Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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Ich nicke und weiß es, sonst hätte er sich nicht die Mühe mit diesem Zimmer gegeben. Mein Mund sucht seinen. Schon fühlt es sich wieder so an, wie im Juli, als wir uns in meiner Wohnung für zwei Tage liebten.

In seine Arme gesunken, die mich umfassen, die mich begehren und entfachen, lasse ich mich fallen. Nicht irgendein Gedanke zu viel. Keine Angst. Nur er und ich.

Wie im Juli liebt er mich. Es ist, als wären nicht acht Monate vergangen, sondern nur ein paar Stunden. So, als ob er nur kurz zur Arbeit gegangen war.

Nachdem wir unseren Hunger gestillt haben, sieht er mich befriedigt und treu ergeben an.

»Du bist zum Niederknien. Der arme Kerl hatte keine Chance«, stellt er selbstzufrieden fest und grinst wie ein Breitmaulfrosch. Ich verneine und setze mich auf. Mein Zopf hat sich gelöst und ich ordne ihn neu.

Yanick steht auf, um etwas Wasser zu holen. Nackt und mit leichtem Schweißfilm bedeckt, läuft er zur Küche. Hingerissen sehe ich hinterher. Nein, kein anderer als er hatte eine Chance. Er schenkt Wasser in zwei Gläser und ruft: »Mein Vater lässt dir Grüße ausrichten.«

Von meiner Chefin habe ich gehört, dass ein reicher Anwalt eine Menge Fragen gestellt hat. Er sah sich im Kindergarten um. Er bat er um Einsicht in einige Unterlagen und schlug ein Angebot vor.

Dazu konnte meine Chefin nicht Nein sagen, denn es regnete Spendengelder. Für die nächsten fünf Jahre fördert Yanicks Vater die Kita. Uta hat mir alles prompt erzählt. Auch, dass er mir gute Besserung ausrichten ließ.

Seitdem wird getuschelt, dass er mein Geliebter sei, was mich sehr amüsiert.

Uta und ich lachen herzlich darüber. Die schöne Warwara hat sich einen Reichen geangelt. Fakt ist, dass er um Einsicht in meine Qualifikationen gebeten hat. Er hat mich über den grünen Klee gelobt. Klar ist da eine Liebelei für viele gleich denkbar.

»Ich sagte dir doch, dass er dich nett findet. Erinnerst du dich?«

Yanick stellt die Gläser auf den Nachtschrank ab und ich mache ein Zeichen, dass ich etwas schreiben möchte. Als ich den Block in meinen Händen halte scheibe ich: Aber wir haben uns über Geld unterhalten.

Yanick schmunzelt, kommt in das Bett zurück und setzt sich vor mich.

»Du willst es nicht verstehen, oder? Ich soll dir trotzdem Grüße ausrichten.«

Er kommt grinsend dichter und sieht mich lüstern an. Vor meiner Nase hält er inne. »Wo wir gerade davon sprechen. Ich habe Neuigkeiten. Die Zulassung ist eingetroffen. Du darfst gratulieren!«

Das mache ich sehr gerne und falle um seinen Hals. Ich küsse wild und schnell sein ganzes Gesicht, bis er mich lachend von sich schiebt. Sein Gesicht wird schnell ernst.

»Ich musste viel an dich denken. Ehrlich gesagt nur. Ich war nicht in der Lage zu glauben, dass ich dir egal bin. Ich habe mich als halben Menschen gefühlt.«

Die vielen leeren Stunden, die ohne ihn nicht vergingen. Die Tage, die mir endlos erschienen. Nicht einer verging, ohne dass ich nicht an ihn gedacht habe. Nicht einer ohne eine verlorene Träne. Eine Götterträne.

Und jetzt höre ich, dass es ihm ähnlich ergangen ist. Wo blieb der Rosenregen, wie im Märchen? Ende gut, alles gut.

»Ella, du hast mir einmal vorgeworfen, dass ich dir nur den Dreck von mir gezeigt habe. Erinnerst du dich?«

Nach Luft schnappend stoße ich meine Atemluft aus und nicke. Ja. Das habe ich ihm an den Kopf geschleudert.

»Ich habe dir nicht nur Dreck von mir gezeigt. Das glaube mir.«

Ich schniefe, meine Tränen hoch und nicke erneut. An unserem gemeinsamen Wochenende hatte ich mich ihn verliebt. Und doch … der Dorn. So nannte es Joris Oma. Der Dorn saß irgendwo in meiner Haut fest.

Kritzelnd fege ich über das Papier: Sie nannte es Dorn.

»Ich erinnere mich«, sagt Yanick leise und sieht mich lange an.

Vorsichtig nimmt er mir den Stift aus der Hand. Er legt ihn mit dem Schreibblock auf das Nachtschränkchen. Danach streift er mir liebevoll den Zopf auf den Rücken. Seine Hand berührt sinnlich meine Halsbeuge. Ich senke die Lider und spüre ihn vor mir, denn sein Atem streift mein Kinn. Er küsst mich.

