Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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»Bist du gesprungen?«

»Wäre ich mal besser nicht!«, brause ich laut auf, denn ich finde das ganz schön unverschämt.

»Ich weiß. Mein Fehler. Anders gefragt: Warum glaubst du, bin ich hier, Ella?«

»Weil es hier in der Bahn Sahnetörtchen gibt, um die du wetten kannst?«, antworte ich blitzschnell. Es soll ironisch klingen, zeigt aber vermutlich nur meine Kränkung.

»Sarkasmus ist nur eine von vielen Spielarten möglicher Beleidigungen. Sie soll mir Verachtung entgegenbringen. Sie soll mich bloß stellen. Es zeugt weder von Witz, Charme, oder Humor, Ella.«

»Es wird allerdings auch häufig in Zusammenhang mit Tadel und Missbilligung benutzt«, kontere ich gereizt.

»Ella!«

»Was?!« Selbst wenn er recht hat, warum sollte ich das zugeben? Klar, weiß ich, dass das mit den Sahnetörtchen blöd war. Und klar, warum, wenn ich ihm egal bin, sollte er völlig außer Atem in die Bahn hinterher gesprungen kommen? Die Wette würde diesen Aufwand sicher nicht rechtfertigen.

»Schon klar, weil du so der Vater meiner Kinder wirst!«, höhne ich und sehe an ihm herunter. Er träumt ganz offensichtlich mit offenen Augen.

»Ella!«

»Dann spuck es einfach aus! Bin mal gespannt.« Er wird ja sicher sowieso keine Ruhe geben, bevor er mir hier sein Herz nicht ausgeschüttet hat. Demnach kann er getrost ausspucken, von was er nachts träumt.

Yanick kommt dichter ran. »Auch ich hatte schon Weissagungen bei Kai. An eine erinnere ich mich noch sehr deutlich. Er sagte wortwörtlich: Z wei Kinder. Ein Junge. Dann, später ein Mädchen . Genau so hat er es gesagt.« Er legt eine bedeutungsschwangere Pause ein und sieht mich nun noch aufmerksamer an. Mir scheint, er ist auf Kai hereingefallen. Dabei hatte ich bislang nicht den Eindruck, dass er leichtgläubig ist. Aber Uta ist ja auch so drauf und würde es auch abkaufen. Ich glaube an die Realität.

»Kai wusste heute, was er sagt. Er hat dich an der Nase herumgeführt«, entgegne ich bissig.

»Nein. So etwas macht Kai nicht. Er hat bei deiner Prophezeiung doch Dinge gesagt, die er gar nicht hätte wissen können, oder? Kai manipuliert nicht und er nutzt seine Fähigkeit auch nicht zu Ungunsten von Menschen aus. Ich kenne ihn schon ewig. Und …« Er streckt sich, »alle seine bisherigen Vorhersagen, die ich kenne, trafen zu. Er lügt nicht!«

»Du wirst folglich der Vater meiner Kinder?«, frage ich amüsiert nach.

»Ja.«

»Du glaubst, was er erzählt …?«

»Alles traf bislang zu. Glaubst du etwa, ich bin naiv?« Diese Diskussion kenne ich von Uta. Als überzeugte Esoterikerin kommt da kein realistischer Fakt gegen an.

»Mir egal, was du bist. Ich muss hier raus«, sage ich und stelle mich an die Tür und öffne sie. Yanick ist mir gefolgt und steht nun auf dem Bahnsteig neben mir. Verdattert sehe ich ihn an.

»Wo willst du hin?«, frage ich und bleibe mit verschränkten Armen vor ihm stehen.

»Ich begleite dich.«

»Wohin?«

»Mir egal. Wohin du gehst«, sagt er und sieht sich wissbegierig um. Er hat so eine selbstsichere Art. Wie schon auf dem Hausboot, lässt er sie raushängen.

Ich wirbele herum und gehe los. Habe ich eben ein neues Hündchen. Eines mit Bernsteinaugen.

»Also? Wohin gehen wir?«, fragt Yanick noch einmal.

»Ich gehe meine Sachen holen«, antworte ich. Im schnellen Tempo eile ich über den menschenleeren Bahnsteig. Nachts ist hier wenig los und der Bahnhof wirkt wie ausgestorben.

»Wohnst du hier in der Nähe?«, fragt er interessiert. Mir ist klar, dass er Konversation halten möchte. Wir befinden uns am Berliner Ostkreuz.

Die Schilder, an denen wir vorbeilaufen weisen in Richtung Friedrichshain. Das war früher ein Arbeiterviertel. Heute ist es eher ein angesagtes Quartier in der Mitte von Berlin.

