Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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»In der Tat, das erfreut mich. Sehen Sie, ich arbeite in einem Kindergarten, dem andauernd Gelder gestrichen werden. Begabte Kinder, die chancenlos wären. Wenn Sie etwas Gutes tun wollen dann denken Sie bitte bei Ihrer nächsten Spende an das Haus Sonnenschein! «

»Welch ein passender Name. Ella, Sie sollten für die Charity Spenden sammeln.«

»Besser nicht! Warum sollte ich mir um jemanden Sorgen machen, der schon so viel Aufmerksamkeit aus Ihren Kreisen bekommt? Warum sollte ich Kraft für Leute in der Mittelschicht einsetzen? Damit sie eine Firma gründen können oder studieren? Ich möchte dort helfen, wo unsere Gesellschaft gelernt hat wegzusehen. Dort, wo niemand ein schlechtes Gewissen dabei hat, wenn er wegsieht. Es ist ein Irrtum, dass materiell arme Menschen ihre teils sehr begabten Kinder weniger lieben als reiche. Es ist falsch anzunehmen, dass es ihnen an Herzenswärme fehlt.«

»Haus Sonnenschein?«

Ich nicke. »Ja. Da arbeite ich. Kommen Sie vorbei und sehen sich mal um?«

Er nickt.

»Großartig!«

»Wirklich kein Taxi? Ich zahle auch, wenn Sie jetzt nach Rom fahren müssten.«

Ich lache und beuge mich leicht vor. Nein. Rom war heute Nacht nicht mein Reiseziel. Er ist amüsant und sehr aufmerksam. »Lieben Dank, aber nein. Keine Umstände. Ich fahre Bahn und bin ja jetzt züchtig angezogen. Auf Wiedersehen!«, sage ich und gehe zum Tor.

»Ich hoffe sehr!«, raunt er.

Am Tor drehe ich mich um, als es summt und winke. Yanicks Vater hebt seine Hand.

»Vielen Dank!«, forme ich mit meinem Mund. Ganz leise gesprochen, aber er versteht, denn er nickt und formt seinen Mund zu einem: »Gerne.«

Yanick ist nirgendwo zu sehen.

Kapitel 7

Die Flip-Flops von Lisa sind mir eine Nummer zu klein und fangen schnell an zu scheuern. Dementsprechend komme ich schleppend voran. Zudem ist die Straße hier nur vereinzelt beleuchtet. Die Orientierung fällt mir schwer. Bis auf den heutigen Tag hat mich noch nie jemand derart wütend gemacht wie Yanick. Bis jetzt nie zeitgleich aus der Bahn geworfen und in die Bahn gelenkt.

Ich bleibe stehen. Es ist dunkel. Ich bin allein. Warum nicht die ganze Wut hinausschreien? Wann, wenn nicht jetzt?

Meine Hände ballen sich zu Fäusten und die Lungen füllen sich mit der eingesogenen Luft, um mich auf einen langen Schrei vorzubereiten. Dann entlassen sie den Stau an Gefühlen. Es schmerzt. In meinem Magen. So sehr, dass ich kaum noch Kraft habe aufrecht zu stehen. Dieser Hund!

Genervt lasse ich meinen Frust an dem erst besten Gegenstand aus, den die Augen erfassen. Die Flip-Flops. Ich rutsche aus den unkomfortablen Dingern, die mich nur zu behindern scheinen und schleudere sie mit einem Schrei in die Dunkelheit neben der Fahrbahn. Danach geht es mir etwas besser und ein neues Gefühl steigt auf.

Der Kuss. Tränenflüssigkeit steigt auf. Das ist jetzt der Stress.

Der muss gleichgültig wo raus. Also gut , denke ich. Weine ich eben auch noch . Heult die naive Pute eben, die den Kuss schön fand. Geschieht ihr recht.

Ich höre auf, gegen die Tränen zu kämpfen. Sie müssen raus, auch wenn ich dabei bescheuert aussehe. Immerhin trage ich jetzt Markenkleidung.

Schritt für Schritt laufe ich den langen Weg zur S-Bahn Haltestelle. Je mehr Lichter zu sehen sind, umso mehr erlange ich meine Fassung zurück. Die Tränen sind geweint. Übrig bleibt eine merkwürdige Mattigkeit ungeahnten Ausmaßes.

Mit letzter Kraft schleppe ich mich ich die endlosen Stufen der S-Bahn-Station hinauf. Hier, am Ende von Berlin ist um diese Zeit wenig Bewegung auf den Bahnsteigen. Völlig außer Atem bin ich oben auf den Bahngleisen angekommen und setze mich erschöpft auf die schwarzen, eisernen Sitze. Mit leerem Blick starre ich vor mir auf den Boden. In meinem Blickfeld sind nur meine schmutzigen Füße und Kaugummis, die dort festgetreten wurden. Langsam wird mir kalt an den Füßen und ich stelle sie zusammen, damit sie sich ein wenig aneinander wärmen können.

