Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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Doch er geht mit seinem Schneckentempo die Treppe hinauf. Das macht er jetzt extra so langsam. Mach hin , schreie ich ihm in Gedanken nach.

Als er außer Hörweite ist, wende mich an Yanicks Vater, der mich sensationssüchtig mustert: »Ich hoffe, ich habe Sie nicht geweckt. Er hätte mich einfach gehen lassen können. Dann wäre gut.«

Entschuldigend blicke ich drein. Solche Leute verabscheuen doch gewiss derartige Szenen.

Zudem fühle ich mich an diesem Ort unwohl. Fehl am Platz. In dieser riesigen Villa, vor einen fremden Mann, der im Übrigen auch noch stinkreich zu sein scheint, empfinde ich mich mehr als nackt. Ich komme nicht umhin mir hier Ninette vorzustellen und verstehe kaum, wie sie sich das hier als Ziel ihrer Träume auserkoren hat.

»Ich habe noch nicht geschlafen.« Er wischt mit einer verharmlosenden Geste seine Hand in der Luft. »Was war denn los?« Gut, wenigstens ist er freundlich. Aber Lisa und Yanick sind seine Kinder. Und Eltern lassen selten Kritik an ihren Kindern zu. Also Obacht und Diplomatie.

»Sie haben um mich gewettet. Das habe ich eben von Yanick erfahren. Das macht mich wütend«, antworte ich knapp mit den Fakten.

»Sie waren auf der Party?«

Ich nicke. »Ja.«

Dabei huscht mir ein Lächeln über mein Gesicht, weil ich mich an mein Gefühl auf dem Steg erinnere.

»Das Boot fuhr an mir vorbei. Ich habe zur Musik getanzt und sie sind zurückgekommen, um mich mitzunehmen. Ich bin gesprungen und zum Boot geschwommen. Sie haben mich mitgenommen.« Bei dem letzten Satz lache ich leise, weil es für mich immer noch unglaublich ist. Ein sehr schönes Gefühl und ich strahle stolz Yanicks Vater an.

»Wirklich?«

Ich nicke eifrig.

»Ich bin wirklich gesprungen. Verrückt, oder?«

»Nur ein bisschen.« Nachdenklich sieht er an mir hinab.

»Und wer von den Beiden mich rumkriegt«, erzähle ich weiter und verdrehe meine Augen, »bekommt mich als Geschenk zum Geburtstag.«

Der Vater zieht seine Augenbrauen in die Höhe und saugt seine Lungen mit Luft voll.

»Sie werden sicher verstehen, warum ich hier schleunigst verschwinden will?«, frage ich vertrauensvoll. Er nickt.

»Haben Sie Hunger?«

»Ja. Nein. Bitte … Ich will weg hier. Ich bin …«

Gequält sehe ich ihn an und suche nach Worten. »… Satt.«

»Verstehe.«

Das beruhigt mich, denn Essen geht jetzt gar nicht und ich finde seine Einladung auch irgendwie merkwürdig. Wie kommt er darauf, dass ich hier essen möchte?

»Ehrlich gesagt habe ich keine Lust darauf mich bei Ihnen über das Verhalten Ihrer Kinder auszuheulen. Ich möchte nur weg«, sage ich entnervt und hoffe, er versteht das.

Er lächelt mich an. Gewiss würde Yanick ihm in ein paar Jahren ähneln. Graue Schläfen, Brille und ein souveränes Verhalten. Aber was ging mich das an.

»Wie alt sind Sie, wenn ich fragen darf?«

»Einundzwanzig.«

»Einundzwanzig. So jung.« Seine Hand dreht sich und er sieht mich eigentümlich an. Aus den Augenwinkeln sehe ich Yanick, der ebenso langsam, wie er die Treppe hinaufgestiegen war, wieder hinunterkommt. In seiner Hand hält er eine Strickjacke, eine leichte Sommerhose und Flip-Flops. Er reicht mir alles mit einem gequälten Blick.

»Ella. Lass es mich doch endlich erklären!«

»Was gibt es da zu erklären!« Ich zerre wütend an den Sachen und ziehe sie mir eilig an. »Keiner von euch hat seine Wette gewonnen. Punkt! Schönen Geburtstag noch!«

Die Klamotten passen. Ich trete ein Stück näher zu ihm und fauche: »Weißt du, ich hatte den schönsten Nachmittag meines Lebens. Aber du … Ihr … müsst wetten, weil ihr Dekadenten euch über andere stellt. Deine Eltern haben wahrscheinlich ne Menge Geld. Aber hier«, ich tippe ihn mit meinem Zeigefinger an seinen Brustkorb, »hier bist du so was von armselig drin. Mein Bikini ist billig. Und es kann sein, ich bin aus deiner Sicht auch billig. Aber: Ich bin lieber billig und einfacher Herkunft, als arrogant, überheblich und herabsetzend – ein Arschloch von und zu!«

Yanick schluckt schwer, doch er holt Luft und schnauzt zurück: »Ja! Ich habe mich wie ein Arschloch verhalten. Aber als ich vom Neubeginn geredet habe, war es ehrlich gemeint. Was weißt du denn schon von mir!«

Sein Brustkorb hebt und senkt sich schnell und wir stieren uns an. Unsere Köpfe sind einander zugeneigt. Keiner von uns will zurückweichen.