»Nein. Uta wohnt hier. Sie hat meine Sachen in ihrem Auto mitgenommen. Blöde Idee in den Fluss zu springen, um an einer Party teilzunehmen.«

Mit verschränkten Armen stapfe ich mürrisch neben Yanick. Ich versuche mit Blick auf den Fußboden geheftet, den Hundehaufen auf dem Boden auszuweichen. Ein lästiges Problem in so einer großen Stadt. Selbst mit Schuhen.

»Ich fand es keine blöde Idee. Ich fand es furchtlos und souverän. Frei«, sagt er hastig und bleibt stehen. Ich bemerke es und lächele bei frei . Ja. Frei fühlte ich mich.

Er fand mich furchtlos und souverän? Warum hatte er mir das auf der Brücke dann nicht gesagt, als wir miteinander vorgestellt wurden?

»Du lächelst!«, ruft er und kommt schnell näher. Ich drehe mich um, sonst bildet er sich noch etwas ein und gehe ein bisschen zügiger.

Yanick überholt mich und geht jetzt rückwärts vor mir. Er sieht nun aufdringlich in mein Gesicht. Ich kann mein Lächeln noch immer nicht verbergen und er drosselt das Tempo so lange, bis wir stehen bleiben. Gut. Schön, ja. Ich habe gelächelt. Das kommt vor!

Ich verstehe nicht, warum ihn das so verdammt begeistert, denn er sieht mich an, als wäre es ein Weltwunder. Menschen lachen halt manchmal.

»Wenn du auf der Brücke so gewesen wärst wie jetzt. Du hättest vielleicht dein Geburtstagsgeschenk bekommen. Du hättest nichts von der Wette erwähnt, wir hätten Spaß haben können und morgen wäre ich aus deinem Leben verschwunden.«

Er zieht eine Schnute. »Der erste Teil deines Textes hat mir ganz gut gefallen. Der Zweite nicht so. So eine bist du also?«

»So eine bin ich. Genau. Fragt das der, der eine Wette für so etwas eingeht? Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Auch Frauen können sich Männer aufgabeln, wenn sie wollen.«

»Ja. Nur habe ich dich genau genommen aufgegabelt. Vom Steg.«

»Wortklauberei.« Trotzig recke ich meinen Kopf und er kommt dichter. Ich rieche dezentes Parfüm und spüre die Wärme, die von ihm ausgeht.

»Du steckst voller Überraschungen Ella.« Es klingt gut gelaunt und erfolgsverwöhnt. Aber das scheint er zu sein. Und er versteckt es noch nicht einmal.

»Da irrst du. Ich will mich nur nicht festlegen. Und ich mag es nicht, wenn man um mich wettet, wie um ein Stück Vieh.«

Ich versuche, mürrisch zu wirken, doch an seinem Gesicht lese ich, dass es mir nicht geglückt ist. Gut! Dann bin ich eben voller Überraschungen! Ich drängele mich an ihm vorbei, weil ich meinen Weg fortsetzen möchte. Ihm scheint es ja Spaß zu machen.

»Hast du Hunger?«, fragt er mich und fasst mich am Arm an, damit ich stehen bleibe.

»Du willst Zeit schinden?«

»Wenn du es so nennst«, entgegnet er und lacht so verführerisch, dass mir der Kuss von vorhin wieder in den Sinn kommt. Ich bin doch aber auch so eine dumme Pute. Kaum schmachtet mich einer an, der schöne Augen hat, schmelze ich. Himmel, das ist gefährlich.

»Wie nennst du es?«, frage ich vorwitzig und bleibe wieder stehen.

»Kennenlernen.«

»Kennenlernen?«

Ich sehe fassungslos in dieses dreist und hoffnungsvoll blickende Gesicht. Es scheint ihn überhaupt nicht zu beeindrucken, dass er sich um eine Kratzbürste bemüht.

Ich sehe seinem erhobenen Finger nach. Der deutet auf zu einem Döner-Laden, der vis-a-vis liegt. Vor dem Imbiss stehen ein Tisch und vier Stühle. Yanick sieht mit begeisterten Augen zu mir. Er lacht leise, denn ihn scheint mein verdutztes Gesicht zu erheitern. Ist er am Ende doch nett? Ich sehe Yanick an. Er hebt seine dunklen Augenbrauen fragend hoch.

»Kennenlernen?«, fragte ich skeptisch.

Es sind mehr vorsichtige Anteile als ungläubige, die mich zögern lassen.

Einerseits fand ich ihn auf seiner Terrasse anziehend. Er war sehr sympathisch. Jedoch kurz darauf wieder wie am Mittag oberflächlich und versnobt. Also was ist er denn jetzt wirklich?

»Woher weißt du so genau, dass ich das überhaupt nach all dem Scheiß heute Abend womöglich möchte?«, frage ich schnippisch nach.

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