Ich fühle mich emotionslos, wie leer gefegt.

Hätte er doch bloß nichts von dieser beschissenen Wette erwähnt. Oder besser hätte ich doch nur meine Klappe gehalten und nicht weiter nachgehakt. Was interessiert mich denn schon prinzipiell die blöde Wette. Was ich wollte, war doch nur die Nacht mit ihm. Aber genau dort lag das Haar in der Suppe. Aus irgendeinen unerfindlichen Grund konnte ich meine Klappe nicht halten und habe die Frage gestellt, die mich jetzt hier sitzend, statt neben ihm liegend lässt.

Und nun ist hier nur noch meine körperliche Hülle übrig. Warum?

Die Bahnschienen quietschen und kreischen. Die leere Hülle will ins Bett.

Will vergessen. Schnell Yanick und Lisa vergessen.

Ein leichter Wind, der meine offenen Haare anhebt und zur Seite weht, lässt mich auf sehen. Die Bahn fährt auf dem Gleis ein. Ich schleppe mich zu einer Wagentür, öffne sie und setze mich in den menschenleeren Waggon.

Oh, Mist! Ich fahre ohne Ticket und Uta hat meinen Ausweis. Wenn ich erwischt werde, wird das sicher lustig. Wie der gesamte Abend unterirdisch.

Müde liegen die Hände auf meinen Knien. Die Haare rutschen mir vom Rücken und kitzeln auf der Haut am Arm. Ich ziehe die offene Mähne mit einer Hand nach vorne und lehne mich zurück. Die Augen schließe ich, weil ich das Licht als schrecklich grell empfinde. Ich will Dunkelheit.

Die Sirene an der Tür ertönt und gibt somit die Warnung, dass die Bahn gleich abfährt.

Jemand kommt keuchend in die Bahn gerannt und die Türen schließen sich zeitgleich. Die Bahn setzt sich mit einem kleinen Ruck in Bewegung und nimmt schnell an Geschwindigkeit zu.

Bald werde ich wieder in meiner Welt sein. In meinem Bett, in meiner Wärme und in meiner Stille.

Neben mir rüttelt es, weil sich jemand hart auf den Sitz fallen lässt. Von dort kommt jetzt auch das penetrante Schnaufen, das mich am Denken hindert. Dabei ist doch reichlich freier Platz im Waggon. Muss das denn jetzt genau neben mir sein? Wie nervig!

Um zu protestieren, öffne ich meine Augen. Ich schwenke meinen Kopf in die Richtung, des Schnaufens und sehe in bernsteinfarbene Augen, die mich ansehen.

Yanick?

»Hi«, sagt er noch völlig außer Atem und grinst mich an, als wäre nichts vorgefallen. Für eine Antwort zu müde sehe ich weg.

»Ist er Platz noch frei?«, fragt er nach Luft ringend, doch ich bleibe stumm und sehe zum Fenster hinaus. Klar war der frei. Netter Versuch.

Durch die Dunkelheit draußen und der Helligkeit hier drin ist das Fensterglas Spiegelglas. Er hat sich vorgebeugt und betrachtet mich. Er folgt meinen Augen und im Fenster sehen wir uns an. Wer zuerst den Blick senkt, hat verloren, denke ich und sehe nicht weg.

Mann! Ist der hartnäckig! Auch er senkt seinen Blick nicht. Er sagt nichts, bewegt sich nicht, sieht mich nur schweigend an.

»Was willst du von mir Yanick?«, frage ich mich über seine Beharrlichkeit wundernd. Dieses Schweigen halte ich nicht mehr aus. Ich habe auf eine Art verloren, aber ohne Frage besser, als den Blick zu senken.

»Der Vater deiner Kinder sein«, antwortet er wie aus der Pistole geschossen.

Den Satz muss ich mir erst dreimal in Gedanken wiederholen und sehe verwundert zu ihm, denn ich glaube, ich habe mich eben verhört. Was hat er da gesagt? Geht's noch?!

Sein Atem geht bedächtiger. Der Brustkorb hebt und senkt sich noch deutlich, aber er schnauft nicht mehr. Er entblößt seine Oberzähne und lächelt. Ich mustere sein Gesicht. Dreist. Ja, nach allem, was ich heute erlebt habe, war es dreist.

Kinder! Mit ihm? Verständnislos und ablehnend verziehe ich meinen Mund.

»Spinnst du? Dazu gehören zwei. Und ich bin da sicher nicht mit an Bord.«

Er wendet sein Gesicht nicht geniert ab, zuckt nicht einmal mit einem Muskel.

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