Hans Pürstner - Reich ins Heim

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Wohl jeder von uns träumt davon, nach einem erfüllten und arbeitsreichen Leben einen würdevollen Lebensabend zu genießen, ohne dabei seiner Familie zur Last zu fallen oder allein und hilflos dem baldigen Tod entgegenzuleben. Nicht immer geht dieser Traum in Erfüllung!
Dieser Krimi entführt sie in ein kleines, idyllisch am Rande der österreichischen Stadt Graz gelegenes Seniorenheim. Bei der kriminalistischen Klärung des gewaltsamen Todes der Bewohnerin Erna Eibel dringen Oberinspektor Pilz, genannt Schwammerl, und sein Assistent Mirko Vasic ein in eine Welt von skrupelloser Geschäftemacherei unter dem Deckmantel der Nächstenliebe, Abrechnungsbetrug, Ausbeutung von Personal und Pflegemissständen. Auf der anderen Seite lernen sie Menschen kennen, die trotz aller Hindernisse versuchen, den alten Leuten ein Leben in Würde und Respekt zu bieten.
Sie lernen die Heimleiterin kennen, finden heraus, dass sie, getrieben von dem wirtschaftlichen Druck der privaten Betreibergesellschaft, bei der Abrechnung der Bewohner nicht immer korrekt vorgeht und deshalb von einer der ihr Anvertrauten erpresst wird. Ebenso stellen sie verblüfft fest, dass selbst bei hochbetagten Menschen Motive wie Untreue und Eifersucht möglich sind, die dann durchaus auch in einem Verbrechen enden können. Außerdem gibt noch der negative Einfluss von privaten Problemen des Personals das eine oder andere Motiv für einen Mord her.
Mit Beharrlichkeit und Bauernschläue gelingt es ihnen, gegen alle Widerstände von Beteiligten und Vorgesetzten, die Tat aufzuklären und dem Recht zu seinem Erfolg zu verhelfen. Dass Recht und Gerechtigkeit nicht immer dasselbe sind, wird ihnen am Ende der Ermittlungen schmerzlich bewusst.

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“ Na dann gebe ich jetzt gleich die Anweisung für die nötigen Formalitäten und freue mich auf gute Zusammen arbeit, Lieutenant!” sagte der Major und rieb sich zufrieden die Hände.

„Ich schicke Sie dann für eine Woche in das Office von Lieutenant Fisher, er wird Ihnen das Nötigste über ihre Arbeit erklären und Ihnen auch gleich eine Unterkunft besorgen. Erwarten Sie nicht gleich ein Häuschen mit Komfort wie in Südengland, der Krieg ist gerade erst vorbei!”

Mit diesen Worten entließ er ihn und Albert Worthington machte sich auf die Suche nach dem Büro von Lieutenant Fisher.

Zur Überraschung Beider stellte man fest, dass man einmal gemeinsam einen Lehrgang auf der Akademie besucht hatte und bei der Erinnerung an die gemütlichen Abende in den Pubs kam leise Wehmut hoch.

”Das Bier ist hier aber auch nicht schlecht”, meinte Fisher, “besonders das Gösser Bier mag ich ganz gerne, es heißt, dass man dort ein besonders gutes Wasser zum Bierbrauen hat.”

Am Nachmittag ließ er sich von einem Fahrer zu der Adresse bringen, die Lieutenant Fisher ihm gegeben hatte.

Da ihn der Major vor zu großen Erwartungen gewarnt hatte, war er doch etwas überrascht, in Graz ein hübsches Einfamilienhaus vorzufinden, das sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Haus seiner Eltern hatte, in dem er seine Jugend verbrachte. Er bat den Fahrer, ihm seinen Koffer zu geben und auf ihn zu warten, bis er mit seiner künftigen “Landlady”, dem englischen Wort für Zimmerwirtin, gesprochen hätte.

6.Kapitel

Nach dem zweiten, schon etwas energischeren Klopfen hörte Worthington Schritte näher kommen und mit einem leicht quietschenden Geräusch einen Riegel der zurückgeschoben wurde, worauf sich die Tür endlich öffnete und den Blick auf das Vorzimmer und eine kleine, etwas unscheinbare Frau freigab.

”Kommen Sie doch näher, Herr Worthington, ich bin Ingrid Waller“, sagte sie freundlich, nachdem er sich vorgestellt hatte.

“Als Engländer trinken Sie doch bestimmt gerne eine Tasse Tee“, und ohne seine höfliche Zustimmung abzuwarten, ging sie in die gleich neben dem Flur gelegene Küche, um den Wasserkessel aufzusetzen. Danach bat sie ihn, auf dem abgewetzten Sofa Platz zu nehmen und fing sofort an, ihm die herrliche Lage ihres Häuschens in Mariatrost, einem Vorort von Graz, zu schildern, was ihn doch etwas misstrauisch machte.

Wenn sie so viel von der Umgebung spricht, wird das Zimmer wohl nicht mehr als eine umgebaute Besenkammer sein, dachte er im Stillen. Weil inzwischen der Wasserkessel durch sein durchdringendes Pfeifen auf sich aufmerksam machte, blieb ihm etwas Zeit, sich unauffällig im Wohnzimmer umzusehen.

“ Das Haus habe ich von meinen Eltern geerbt, ansonsten wäre es mir bestimmt weggenommen worden“, meinte Frau Waller leise seufzend, während sie mit einem Tablett zwei altmodische, aber hübsche Teetassen, eine Teekanne und einen Zuckertopf an den Tisch brachte. Auf seinen erstaunten Blick hin erklärte sie ihm etwas zögernd aber trotzig,

“Mein Mann war ein ziemlich hohes Tier bei der SS, aber er hat sich nie etwas zuschulden kommen lassen”.

