Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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»Ganz ruhig! Sieh mich an!«, bittet er mich und seine Augen flehen. Ich greife zu seinen Händen, doch er lässt mich nicht los. Ich bekomme keine Luft, alles geht zu schnell und mir wird ganz komisch.

»Ganz ruhig! Sieh mich an! Ein … aus … ein … aus… Weiter so! Immer in deinen Bauch atmen. Ja, gut«, er nickt, als er nach unten sieht. Vermutlich folge ich seinen Anweisungen und mache das, was er mir gesagt hat. Aber es fällt schwer und ich kann nicht einmal mehr sprechen.

Nicht sagen geh! Nicht sagen bleib.

Die Angst in seinen Augen nimmt nach einem endlosen Zeitraum ab. Er sieht zufriedener an mir hinab, bis er mich irgendwann in die Arme schließt. Vorsichtig drückt er mich an sich. Küsse bedecken meine Wangen, auf denen noch die warmen Rinnsale kleben.

Was ist los?

Ich will sprechen, doch ich kann es nicht. Keuchend halte ich mich wie ein nasser Sack an ihm fest, weil meine Beine ihren Dienst versagen.

Mehr getragen, als selbst gehend, verlässt er die Dusche mit mir. Yanick wickelt mich in ein Handtuch ein. Er setzt mich auf den Wannenrand ab, sammelt meine Haare zusammen und windet ohne Hast einen provisorischen Zopf. Ich zittere wie Espenlaub. Ich sehe ihm dankbar für seine Hilfe an. Danach trägt er mich in mein Bett und legt mich behutsam hinein. Ich fühle mich so kraftlos, wie noch nie, müde wie noch nie und will nur aufhören zu existieren. Nicht mit und nicht ohne ihn. Wie soll das gehen?

»Was war los, Ella?«, fragt er, beugt sich über mich und studiert mein Gesicht.

Ich kann dir erstens nicht antworten, zweitens hast du doch an mir hinab gesehen. Woher soll ich das also wissen?, saust es mir gereizt durch meinen Schädel.

»Was war los?«, flüstert Yanick. Besorgt streichelt er zärtlich mein Gesicht, streift mir den Pony hinter das Ohr und küsst mich.

Ich kann dir doch nicht antworten!

Geschockt öffne ich meinen Mund. Tränen der Hilflosigkeit rollen, als ich meine Sprachlosigkeit begreife.

Ich kann dir nicht antworten! Scheiße noch mal! Was mache ich jetzt?

Erschöpft winde ich mich in seine Armbeuge und will mich dort verstecken und verkriechen. Seine Hand fährt meinen Rücken auf und ab und drückt mich an sich.

»Hast du das schon einmal gehabt?«, höre ich ganz leise frage und ich schüttele meinen Kopf.

»Das war ein Panikanfall.«

Mir egal was es war. Ich kann nicht mehr sprechen!

Er zieht mich fester zu sich und die Wärme seines Körpers und sein Geruch beruhigen mich. Langsam dämmere ich ein.

»Du bist das perfekte Geschenk«, haucht er mir und küsst meinen Kopf. Ich öffne die Augen wieder.

Moment mal! Das hatte Kai doch auch gesagt, als er mit mir nach dem Lostanz gesprochen hat.

Ich muss nachdenken, kann aber nicht. Yanick rutscht so, dass ich ihm in sein Gesicht sehen kann. Er nimmt jetzt meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch.

»Es war wunderbar.«

Ich blinzele einmal zur Antwort, ohne zu wissen, ob er mein Zeichen versteht. Dann drifte ich weg. Zu wunderbar fallen mir tausend Dinge ein und ich gehe sie alle durch. »Irgendwann. Elisa … die, die gesprungen ist«, träume ich.

Als ich am Morgen, vom Handyalarm aus dem Schlaf gerissen werde, ist das Bett neben mir leer.

Genau wie meine Wohnung. Genau wie mein Herz. Yanick ist gegangen.

Durch die leere Wohnung schlendernd, sehe ich abwesend in alle Zimmer.

Gerade so, als hoffe ich, er habe sich nur irgendwo versteckt. Ich finde einen Brief, der im Flur vor der Eingangstür liegt. Wie angewurzelt stehe ich und starre ihn an.

Ich bin unfähig mich zu beugen, um ihn aufzuheben. Stattdessen sehe ich minutenlang auf ihn hinunter. Ich versuche, einen klaren Gedanken zu fassen. Doch ich kann nicht, denn ich bin wie leer gefegt im Hirn und müde kann ich diesen Zustand der Stumpfsinnigkeit nur verblüfft hinnehmen.

Yanick hat den Bikini mitgenommen, der neben seiner Bettseite lag.

