Karina Förster - Spring!

Здесь есть возможность читать онлайн «Karina Förster - Spring!» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Spring!: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Spring!»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

Spring! — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Spring!», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Selbst wenn sie buckelig sind, übel riechen und wirklich hässlich sind?«

»Solange sie menschlich nicht hässlich sind, interessiert mich das nicht«, gebe ich zu.

»Was ist für dich menschlich hässlich?«, fragt Yanick und stellt die Kiste beiseite.

»Lügen, stehlen, morden und alles, was darunter fällt«, antworte ich.

»Verstehe. Aber du wirst eines Tages schöne Kinder haben.« Zärtlich streicht er mir eine Strähne aus der Stirn und grinst breit. Ach ja, er wollte ja der Vater sein, denke ich schmunzelnd und will mich nicht die wenige, verbleibende Zeit darüber streiten.

Irgendwann liegen nur noch wenige Stunden vor uns, als ich in das Wohnzimmer gehe und Yanick nackt und ausgestreckt auf dem Teppich liegend sehe. Mit geschlossen Augen liebkost er Schmitti, der auf seinem Brustkorb liegt und es sich dort gemütlich gemacht hat. Gegen den Türrahmen gelehnt beobachte ich die Szene. Er zeigt Yanick, wo er gekrault werden möchte und der geht darauf ein. Offensichtlich mag Schmitti ihn, denn so nah lässt er nur wenige Menschen. Selbst Uta geht er gerne aus dem Weg. Ein schönes Bild.

Und dennoch …

»Was denkst du?« Aus meinen Gedankengängen aufgeschreckt, fühle ich mich ertappt bei Vorstellungen, die mir noch nie in den Sinn kamen. Durch seine dunklen Wimpern hat er mich beobachtet. Ich gehe zu ihm.

»Hier. Das liebt er«, sage ich und verrate ihm eine geheime Liebkosung, die meinen Kater schmelzen lässt. Dazu fahre ich den Rücken von Schmitti entlang, mache kurz vor dem Steiß halt und massiere diese Stelle. Sofort krümmt sich sein Kreuz genießerisch. Er miaut erfreut und fährt ein wenig seine Krallen aus. Das macht er bei anderen Streicheleinheiten nicht, aber hier kann er einfach nicht anders. Es ist der Turbo und sofort beginnt er zu häkeln. Schmerzverzerrt verzieht Yanick sein Gesicht. Die Krallen bohren sich in seine Haut. Lachend krümme ich mich, erlöse ihn aber und stupse Schmitti an. »Ab!«, kommandiere ich und mein Kater pariert. Er springt vom Brustkorb, wenn auch widerwillig.

»Er wollte wohl mal Hund werden, was? Eine Katze, die auf Kommandos hört?«, fragt Yanick und besieht sich seinen Brustkorb.

Ich lache, denn ich weiß, dass er die Eigenheiten von Schmitti schnell erkannt hat. Er ist keine normale Katze.

»Er mag dich und du solltest dankbar sein, dass er dich nicht schlägt und anfaucht, denn er ist sehr besitzergreifend.«

»Das kann ich auch sein und da jetzt hier ein Platz frei geworden ist, komm du her. Wenn du schon mal hier bist, sollte es nicht kalt neben mir werden.«

Er zieht mich zu sich hinab und legt mich quer über seinen Oberkörper. In einer schnellen Drehung liege ich neben ihm.

Er erzählt mir, dass er Pläne für eine eigene Anwaltskanzlei hat. Schon seit Jahren ist er an der Planung beschäftigt. Die notwendige Zulassung der Rechtsanwaltskammer steht noch aus. Sie entscheidet darüber, ob er alle Auflagen erfüllt, um sich selbstständig machen zu können.

Ich kann ihn mir im Anzug vorstellen, auch wenn ich ihn in lässigen Klamotten kennengelernt habe und ohne. Auch vor Gericht sehe ich ihn. Ich sehe ihn mit Soße am Kinn vor dem Döner-Imbiss und mit den Fingern aus einer großen Schüssel Spirelli essen. Ich sehe ihn nur nicht in dieser riesigen Villa.

Wahrscheinlich, weil es eine andere Welt für mich ist. Sie ist zu weit weg, um sie mir hier vorstellen zu können. Eine Welt, die uns trennt, auch wenn es hier scheinbar keinen Unterschied zwischen uns gibt. Ich und ein Rechtsanwalt.

Er bewegt sich beruflich und privat in der gehobenen Gesellschaft, die sich gerne nach unten abgrenzt. Aber dieses unten bin ich und ich frage mich, wie er Wasser und Öl mischen will.

Will er es überhaupt mischen? Er ist bis Montag hier und danach geht mein Leben weiter.

