Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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Er lacht und bekommt sich nicht mehr ein. Aus voller Kehle erklingt das Gelächter und ich kann mir noch nicht einmal die Ohren zuhalten. Irritiert darüber, was ihn so amüsiert, halte ich an und drehe mich zu ihm um. Vor Lachen kann er sich kaum noch über Wasser halten.

»Was gibt es da zu lachen? Findest du das so witzig, dass du dafür kaum noch Luft bekommst?«, frage ich verärgert und laut. Er macht mich so was von ärgerlich.

»Ich erinnre mich gerade an etwas, entschuldige. Nein. Das ist nicht witzig. Im Gegenteil. Es ist ernster, als du ahnst. Wo willst du hin?«

»Die Party ist zu Ende. Nach Hause«, antworte ich und rudere mit meinen Armen im Wasser, das mir jetzt kalt erscheint.

»Dann steig wieder ein!«

Ich sehe zum Boot hinter mir. Mit ihm da rein? Yanick kommt auf mich zu. »Das mit dem Edelgestüt war als Kompliment gedacht. Ich denke, wir sollten alles löschen und noch einmal von vorn beginnen. Hallo, ich bin Yanick. Schön dich kennenzulernen«, sagt er freundlich lächelnd.

»Freut mich. Ich bin Ella«, gebe ich noch immer misstrauisch zurück.

»Steigst du in diesem Fall in das Boot? Ich habe nichts an und mir wird langsam kalt. Außerdem wird es dunkel und das Boot muss an einen Anlegeplatz. Wenn du nicht zum Hausboot willst, solltest du demzufolge einsteigen. Ich zeige dir was und dann bringe ich dich heim. Okay?«

Seine Argumente klingen logisch. Nur mal so nebenbei bemerkt gefällt es mir nicht, dass sie so schlüssig klingen.

»Also gut. Nur wer von uns steigt zuerst aus dem Wasser? Ich oder du?«

»Wie du willst.«

»Du bist nackt«, sage ich verlegen und mir wird warm im Gesicht. Lass ich jetzt etwas die Jungfrau raushängen?

»Das sagtest du schon. Auch, dass mein Würstchen oben schwimmt.« Jetzt kichert er und sinkt schnell bis zur Nase ab, damit ich es nicht sehe.

»Also schön. Mach du!«, entschließe ich mich und nicke mit dem Kopf zur Leiter. Er schwimmt hin und zieht sich hoch. Verstohlen sehe ich ihm dabei zu. Von seiner gebräunten Haut perlt das Wasser in Strömen und rinnt in leichten Wellen über die Beine. Tadellos gebaut ist er und ich sehe schnell woanders hin, sonst beginnt mein Zahn noch zu tropfen. Gibt es doch gar nicht!

Als er an Deck ist, schwimme ich hinterher und steige ebenfalls die Leiter hinauf. Yanick zieht sich gerade die Hose über die schmale Hüfte und geht mit Shirt in der Hand zum Steuer. Er setzt sich. Er sieht zu mir, als ich unweit von ihm stehe und aus dem Fenster sehe.

»Was wolltest du mir zeigen?«, frage ich neben ihm angekommen?

»Wir sollten uns beeilen. Es wird gleich dunkel und da ist Fahrverbot und ich will nicht beim Hausboot bleiben.«

Das will ich im Grunde auch nicht. Kai, Jo und Lisa feiern jetzt sicher Lisas private Feier.

»Aha. Ja, dann«, bringe ich hervor und setze mich.

Yanick fährt in Richtung Müggelsee. Links liegt die Brauerei. Wir überqueren den Spreetunnel, dann folgt der Hafen.

»Wir sind gleich da. Da hinten wohnen wir.« Er zeigt auf einen Steg, an dem mehrere Boote festgemacht haben. Das Boot, auf dem ich meinen Nachmittag verbrachte, ist die reinste Nussschale gegenüber denen, die dort liegen. Er steuert den Steg langsam an und macht das Boot fest. Ich sehe ihm bei seinen geübten Handgriffen zu.

»Hier wohnst du?«, frage ich und sehe auf eine Villa, die für mich unvorstellbare Dimensionen hat.

»Ja.«

»Das sieht unglaublich groß aus.«

»Ja. Es ist unglaublich groß.«

»Jetzt bin ich beeindruckt.«

Yanick springt wieder an Bord und steht vor mir. »Du lügst«, sagt er ernst.

Stimmt auf einer Seite, aber das werde ich jetzt nicht zugeben , denke ich und zucke nur gelangweilt mit meinen Achseln. Er hat so eine Art, aber zeitgleich macht er mit Ninette rum, die für mich der Inbegriff von Oberflächlichkeit ist. Irgendwie passt da etwas nicht zusammen.