Der Brief, der vor mir auf dem Boden liegt, ist nicht dick. Eine säuberliche Handschrift fällt mir auf, die schön anzusehen meinen Namen geschrieben hat.

Er hat seine Trophäe für Lisa mitgenommen.

Mein voller Name steht auf dem Papier. Selbst meinen zweiten Vornamen hat er herausgefunden.

Er hat seine Wette gewonnen und das, obwohl er keinen Wunsch-Geburtstag hatte.

Elisa Eleonora Schmitt steht auf dem Briefumschlag. Ich beuge mich und hebe den Umschlag auf. Ich schlurfe mit ihm in das Wohnzimmer. Dort sehe ich mich um und mein Blick bleibt auf dem Teppich kleben, auf dem er mit Schmitti lag. Jetzt sitzt dort Schmitti und sieht mich leidend an.

Da leiden wir wohl zu zweit .

Miau , klagt er und eine unglaubliche Leere macht sich in mir breit. Nach einem Wochenende voller Fülle bricht es mir mein Herz und doch, er hat gewettet. Um mich und uns trennen Welten.

Mit flatterndem Herzen lege ich den Umschlag auf ein Regalfach. Ich beschließe, ihn nicht zu öffnen. Ich habe Angst vor dem Inhalt. Mit meinem Finger fahre ich zärtlich über die Träne der Götter, die ich einst im Meer fand. Dieser Ort ist passend, um seinen Brief abzulegen. Heute kann ich ihn unmöglich öffnen. Mental bin ich dazu schlichtweg nicht in der Lage.

Ich kann mir denken, dass Lisa einen Beweis will.

Und jetzt ist er weg. So, wie ich es wollte. Eigentlich alles gut.

Und dennoch …

Ich gehe in das Bad und will mich für die Arbeit vorbereiten. Der Brief bleibt ungeöffnet auf dem Regal zurück.

Kapitel 9

Acht Monate später. (März 2011)

Ich gehe über den Bahnsteig. Massen von Menschen mit Koffern und Reisetaschen laufen eilig umher. Sie alle eilen zu ihren Zügen, oder kommen von dort. Ich stehe am Bahnsteig und vergleiche die Zugnummer. 1606, Berlin – Warnemünde. Korrekt. Abfahrt 18:09. Korrekt. Das ist mein Zug.

Suchend schreite ich die Schilder für die Wagennummern ab. Vor dem Waggon mit der Nummer einundzwanzig bleibe ich stehen. Das ist der Waggon, in den ich einsteigen muss. Die Türen der Wagen öffnen sich und die Ankommenden steigen aus. Erst danach drängeln sich die neuen Passagiere hinein.

Ich habe eine Sitzplatzreservierung. Im dichten Gedrängel suche ich den Sitzplatz sechsundvierzig, der sich an einem Vierertisch befindet. An ihm sitzt bereits ein Reisender. Ein Mann Anfang dreißig, der mit Brille in einem Buch liest und jetzt bemerkt, dass ich hier sitzen werde. Er sieht zu mir auf und springt hoch.

»Kann ich Ihnen behilflich sein?«, fragt er zuvorkommend und entfernt seine Brille. Das Buch landet auf dem Tisch und ich nicke dankbar. Ich lese neunzehnhundertvierundachtzig.

»Ihr Koffer?«, fragt er und wieder bejahe ich. Dabei deute ich auf meinen Kehlkopf und er versteht, dass ich nicht sprechen kann.

»Warten Sie, ich hebe ihn für Sie hinauf.«

Wieder lächele ich ihn dankbar an und berühre ihn, damit er es sieht. Jetzt wird er verlegen und seine Wangen röten sich. Seine blaugrauen Augen mustern mich, als er sich setzt. Doch ich werde von weiteren Passagieren abgelenkt, die den Vierertisch erreichen.

Eine ältere Dame mit einem kleinen blonden Jungen an der Hand steht am Gang.

»Da sind wir Joris. Hier sitzen wir. Du hier und ich dort, dir gegenüber.« Die Frau deutet auf die beiden Sitzplätze, die sich am Gang befinden und lächelt uns an. »Sie müssen nicht getrennt sitzen!«

Womöglich denkt sie, wir sind ein Paar, möchte freundlich sein. Ihre Augen sind klar und rein wie ein Bergsee. Außerordentlich selten in diesem Alter. Trotz ihrer weißen Haare sieht sie frisch wie der Frühling aus und scheint Energie für zwei zu besitzen.

»Wissen Sie, wir sind kein Paar. Danke, also nur, wenn Sie neben ihrem Enkel sitzen möchten«, geht der Mann mit glühenden Wangen auf ihr Angebot ein.

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