Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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»Deine Mutter lebt nicht mehr?«

Schweigend sehe ich in die Tasse und bejahe nickend.

»Das tut mir leid. Du bist wunderschön und ich rede nicht nur von deinen Äußerlichkeiten. Ella, sein Herz blieb fast stehen«, beklommen senkt er den Blick und fügt mit leiser Stimme hinzu: »Mein Herz auch.«

»Vor Schreck?«, frage ich grinsend, werde jedoch schnell ernst, als er seinen Blick zu mir hebt und ich darin sein Herz entdecken kann. Yanick verneint kopfschüttelnd und sieht schamhaft auf den Tisch hinunter. Seine Finger fahren unruhig die Maserung entlang. »Nein. Ganz sicher nicht deswegen. Alle reden immer über Geld.«

»Ich habe aber auch über Geld mit ihm geredet.«

»Du verstehst nicht.«

»Scheinbar«, sinniere ich und denke dabei an Ninette. Sie ist das beste Beispiel, wie ich mal nicht werden will. »Zu viel Geld verdirbt den Charakter«, necke ich ihn. Er greift blitzartig zu meiner Hand herüber und versucht sie zu haschen. Doch ich bin schneller und entziehe mich laut frohlockend.

»Hör auf, so zu reden! Ich habe keinen verdorbenen Charakter.« Für einen Moment wird sein Gesicht ärgerlich und er deutet mit dem Zeigefinger energisch auf die Tischplatte. »Ich bin mir zu eintausend Prozent sicher: Wäre das wirklich deine Meinung über mich, dann würde ich hier nicht sitzen.«

Das war nicht meine Meinung und es tut mir schlagartig leid, dass ich ihn auf diese Art necke. In der gemeinsamen, wenn auch wenigen Zeit, habe ich das längst bemerkt.

Ich gehe zu ihm, positioniere mich, bis er zu mir empor sieht. Niedergedrückt sehen seine Augen an mir hinab und ziehen mich an sich. Ich setze mich quer über seine Schenkel und lege meinen Arm um seine Schulter. Es ist rücksichtslos zu hänseln, wenn jemand wenig Geld besitzt, aber genauso gut auch umgekehrt. Und ihn verletzt es eindeutig, dass ich ihn damit aufziehe.

»Du hast recht. Du würdest hier nicht sitzen«, sage ich kleinlaut und küsse ihn entschuldigend. Schnell wird der Kuss lebendig, immer temperamentvoller, bis er stürmisch und lustvoll seufzt. »Aber ich bin durch und durch verdorben und ich werde dich fressen. Montag ist nichts mehr von dir übrig.«

Ich habe mich zu seiner Halsbeuge gearbeitet und werde bei diesen Worten unwirsch weggedrückt. Wieder stehe ich vor ihm und sehe verwirrt zu ihm hinab.

Meine Worte kamen einer Ohrfeige gleich, begreife ich und will ihn wieder zu mir ziehen. Doch er schüttelt energisch seinen Kopf, schiebt mich von sich. Ich lasse von ihm ab. Erst da erfasse ich, was ihn bekümmert. Unsere gemeinsame Zeit ist endlich und ich habe ihn an Montag erinnert. Vorsichtig lege ich meine flache Hand unter sein Kinn und schiebe es so, dass er mich ansehen muss.

»Noch ist nicht Montag«, flüstere ich. »Heute ist doch erst Dienstag.«

Er lächelt schon wieder, wenn auch zaghaft. Gebeugt beginne ich seinen Mund zu suchen, den er mir zuwendet und mich nicht wieder fortstößt. Im Gegenteil. Schnell wird er wieder innig und fieberhaft. Vor ihm auf seinen Schoß sitzend, spüre ich schnell, wie sehr ich ihn entfache und befeuere. Wieder sitzt er seufzend unter mir und gibt sich meinen Küssen hin.

Seine Bewegungen unter mir sind völlig klar und spornen mich an. Unser Atem geht flach und wir sind still, als wir uns verbinden.

Mit offen begehrendem Mund sieht er mich an und genießt den Moment. Erst danach macht er einen Atemzug. Es ist Leidenschaft pur und er schließt für eine Sekunde seine Augen. Aus seinem Mund haucht er ein Oh und ich nehme es in meinen Mund auf. Entrückt löst er sich allmählich unter meinen Bewegungen auf. Er erzeugt einen Sog, als er zitternd zu mir sieht. Ich empfinde es als ein mitreißendes Meer. Seine hellbraunen Augen laden mich ein.

Mit halb geschlossenen Augen ertrinkt er bereitwillig. Ergriffen sehe ich seiner Wonne zu. Er reißt mich auf seltsame Weise mit sich und ich folge bedenkenlos. Ich tauche ihm nach, in ein mir unbekanntes Meer, wo er zu tausend Einzelteilen zerfällt.

