Ralf During - Anaïs Tagebuch

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Anaïs Tagebuch: краткое содержание, описание и аннотация

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Anaïs entführt uns in ihrem Tagebuch weit zurück in ihre Kindheit, wo wir ihre erste Liebe, Hugo kennenlernen, den 5jährigen Jungen aus ihrer Nachbarschaft. Dem folgen die aufregenden Jahre des Heranwachsens in der französischen Provence, den ersten Freundschaften, dem Entdecken des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität, die geteilt mit der besten Freundin, geradewegs in den Focus ihrer männlichen Mitschüler und Freunde führt. Der geradlinige Weg ihrer Kindheit verliert sich alsbald auf verschlungenen Pfaden der einsetzenden Pubertät und der ersten echten Liebe, abgrundtiefem Liebeskummer und erwachender Lust, der schüchterne Experimente beim Doktorspiel und heimlich unter der eigenen Bettdecke vorausgehen und den Weg zu einem erfüllten und bewegten Liebesleben ebnen. Dieser Roman begleitet Anaïs auf dem Weg ins Erwachsenwerden und lässt uns manch zaghaften Blick durch das Schlüsselloch ihres Jugendzimmers werfen, macht die Gedanken eines frühreifen Mädchens vernehmbar.

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Ich kannte mittlerweile die Antwort, doch ich wusste nicht, wie ich meiner kleinen Schwester erklären sollte, dass es Frauen ab einem gewissen Alter schön fanden, dass sich Männer auf sie legten und ihren Pipihahn in sie hineinsteckten. Noch immer gruselte es mich bei diesem Gedanken, so dass ich darüber nicht sprechen wollte.

Um Marcelles Fragen zu beenden, schlug ich vor, dass wir Modeschau spielen sollten. Marcelle war begeistert und lief sogleich in das Schlafzimmer unserer Eltern und setzte sich an die Frisierkommode meiner Mutter. Dort sollte ich sie schminken, bevor wir in Mutters Kleiderschrank nach etwas Passendem für den Laufsteg suchen würde.

Nur in Unterwäsche sprangen wir anschließend auf dem großen Doppelbett meiner Eltern herum und balgten uns um die besten Kleidungsstücke. Marcell hatte sich eine grüne Federboa geschnappt, die einen tollen Kontrast zu ihren roten Locken bildete, und ich trug Mamans großen Strohhut zusammen mit einem weißen Hemd meines Vaters, das mir bis zu den Knien reichte. Als Laufsteg musste der Gang zwischen Schrank und Bett herhalten, den Marcell in Mutters viel zu großen Pumps entlang schritt.

Wir hatten einen Riesenspaß, bis Großmutter kam und uns aus dem Schlafzimmer scheuchte. Papa war von einer längeren Dienstreise zurückgekehrt und wollte seine kleinen Mädchen sehen. Also zogen wir uns rasch wieder an und liefen ins Vestibül, wo Vater mit einer Zeitung saß und seinen Kaffee trank. Großmutter rief noch, dass wir nicht so laut sein sollten, doch Papa war aufgestanden und hielt uns die ausgetreckten Arme entgegen, in die wir uns fröhlich kreischend hinein warfen.

Nachdem er uns einige Male im Kreis durch die Luft gewirbelt und wir ihn mit Küssen überhäuft hatten, setzte er Marcelle und mich wieder ab und sah meiner kleinen Schwester überrascht ins Gesicht. Wir hatten vor Aufregung ganz vergessen, sie wieder abzuschminken, sodass die Fünfjährige mit Rouge, Lippenstift und Wimperntusche eher wie eine der Frauen auf den Werbeanzeigen aussah, als das kleine Mädchen, das sie war.

Ob sie noch auf einen Ball gehen wolle, fragte Papa meine Schwester lachend und versuchte mit seinem großen, karierten Taschentuch das Gröbste aus ihrem Gesicht zu wischen. Doch dabei verschmierte er die Wimperntusche nur noch mehr, bis Marcelle mit den schwarzen Schatten um die Augen einer Nachtbartänzerin glich, wie ich sie einmal heimlich in einem Erwachsenenfilm spät abends gesehen hatte.

Ab in die Wanne, befahl mein Vater und trug Marcelle hinauf ins Bad, wo er uns Wasser einließ und meiner Schwester beim Ausziehen half. Während Marcelle und ich im Schaum untertauchten, erzählte er uns von seiner Dienstreise. Plötzlich fragte Marcelle, ob er denn wüsste, wie die Babys in Mamans Bauch kämen und Papa brach mitten im Satz ab. Ich spürte, wie mir das Blut ins Gesicht schoss, fieberte dennoch darauf, was er sagen würde. Papa schien nicht glücklich über Marcelles Frage zu sein, doch schließlich bat er sie aufzustehen und erklärte uns den Unterschied zwischen Männern und Frauen und was Männer tun, damit Frauen schwanger würden.