»Ich habe in der Küche Fotos von deiner Gruppe gesehen. Ihr habt angemalte Gesichter. Alle sehen so fröhlich aus.«

»Das war beim letzten Sommerfest im Kindergarten. Es ist immer schwer Kinder in die Schule zu entlassen. Ich sehe sie aufwachsen, ihre Entwicklung. Manchmal ist die so auffallend intensiv. Dann gehen sie. Das finde ich traurig, obwohl es sein muss. Manche Kollegen betreuen jetzt die Kinder von ihren ehemaligen Kindern. Das will ich später auch mal. Kinder sind so natürlich. Nicht aufgesetzt. Sie werden erst von der Umwelt verdorben.«

So, jetzt habe ich meine Ziele auch erklärt und ihm dürfte klar sein, dass ich bodenständig bin. Was wollte er denn schon mit einer Kindergärtnerin?

»Ella!«, flüstert er nach einer Weile, die wir uns stumm ansehen. »Kannst du bitte mit mir? Darf ich noch einmal?«

Ein Schauer überrollt mich. Das passiert in einer Geschwindigkeit, dass ich nicht einmal die Gefühle dazu benennen kann. Alles was ich weiß ist, dass ich es ebenso möchte. Darum rutsche ganz dicht zu ihm heran. Ich küsse jeden Zentimeter seines Gesichtes. Dann verweile ich zärtlich bei seinen Mund. Danach erhebe ich mich und ziehe ihn hoch. Er folgt mir an der Hand in mein Bad. Wie am ersten Abend entkleide ich mich und steige in die Dusche. Wie am ersten Abend erwarte ich dort seinen anziehenden Körper, der näher tritt.

Weitere rostige Nägel lösen sich aus dem morschen Holz des Sarges. Zahlreiche rostige Nägel, liegen vor dem Sarg …

Mittlerweile habe ich genug Stellen an seinem Körper erkundet. Ich weiß, was ich tun muss, damit er anspringt.

Meine Finger gleiten über seine weiche Haut, die einen Geruch ausströmt, der einfach alles überragt, was ich kenne. Das allein verführt mich schon ungemein. Mit ihm scheint alles Unmögliche möglich. Alles Unvorstellbare wird vorstellbar. Grenzen sind nur dazu da, um über sie hinauszuwachsen. Eigentlich passt alles.

Und dennoch …

Yanick stöhnt ergriffen von meinen Zärtlichkeiten auf. Je aufgewühlter er wird, desto elender wird mir und das Erschreckende daran ist, dass ich nicht weiß, was mit mir los ist.

Geradezu unheimlich gedankenleer ist mein Kopf. Dennoch kann ich die Tränen nicht stoppen, die mir aus den Augen laufen. Ich hoffe, er entdeckt sie nicht. Es können ja genauso gut Tropfen des Duschregens sein, dass auf uns rieselt.

Irgendwann wird es so übermächtig, dass ich gleich schlapp mache und mich auf nichts anderes konzentrieren kann. Dies ist der Zeitpunkt, wo es nicht unbemerkt bleibt, denn selbst ihn zu lieben geht plötzlich nicht mehr. Meine Beine geben gleich nach. Kopflos halte ich inne und rücke von diesem Mann ab, der meine Ordnung stört, seit ich in seine Augen sah.

Yanick hebt mein Kinn, doch ich halte die Lider gesenkt, damit er den Aufruhr nicht entdeckt. Warme Rinnsale haben sich entlang meiner Wange gebildet. Es sind die Tränen des Feuers, das er in mir entfacht hat und doch nicht entfachen durfte.

Zwei Hände packen energisch meinen Kopf, doch noch immer schlage ich die Lider nicht auf. Er soll nicht sehen, was ich noch nicht einmal zu fühlen wage.

»Ella!«

Ich versuche, mich von ihm loszureißen, doch es gelingt mir nicht. Er zieht mich zu sich, küsst meine Lippen und flüstert in sie hinein: »Spring!«

Ich öffne meine Augen und ein Schwall zurückgehaltenen Feuers rollt auf seine Finger hinab. Ich kann nicht springen. Ich werde nicht springen, doch auch das kann ich nicht einmal mehr sagen.

Nicht einmal mehr Proch .

Meine Kehle ist wie zugeschnürt. Besorgt sieht er mich an.

Jetzt fährt sein Blick an mir hinab und da scheint etwas nicht zu stimmen. Angst steht in seinen Augen, die mich weit aufgerissen ansehen.

»Ella, ganz ruhig!«, sagt er leise und hebt seinen Kopf leicht.

Was meint er damit? Ich bin ganz ruhig! Warum sieht er mich so an?

Ich will nach unten sehen, um zu nachzusehen, was ihn ängstigt. Er lässt mich nicht, zieht meinen Kopf so, dass ich ihn ansehen muss. Ich bin in einem unnachgiebigen Schraubstock eingezwängt und das ängstigt mich schrecklich. Ich will doch nur wissen, was los ist.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Spring!»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Spring!» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Spring!»

Обсуждение, отзывы о книге «Spring!» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.