Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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»Nun«, setzt er an, »eben sagtest du: W enn ich so auf der Brücke gewesen wäre, wie jetzt, hättest du mich vielleicht angefangen zu mögen. Das heißt, doch, du würdest mich vielleicht gerne mögen. Du kennst mich nur noch nicht. Also lernen wir uns kennen. Ist doch logisch.«

»Nein. Ich sagte: Wir hätten Spaß haben können «, verbessere ich ihn, denn ich will bei der Wahrheit bleiben.

»Genau und um miteinander Spaß haben zu können, muss man sich ja ein wenig mögen. Und ich sagte: Das heißt, doch du würdest mich vielleicht gerne mögen. Du kennst mich nur noch nicht. Also lernen wir uns kennen. Ist doch logisch

Ich sehe zu Boden, denn er quatscht mich gerade in diesen.

»Quasselst du eigentlich immer so viel, dass es deinem Gegenüber schwerfällt dein Gesagtes überhaupt auf Logik hin zu überprüfen?«

Yanick zieht seine Mundwinkel nach oben und entblößt seine teuren Beißerchen. Da ist es wieder, dieses Lächeln, als hätte er meine Antwort schon vorher gewusst.

»Wenn du mich kennengelernt hast, wirst du dir ein Urteil bilden können. Ich laufe dir bis nach Tokio hinterher, wenn es sein muss. Es sei die Ehre nach den Taten erwiesen

»Oh Mann!« Mit weit aufgerissenen Augen drehe ich mich um meine eigene Achse. Ist der gewieft! Jetzt haut er mir das russische Sprichwort um die Ohren und Schwups … stehe ich in Zugzwang.

»Komm, setzt dich! Ich habe Hunger und kann dir so unmöglich bis nach Tokio hinterherlaufen oder klar denken.«

»Und das will ja keiner«, sage ich mit gesenkter Stimme.

»Ich hoffe«, grient er mich offen an. »Ich meinte es mit dem Neustart ohne Scheiß ernst.«

»Also gut.« Von seiner Unbeirrbarkeit ein kleines Bisschen beeindruckt, tippele ich mit meinen nackten Füßen auf die andere Seite der Straße. Ich setze mich auffällig stoffelig auf einen der freien Stühle. Er muss ja nicht sofort merken, dass mir seine Hartnäckigkeit sehr imponiert.

Wenig später essen wir türkische Pizza. Yanick scheint Appetit zu haben. Sein Kinn ist voll Soße getropft, weil er so gierig schlingt.

Ich muss lächeln, denn es erinnert mich an Uta. Sie knabbert aus sehr merkwürdig an meinen Zucchini-Röllchen. Wie ihr sehe ich ihm jetzt erheitert zu.

»An was denkst du?«, fragt er mich und mustert neugierig mein Gesicht. Mir gefällt, wie er mich ansieht. Das liegt sicher an seinen schönen Augen.

Ich kaue meinen Bissen und antworte: »Uta, meine Freundin. Du hast mich eben an sie erinnert. Sie war mit auf dem Steg.«

»Ehrlich gesagt habe ich nur auf dich geachtet«, sagt er und ich stutze. Denkt er etwa, er beeindruckt mich damit? »Wo sind die Flip-Flops hin?«

»Irgendwo im Straßengraben. Ich habe sie entsorgt. Sie waren zu klein, haben gescheuert und mich belastet. Mir egal, ob da Givenchy drauf stand«, antworte ich und kaue.

Yanick lacht mit Essen im Mund laut auf und ich bekomme bei diesem Anblick Angst, dass er sich verschluckt. Er hat ja Manieren oder ihn kümmert es nicht, was ihn letztlich Punkte bringen würde. Spitzbübisch sieht er mich an und ich stimme in sein Lachen ein. Wahrscheinlich ist er doch anders, als vermutet.

»Was machst du beruflich?«, fragt er mich und beißt ein großes Stück ab.

»Ich bin Kindergärtnerin. Und du?«

»Das Übliche. Nachwuchs in Vaters Unternehmen.«

»Das da wäre?« Was kann das schon interessantes sein, denke ich und ahne, dass jetzt irgendetwas kommt, dass mich langweilt.

»Jurist.«

»Gott, wie trocken«, gebe ich gelangweilt von mir. Und dann noch unter den Fittichen vom Vater.

