich viel los in den Straßen von Archile. Ein paar Einheimische, die zur Arbeit gingen und ein halbes Duzend Anlieferer sorgten für ein bisschen Leben. Am Strand selbst hielt sich noch keiner auf. Die Sonnenschirme waren zugeklappt und die fünf Mietboote lagen hochgezogen am Strand. Der kühle Morgenwind wehte über den Strand und ließ Papier und achtlos weggeworfene Plastikbecher über Wege und Grünanlagen rollen. Der grauweiße Staub der festgewalzten Schotterstraße wirbelte über den Boden und legte sich gleichmäßig auf Pflanzen, Wege und Fenstersimsen nieder. Vor einigen Wochen hatte man damit begonnen, die altersschwache Uferstraße zu sanieren. Ohne Eile schritt Perone an den Häusern vorbei, dessen Rollläden teilweise noch heruntergezogen waren. Auf der Straße parkten diverse Baumaschinen, die zum Wochenende mit weiß-roten Absperrgittern eingefriedet wurden. Noch war an diesem Montagmorgen kein Arbeiter, die überwiegend aus Lorient kamen, zu sehen.

Perone wurde freundlich, aber auch sehr verhalten empfangen. Eher ein bisschen verunsichert. Man kannte sich und war per "Du". Ein Dorf eben, wo jeder jeden kannte und sich jedes, noch so kleines Ereignis, wie ein Lauffeuer verbreitete. Straftaten, wie Einbrüche oder Diebstähle waren hier eher selten. Perone ließ sich so gleich den aufgebrochenen Container zeigen und spähte neugierig hinein. Säuberlich geordnet standen Pressluftflaschen und andere Geräte an der Wand. Taucheranzüge und Zubehör hingen am Haken oder lagen geordnet in den Regalen. Es hatte den Anschein, als hätte hier nie ein Einbruch stattgefunden. Nur das aufgebrochene Vorhängeschloss, was noch an der Verriegelung hing, verriet das gewaltsame Eindringen. Schweigend stand das Ehepaar daneben und wartete auf Perone's Fragen. Dieser leuchtete mit seiner Taschenlampe den schummerigen Container aus und steckte sie anschließend wieder weg.

"Und?", fragte Perone, "was gestohlen worden?"

Das junge Paar druckste etwas verunsichert herum bis Albert sagte: "Nur eine komplette Tauchausrüstung. Flasche, Lungenautomat, Anzug, Brille, Bleigurt, Messer und Flossen."

"Mehr nicht?", wunderte sich Perone und zog wie nebenbei sein Notizblock heraus. Beide schüttelten einvernehmlich den Kopf. Dabei sahen sie sich immer wieder fragend und abwartend zugleich an. Denn sie hätten eher vermutet, dass man sich die teuren Lungenautomaten oder Anzüge unter den Nagel gerissen hätte. Für die Sachen hätte man locker einige Tausend Euro bekommen können. Aber nur eine komplette Ausrüstung empfanden beide recht ungewöhnlich. Zumal das orangefarben "Clemontlabel" sehr auffällig und nur schwer zu entfernen war. Im Umkreis von gut vierzig Kilometer war die Tauchschule Clemont die Einzige.

"Ich nehme an, ihr seid versichert, oder?", fragte Perone, während er sich die gestohlenen Sachen notierte. Wieder nickten beide gleichzeitig, doch der Blick verriet, dass sie etwas nicht behagte. Es hatte den Anschein, als wäre ihnen etwas unheimlich.

"Seid ihr unzufrieden mit der Ausbeute eures Einbrechers oder warum guckt ihr so?"

Erneut blickte sich das Paar an und war sich nicht im Klaren darüber, wer denn nun erzählen sollte. Nach ein paar Sekunden des Schweigens gab sich Claire einen Ruck und sagte: "Nun, die Sache ist etwas merkwürdig. Was uns da gestohlen wurde, gehörte uns eigentlich nicht."

"Die Sachen waren zwar alle mit unserem Namenslabel versehen, aber sie gehörten uns gar nicht, verstehst du?", fügte ihr Mann erklärend hinzu.

"Nein, verstehe ich nicht", antwortete Perone und steckte sein Notizblock in die Brustasche zurück. Albert rieb sich mit der Hand den Nacken, während sie beunruhigt von dem einen Bein auf das andere wippte.

"Läuft die eine Ausrüstung offiziell nicht über die Bücher, oder was?", fragte Perone schmunzelnd. Fast jeder hier im Ort versuchte mit kleinen unerlaubten Tricks die Steuer zu umgehen und im Regelfall wurde es auch von den hiesigen Beamten und Staatsdienern gern "übersehen". Eigentlich hätte er ja jetzt ein "na ja, du weißt ja, wie es ist" erwartet. Doch die krause Stirn und die zusammengezogenen Augenbrauen ließen etwas anderes vermuten.

"Ihr könntet ja eine andere Nummer eintragen, wenn es hilfreich ist", bot Perone ihnen die kleine unkorrekte Eintragung in ihrer Buchführung an. Doch so wie sie ihn ansahen, hatte es damit gar nichts zu tun.

"Sag du es ihm", forderte Claire ihren Mann auf und stieß ihn sanft gegen den Arm. Albert zögerte, als läge er sich die passenden Worte zurecht. Dabei kratzte er sich verlegen am Hinterkopf. Dann begann er zu erzählen: "Vor etwa einer Woche brachte uns ein Mann eine Ausrüstung zurück und wollte diesbezüglich seine zweihundert Euro Pfand und seine Sachen zurück."

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