“Da ist wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedankens”, schoss es Worthington durch den Kopf, ohne sich seine etwas abfälligen Gedanken anmerken zu lassen.

“Er ist zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, obwohl er nur das Beste für Deutschland wollte. Ich muss mich hier mit einer schlecht bezahlten Stelle als Putzfrau über Wasser halten, obwohl ich mit meiner Ausbildung als Lehrerin wohl etwas Nützlicheres machen könnte!”

fuhr Frau Waller fort, sich zu beklagen. Gerade noch rechtzeitig fiel ihr ein, dass ein britischer Exsoldat wohl kaum ein allzu großes Verständnis für ihre Nöte aufbringen würde, zumal er ja schließlich hier war, um ein möbliertes Zimmer zu mieten.

”Entschuldigen Sie bitte vielmals, dass ich Sie mit meinen Sorgen belästige, ich habe ja vor lauter Klagen ganz vergessen, ihnen Tee einzuschenken. Leider habe ich keine Zitronen für den Tee, sie sind unerschwinglich, wenn man sie überhaupt zu kaufen bekommt.”

Er machte ihr klar, dass er wie die meisten Briten seinen Tee mit Milch trinken würde und sie sich deshalb keine Gedanken wegen der fehlenden Zitrone zu machen brauchte.

Dennoch bot er ihr an, aus dem britischen Lebensmittel Shop, der nur für die Angehörigen der Besatzungstruppen eingerichtet worden war und zu dem Österreicher keinen Zutritt hatten, hin und wieder echten Ceylon Tee mit zu bringen, was ihm aber gleich wieder Leid tat, weil Frau Waller das wohl leicht als leise Kritik an ihrem wahrlich nicht sehr berauschenden Tee auffassen hätte können.

Wie er sie so betrachtete, fand er mehr und mehr Gefallen an dieser auf den ersten Blick ziemlich schlichten Frau. Klar, das Kleid hatte schon bessere Tage gesehen, die Haare trug sie hochgesteckt, ein Friseurbesuch mit Dauerwelle war wohl finanziell einfach nicht drin. Aber der warmherzige Blick, ihr herzliches Lachen ohne jede Überspitztheit hatten auf ihn einigen Eindruck gemacht.

Auch die Art und Weise, wie sie ihren Mann verteidigte, imponierten ihm doch irgendwie, wenngleich er dessen Vergangenheit naturgemäß etwas anders sah als Frau Waller.

Nun bat sie ihn endlich, ihr über die knarrende Treppe nach oben zu folgen um ihm sein Zimmer zu zeigen.

Gemessen an seinen heimlichen Befürchtungen war es eigentlich gar nicht so schlecht. Vom Fenster aus konnte man die Kirche von Mariatrost sehen, die auf einem kleinen Hügel gelegen weithin sichtbar der markanteste Punkt in der ganzen Umgebung war.

Worthington beschloss, sich diese wunderschöne Kirche bei nächster Gelegenheit anzusehen, wenngleich er in seiner Heimat um Kirchen meist einen großen Bogen machte. Das lag wohl daran, dass er als Kind meist von der Großmutter unter leichtem Druck überredet worden war, zum Gottesdienst zu gehen, wo man ewig still sitzen und seltsame Gebete und Gesänge über sich ergehen lassen musste. Die Luft war wegen der zumeist schon recht alten Besucher für eine Kindernase auch nicht besonders verlockend. Aber seine Nanny hatte es doch immer wieder geschafft, allerdings oft nur mit dem in Aussicht gestellten Eis oder im Winter einer Lakritzstange, den kleinen Albert in die Kirche zu locken.

Während er also gedankenverloren die Aussicht aus dem Fenster genoss, hatte er darüber beinahe Frau Waller vergessen.

“Sagt Ihnen das Zimmer zu, Herr Worthington?“ fragte sie ihn leise zweifelnd. Sie hoffte sehr auf eine positive Antwort, schließlich hatte sie sich bereits in der Hoffnung auf den neuen Mieter und dessen Geld in Unkosten gestürzt und einen wunderschönen Stoff für neue Vorhänge besorgt. Der war aber auch ein Schnäppchen gewesen auf dem Schwarzmarkt, zu dem man einfach nicht nein sagen konnte!

Zu Frau Wallers Erleichterung stimmte Worthington sofort zu, als sie ihm die Miete für das Zimmer nannte.

Und so als ob sie wegen des Preises ein schlechtes Gewissen hätte, bot sie ihm auch noch an, seine Wäsche zu waschen und zu bügeln. Ein solches Angebot war ganz nach seinem Geschmack, natürlich akzeptierte er es nur allzu gerne.

Er unterschrieb eine kleine schriftliche Vereinbarung, die Frau Waller schon vorbereitet hatte. Dass es kein offizieller Mietvertrag war, wunderte ihn keineswegs, sie hatte wohl kaum vor, das bisschen Geld auch noch dem Finanzamt anzugeben.

So fragte er auch nicht weiter nach, als Angehöriger der Besatzungsmacht brauchte er sich sowieso keine Sorgen zu machen, dass seine Zimmerwirtin sich nicht an mündliche Abmachungen halten würde, wer hätte sich in dieser schweren Zeit wohl mit den Engländern angelegt? Da das Zimmer ja frei war, brauchte er auch nicht bis zum Ersten zu warten, sondern konnte sofort einziehen.

Er winkte dem vor dem Haus wartenden Fahrer durchs Fenster zu, worauf dieser ihm den Koffer ins Haus brachte und danach wegfuhr.

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