»Davor habe ich ein paar Semester Psychologie studiert. Das war erst trocken. Rechnen, rechnen, rechnen …«

Meine Augen werden schmale Schlitze und er unterbricht seinen Satz. Darum hatte er zum Beispiel das Spielchen mit Ninette durchschaut? Kopfschüttelnd spreche ich meinen Gedanken aus: »Dazu sage ich jetzt mal nichts. Der Schuster hat immer die schlechtesten Leisten …«

»Du hast gesagt, du sagst nichts dazu! Ich will nicht bis an mein Lebensende darüber reden, was ich einmal falsch gemacht habe. Ich bin auch nur ein Mensch. Ja! Es war falsch. Ja, aber jetzt ist auch mal gut!«

Die Serviette fliegt auf den Tisch und er lehnt sich zurück. Jede Bewegung an ihm verrät mir Gereiztheit. Die Augen, die mich ansehen, die Hand, die zur Serviette greift, der Hals, der krampfhaft den Bissen hinunterwürgt. Der Satz wiederholt sich in meinen Kopf als Endlosschleife.

»Bis an dein Lebensende?«

Er schweigt auf meine Frage und beißt in den Rest der türkischen Pizza. Ich straffe meinen Oberkörper und beobachte ihn aufmerksam. Kauend sieht er mir geradeaus in mein Gesicht. Eben hat er sehr viel gesagt und ich habe die Bedeutung verstanden.

Lügner weichen forschenden Blicken aus. Wie in der Bahn zuckt er mit keinem Muskel im Gesicht. Offen, ehrlich, direkt und seltsam vertraut schaut er zu mir, während die Serviette über sein Mund und Kinn fährt. Das ist sein Ernst und ich bekomme kribbelnde Haut, die sich an meinen Schenkeln hocharbeitet. Erstaunt rege ich mich und werde jetzt unsicher.

Genug kennengelernt!

»Ich will zu Uta, bevor sie schläft.«

Ich springe auf und flüchte vor diesem kometenhaften Charmeur. Erst will er Kinder mit mir, dann gesteht er mir beim Essen, dass er bis an sein Lebensende nicht mehr von meiner Seite weichen wird. Der hat es irgendwie eilig. Kommt vorher nicht noch ein Detail? Utas Wohnung ist nicht mehr weit von hier entfernt. Yanick folgt mir.

»Du kommst mit?«, frage ich verblüfft, als er wieder neben ihr her schreitet.

»Wenn es dich stören würde, hättest du es mir sicher gesagt. Ich meine ich habe miterlebt, wie … wehrhaft du sein kannst.«

Ich beuge mich lachend nach hinten. Er ist dreist und witzig auch noch.

»Was ist mit deinem Großvater und dir?«

Jetzt wird er eine Spur zu neugierig.

»Was soll mit ihm gewesen sein? Er war mein Großvater und starb zu früh für mich.«

Yanick stoppt mich, indem er mir den Weg abschneidet. Er stellt sich mit seiner ausgestreckten Hand gegen eine Hauswand. So versperrt er mir den Weg. Mann!

»Was war das, mit dem Herz prüfen und so?«, will er von mir wissen. Er spricht ganz leise. Sicher hat er meine Flucht nicht ignoriert. Aber was reizt ihn nur so?

Ich bleibe abrupt stehen, weil ich nicht mit ihm über meinen Großvater sprechen will. Er hat zudem richtig verstanden, was Kai erraten hatte. Wozu also darüber reden?

»Du kannst mich später analysieren«, sage ich abweisend und drängele mich ruppig an ihm vorbei, um meinen Weg fortzusetzen. Vor einem Altbau bleibe ich stehen und klingele an einem der unzähligen Klingelknöpfe. Mit gesenktem Kopf warte ich, ob Uta sich meldet.

»Hallo?«, ertönt eine verschlafen klingende Uta.

»Uta, hier ist Ella. Ich wollte meine Sachen holen.«

»Komm rauf!«

Oben angekommen, gebe ich ihr schnell einen Wangenkuss.

»Hallo Uta. Ich hole nur flink meine Sachen. Das ist Yanick. Yanick, das ist Uta«, stelle ich beide miteinander vor. Ich beuge mich zu meiner Tasche, die griffbereit im Flur steht. Uta hat nur Augen für meinen Begleiter.

»Hallo Uta«, sagt Yanick lieblich und hebt seine Hand zum Gruß. Mit weit aufgerissenen Augen und heruntergefallener Kinnlade steht sie da und glotzt uns sprachlos an. Es sieht so aus, als schreit sie stumm. Kein Ton ist zu hören. Ich wäre nicht Jahrzehnte mit ihr befreundet, wenn ich nicht wissen würde, was jetzt in ihr vorgeht. Ihre Augen, aus denen die Sensationslust springt, leuchten.

»Danke für die Klamotten. Wir sehen uns auf Arbeit. Dann reden wir«, beruhige ich sie knapp und verabschiede mich.

Sie klappt ihren Unterkiefer wieder hoch. Sie nickt und lächelt verstohlen Yanick an. Ihre Augen gleiten an diesen stattlichen Mann herunter. Ich ahne, über was wir am Montag sprechen werden. Sie will garantiert alle Einzelheiten hören.

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