»Das bist du nicht. Das war auch nicht das, was ich dir zeigen wollte. Kannst du mir mal helfen?«

Yanick geht zu den Getränkekisten, nimmt eine und trägt sie zum Steg. »Den Müllsack bitte auch noch«, sagt er und deutet auf einen blauen Sack. »Lisa wird sich morgen um den Rest kümmern. Komm mit!«

Er schlendert auf das Bootshaus zu, das neben dem Steg liegt. Es ist, wie die Boote etwas überdimensioniert. So manch einer wohnt mit ganzer Familie in dem, wo sie ihre Boote unterbringen.

Dort angelangt öffnet er eine Tür und steigt eine schmale Treppe empor. Wir betreten einen großen und hellen Raum. Aus bodentiefen Fenstern scheint das Licht. Der Himmel beginnt sich zu verfärben. Hier drinnen taucht alles in warme Farben. Eine Mischung aus Rosa und orange legt sich über seine weißen Möbel.

Die Glasfenster liegen zur Seeseite. Dort scheint den ganzen Tag die Sonne. Der Raum ist Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche in einem.

Yanick öffnet ein Fenster und gibt so den Blick auf einen Balkon frei.

Ich sehe mich um. Das Bett besteht aus Europaletten, die abgeschliffen und weiß lackiert sind.

Ein Sofa, zwei Sessel und ein bequemes Bodenkissen, in dem es sich sicher gut hinfläzen lässt. Alles wirkt überhaupt nicht protzig. Von einem reichen Mann hätte ich es anders erwartet. Gerade von diesem. Habe ich mich getäuscht? Seine Wohnung sagt über ihn, dass er bodenständig ist. Das passt zumindest zu seinem Lachen, das ehrlich klingt.

Über dem Sofa hängen Fotos in Schwarz weiß, die ich neugierig betrachte.

»Wasser?«, fragt Yanick hinter mir und ich nicke versonnen, weil mich die Fotos noch fesseln. Erst das leichte Anstupsen holt mich aus den Betrachtungen und ich wende mich. Er hält mir eine Flasche Wasser entgegen.

»Danke. Sind die von dir?«, frage ich und sehe hin.

»Nein. Ja. Lisa hat die fotografiert.«

Ich trete näher und betrachte mir die Fotos genauer. Haut, in einem erstaunlichen Spiel aus Licht und Schatten. Ohne viel zu zeigen, sehe ich sehr viel. Es ist wie ein Fingerabdruck von Lisas sinnlicher Seite.

»Die sind sehr sinnlich«, flüstere ich abwesend und sehe wieder hinter mich. »Wolltest du mir die zeigen?«

»Was wenn ja?«

»Dann sehe ich sie mir an.«

Yanick steht vor einem Schrank, zieht sich sein Shirt über den Kopf. In dem Moment, als ich zu ihm sehe, ist er dabei seine Hose aufzuknöpfen. Na gut, dann sehe ich mir das eben auch gleich an.

»Hast du einen Kamm für mich?«, frage ich ihn, ohne meinen Blick abzuwenden, als er mit halb geöffneter Hose in das Badezimmer geht. Er kommt mit einem Kamm zurück und reicht ihn mir. Ich sehe an ihm hinab. Als er meinen Blick bemerkt, deutet er mit seinem Kopf in Richtung Balkon. Er bittet mich so dorthin und als ich aus der Tür trete, stehe auf einer Terrasse.

Ein Bootshaus mit Terrasse, wie unglaublich. Und die ist fast so groß wie meine gesamte Wohnung und komplett mit einer Brüstung umgeben.

Damit das Jungchen ja nicht runter purzelt und sich sein nobles Genick bricht.

Als Sitzplatz dienen mehrere Europaletten, die wie sein Bett geschliffen und weiß lackiert sind. Auf ihnen liegen Auflagen. Ich gehe zum Geländer und sehe auf die untergehende Sonne.

Ich löse mein Haargummi und entwirre den feuchten Zopf, aus dem ungeordnet Haare hängen. Ich beginne ihn zu kämmen.

Das wollte er mir zeigen? Die Abendsonne leuchtet längst golden. Bald wird sie nur noch ein schmales, beige goldenes Band am Horizont hinterlassen, bevor es dunkel wird. In diesen Anblick versunken, flechte ich mir meinen Zopf erneut.

Das Grün der Natur glänzt in durchscheinenden Herbstfarben, das vom leichten Wind ein wenig zerzaust wird. Die goldenen Lichter der Sonne spiegeln sich im bewegten Wasser des Sees und glitzern lebhaft. Monet hätte seine Freude daran.

Die letzten Vögel huschen schnatternd zu ihren Nestern. Die Nacht beginnt. Hier ist die Sorge scheinbar weit weg, die Existenzängste und die Gedanken, die ich mir um einige meiner Kindergartenkinder mache.

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