Behutsam beugt er mich nach hinten. Unter seinen Küssen krümme ich mich lustvoll. Aber er spielt mit meinem Körper so lange, bis ich vor Verlangen völlig außer mir bin und anfange auf Russisch mit ihm zu sprechen. Er lenkt meine Aufmerksamkeit auf sich und ich sehe ihn an..

»Jeden Tag denke ich daran«, flüstert er und sieht mich unter seinen Bewegungen an. Er macht sie für mich. Ich atmete schwer, sehe nur ihn.

»Jeden Tag.« Auch er atmet schwer.

Ich weiß, was er meint und springe rückwärts in endlose Tiefe der Schwerelosigkeit. Fallend sehe ich ihn, wie er mir entrückt und fasziniert zusieht. Absolute Stille kehrt in mir ein.

Nach den Nächten im Juli hatte nie jemand anderer für mich existiert. Wie könnte ich mich mit etwas trösten, das weniger Wert hat als das, was er in mir erweckt? Das, und nur das fühlt sich vollkommen an.

Er hält seinen Atem an und pausiert für mich. Ich erschaudere und tauche ein. Ihn sehe ich oberhalb der Oberfläche. Spring! , denke ich und er springt. Er eilt mir nach. In unserem Meer der Liebe formiert sich alles neu und setzt sich wieder zusammen.

Als wir auftauchen, zögere ich einen Moment. Ein Geräusch. Ich drehe mich um und sehe etwas pulsieren.

Es erinnert mich an einen Herzschlag.

Ein gemeinsamer Herzschlag.

Wir haben ihn erschaffen.

Kapitel 11

»Hast du Hunger?«, flüstert Yanick in mein Ohr. Ich schlummere in seinem Arm, mit dem Rücken an ihn geschmiegt. Träge strecke ich mich.

»Ich habe etwas vorbereitet.« Yanick springt auf, eilt in die Küche und öffnet den Kühlschrank. Er entnimmt dort einen Topf und hält ihn wie eine Trophäe in die Höhe.

Ich schiebe mir die Decke wieder über meinen Kopf. Ich will nichts essen, lieber an vorhin denken. Yanick kommt zum Bett zurück und kriecht zu mir, zieht an der Decke.

»Ich habe telefoniert und die Dame in der Pension gebeten, für dich eine Hühnerbrühe zu kochen.«

Im Topf ist Suppe? Was hatte er?

Verwundert und erstaunt gleichzeitig, sehe ich ihn an.

»Irgendwie habe ich sie wohl überzeugt und e voila … Sie möchte auch, dass du wieder gesund wirst und auf deine Strümpfe kommst. Magst du?«

Yanick überzeugt jeden irgendwie, ihn zu mögen. Die liebe Frau Holm hat ihn in ihr altes, liebes Herz geschlossen. Das habe ich bei unserer Ankunft sofort gemerkt. Er lässt sich neben mir fallen und zerrt die Decke komplett von mir herunter, als ich versuche sie wieder über meinen Kopf zu ziehen. Ich will doch nur an vorhin denken und mich dabei einkuscheln.

»Anders ausgedrückt: Mir liegt am Herzen, dass du isst«, besteht er und richtet sich auf. Ich folge ihm, küsse seinen Hals, seine Ohren und will mich weiter nach unten vorarbeiten. Doch Yanick hebt mich kurzerhand aus dem Bett. Es fröstelt mir und ich sträube mich, indem ich strampele. Unnachgiebig sagt er: »Erst essen, dann kannst du wieder … Frau Nimmersatt!«

Er setzt mich ab, zieht einen Stuhl vom Tisch ab und sieht mich auffordernd an. Ich folge widerwillig. Also gut. Schnell etwas essen. Auf dem Block notiere ich: Dann mach es nicht so mit mir, dass ich so viel davon will.

Yanick liest und haucht in meinen Mund: »Frau Elisa Nimmersatt, ich kann nicht anders.« Er hebt mit der freien Hand den Deckel und ich sehe ungläubig in den Topf, der voll Eierstich und Hühnerfleisch schwimmt. Wie bei Oma! Ich kann mir förmlich ausmalen, wie er es angestellt hatte die Dame zu bezirzen. Er kann so charmant sein und alle Frauen um seinen Finger wickeln. Egal wie alt.

Wir schlürfen die gehaltvolle Suppe, die gut tut.

In den vergangenen Monaten habe ich deutlich Gewicht verloren und das meint Yanick mit: W ieder auf die Strümpfe kommen . Essen war das Letzte, worauf ich in der Vergangenheit Appetit hatte. Meist habe ich mich von Apfelmus und Babybrei ernährt, zumal mir auch die Lust fehlte die Dinge zu kochen, die durch den Hals rutschten. Uta hatte es oft übernommen zu kochen. Leider war Uta nicht rund um die Uhr da, um den Gewichtsverlust von mir zu stoppen.

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