Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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Yanicks Armee hat inzwischen genug Zeit mich zu mustern. Sie wollen wissen, für wen der strahlend weiße Ritter in seiner strahlend weißen Rüstung sein teures Ticket verschenkt.

Für wen interessiert sich dieser Held?

Für mich. Für die, die ihre Stimme verloren hat.

Schnell sehe ich zum Fenster, um den indiskreten Blicken zu entfliehen. Gleichzeitig setzt sich Yanick mir gegenüber und lächelt zufrieden in die Runde seines Heeres. Es fehlt nur noch der Jubelruf der Masse. An Joris Oma gewandt, die ihn schmunzelnd und bewundernd betrachtet, meint er in Gewinnerlaune: »Schade für ihn, nicht wahr? Ich habe bemerkt, dass er schon arg interessiert war.«

Wie auf der Brücke. Total von sich eingenommen und arrogant! Aber zum Schmelzen.

Joris Oma nickt und antwortet: »Ja, das war mir auch aufgefallen. Sie aber nicht an ihm.«

»Sehen Sie! Genau das habe ich auch bemerkt. Ich beginne Sie sympathisch zu finden«, entgegnet er und lacht fröhlich auf. Das mildert die Arroganz gleich wieder und macht ihn sympathisch. Sein Blick wandert zu mir. Aus den Augenwinkeln schiele ich zu ihm und schüttele meinen Kopf.

Er ist so dreist.

Und doch … mein Magen hüpft vor Freude. In ihm tummeln sich die Schmetterlinge. Aus meiner Tasche ziehe ich einen Schreibblock samt Stift hervor und schreibe etwas auf. Anschließend drehe ich den Block um, damit er lesen kann.

Ich kann nicht plaudern.

Yanick nickt und antwortet: »Ich weiß.«

Eine Bewegtheit in meinem Gesicht verrät ihm meine Überraschung.

»Eine gute Freundin, die sich Sorgen macht«, ergänzt er.

Ich schnelle nach vorn und schreibe: Uta?

Als Yanick den Namen liest, bestätigt er. Ich muss diese Information sortieren und schweife gedanklich in die Ferne. Ich erinnere mich an einige Sätze von Uta. Augenblicklich erkenne ich den Zusammenhang. Aber erst jetzt wird mir klar, dass sie Kontakt zu Yanick hatte.

Darum wollte sie mir die Vorbereitungen abnehmen. Sie hatte alles organisiert. Ständig hat sie mich ermahnt mich genau an den Plan zu halten. Dann die Verabschiedung vor dem Bahnhof und die Weigerung mich zum Bahnsteig zu bringen.

»Ich habe mich bei ihr gemeldet. Anfangs war sie echt sauer auf mich, wollte wissen, was vorgefallen ist. Ob ich …«

Ich sehe aus dem Fenster. Ob er was mit mir gemacht hatte? Ja, das hatte er, aber nicht so, wie Uta dachte. Anders. Und dieses Anders verhindert, dass ich ihn in diesem Moment ansehen kann. Meine Mimik würde ihm zu viel verraten.

Dass die Mitreisenden zuhören, kann ich schlecht verhindern. Dazu hat Yanick ihre Neugier bis zum Äußersten getrieben. Aber ich kann verhindern, was jetzt in meinem Blick für alle offensichtlich wäre. Also sehe ich hinaus und hoffe, dass die Bilder, die ich von jenem Wochenende habe, schnell wie die Bäume vorbeiziehen.

Zuerst schöne Bilder, dann schmerzliche und dann absolut erfüllende.

»Was ich mit dir gemacht habe …«

Schnell hebe ich meine Hand und winke ab, deute auf mich.

»Ich weiß.« Mit diesen Worten umreißt er leise, wer wen gehen ließ. Zu genau wissen wir, dass ein Zeichen von mir genügt hätte. Oder ein Wort. Irgendetwas, was ihm signalisiert: Geh nicht !

Ich war es, die gesagt hatte, dass er Montag wieder gehen müsste. Ich war es, die ihm nicht gesagt hatte, er soll bleiben. An meinem Zustand traf ihn also keinerlei Schuld.

Yanick schaut auf den Schreibblock, auf dessen Papier er langsam etwas schreibt.

Manchmal überlege ich, ob es richtig war zu gehen. Auch wenn du mir nicht sagen konntest, dass ich bleiben soll.

Ich lese und schließe vor Gram meine Augen. Können ist das eine. Es zu machen etwas anderes. Er hatte seine Gründe zu gehen. Genauso, wie ich meine Gründe hatte, ihn nicht zu bitten er solle bleiben.

Der Block unter meinen Fingern bewegt sich. Kurz darauf spüre ich ihn wieder und öffne meine Augen einen Spalt.