2. April 1971

Letztens waren wir im Zoo. Maman musste zu einer ihrer Untersuchungen in die Stadt und Großmutter ging mit uns Mädchen die Eisbären angucken. Die waren neu und man hatte extra ein großes Gehege mit künstlichem Eisberg und einer Wasserrutsche für sie gebaut. Wir drängten uns zusammen mit dutzend anderen Kinder an das Geländer und drückten uns an der Unterwasserglasscheibe die Nasen platt. Aber es war furchtbar aufregend, den riesigen Tieren zuzusehen, wie sie durch das Eiswasser tauchten oder bei der Fütterung die Fische noch in der Luft fingen.

Marcelle war ganz aus dem Häuschen, noch mehr aber strahlte sie, als wir endlich zum Affengehege kamen. Eine Gruppe Halbstarker turnte kreischend durch die Baumwipfel, während sich der alte Silberrücken von einem seiner Weibchen lausen ließ. Die anderen Affen tummelten sich auf der Radschaukel oder balgten sich um Bananen. Einer saß direkt am Gitter und schaute sich die Besucher an, die auf der anderen Seite des Geheges standen. Direkt neben ihm hing ein Schild, das das Füttern der Affen untersagte.

Marcelle zog Großmutter zu einer Affenmutter mit ihrem Neugeborenen, während ich beobachtete, wie der Affe am Gitter an irgendetwas zwischen seinen Beinen herumspielte. Nach ein paar Sekunden ragte ein pinkfarbener Stift zwischen seinen Fingern empor, den er wild zu reiben begann. Gleichzeitig kratzte er sich die schwarze Kugel, die baumelnd unterhalb seines Stiftes hing. Irritiert sah sich zu Großmutter, die den Affen vor mir ebenfalls bemerkt hatte und mich rasch hinüber zu der Affenmutter mit ihrem Kind zog.

Einige Tage später auf dem Schulhof erzählte ich meinen Freundinnen von dem Zoobesuch und auch dem Affen mit dem komischen Stift. Babette sah ihre Zwillingsschwester Marie an und als die grinsend nickte, erzählte sie uns flüsternd, dass sie das schon mal bei ihrem älteren Bruder gesehen hätte. Der hatte sich in seinem Zimmer eingeschlossen, während die beiden Schwestern im Baumhaus vor seinem Fenster spielten und ihn heimlich beobachteten. Als er seine Hose auszog, dachte sie erst, er würde sich nur umziehen, doch als er auch seine Unterhose ablegte und sich nackt aufs Bett legte, trauten sich die Zwillinge kaum Luft zu holen.

Ihr dreizehnjähriger Bruder Raoul hatte sich den Unterwäschekatalog ihrer Mutter mit ins Bett genommen und blätterte darin. Babette war kaum noch zu verstehen, als sie flüsternd beschrieb, wie plötzlich das Ding zwischen Raouls Beinen zu wachsen begann und Sekunden später aus seinem Schoß hervorragte. Genau so wie bei dem Affen, sagte sie zu mir und ich nickte aufgeregt. Dann habe sich ihr Bruder da unten angefasst und zu reiben begonnen. Marie lief rot an, als ihre Schwester beschrieb, wie ihr Bruder nach ein paar Minuten aufgestöhnt habe und irgendetwas aus seinem Schwanz gespritzt kam. Leider klingelte da die Schulglocke und rief uns Kinder zurück in die Klassen.

Noch lange ging mir der Gedanken nicht aus dem Kopf, wieso Babettes Bruder in sein Bett gepinkelt haben soll. Noch mehr aber interessierte mich, was genau er zuvor in seinem Zimmer getan hatte. Ich musste einmal mehr an Bernard denken und an dessen kleinen Wurm damals am Weiher. Doch da hatte nichts empor gestanden, schon gar nicht so etwas Langes wie bei dem Affen. Doch das war nicht der einzige Grund, wieso mich Babettes Geschichte so berührte. Hatte ich mir doch seit einiger Zeit angewöhnt, Mr. Bee vor dem Einschlafen zwischen meine Beine zu pressen und mich an seiner harten Schnauze zu reiben. Es kitzelte so schön und irgendetwas sagte mir, dass es das gleiche Gefühl war, wieso sich Raoul da unten angefasst hatte.

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