Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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Aber das ist noch nicht alles. Eine Konfektschale voll mit russischen Pralinen, lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Sie quillt fast über.

Ich berühre alles. Für mich ist es unfassbar, welche Mühe er sich gegeben hat, die Dinge zu organisieren, an denen ich meine Freude habe. Die Dinge, die mich in den siebten Himmel heben. Gerührt sehe ich ihn an.

Yanick steht an der Tür und kommt jetzt gemächlich näher.

»Ich habe es wegen der Farben ausgesucht. Gefällt es dir?«, fragt er und ich kann seine Bescheidenheit kaum glauben. Wegen der Farben … das hier ist mein Himmel auf Erden. Nicht nur aufgrund der Farben. Heftig nicke ich und lächele glücklich. Mit meiner Hand forme ich ein Herz.

»Du bist sicher müde.« Er stellt gerade meinen Koffer neben dem Bett und kommt zu mir und umschließt mich. »Ruh dich etwas aus. Ich besorge uns in der Zwischenzeit eine Kleinigkeit zu Essen. Bin gleich wieder da.«

Nach einem Kuss löst er sich nur widerwillig und verschwindet durch die Tür, nicht ohne noch einmal lächelnd zu mir zu sehen.

»Lauf nicht weg!«, grinst er und geht wieder zur Tür. Ich schüttele meinen Kopf und die Tür schließt sich.

Unschlüssig stehe ich im Raum und sehe mich um. Er hat das ausgesucht. Für mich.

Ich suche aufgeregt mein Handy und knipse Fotos für Uta. Mit einer Nachricht schicke ich sie ab. Sie schreibt zurück, dass sie sich freut. Wir sollen uns gut erholen.

Ich öffne das Fenster und blicke in die Dunkelheit hinaus. Viel sehe ich nicht, aber riechen kann ich und atme tief ein.

Die Ärzte hatten eine Logotherapie verordnet. Sie waren angetan von der Idee, an die Ostsee zu fahren. Die salzhaltige Luft würde mir helfen. Ebenso die Ortsveränderung. Sie rieten mir, meinen Stress zu minimieren. Dabei hatte ich keinen Stress.

Erst glaubten alle an eine Heiserkeit durch eine Erkältung. Ich war ja den ganzen Freitag nur im Bikini herumgelaufen. Aber mit meinen Bronchien war alles in Ordnung.

So blieb mir zerknirscht nur die Stimmbänder zu schonen, mich auszuruhen und zu inhalieren. Jetzt eben die Ostsee.

Ich suche mir aus meiner Tasche den Schreibblock und Stift. Beide lege ich auf dem Couchtisch ab. Dabei fällt mir das Bild von Joris in die Hände. Vorhin hatte ich es zusammengefaltet und in die Handtasche gelegt. Mit dem Stift schreibe ich auf die Vorderseite rechts unten Joris 12.03.2011. Auf die Rückseite vermerke ich: Ella und Yanick mit ihren Kindern . Berufskrankheit.

Danach gehe ich in das Bad und flechte meinen Zopf neu. Frisch frisiert setze ich mich auf das Sofa und kuschele mich ein. Mit dem Bild von Joris in den Händen fallen meine Augen auf dem Sofa zu. Ich laufe hier ganz gewiss nicht weg.

Erst als Yanick leise die Tür öffnet, werde ich kurz munter. Ich bleibe jedoch liegen. Er bewegt sich vorsichtig durch den Raum.

Wie aus weiter Ferne nehme ich wahr, wie das Fenster geschlossen wird. Etwas klickt leise, dumpf wird der Kühlschrank geöffnet und wieder verschlossen. Es raschelt ein wenig, dann steht er in der Nähe.

Seine Finger gleiten über meine Haare. Diese Berührung lässt mich noch weiter sinken und sein Atem ist ganz leise zu hören. Er deckt mich mit einer Decke zu.

Ich bin so von seiner Anwesenheit beruhigt, dass ich einschlafe. Traumlos werde ich wieder munter und das Licht der Nachttischlampen taucht den Raum in gemütliche Farben.

Yanick sitzt gegenüber auf dem Sofa und schaut mich an. Auf meine verschlafene Begrüßung erwidert er mit einem warmherzigen Blick.

Auf dem Tisch vor ihm liegt das Bild von Joris.

»Du hast nicht einen meiner Briefe geöffnet, geschweige gelesen?«, will er leise wissen.

Obwohl ich auf keinen seiner Briefe reagierte, kamen weitere. Manche dick wie Finger, andere dünn wie Seidenpapier. Das hat er ganz sicher von Uta erfahren.

Er legt seine Nasenwurzel in Falten und sieht mich an, als versuche er zu begreifen.