Ich ahnte nicht, dass du vermutlich schon gar nicht mehr sprechen konntest.

Nachdem ich diese Zeilen überflogen habe, schließe ich meine Augen wieder. Ihn ansehen kann ich nicht. Er hätte darin die endlose Leere gesehen, die ich in den Tagen, Wochen und Monaten danach gefühlt habe. Schreckliche Leere. Und ja, seit wir zusammen in der Dusche waren, fehlt meine Stimme.

Der Block bewegt sich wieder.

Ich sehe aus dem Fenster, ohne die grünen Felder und Wiesen zu wahrzunehmen, die vorbeifliegen. Gedanklich bin ich in der Dusche. Wie oft stand ich darin und schloss meine Augen in dem Gefühl, er stünde wieder vor mir. Aber das wäre er nur, wenn ich gesagt hätte, er soll bleiben und das konnte ich mir noch weniger vorstellen.

Der Block schiebt sich wieder langsam zu mir und ich sehe hinab.

Aber selbst wenn deine Stimme noch funktioniert hätte … Du hättest es nicht gesagt, obwohl du mit Sicherheit daran gedacht hast.

Ich hebe meine Lider, um ihn anzusehen. Warum sie geschlossen halten, wenn er so viel von mir weiß. Also nicke ich und bestätige seine Vermutung. Ja, ich habe daran gedacht. Lange sieht er mich schweigend an und ich lehne mich zurück. Kommt es mir nur so vor oder werde ich in seiner Gegenwart ruhig und ausgeglichen?

Ich sehe ihn an und mein Kopf ist leer. Nicht negativ leer – beruhigend und wohltuend leer.

Ich sehe zu, wie er die nächste Nachricht für mich schreibt und den Block umdreht.

Hatte gehofft, du bist mit unserem Sohn schwanger!

Stumm lache ich mich schlapp und er grinst wie ein Honigkuchenpferd. Ich erinnere mich.

Pille , kritzele ich kaum leserlich durch meinen Lachanfall. Er liest und zuckt entschuldigend mit seinen Achseln.

»Hallo, mein Junge«, richtet er sich nun an Joris. »Wie wäre es für dich hier am Fenster zu sitzen und Ausschau nach Warnemünde zu halten? Magst du?«

Joris horcht begeistert auf, sieht aber fragend zu seiner Oma.

»Das ist aber sehr nett von dem Mann. Schau mal, da kannst du neben mir sitzen und aus dem Fenster sehen.«

Kurzerhand werden die Sitzplätze getauscht und Yanick bedankt sich bei der Frau, als er neben mir Platz genommen hat. Er nimmt meine Hand und führt sie zu seinem Mund. Ich schmelze als ich zusehe, wie seine weichen Lippen meine Fingerspitzen berühren.

Ich drücke meine Hand nach unten und rutsche mit meinem Gesicht näher. Er versteht und küsst mich wie es der Anstand an dieser Stelle erlaubt. Atemlos sind wir danach allemal.

»снова – Snowa (Wieder)!«, japst er aus der Puste und strahlt mich an.

Er bekommt immer alles, was er sich wünscht. Egal ob er seinen Wunsch-Geburtstag hat oder nicht. Dazu braucht er keinen Wunsch Geburtstag.

Angestrengt überlege ich, was im letzten Juli auf der Brücke schief gelaufen war. Seiner Bitte, nach einem weiteren Kuss, komme ich nur zu gerne nach.

Erneut lege ich meine Lippen auf seine. Dieses Mal hält er seinen Kopf so, dass wir halbwegs geschützt vor aufdringlichen Blicken sind.

In meinem Magen tanzen die Schmetterlinge und von seinem Parfum wird mir ganz wirr im Kopf. Seine Bernsteinaugen sehen mich danach zufriedengestellt an. Die Pupillen sind größer als vor unserem Kuss und ich frage mich, ob mir meine Aufregung auch so deutlich anzusehen ist.

Joris sieht unverblümt zu uns und ich muss mich jetzt zu ihm vorbeugen, um seine Wange zu berühren. Die Haut fühlt sich zart und weich an. Mit seinen wachen Kinderaugen mustert er mich.

»Ich heiße Joris und bin schon so alt«, sagte er, hebt drei Fingerchen und dreht den Kopf zu seiner Oma, die zustimmend nickt. Joris freut sich, dass er die richtige Anzahl von Fingern gehoben hat.

Ich ziehe den Block zu mir und schreibe hastig: Ich heiße Ella. Joris ist ein sehr schöner Name.

Seine Oma liest ihm meine Zeilen vor. Für ihn startet ein spannendes Spiel auf diese Weise zu sprechen und es geht eine geraume Zeit hin und her.

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