Der Erregung folgt ein Zustand absoluter Verzückung. Ich bin fern von allen Orten. Fasziniert will ich ein Teil von ihm berühren und sehe, dass sich meine Hand ebenfalls zerfällt. Alles formiert sich neu, wird gemeinsam zu etwas, das nur durch sich selbst genährt wird. In sich vollkommen und doch unvollkommen. Alles und nichts. Leer und voll zeitgleich. Gerührt und erschüttert über meine Empfindungen besiegele ich das Erlebte mit einem Kuss. Yanick umklammert mich fest.

Unter mir beginnt sein Körper zu schlottern und ich rücke verstört ab, um zu sehen, was ihn so ängstigt.

Seine Augen spülen Träne um Träne hinaus. Ich ziehe ihn zu mir und wiege ihn leicht. Er reißt sich nicht zusammen und das muss er auch nicht. Der Tränenfluss ist ebenso wahrhaftig er. Genauso, wie er unwiderlegbar ein Teil von mir im Meer war und vermutlich schon lange davor. Seit Ewigkeiten. Niemand von uns braucht das aussprechen.

Sein Kummer ist der nahende Montag und ich würde lügen, wenn es nicht auch meiner geworden wäre. Wie könnte es nach diesem Erlebnis sein?.

Und dennoch ...

Je näher meine Frist rückt, desto gedrückter wird seine Stimmung.

Sein Blick wird trauriger, seine Stimme nachdenklicher. Er fragt mich viel und hört gefesselt zu, wenn ich von meinen Erlebnissen auf Tanz-Turnieren und von meiner Familie erzähle.

Er erfährt, dass ich Einzelkind bin. Darum beneidet er mich, denn er ist Zwilling.

»Ihr seid zweieiige Zwillinge.«

»Ja.«

»Ich hätte mir ein Geschwisterchen gewünscht«, gestehe ich und hole meine Fotokiste.

»Wollten deine Eltern keine weiteren Kinder?«

»Keine Ahnung und selbst wenn. Dazu kam es nicht mehr.«

»Warum nicht?«

»Meine Großeltern haben mir erzählt, dass mich mein Vater nach dem Tod meiner Mutter nicht wollte. Er hat Mutter und mich wegen einer anderen verlassen.«

»Hast du denn nie Kontakt zu ihm gehabt?«

»Nein. Er hat sich nie interessiert.«

»Das kann doch aber auch andere Gründe haben. Es gibt so viel, was einen Mann daran hindern kann Kontakt zu seinen Kindern zu halten.«

Ich wühle in der Kiste und habe nicht ein Foto von ihm. »Ich habe noch nicht einmal ein Foto.«

»Merkwürdig. Weißt du denn etwas über ihn?«, fragt Yanick und sieht sich das Foto in meiner Hand an.

»Er war Kinderarzt. Er roch nach Desinfektion und ich war oft in seiner Praxis, weil meine Mutter dort auch arbeitete. Sie war gelernte Krankenschwester.«

»Hast du die Augenfarbe von deinem Großvater?«

Ich nehme ihm das Foto aus der Hand. Ein Porträt meines Großvaters. Er war sehr jung und seine Augen scheinen zu leuchten. »Ja, antworte ich. Meine Mutter auch.«

Ich suche ein Foto meiner Mutter heraus und reiche es ihm. »Eigentlich kann ich überhaupt nicht einschätzen, wem ich ähnlich bin. Ich kenne ja nur die eine Linie.« Ich wühle in der Kiste und ich habe nicht ein Foto von ihm. »Ich habe noch nicht einmal ein Foto.«

»Die Augen jedenfalls aus der großväterlichen Linie«, sagt Yanick und zieht ein weiteres Foto aus der Kiste.

»Das ist sie«, erkläre ich. Er nickt stumm.

Ich lege meinen Kopf auf sein Bein, damit ich ihn ansehen kann, während er sich die Fotos von mir ansieht. Ab und zu hält er mir eines vor die Nase und ich erzähle ihm die Geschichte dazu.

»Hier bin ich ein Jahr. Mit meiner Mutter in unserem Innenhof.« Er lächelt und betrachtet sich das Foto.

»Ich hätte sie gerne gesehen. Du ähnelst ihr sehr, so hübsch.«

»Das bin ich nicht«, sage ich genervt. »Alle sagen die schöne Warwara. Es gibt Schlimmeres, ich weiß, aber ich finde es oberflächlich und schrecklich. Niemand sieht den Menschen dahinter.«

»Heißt das, dass niemand sagen darf, dass du schön bist?«

»Ich will es nicht wissen. Was für mich zählt, ist das, was den Menschen ausmacht.«

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