»Warum Ella?«

Wie, selbst wenn ich sprechen könnte, soll ich ihm das erklären? Wie, wenn ich es kaum verstehe.

Vor dem Bootshaus sagte ich, dass mich die Villa beeindruckt. Er entgegnete mir, dass ich lüge. Doch er hat sich getäuscht, hat das Wort beeindruckt falsch gedeutet.

Jedes Wort hat eine Anzahl von Bedeutungen. Beeindruckt muss nicht zwangsläufig positiv gemeint sein. Ich meinte es nicht in diesem Sinne.

»Du weißt, dass ich mit dir zusammen sein will? Dass ich dir jeden verdammten Brief schrieb, weil ich bei dir sein will?«

Ich nicke, ohne den Kopf zu heben. In sein Gesicht zu sehen, wage ich nicht. Klar habe ich den Teil begriffen. Aber was will er mit mir?

»Aber du liest meine Briefe nicht«, stellt er nüchtern fest.

Mein Blick bleibt gesenkt. Was kann ich ihm antworten? Du bist reich, ich nicht? Wir leben in unterschiedlichen Verhältnissen?

Den Block zu mir ziehend, starre ich minutenlang auf die leere Seite. Ich überlege, wie ich diese hoch komplexe Sache in knappe Worte fassen kann.

Zaghaft setze ich an, weil ich glaube, einen Anfang gefunden zu haben. Dann streiche ich jedoch alles wieder. Erneut fange ich an und schlage dann verzweifelt mit der Faust auf den Block.

Ein Anflug von Zorn überkommt mich. Auf mich, weil ich nicht fähig bin, es zu erklären. Ich nehme meine Hand vor Augen und hülle mich so in Dunkelheit. Doch die rettet mich keineswegs. Ich weiß zu genau, dass ich ein Problem habe. Ich fahre auf Yanick ab, aber da ist noch eine Sache ...

»Hast du Angst?«, fragt er vorsichtig. Ich sehe zu ihm auf.

Er sitzt vorgebeugt, hat die Ellenbogen auf seine Knie gestützt. Eingehend mustert er mich mit einer Mimik, die ihre Brauen verblüfft hebt, als ich stumm in seine Augen sehe. Jetzt weiß er, dass er recht hat.

Erneut setze ich zum Schreiben an, zögere aber und senke den Kopf. Es ist zwecklos.

»Du hast Angst«, wagt er einen weiteren Schritt auf mich zu. Ich höre Überraschung heraus. Ich halte Zeigefinger und Daumen ein winziges Stück auseinander. Ein bisschen.

»Du springst, nur mit deinem Bikini bekleidet, ins Wasser. Feierst einen ganzen Nachmittag mit Fremden und hast Angst?«

Jeder hat doch vor etwas Muffensausen. Mir fällt es schwer, darüber zu reden. Und nun?

Ich schreibe: Herr Doktor.

Er liest es.

»Lass das!«, sagt er müde, lehnt sich wieder zurück und wendet seinen Blick ab.

Das war gemein, das weiß ich. Lust auf Spielchen habe ich auch keine. Ich schiebe die Decke beiseite, mit der er mich liebevoll zugedeckte. Nachdem ich aufgestanden bin, gehe ich zu ihm. Mit meinen Fingern will ich seinen Kopf zu mir wenden, doch er ist bockig. Ich setze mich auf seine Beine und umarme ihn.

Ich nehme den Geruch des Parfüms wahr, welches ihn umgibt. Meine Augen schließen sich und ich atme den sinnlichen Duft ein. Mein Mund küsst seine Schläfe.

Sofort sind wieder die Schmetterlinge in meinem Magen unterwegs und ich rutsche näher zu ihm. Jetzt dreht er seinen Kopf und unsere Münder finden sich versöhnlich.

Als ich aus der Puste bin, suche ich sein Ohr. Ich lehne mich dagegen und flüstere heiser: »Ich habe oft davor gestanden.«

»Nicht, Ella! Schone deine Stimmbänder!« Flehend unterbricht er meine krächzenden Worte. Mit beiden Händen fasst er meinen Kopf und sieht mich bittend an. Ich wollte es ihm sagen. Ich will, dass er mich hört, selbst wenn es mich alle Kraft kostet und es sehr kratzig klingt.

Er soll mich hören. Wenn er mich so sehr will, dann auch so, wie ich spreche. Heiser, rauchig und krächzend.

Ich nicke artig. Zufrieden darüber sieht er mich an. Seine Augen sehen mich kummervoll an. Liebevoll streichele ich durch sein gewelltes Haar. Es ist warm und weich. Er schließt die Lider.

»Ich will doch nur verstehen. Ich bin nicht verärgert. Traurig ja, aber nicht verärgert.«

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