»Einen Dreck weiß ich von dir, Yanick. Genau nur den Dreck, den du mir von dir gezeigt hast«, presse ich hervor und senke meine Stimme: »Sage mir jetzt nicht, dass für dich plötzlich alles anders war. Wir sind hier nicht im Film!«

Nicht heulen! Ja nicht heulen! Doch meine Stimme bricht und ich wende mich ab. Dort betrachtet mich sein Vater, der schweigend, aber fasziniert unseren Disput verfolgt hat.

»Darf ich Sie jetzt an Ihr Versprechen erinnern? Die Öffnung der Tür.« Mit meinen Worten erwacht Yanicks Vater und strafft sich, doch ich werde an meinem Arm festgehalten.

»Bitte schön, geh! Geh doch! Aber ich habe dir nicht nur Dreck gezeigt!«

Überraschenderweise bricht seine Stimme ebenfalls. Dessen ungeachtet fahre ich herum und unterbreche ihn: »Ich war nicht einmal ganz bei dir. Wie kommst du darauf, dass ich von dir gehe?«

Seine Augen weiten sich und er lockert minimal seinen Griff. Ich reiße schwungvoll meinen Arm los und stehe ihm mit erhobenem Kinn gegenüber. Zu gut weiß ich, dass meine Worte gelogen sind, aber diesen Pfeil muss ich jetzt in sein Herz abschießen. Ich brauche eine kleine Genugtuung. Wie ich sehe, ist er in seinem Ziel angekommen. Yanick stellt sich breitbeinig vor mir auf.

»Oh, doch, Ella«, sagt er beängstigend gefasst und selbstsicher. »Das warst du. Du warst so was von bei mir. Und ich weiß, dass du das auch weißt«.

Ja, ich weiß, was er meint und genau das hat mich ängstlich gemacht. Zweimal. Sprachlos stehe ich da und glotzte ihn an.

Was könnte ich auf diese Wahrheit antworten? Lügen?

Trotzig wirbele ich zur Tür und reiße sie auf. Yanicks Vater erscheint neben mir. Er ergreift meine Hand und küsst sie lange. Ich sehe zu und bin überrascht. Trotz meines Aufzuges und meines Verhaltens zollt mir Respekt. Mir!

Ich werde Milde und sacke ein wenig zusammen. Mein Herz wird weich und ich sehe diesen müden Mann an, der lächelnd sein Gesicht zu mir hebt. Diese Augen!

»Es hat mich überaus gefreut Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich bedauere zutiefst, dass Sie uns verlassen wollen. Ich bin leider nicht imstande mich für das Verhalten meiner Kinder zu entschuldigen. Sie müssen mir indes glauben wie leid es mir tut, wie sehr sie Sie verletzt haben. Kann ich Ihnen ein Taxi rufen, damit Sie sicher heimkommen?«

Ich bin platt. Er ist so überaus freundlich und zuvorkommend, dass ich mich zaudernd umdrehe. In sein Gesicht sehend, verneine ich und kämpfe mit meinen Tränen.

Es ist mir etwas unangenehm, dass ich vermutlich vorschnell über sein Wesen geurteilt habe. Ich räume ein, dass nicht jeder, der viel Geld besitzt, zwangsläufig auch ein Arschloch sein muss.

»Darf ich Sie etwas fragen?« Mal sehen, ob er ein Arschloch ist.

»Gerne«, sagt er.

»Haben Sie sich das Geld erarbeitet oder aus langer Ahnenreihe geerbt?«, frage ich und hole mit meinem Arm aus, der damit über das Anwesen streift. Er zieht seine Augenbraue hoch und ich überlege, ob mein Vorstoß zu brutal ist. Aber was habe ich zu verlieren.

»Ich habe jeden Cent erarbeitet. Warum fragen Sie?« Er sieht mich erwartungsvoll an. Auf jeden Fall ist er wenig über meine direkte Attacke frappiert.

»Dann haben Sie in einer Ecke ihres Herzens ganz sicher noch nicht vergessen, wie dunkel die Welt außerhalb dieser imposanten Villa ist?«

»Ich habe es nicht vergessen und es wird Sie sicher freuen, wenn ich versuche, mit einem Teil davon Gutes zu bewirken.«

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